nachdem ich jetzt fast 3 Jahre gemütlich mit meinem Model X herumgefahren bin, musste er die letzte Tage in die Lackiererei wegen dem hinterem Stoßfänger. Also gab mir der BodyShop einen VW ID.3 für diese Tage.
Jetzt muss ich sagen, nachdem ich dachte Tesla ist mit V11 und FSD und HW3 weit vorne mit dabei, hat mich der Blitz getroffen als der ID.3 mir gezeigt hatte was heute Standard ist. Es handelt sich hier um die Basis Version.
Nicht nur das er die Schilder erkennt, er passt die Geschwindigkeit selbst an, am Verkehrsschild, versagt wenn einen Einschränkung voraus ist, also 80 auf 50 KM/h zum Beispiel, oder eine Kurve voraus ist und passt den Speed auch an. Das macht er auch wenn die Kamera es noch nicht gesehen haben kann. Also eine Kombination von ich sehe etwas auf der Strasse oder in der Karte.
Für mich war das wirklich ein A-HA Erlebnis und meine Erwartung bei Tesla sind gestiegen. Ich frage mich nun wirklich ernsthaft wann Tesla diesen Stand der Technik erreicht oder plant es auszurollen für die Fahrzeuge. Es funktioniert in der Stadt und auf dem Land. AB konnte ich nicht testen.
Für mich ist das Model X mit HW3 und FSD das Maas der Dinge aktuell und ich bin überrascht wir andere diese Technologie überholen konnte. Klar Mobil Eye ist mir Bekannt und das angebliche Patent, aber seit 2019 redet Elon davon und kündigt an. Regulatorische sind diese Systeme und die Schilderkennung kein Thema mehr. Es liegt an Tesla und das finde ich beschämend
Ich sehe das wie du. Fahre regelmäßig neben meinem M3 auch eine eTron und die Assistenzsysteme sind im generellen einen Schritt weiter. Lediglich die Lenkvorgänge empfinde ich als „weicher“ und angenehmer im Tesla…
Dem gibt es leider nichts hinzuzufügen. Leider kommen gerade in einem Tesla Freunde Forum dann 400 Poster, die sagen es stimmt nicht und dem König nicht sagen, dass er keine Kleider anhat.
Bin letzte Woche den BMW iX gefahren. Der bremst (reku stärker) auf Stopptafeln zu und zeigt sie einem an, rote Ampeln ditto, jedes Limit richtig erkannt (inkl. Überkopflimits mit LED Anzeige im Gegenlicht). Tesla ist diesbezüglich doch nur ein völlig überschätztes Startup. Von der Qualität (nicht Spaltmaße - einfach „nur“ Materialanmutung) und vor allem wie leise das Ding war möchte ich hier gar nicht erst anfangen. Finde den ID3 auch sehr leise - bin eine Version mit Matrix Licht gefahren, gigantisch gut im Vergleich zu S + X Licht bei Tesla (2017er Generation jeweils - natürlich ohne Matrix, gab es eh erst 10 Jahre bei ABM).
Kochen doch alle nur mit Wasser. Es wird noch spannend. Frage ist nur ob der Kunde noch bereit ist dafür auch premium zu zahlen.
Mein Tiguan 2 Bj. 2017 und Audi S6 Avant konnten auch schon Abstand und Schilder erkennung. Licht war TOP mit LED Matrix und Kurvenlicht. Fahrkomfort sehr sehr gut.
Ich fürchte auch, Tesla wird nicht mehr ewig für Spurwechsel und Parkassistent den EAP verkaufen können. Der Aufpreis dafür ist IMHO einfach zu hoch. Zumal der Parkassistent auch mehr oder weniger schlecht funktioniert.
ich stimme begrenzt zu. Hatte einen ID4 zur Probefahrt. Es gibt Dinge die er definitiv besser kann, aber im großen und ganzen war ICH ziemlich enttäuscht. Aber das liegt auch an der Erwartungshaltung denke ich. Die Verkehrszeichenerkennung geht tadellos. Das ist aber auch heute bei 2016er Teslas noch so die nutzen auch Mobileye. Ob ich gut finde dass Elon sich da so quer stellt? Nein, ich hätte lieber ein funktionierendes System. Das liegt aber nicht „am Startup“ sondern an … den Eigenarten von Elon Musk. @grizzzly wird mir vermutlich zustimmen, er hat ein 16er S mit mobileye. Jedes mal wenn er die neueren (auch mit FSD) fährt kriegt er die Krise
Für mich persönlich ist das infotainment der ID Serie (mein Stand ist von Sept 21, da war die Fahrt) eine absolute Katastrophe. Wie ein Android Tablet von 2016.
