Verbrauch/Reichweite Model 3 LR und Performance

Dann kannst du vermutlich nicht zu Hause laden oder fährst sehr wenig Kilometer? Dann wäre das absolut nachvollziehbar.

Mit PV-Anlage oder variablem Stromtarif zu Hause ist ein „Stromer“ eigentlich ein no-brainer, wenn man nicht nur 10.000 km im Jahr fährt.

Ich lade zu Hause, aber über Wallbox im Mehrfamilienhaus. Ich fahre fast nur mittlere oder Langstrecke (500 - 800km). Und ehrlich, mich nervt das Laden nur. Planerei, Zeitaufwand, belegte oder defekte Ladesäulen am Zielort. Ich zahle gerne ein paar Euro für 100 km mehr und kann dann schneller und entspannt durchfahren und zügig nachtanken.

Ja, wenn das dein Hauptfahrprofil ist, dann sind BEV aktuell noch nichts für dich - zumindest nicht in Punkto Zeit und Kosten. Sparsamer Diesel mit großem Tank und Abfahrt!

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Ja, da wird es wohl wieder hinlaufen, wenn ich den Stromer mal los bin.

Nur falls das mal Kaufinteressierte lesen… der zitierte Post ist völliger Quatsch. Bei 120/130 verbraucht man deutlich weniger, auch im bergigen.
Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass dieser Mensch wirklich einen Tesla besessen hat, vermute mal Mietwagen. Ist auf jeden Fall ein reines abspulen von alten Elektro Klischees. 800km als regelmäßige Strecke. Wer ist denn so wirr, sich das mit dem Auto anzutun? Und dann noch möglichst durchfahren, das wäre grob fahrlässig und gefährdet andere Verkehrsteilnehmer. Aber wie gesagt, meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich keine ehrliche Geschichte.

Ganz schön frech, von quatsch zu sprechen. Du kannst sagen, dass Du eine andere Meinung hast. :wink:

Ich habe den gleichen Verbrauch bei 130km/h und mein Gesamtdurchschnitt liegt bei über 19KW/h.

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Dieser „Mensch“ bin ich, und ich habe den Tesla noch, weil ein Verkauf gerade mit einem einem extremen Wertverlust einhergeht. Und es ist mein zweiter M3P. Die Verbrauchswerte sind auch gleich zum ersten M3P. Einfach mal eine Trip-Anzeige nullen und dann, wenn möglich, die 130 km/h mit Tempomat für 20-30km durchfahren. Mich stören jedenfalls diese super Minimalverbräuche, wo man vielleicht nur mal kurzzeitig die 130km/h gesehen hat. Und genau diese Schönrederei hat schon so manchen Kaufinteressenten kalt erwischt. Ein Arbeitskollege hatte sich für einen Tag ein M3 ausgeliehen. Ist normal wie vom Verbrenner gewohnt gefahren. Sein Kommentar danach: Viel zu aufwendig und anstrengend diese Ladeplanerei und vom realen Verbrauch völlig überrascht. Es ist dann wieder ein Diesel geworden.
Und bitte mit diesen ständigen notwendigen Pausenausreden aufhören. Jetzt mal ehrlich, wer hat vor 15-20 Jahren alle 250-300 km eine Pause gemacht? Und es ist nicht fahrlässig 4 Stunden durchzufahren! Dann wären alle Berufskraftfahrer raus.
Bin letzte Woche stuttgart-Südtirol und zurück jeweils 460km gefahren. Da hat dann auch je Strecke 15 Minuten nachladen ausgereicht. Wenn ich aber in Deutschland zu nächtlicher Zeit unterwegs bin, ist der Elektro für mich der begrenzende Faktor.
Ich lass es jetzt mal raus: Diese LKW-Hinterherschleicher sollten sich lieber eine BahnCard holen. :slight_smile:

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Ich hab zwar nen historischen LR, denke aber vom Verbrauch mit Tempomat ist der nicht so viel anders als der P. Im Sommer bei feinem Wetter auf der AB in Frankreich mit Tempomat 135 komme ich da auf 185Wh/km. Ende März auf der AB im Saarland, bei Starkregen und sattem Gegenwind waren es allerdings (TACC 135) 237Wh/km. Ansonsten gleiche Bedingungen.
Es gibt schon einen größeren Spielraum, das war mir aber von vornherein klar. Ich bin sehr zufrieden damit, habe aber auch i.d.R. keinen Zeitdruck. Nein, hinter dem LKW Hypermiling betreibe ich auch nicht, der Gesamtdurchschnitt von 188Wh/km zeigt das auch.
Müsste ich beruflich ständig sehr viel fahren, würde ich mir aber auch kein M3P kaufen…

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Nein, beleidigen darfst Du hier niemanden!

