Nein, nicht sicher. Meine Info stammte aus dem ThomsonReuters Wealth Manager (demnächst Refinitiv Market Monitor). Ich kläre das nächste Woche mal. Der Prospekt ist natürlich die maßgebliche Quelle.
Ja, dass da nicht jeder so optimistisch ist wie ich, das ist schon klar.
Ich sehe einen großen Unterschied zwischen VW, wo man die fälligen Investitionen zu großen Teilen bereits getätigt hat und in Kürze ausliefert, und Daimler & BMW, wo noch vieles bevorsteht. Insofern stimme ich Prof. Sellhorn in Bezug auf die Autoindustrie insgesamt zu, nicht aber spezifisch in Bezug auf VW.
Ich habe keinen intimen Einblick in die VW-Finanzen und kann deshalb natürlich gewaltig daneben liegen. Glaube ich daber nicht.
2025 sind wir alle schlauer. ![]()
Habe heute gehört, dass Daimler 1.6 Milliarden Miese gemacht hat in Q2/2020. Allerdings nicht durch Bau von Fabriken oder so 
Genaugenommen 1,68 Milliarden ;-D
Und das wirklich „witzige“: Weil das weniger war als erwartet, ging die Aktie hoch.
durch den „Bau einer Fabrik“ macht man allerdings buchhalterisch sowieso keine/kaum „Miese…“
Das ist dir klar und mir natuerlich auch. Aber nicht den Tesla-Hatern, die jahrelang „Tesla macht doch immer nur Verlust und ist bald pleite“ gekreischt haben. Der Verlust von Daimler ist aber „echt“.
Die Aktie ist deshalb hochgegangen, weil die angekuendigt haben, 20k Leute rauszuschmeissen. In solchen Faellen geht eine Aktie IMMER hoch, warum auch immer.
BTW: Ich haette da eine Idee: Wenn man ALLE Leute einer Firma rausschmeisst, muesste die Aktie doch so richtig durch die Decke gehen, oder
?
BTW: Ich haette da eine Idee: Wenn man ALLE Leute einer Firma rausschmeisst, muesste die Aktie doch so richtig durch die Decke gehen, oder
?
Normalerweise sind etwa 10-20% der Leute produktiv (in Startups mehr, und bei manueller/physischer Arbeit). Der Rest sitzt die Zeit ab oder ist bürokratischer Wasserkopf / Compliance / Quote. Die richtigen 80% zu identifizieren und zu entfernen ist aber schwierig.
Es lohnt sich aber, alle 10-20 Jahre ordentlich umzustrukturieren, um das System mal richtig durchzublasen, ähnlich einem Diesel-Partikelfilter. Selbst wenn man nur zwischen Insourcing/Outsourcing hin- und herspringt, lohnt sich das wegen dieses reinigenden Effekts.
Selten so nen Blödsinn gehört … 
Just my 2 …
Über die Prozente kann man streiten, aber im Prinzip ist das richtig was er da schreibt. In den meisten Firmen ist nur ein geringer Prozentsatz motiviert und hochproduktiv, der Rest entweder wenig produktiv oder gar mit nutzlosen, aber notwendigen bzw. gesetzlich erforderlichen bürokratischen Tätigkeiten beschäftigt. Dazu zähle ich explizit auch die meisten Manager.
Ob periodische Umstrukturierungen nützlich sind, wage ich aber zu bezweifeln.
Ich hab mich bewusst nur für diesen einen Satz entschieden,
auch weil dieses Thema hier total OT ist.
Hoffe nur, keiner wird diesen 80% zugeordnet, wenn der Chef mal hierüber entscheidet. ![]()
Gruß und jetzt bin ich raus.
2024 hat Tesla 62 Mrd. Eigenkapital und 11 Mrd. Schulden.
Welches Verhältnis findest du besser?
Das von Tesla. War schon damals absehbar aufgrund des Trends.
Es sind mal wieder 4 Jahre ins Land gegangen, VW ist immer noch nicht pleite und das Eigenkapital vom Automotive-Bereich ist trotz großer Dividendenzahlungen um über 50 Mrd EUR gestiegen. 2020 noch 95 Mrd EUR, jetzt sind es 147 Mrd EUR. Schulden sind gleichzeitig nur moderat gestiegen.
Rating sind auch weiterhin gut.
Wollen wir in 4 Jahren mal wieder reinschauen, ob sich dann was getan hat?
Bis dahin könnte das Rohvermögen, also Fabriken, Autos, Know How etc runter sein, dann rechnet sich das EK neu. Bei manchen Firmen mit - . Der Prozess ist dynamisch.
