Der Beitrag wollte den Finger in die Wunde legen. Hat er geschafft.
Jetzt bitte den Anschlussbeitrag „Wie es richtig geht“ mit der positiven Erfahrung und den zukünftigen Möglichkeiten.
Der Beitrag wollte den Finger in die Wunde legen. Hat er geschafft.
Jetzt bitte den Anschlussbeitrag „Wie es richtig geht“ mit der positiven Erfahrung und den zukünftigen Möglichkeiten.
Das ist ein Problem, ja. Man wollte sich halt wohl in der Kritik an den Deutschen Autoherstellern soweit beschränken, dass man die praktischen Limiten der deutschen e-Autos anhand von Nutzerprofilen dargestellt hat. Zu zeigen, dass die Logopädin z.B. mit dem Nissan Leaf 120km Arbeitswege + 30km Sohn in den Spital ohne Nachzuladen geschafft hätte (und das auch noch bei einem geringeren Fahrzeugpreis…!) das wäre doch etwas zuviel gewesen… ![]()
Wäre schön, aber das erwarte ich eher nicht. Jedenfalls nicht bald. Man hat nun seitens ÖR schon genug gebohrt…
Genau das ist das Problem dieser Reportage. Häme & Mecker im Frontal21-Stil.
Und der Tenor: Schaut her, wir Reporter sind richtig investigativ.
Aber wirkliche Kenntnis zum Thema. Konstruktive Aspekte? Fehlanzeige.
Das Schlimmste war, die Testerin sprechen zu lassen, dass sie einem Elektroauto ihr Kind mit einem Loch im Kopf nicht die halbe Stunde lang in zum Krankenhaus hätte transportieren konnte. Zum Glück hatte sie ja einen Verbrenner!
Die ID, einen Notarztwagen zu rufen, schien ihr fremd. Aber warum zeigen die Reporter das?
Nicht einmal wurde ein Verbrauch eines Elektroautos erwähnt. Effizienz kein Wort. Ökostrom kein Wort.
Wo der Sprit herkommt. Kein Wort. Abhängigkeit von Ölimporten, kein Wort. Bequemes Laden zu Hause. Kein Wort.
Supercharger, na klar. Kein Wort. Steuerfrei. Kein Wort.
Aber beindruckend niedrige Verbräuche eines fetten und Tesla-gleich teuren Luxus Plug-in SUV werden vom Chef eines Automagazins persönlich genannt: Das ist mal ein Wort!
Freunde, fallt nicht drauf rein, weil auf Winterkorn und Co geschossen wurde. Es wurde nur über die Probleme der Elektromobilität gesprochen. Der Bericht war somit anti und somit alles andere als gut für die Elektromobilität.
Hier nicht zu vergessen: der Preis. „Würden Sie soviel Geld für das Elektroauto ausgeben? - NEIN!“.
Als Alternative haben sie den Visio M vorgestellt, den es für 16.000 EUR inkl. Batterie geben könnte.
Alles in einem sicher ein Negativbeitrag bzgl. Elektromobilität.
Genau das ist das Problem mit diesem Forum. Häme & Mecker im Frontal21-Stil.
Wenn es mal im Themengebiet Emobilität nicht primär um Tesla geht. 
Du irrst dich. Es wurde NICHT über die Probleme der Elektromobilität gesprochen, sondern wie die Deutschen Hersteller den Wandel verzögern wollen. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
Das von Dir aufgezeigte wurde alles nicht erwähnt, weil es nicht das Thema war. Es ging auch nicht um Tesla, weil es auch nicht das Thema war. Das Thema war, wie die Deutschen Hersteller bewusst die Einführung von Emobilität herauszögern. Das hat nichts mit Effizienz der Embolie zu tun, noch mit Abhängigkeit von Öl, noch mit Förderunge für den Kauf. Der Hinweis auf die kurze Reichweite war dagegen absolut passend, weil es Menschen vom Kauf abhält.
Und warum die niedrigen BENZIN-Verbräuche der PHEVs erwähnt wurden war, dass man hinterher die Berechnungsmethode zerpflücken konnte. Man hat ja auch immer gut den Normverbrauch gegen den Katalogverbrauch gestellt. Ohne diese Anmerkung hätte für die Zuschauer eine wichtige Information gefehlt.
Ein Hinweis auf die SuCs hätte man machen können, musste man aber nicht. Denn es reicht beim gewählten Thema darauf hinzuweisen, das es praktisch keine Schnellladung für die angebotenen Fahrzeuge gibt. Da es Ladesäulen gibt wäre diese möglich. Das ging auch aus dem ganzen Beitrag hervor. Mal wieder einen Hinweis auf Tesla braucht es dazu nicht. Da reicht der gesunde Menschenverstand.
Ich fand es sehr gut, dass die anderen Hersteller alle nur in Statistiken oder kurz beim Namen genannt wurden. Aber es wurde immer als Pointe genau erwähnt: Ausländische Hersteller gibt es billiger, sie kommen weiter, sie sind besonderer. Das gibt es alles, nur nicht aus Deutschland. Das reicht doch.
Doch, das Verhalten der Deutschen Hersteller steigert die „Effizienz der Embolie“… ![]()
Autokorrektur, nehme ich an…
Du hast in gewisser weise schon recht Naheris. Tesla ist nicht das Thema. Um etwas aber schlecht aussehen zu lassen, muss man eben etwas daneben halten was besser ist. Da ist Tesla nun mal der einzige Hersteller der zeigt: Höher, schneller, weiter. Deswegen ist die nicht Erwähnung der Leistungen, und sei es nur am Rande, eine Lücke, die einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. So hätte man ein Fazit ziehen können wie:
Deutsche Hersteller Reichweite x km, Kosten x Euro (im Vergleich zu einem Auto gleicher Klasse!)
