Bei Airbagauflösung (oder auch Auslösung der Gurtstraffer oder Hauptsicherung des Akkus) hätte eine Aufzeichnung stattgefunden, ohne wohl nicht. Das ist auch nicht mit dem Wächtermodus im Stand zu vergleichen, der muss dafür ja extra eingeschaltet werden.
Ich denke, dass du da an kein Videomaterial kommen wirst.
Du musst schon die Dashcam-Funktion dauernd mitlaufen lassen beim Fahren, und dann z.B. speichern beim Hupen einstellen, oder nach dem Crash am Bildschirm rumfummeln, um das Dashcam Icon am unteren Rand zu treffen.
Zieh den Stick umgehend ab und sichte alles an Material was da drauf ist. Da ist wesentlich mehr zusehen als wenn du im Auto schaust.
Sollte der Zeitraum des Unfalls nicht mehr auf dem Stick sein weil bereits überschrieben, gibt es diverse Tools mit denen du überschriebene Dateien wieder herstellen kannst.
Such einfach hier im Forum da gibts genug Beiträge und Hilfestellungen.
Ich war in Alsfeld laden und wollte wieder los fahren (man kann nur nach rechts, da der Parkplatz eine „Einbahnstraße“ ist), von links kam jemand, den ich vorbeigelassen habe. Der nette Herr entschied sich aber, kurz nach dem ich losgefahren bin, den Rückwärtsgang zu betätigen um doch einen näheren Parkplatz vor MC Donalds zu bekommen. Tja, leider hat er nicht in den Rückspiegel geschaut und mich übersehen.
Dank der Dashcam Aufnahme ist klar zu erkennen, dass ich zum Zeitpunkt der Kollision gestanden habe, denn das würde kurzfristig angezweifelt.
Danke der Aufnahme gibt es jetzt keinen Zweifel an der Unfallschuld.
Falls die Dashcam nicht ausreichen sollte, einfach einen Datenreport von Tesla anfordern. Da wird u.a. die Fahrgeschwindigkeit auf die Zehntelsekunde genau ausgewiesen. Sind riesen große Dateien die man bekommt und ist auch so sehr interessant was das Fahrzeug alles aufzeichnet. Aber gerade bei Unfällen wo es um Schuld / Nichtschuld geht sind diese Daten Gold wert.