Ist eben leider wie derzeit überall, die unterschiedlichen Meinungen prallen immer heftiger aufeinander. Ich sag ja auch nicht, dass ich mit meinen Verbrauchswerten nicht zurecht komme. Nur wenn man als Neueinsteiger so mitliest, kommen da eventuell falsche Erwartungen auf. Und eins sollte auch jedem klar sein, bei Stromern ist der Verbrauch extrem von der Geographie abhängig. Auf meinem Arbeitsweg im Stuttgarter Umland mit 2-3 Hügeln hab ich beim M3P ca. 170Wh/km, beim Smart Fortwo 145Wh/km. Und da ist der Tesla extrem sparsam dagegen.

Hm, das wiederum ist so garnicht meine Erfahrung.
Klar, wenn Du bergauf fährst, hast Du viel Verbrauch, aber gerade wenn es nur Hügel sind und nicht Passstraßen, dann bekommst Du den ja tatsächlich zu 100% beim Runterfahren wieder zurück (und nicht nur zu 60, wie bei der Reku).
Klar, wenn Du den Berg maximal hochballerst, dann hast Du durch die sehr hohen Ströme zusätzliche Verluste, aber bei normaler Fahrt wirken sich bei mir Hügel eigentlich exakt garnicht aus.
Und meine niedrigsten Verbräuche überall habe ich regelmäßig in den Bergen - weil man da effektiv halt relativ langsam fährt und dann war da noch die niedrigere Luftdichte.

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LKW Hinterherschleicher, ein Vorurteil, das ich als Ex Dieselfahrer oft höre. Haben ein Performance für Kurzstrecken und LR für Langstrecken.
Mit einem Porsche würde ich auch keine Langstreckahren fahren.
PS. Mein Diesel ist grad abgeraucht…sind nicht mehr so zuverlässig wie früher. Auch nicht die VAG Gruppe!

Mmmh…. Ich fahre beruflich viel, von Rostock über Belgien, Holland bis nach Österreich, Frankreich, Italien, alles schon oft dabei gewesen. Und alles seit Jahren mit dem M3P und davor mit dem MS …. Davor 30 Jahre Audi A6 oder BMW 5er.

Ich bin noch nie so entspannt unterwegs gewesen wie mit dem M3P. So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen :grinning:

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Also mit hochballern ist da nichts, eh fast nur noch 40 erlaubt und im abendlichen Berufsverkehr sieht es noch schlechter aus. Ich hatte aber vor drei Wochen die Erfahrung im Dresdner Elbtal bis Sächsische Schweiz (nur Landstraße und alte Bundesstraße an der Elbe), dass ich nach einigen Fahrten einen Schnitt von 120Wh/km hatte. Ein Traum, den ich zu Hause nie sehe.

Obwohl ich seit 2 Wochen Model 3 fahre sehe ich genauso. Fahre auch seit 30 Jahren Urlaub und ob das 900 km oder 1200 km sind, wird am Stück durchgefahren , vielleicht 1 x pinkeln und 1 x tanken jeweils 10 min. Das reicht: falls mir jemand mit Sicherheit kommt: wenn man sich nicht mehr gut fühlt dann halt man an oder geht schlafen, sollte man selber merken können. Nächstes Wochenende müssen wir 940 km einfach in Ausland fahren und da nehmen wir unseren alten Diesel mit 70 l Tank, 3 x Fahrer mit Führerschein sind an Bord (es gibt halt Fahrertausch) wegen den Sicherheitsaspekt dann können wir auch nach Marokko am Stück durchfahren.
Hätte jetzt gerne mit Tesla Langstrecke getestet, Zeitfenster ist aber nur von Donnerstag bis Sonntag und wir haben einfach keine Zeit für Experimente, hier zählt jeder Stunde.
Aber demnächst haben wir dann einen Tagesausflug mit nur 300 km einfach, dann werde gerne den Tesla mal ausprobieren.
mfg

Sicher gibt es immer wieder Fälle, wo das laden zum Manko werden kann.
Ich denke aber dass bei dieser Diskussion das grundsätzliche aus den Augen verloren wird: für 99% aller Menschen und 99% aller Anforderungen ist Elektro heute vollumfänglich tauglich - und zwar ohne nennenswerte Einbußen bei Zeit oder Komfort ( wenn man es sich leisten kann)

Die meisten Diskussionen zu dem Thema reduzieren sich auf einen Glaubenskrieg zwischen denen, die behaupten es kann keinen denkbaren Fall geben in den Ladepausen suboptimal sind, und denen die der Meinung sind alles was nicht wenigstens 1000 km Reichweite hat ist im Altag unzumutbar.