Die Leistung hat mich auch unterwältigt, aber ich vermute das vielgeliebte Wort „ausreichend“ trifft hier zu. Ich bin jahrzehntelang VAG gefahren. Und im ID4 zu sitzen war genau das. Altbekannt. Vollkommen ohne dieses „AHA“ Feeling, keinerlei Faszination. „Is halt ein Auto“ hat mein Sohn dazu geagt.
Die Verarbeitung typisch fein, das Fahrverhalten gut. Was mich zum Wahnsinn getrieben hat war das wischiwaschi des Lenkassis. Mal geht er, mal nicht. Wenn ihm eine Kurve nicht passt fährt er einfach gerade aus weiter, ohne Warnung ohne alles.
Wie immer hier : MEINE Meinung. Ich hatte mir mehr erhofft. Über das Design der ID Serie kann man diskutieren oder auch nicht. Für mich ist es nix. Dann von der Formensprache lieber den Enyak iV. Der ist zumindest aussen so „normal“ wie er sich dann auch benimmt.
Es gibt einige Dinge an unserem X die mich stören. Aber ein Tausch gegen ein ID3/4 kommt für mich überhaupt nicht in Frage.
Aber ja, ich stimme zu, momentan hat man das Gefühl es stagniert bei Tesla gewaltig. Die Konzentration auf FSD beta scheint hier enorme Kapazitäten zu binden … die vielleicht woanders besser angebracht wären.
Es ging mir nur um die Erkennung der Schilder im Vergleich. Den Rest stelle ich nicht in Frage. Es geht um HW3 & FSD im Vergleich zur Erkennung des ID.3 Basis Version. Bitte bleiben wir beim Thema
Ich habe einfach noch die Hoffnung, dass die ganze Entwicklung an FSD letztlich auch einige andere Probleme beseitigt. Nur so langsam wird es Zeit mal was zu liefern.
Dann leih dir mal einen 22er e-Tron GT oder einen EQS mit DrivePilot aus…
Da wirst du staunen! Der Tesla AP ist nichts weiter alein Abstandstempomat mit Spurhalteassistent. Heute Standard in jedem 08/15 Golf. Also nichts besonderes mehr.
Und wieso funktioniert das dann alles bei anderen Herstellern IN der EU?
Wenn es verboten/unzulässig wäre, dürften es die anderen Hersteller auch nicht anbieten.
Im Ankündigen sind sie Jahre voraus, beim Abliefern müssen sie das noch üben.
Weil Tesla sich auf USA fokussiert und nicht auf die EU. Es hat nichts mit „verboten/unzulässig“ zu tun. Einfach nicht so hohe Prio… leider
Gleiches mit Matrix Licht. Scheinwerfer können es, aber Tesla hat keine SW dazu, weil in USA es erst ab 2023 erlaubt sein wird…
Tja, das Problem mit den Schildern bzw. deren Erkennung liegt schon fast 6 Jahre zurück.
VW, BMW und viele andere setzen bei der Schildererkennung die patentierte Technologie von MobileEye ein. Die sind absolute Spitzenreiter in dem Bereich und bis Herbst 2016 war MobileEye auch Partner von Tesla und deren Technologie in den Teslas verbaut.
Ein Streit über den Reifegrad des von Tesla beworbenen Autopiloten eskalierte derart, das Tesla und MobileEy seitdem getrennte Wege gehen und Tesla die Technologie nicht mehr einsetzt. Man glaubte seitdem bei Tesla, dass man mit eigenen Mitteln ein besseres System entwickeln kann. Wie „gut“ das geklappt hat, weiß jeder, der ein Modell ab 2017 fährt und vielleicht vorher einen BMW / VW mit Schildererkennung fuhr.
Das Pro seitens Tesla ist, man versucht alles aus eigener Hand zu entwickeln aber der AP und die ganze Visualisierung, Erkennung, Fusion und AI ist eben bei Tesla nur eine von vielen Themen bzw. Baustellen, wo es bei MobileEye ein über Jahre gereiftes und entwickeltes Hauptprodukt/eine Kernkompetenz ist, die sie an andere OEMs wie z.B. BMW und VW verkaufen/lizensieren.
