Und ganz plötzlich wird's ein Tesla

Ja, an den SC im Osten (speziell die genannten Nossen, Sangershausen), ist noch Potential sowohl an Ladeleistung, Ausstattung und Anzahl.

Dass sich der Reifen in der Laufstreifenmitte aufwölbt, je höher der Luftdruck ist, ist ein Märchen. Das würde ja voraussetzen, dass der Luftdruck in der Lage ist, die im Laufstreifen parallel zur Fahrtrichtung umlaufenden Stahldrähte zu längen. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Und noch besser: bei Reduzierung des Luftdrucks müssten sich die Stahldrähte von selbst wieder kürzen.

Das Märchen von den aufblasbaren Stahldrähten ist gut 60 Jahre alt. Bei den damals üblichen Diagonalreifen liefen Textilfasern diagonal von einer Felgenseite zur anderen Seite. Dazu gab es Fasern, die sich etwa im rechten Winkel in der Laufstreifenmitte trafen. Bei sehr hohem Luftdruck war eine Verschiebung des Winkels, unter dem sie sich kreuzten, nicht auszuschließen, was möglicherweise zu einer leichten Aufwölbung führte.

Kein Ding, wenn das für dich ein Märchen ist, darfst gerne mit 4 Bar fahren, oder mit 1 Bar, denn dein Reifen liegt ja dann mit jedwedem Luftdruck mit der gleichen Lauffläche auf der Fahrbahn auf. Wie du auf die Drähte kommst, verstehe ich nicht.

„ Was passiert, wenn der Reifendruck zu hoch ist?

Mehr ist nicht immer mehr – auch, wenn es um den Reifendruck geht. Denn ein zu hoher Reifendruck führt dazu, dass der Reifen die Fahrbahn nur mit der Mitte der Lauffläche berührt. An dieser Stelle fährt er sich stärker ab und er nutzt sich ungleichmäßig ab. Außerdem zieht ein zu hoher Reifendruck negative Folgen mit sich:

  • Verlängerter Bremsweg durch geringe Aufstandsfläche
  • Abnehmende Kurvenstabilität
  • Härtung des Reifens
  • Geringerer Fahrkomfort“

„ Richtiger Reifendruck sorgt dafür, dass die gesamte Reifenbreite über die Fahrbahn rollt. Bei erhöhtem Druck liegt die Hauptlast auf der Reifenmitte, bei zu niedrigem auf den Rändern. Das führt in beiden Fällen zu erhöhtem Materialverschleiß und instabilem Fahrverhalten.“

Ich glaube, Du hast noch zwei wesentliche Punkte vergessen:

  • Kfz-Steuerbefreiung
  • 0,25%/ 0,5% BLP Dienstwagenbesteuerung.

Ich weiss natürlich nicht, ob Du den Wagen 100% dienstlich nutzt, aber für den Angestellten mit Dienstwagen macht es schon einen Unterschied, ob er sagen wir mal 5.000 EUR Netto Abzug oder nur 1.000 EUR Netto Abzug vom Gehalt hat; das wissen viele immer noch nicht.

Wenn ein Fahrzeug sechs Jahre abgeschrieben wird, empfinde ich die Dienstwagenbesteuerung mit 1% vom Brutto Listenneupreis ohnehin als ungerecht, nach 4 Jahren zahlt er den quasi Neuwagenpreis netto vom Gehalt. Gut, bei Freiberuflern wird nur als Einnahme gerechnet, da kommt es dann auf den individuellen ESt-Satz an.

Trotzdem: im Angestelltenverhältnis würde ich persönlich immer auf einen guten BEV bestehen, und bei Tesla ist man da nicht unbedingt an einer falschen Adresse!

PS Deine Zahlen sind valide - nichts ist „schön gerechnet“; liege kostentechnisch mit Ladekostenoptimierung teilweise je 1.000 km noch deutlich drunter - bin Schwabe sry… :joy: :rofl: :innocent:

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5 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Dienstwagenbesteuerung - gerecht oder ein Steuerprivileg?

@Tomtom88, @Joseph57 und @pinse89

Sorry, dies ist eigentlich ein sehr guter Thread gewesen, bevor ihr ihn zum Steuerthema umfunktioniert habt. Könntet ihr das vielleicht bitte in einem eigenen Thread besprechen? Danke!