Ziel sollte jetzt sein, einen vernünftigen Gebrauchtwagenmarkt aufzubauen damit auch diejenigen deren Budget unter 10.000 € liegt ein vernünftiges und taugliches Auto fahren können.

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Das wollte ich gar nicht bestreiten, war etwas unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte eigentlich, ein M3P ist eher eine Spassmaschine und für den Anwendungsfall wäre vielleicht ein LR besser geeignet.
Das entspannte Fahren kann ich restlos bestätigen, mit dem M3 bin ich weniger gestresst als früher.
Wer aber mit 180 drei, vier Stunden durchheizen möchte (frage mich allerdings, wo das gehen soll), der ist mit einem E-Auto nicht zufrieden.
Ist man auch viel im Ausland (nicht D) unterwegs, relativiert sich der Geschwindigkeitsanspruch schnell. :grimacing:

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Eher öfter, da waren die Kinder aber noch sehr klein… :grinning:

Und gegessen wird im Auto während der Fahrt. Drei Männer mit Eisenblase schaffen das sicher, aber glaub mir, hast du Frau und Kinder an Bord, brauchst du voraussichtlich mehr Stopps.

Ok, dann wären deine zwei Pausen vielleicht je 10 min länger als die 10 min mit dem Diesel, im Ausland solltest du sowieso das rechte Pedal sanfter behandeln. Im Endeffekt bestätigst du damit ja die Pause alle 300 km selbst bei deinem Beispiel.
Bei einer 1000 km Strecke mache ich auch alleine zwei Pausen: einmal Essen, einmal Kaffee + die Sachen wie Tanken/Laden und menschliche Bedürfnisse.

Das mit den Stopps ist doch eine irreführende Diskussion.
Ja, wir machen manchmal auch mehr Stopps als das Auto braucht, aber die meisten davon sind nach wie vor an Stellen, an denen man nicht laden kann oder zu Zeiten, wo das Laden noch nix bringt.
Ergo kommen all dieses Stopps auf die Ladestopps noch obendrauf.

Die ganze Diskussion ist nach wie vor IMHO Murks.
Auf beiden Seiten belügen die Leute sich nur selbst. Es gibt nur „geht nicht, weil <hier Grenzfall einfügen> brauche ich unbedingt und das ist mit dem Stromer unmöglich“ und „man verliert keine Zeit, alle, die nicht genau alle 2 Stunden am Supercharger pullern und schlafen, sind potenzielle Mörder!!1!“.

IMHO ist das Quark. Ich fahre sehr viel Langstrecke und es ist komplett möglich. Überall hin und für jeden. Aber man verliert Zeit, bei mi ist es 1h auf 1000km und GERADE wenn man sowieso viele Stopps macht, ist es definitiv unkomfortabler, weil man entweder bei jedem Stopp extra nochmal aufwändig nach Lademöglichkeiten sucht (die dann oft eben keine Supercharger sind), oder weil die halt auf die Ladestopps noch draufkommen.

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Korrekt erfasst:
Ich fahre, wir haben extra Essenskorb dabei, frau reicht mir die Brötchen, Kaffee, Cola, Redbull falls nötig :sweat_smile:.
Und ich habe 2 Kinder (eins hat schon Führerschein). Aber auch wo die Kinder 3-4 Jahre alt waren, haben die schon gesagt "Papa gibt gas, wir wollen an Strand, lieber 2 Stunden früher am Strand als andauernd Pause bei McDonalds.
So sind meine Kinder.
Wenn meine Frau fährt dann reich ich ihr Getränke und essen.
Mit Tesla werde bisschen umdenken müssen, man kann aber andere Leute auch nicht diskriminieren weil Sie irgendwas anders machen als man selbst. Jetzt sind wir 3 Fahrer dann wird durchgeballert.
Mein Vater ist in den 90er nach Spanien über 2000 km durchgefahren, war ihm aber bisschen zuviel und auf dem Rückweg hatte in Frankreich übernachtet. Jede hat eigen Filosophie, muss nicht schlechter sein, nur anders.
Eigentlich darf man sowas im Tesla Forum nicht schreiben, es ist aber so: damals haben fast alle so gemacht. Ich bin jetzt vernünftig, Tesla bremst mich bisschen aus, was gerade nicht verkehrt ist, bin auch keine 20 mehr.
Werde mir jetzt aber meine Zeiten notieren und Durschnittgeschwindigkeiten, weil diese 940 km möchte irgendwann mal mit Tesla fahren und vergleichen werfe, wieviel Zeit Verlust ich habe.
mfg

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