Ich bin selber ein großer Fan von Tesla aber der Streit mit MobileEye war aus meiner Sicht ein großer Fehler seitens Elon Musk, dem da u.a. sein Ego im Weg stand und vieles verkompliziert hat.
In meiner Zeit bei BMW war eines meiner Projektthemen u.a. die Schildererkennung und die Sensorfusion (Karte ↔ Headunit-RTTI<->Kamera) im Bereich UKL.
tl;dr: VW setzt auf MobileEye und Tesla auf eine Eigenentwicklung, weil zerstritten mit MobileEye
Wenn ich deine verlinkten Artikel lese, dann war mobileEye für Tesla immer nur eine quick win Lösung.
„Mobileye habe versucht, die Preise für seine Chips rückwirkend zu erhöhen. Zudem habe man Tesla auferlegen wollen, die erfassten Kameradaten exklusiv mit Mobileye zu teilen und die Entwicklung eines eigenen Systems einzustellen.“
Das man sich als Technologieunternehmen nicht dermaßen stark von einem Zulieferer einschränken lassen will kann ich durchaus nachvollziehen.
Das ist natürlich was anderes wenn man als Autobauer selbst dazu gar keine Kompetenz im Haus hat.
Die Wertschöpfung wird in der Zukunft nicht beim Autos bauen liegen, sondern in Ökosystemen zur Individualmobilität. Da werden die anderen dann leider von MobileEye abhängig sein.
Seit dem MobileEye zu Intel gehört kann man sich bei deren gebaren gegenüber den Computerherstellern ausrechnen worauf das hinausläuft.
Selbstredend, da gebe ich Dir vollkommen recht. Ich wollte eigentlich auch nur aufzeigen, warum es so eklatante Unterschiede in der Schildererkennung / FAS gibt.
Die Führung von MobileEye, gerade wie sie sich dieses Jahr auch wieder auf der CES präsentiert hat, ist äußerst unsympathisch. BMW ist ja mit ME seit 2019 auch nicht mehr happy aber leider darauf angewiesen.
Achtung!
Dieses Video ist von 2020 und zeigt einen Audi e-tron. Ein Auto mit dem technischen Stand von 2019.
Ich rede von einem 22er e-tron GT und das habe ich nicht ohne Grund geschrieben. Also bitte nicht die Tatsachen verdehen.
Mein aktuelles Auto (2014) fährt auf Landstrasse mit Spurassistent auch ziemlich schlecht. Auf der Autobahn allerdings perfekt. Und eine FahrASSISTENZ auf der Lanstrasse zu testen wofür sie im Prinzip nicht gemacht ist… Okay, das kann man machen. Ich persönlich sehe jedoch ehr das Anwendungsgebiet auf den Autobahnen. Und da ist mir ein Nicht-Tesla-System wesentlich sympathischer weil weniger aufdringlich. Alle 3 km das gebimmel weil man jemanden überholt ist auf 600km einfach nur ultra nervig. Ja, ich weiss, EAP und FSD können AutoLaneChange. Aber nicht auf der DE Autobahn. Da kommt einer mit 300 von hinten und der Tesla zieht genüsslich links rüber weil der überholende, nein - der links vorbei fahrende ausserhalb des Erkennungsradius des Teslas ist. Und dann müssen andere 180km/h Geschwindigkeit innerhalb 300m abbauen weil Tesla für die USA gebaut ist, wo maximal 88mp/h gefahren werden darf und niemand legal(!) so schnell fahren darf wie in DE.
also alleine zieht der Tesla nicht in eine neue Spur. Das muss immer vom Fahrer bestätigt werden. Er macht dann nur was der Fahrer beauftragt hat. Radar reicht so ca. 200 Meter. Jetzt kommt was von hinten mit 300 KM/h ( passiert ja auch jeden Tag ) wie erkennt Audi den? Wie weit erkennt er andere Fahrzeuge? Wie weit reichen die Blickwinkel von Teslas Kameras? Und ich fahre seit Jahren einen Tesla und mir ist noch nicht aufgefallen das er beim Überholen „bimmelt“ oder danach oder was auch immer Ich frage mich wie du auf solche Behauptungen kommst? Und zum anderen war dies hier nicht das Thema. Es geht um die Schilderkennung auf der Landstrasse und Stadt. ich habe extra erwähnt auf der AB konnte ich den ID.3 nicht fahren.
Also bitte uffern wir hier nicht aus und bleiben beim Thema. Danke!