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Diverse Beiträge in neues Thema ausgelagert … :neutral_face:

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2 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Dienstwagenbesteuerung - gerecht oder ein Privileg?

Falls es jemanden interessiert:
Hier Sommerreise nach Montpellier - was gibt es zu beachten
habe ich unsere Sommerreise beschrieben.
Mittlerweile hat der Tesla nun nach knapp 10 Monaten fast 51tkm herunter.
Die Sommerreifen haben vorn wie hinten noch 5-6mm Profil. Vorn/Hinten habe ich nicht gewechselt. Fahre allerdings im Winter auch Winterreifen.

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Ich versuche mich mal an einem Gedächtnisprotokoll über ein Gespräch, was ich gestern mit einem meiner Nachbarn hatte (eher negativ der E-Mobilität eingestellt):
Er: Und, wie war euer Urlaub?
Ich: Sehr nett, nur zu kurz. Hatten eine schöne Zeit in Südfrankreich.
Er: Wo wart ihr denn da genau?
Ich: Montpellier in der Camargue. Ist wirklich eine schöne Gegend.
Er: Montpellier. Ist aber auch ganz schön weit weg.
Ich: Ja, eine Strecke knapp 1200km.
Er: Habt ihr zwischendrin übernachtet?
Ich: Nö
Er: Aber so weit geht doch gar nicht mit Elektro, oder? Du musst doch laden?
Ich: Doch, doch. Klar muss ich laden, aber du musst ja auch tanken, oder?
Er: Ja klar, aber das Dauer ja auch nur 5 min. Wie lange habt ihr denn da runter gebraucht?
Ich: Auf dem Hinweg knapp 13h und 30 min.
Er: …
Er: Aber ohne Pause und so, oder? Da kommt jetzt noch die Ladezeit zu.?!
Ich: Nein, die ist da schon drin. Hätte es sein müssen und wäre da nicht ein fettes Unwetter auf dem Weg gewesen, wären wir locker mit 13h hin gekommen.
Er: Mit Laden? Wie schnell lädt der denn? Und hattet ihr keine Probleme, Ladestationen zu finden?
Ich: Nö. Er lädt schnell genug, meist waren wir der limitierende Faktor, weil einer noch auf Toilette war oder irgendwas eingekauft hat oder so. Gestört hats eigentlich nie.
Er: …
Er: Wieviel Reichweite hat der denn?
Ich: Soviel, dass ich am Stück ca. 3h fahren kann. Dann mache ich ne kurze Pause am Supercharger und lade für 15 bis 20 min. Und dann geht es weiter. Einmal hatten wir Pech auf dem Rückweg, da war ein mobiler Supercharger von Tesla so voll, dass wir nur wenig Leistung bekommen haben. Da haben wir einfach zum nächsten gewechselt.
Er: … ein mobiler Supercharger?
Ich: Ja, Tesla baut an stark frequentierten Stellen zu Urlaubszeiten oft mobile Supercharger auf.
Er: Tesla hat also eigene Lader? Wie viele haben die denn?
Ich: (zeige in der App, wie viele es in unserer Region sind). Und Tesla baut weiterhin stark aus.
Er: Na dann ist das ja auch keine Frage, dass das mit einem Tesla geht. Aber mit anderen E-Autos…
Ich: Naja, Tesla öffnet diese gerade auch für andere E-Autos. Und daneben gibt es ja auch von andere Anbieter (zeige ihm die Ladedichte in der EnBW-App). Ist aber schon bequem mit den Superchargern von Tesla.
…
Naja, das Gespräch ging dann noch so eine Weile, bis er damit herausrückte, dass seine Frau ihn nervt, sie möchte ein kleines E-Auto.
Und so langsam kommt selbst mein sonst sehr skeptischer Nachbar ins Grübeln.
Übrigens kamen natürlich auch wieder so Allgemeinplätze wie:

  • In unserer Straße sind die Kabel ja gar nicht dick genug, damit jeder ne Ladestation bekommt, hätte ihm ein Freund von den Städtischen Werken gesagt
  • Wenn alle gemeinsam laden, würde ja das Netz zusammen brechen
  • Das CO2 bei der Batterieproduktion ist ja erst bei über 100tkm eingespart
  • Wohin mit dem ganzen Batteriemüll
    …
    Ich war den Tag noch entspannt vom Urlaub und habe versucht, bereitwillig Auskunft zu geben. Bin gespannt ob seine Frau bald ein E-Auto fährt.
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Hallo @AmadeusMY ,

sehr schön dass Dein Nachbar so langsam ins grübeln kommt :slight_smile: Es gibt ein Video von TerraX, Harald Lesch, das meiner Ansicht nach gerade diese Allgemeinplätze, die Du auch aufgezählt hast, sehr gut und seriös durch Quellen belegt, geraderückt. Kennst Du das?

https://www.youtube.com/watch?v=shc6hnCrAQ0

Vielleicht hilft das Deinem Nachbarn ja auch nochmal bei der Entscheidungsfindung :wink:
Gruß
Excalibur93

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Moin,

ich kann beide Seiten sehr gut verstehen, war ich doch selber zu Beginn des Jahres noch unwissender E- Auto Verächter. Nachdem mir ein guter Freund dann zu jedem Argument meinerseits eine sehr plausible Erklärung liefern konnte, ich ein paar Mal mitgefahren und dann selbst gefahren bin, war ich milde gestimmt. Da ich einen Dienstwagen fahre dachte ich, man kann es ja mal ausprobieren. Mittlerweile und nur zwei Monate später, will ich gar kein anderes Auto mehr fahren! Die Möglichkeit daheim mein Auto zu laden ist das Sahnetüpfelchen auf der Kirschtorte! Entspannter bin ich noch nie gefahren. Selbst meine Frau wartet nun händeringend auf das Model 2, um ihren Corsa zu ersetzen. Hierzu sei noch zu sagen, dass meine Frau das MY auf der Straße und auf Bildern „hässlich“ fand. Mittlerweile ist sie so geflasht und liebt das Design und das fahren… :smiley:

Die Moral von der Geschichte: Nimm deinen Nachbarn und seine Frau mal mit, dann hat sich das Thema schnell erledigt :smiley:

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Ich kann auch eine schöne Geschichte beitragen:

Habe vor einer Woche einen Vereinskollegen im Tesla mitgenommen zu einem Auswärtsspiel. Er war sehr interessiert und wirklich überrascht über den vergleichsweise günstigen Preis.

Gestern haben wir uns wieder beim Sport gesehen und da hat er mir ganz stolz erzählt, dass nächste Woche sein neuer Tesla kommt (Bestandsfahrzeug mit Rabatt).

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Korrekt. Ich habe das mal am eigenen Fz erfahren. Hatte 245/45 Runflat Reifen mit zu niedrigem Luftdruck über eine längere Zeit gefahren. Dadurch waren die Außenseiten bis auf die Karkasse runter und in der Mitte waren noch ca 3mm Profil vorhanden.

Kommt davon, wenn man sich auf das (einfache ABS-basierte) Reifendruckkontrollsystem verlässt, was aber bei Runflat Niederquerschnitt hier nicht funktionierte, weil Runflat Reifen bei diesem niedrigen Querschnitt offenbar zu wenig walken, damit das ABS das registriert…

Überraschend korrekt!

Besonders, wenn man noch den Quatsch aus einem älteren Lesch-Video gesehen hat mit „wenn 1 Mio E-Autos gleichzeitig zuhause mit je 350kW aufladen“ …
Aber diesmal wurden wohl auch Leute gefragt, die Ahnung von der Sache haben.

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Nun gibt es mal wieder etwas neues …
Zuerst einmal: Bis zum 4. Oktober wird mein Tesla dann nach genau 11 Monaten die 60tkm voll machen. Das sind dann durchschnittlich 5454,54…km pro Monat.
Wie ist der Zustand des Wagens?

  • Lackierung (ich habe MSM) top, keine Lackabplatzer, keine Steinschläge. Ich fahre mit dem Mudflaps und der Schutzfolie an den hinteren Kotflügeln. Zwei Macken hat er: eine kleine in der Heckklappe, die ich selbst verantworte. Und eine Delle in der Beifahrertür, wo mir irgendwer die Tür eingerammt hat.
  • Sommerreifen sind noch ok (ca. 5mm vorn, hinten etwas mehr)
  • Winterreifen sind noch top
  • Bremsen sehen top aus und reichen wahrscheinlich nochmal 60tkm.
  • 20"-Felgen haben Schrammen auf der Beifahrerseite, das ist (zumindest für mich) kaum vermeidbar
  • Heckschürze ist an der Anhängerabdeckung leicht verkratzt, was an der suboptimalen Konstruktion der Abdeckung liegt.
  • Innenraum: Die weissen Sitze sind weiss. Der Rest sieht top aus. Ich pflege den Wagen selten, fahre alle 6 Wochen mal zu MrWash und lasse die den Wagen aussen wie innen reinigen. Falls die weissen Sitze mal dreckig sind, nehme ich den Reiniger von 2befair und danach die Versiegelung. Das passiert vielleicht alle paar Wochen mal. Türverkleidung ist nicht speckig oder eingedrückt, keine Kratzer irgendwo.
    Fazit: Der Wagen ist pflegeleicht, was mir sehr gut gefällt!
    Gibt es irgendwelche Mängel?
    Seit dem Sommerurlaub höre ich manchmal eine leise Vibration, die aus der Gurthöhenverstellung des Fahrers zu kommen scheint. Ist wirklich leise, da es aber auf Ohrhöhe ist, stört es. Drückt man die Verkleidung leicht an, ist es für ein paar Tage weg.
    Bei bestimmten Bodenunebenheiten (wenn der Wagen sich auch seitlich bewegt) höre ich manchmal ein metallisches Klappergeräusch von hinten. Es tritt selten auf und lässt sich schwer reproduzieren. Werde ich beobachten und ggf. mal per App melden.
    Da der Tesla Anfang kommenden Jahres in Richtung 80tkm kommt, überlege ich, den Check von Ove machen zu lassen. Oder reicht der End of Warranty Check von Tesla?
    Degradation: Zu Anfang hat der Wagen bei 100% eine Reichweite von 536km angezeigt.
    Mittlerweile zeigt er 512km an, was einer Degradation von 4,5% entsprechen würde.
    Bemerkbar macht sich das nicht.
    Und was soll ich sagen: Es macht immer noch jeden Tag Spass, in dieses Auto zu steigen.
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Noch was neues:
Seit gestern habe ich


BOOST!
Wie ist es dazu gekommen?
Als ich letztes Jahr meinen Tesla bekommen habe, wollten natürlich der ein oder andere Freund (eigentlich alle) mal fahren.
Einer dieser Freunde hat sich da mit dem Tesla-Virus angesteckt. Es arbeitete die ganze Zeit in ihm. Model Y LR oder Performance oder …
Vor zwei Wochen hat er dann ein Model X Plaid bestellt :scream:
und gestern geliefert bekommen.
Somit habe ich dann 7500 Punkte für die Werbung und 100 Punkte für die Probefahrt erhalten.
7000 Punkte sind dann gestern für den Boost drauf gegangen.
Und was soll ich sagen: Langsam war der LR ja vorher schon nicht. Aber jetzt scharrt er mit den Hufen. Tritt man bei 50 km/h voll durch, küsst einen die Kopfstütze.
Laut Teslamate hatte ich ohne Boost bisher maximal knapp 300kW an Leistung beim vollen Beschleunigen. Nun zeigt er eine maximale Leistung von 358kW an, und die merkt man.

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Ich zitiere dich mal aus dem ersten Post und aus dem Zwischenfazit nach 11 Monaten:

Was will man mehr? :+1::smiley:

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Auf der Diskussionsbühne des 2befair elektrische COMMUNITY Events war am 23.9.2023 die Creme de la Creme der Elektro-Mobilitätsscene am Start.

Das Zelt war stets voll besetzt, doch bei dieser Diskussion wollten weit mehr Menschen rein kommen als Plätze verfügbar waren.

In einer Art “literarischem Quartett” trafen die YouTuber Alexander Bangula (Elektrisiert) und Christopher Karatsonyi (Car Maniac) auf die Tesla-Experten Martin Hund und Nicole Krause aus dem T&E team. Das Thema: Macht Tesla die besseren Autos?

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Hi!

Was genau ist den eine speckige Türverkleidung? Ich verstehe den Vergleich nicht.

LG