Tesla im Vergleich, sprich das was heute Top ist. Man muss sehen, dass nicht die E-Mobilität schlecht es, sondern die deutschen Hersteller nicht können oder wollen, was ja so gewollt gewesen wäre.
Und auch nicht zu vergessen, wo BMW 900 k Euro für einen Ladepunkt gefördert bekommen hat, was z.B. Tesla (oder auch andere?) mit so viel Geld auf die Beine stellen.
Gäbe es andere Hersteller wäre es mir genauso recht gewesen, die zu erwähnen.
Allein die Zeit für den Bericht erlaubt es kaum andere Maarken zu erwähnen. Ich fand es sehr umfangreich für 45 min.
Und nein, Embolie ist doch ein Synonym für „Emobilitätsoffensive in Deutschland“… uhm… ie…
Verflucht. Passt nicht. War wohl doch die Autokorrektur (dachte echt die hätte ich ausgeschaltet). 
Und noch viel teurer. Bei der 35.000 EUR-Marke hörte man: „Würden Sie soviel Geld für das Elektroauto ausgeben? - NEIN!“.
Als Alternative haben sie den Visio M vorgestellt, den es für 16.000 EUR inkl. Batterie geben könnte „wenn die Industrie nur wollte“.
@ Naheris
Zu einfach, das auf die Thementreue zu reduzieren. Demnach hätte ja auch die Gigafactory nicht gegenübergestellt werden dürfen.
Es hätte sehr wohl Sinn gemacht zu erklären, warum E-Mobilität überhaupt angestrebt werden sollte. Vor diesem Hintergrund wäre dem Zuschauer klar geworden, warum dieser Vorwurf überhaupt zu Recht an die deutschen Hersteller geht. Am Ende glaubt man eher, die Deutschen machen alles richtig, denn es funktioniert ja ohnehin nicht.
Dass die E-Mobilität funktionieren kann, wurde nicht aufgezeigt! Es wurde vermieden, nämlich nur die eine Seite erklärt und aufgezeigt.
Der Ausflug in die Trickkiste beim NEFZ hat die Zeit verbraucht, die dafür nötig gewesen wäre. Die Tricks hatten nichts endogenes mit der E-Mobílität zu tun, nichts mit Plug-in Hybrid. Auch bei Verbrennern wird das alles angewendet.
Der R101 wiederum wurde zu vereinfacht erklärt. Das SUV fuhr im Film keine 100 km, sondern 60 km weit. Und nur Landstraße, mit einem Verbrauch, „bei dem man nicht meckern kann“. Den man aber auch immer noch nicht nachvollziehen konnte.
Hör doch auf, das auf Tesla zu reduzieren. Ein Leaf war auch nicht im Gespräch.
Von Tesla hab ich gar nicht vordergründig geredet. Das hier hochzuspielen ist dann wohl eher dein Ding gewesen.
Tenor des Films war: Elektromobilität funktioniert nicht. Ja, in Deutschland ganz schlimm. Aber warum sollte sie funktionieren?
Das kam nicht rüber. Also, wo ist die Intension, wenn nicht im Jammern, Meckern und Hämischen auf die Oberen zeigen?
Das leider negative Abfallprodukt ist ein schlechtes Image für die Elektromobilität. Mein Punkt.
Eben genau das nicht. Deswegen habe ich weiter unten geschrieben ein Vergleich in der gleichen Klasse. Und da steht ein 80k Tesla gegen S-Klasse, A7, 7er BMW nicht schlechter da.
Im Bericht haben die ja auch einen e-Golf mit dem normalen verglichen.
Was bei mir zusammenfassend von dem Betrag (als uninformierter Zuschauer) hängen bleiben würde:
Was hätte hängen bleiben sollen:
Ja, der Bericht hat neben der teilweise recht offenen Kritik auch versteckte negative Botschaften für den weniger aufgeklärten Verbraucher. Und das ist nun mal die große Mehrheit.
Genau das gleiche habe ich auch vermisst. So sehr in manchen Teilen alles detailliert recherchiert wurde, so wurde doch an anderer Stelle versäumt auf grundlegende Unterschiede und Möglichkeiten der E-Mobilität hinzuweisen.
Trotzdem hat er aber doch deutlich gemacht, wo der „Hund“ begraben ist. Die deutschen Autobauer wollen gar nicht wirklich an das Thema ran und die Politik subventioniert an falscher Stelle (bei denen, die nicht wollen) statt z.b. den Ausbau der Infrastruktur (Ladesäulen etc.) voran zu treiben oder den Kauf von E-Autos zu unterstützen. Der Bericht ist also keinesfalls gegen die E-Mobiltät gerichtet, auch wenn mit dem Thema „Reichweitenangst“ gespielt wurde und eher unerfahrene Besitzer von E-Autos interviewt wurden.
Genau dies ist aber auch der Grund warum deutsche Hersteller gar keine schicken E-Autos mit guten Reichweiten bauen wollen. Sie machen sich doch nicht ihr eigenes gutes Geschäft kaputt. Man will doch nicht seine Jahrzehnte aufgebauten Kompetenzen über den Haufen werfen. Vielmehr möchte man das, womit man sicher Geld verdient, solange wie möglich weiter machen. Deshalb achtet man teilweise schon optisch bewusst (z.B. bei BMW) darauf sich das neue E-Auto deutlich vom Rest der Flotte unterscheidet. Man will dies alles klar abgrenzen zum „Kerngeschäft“.
Tesla hatte den riesen Vorteil das sie sozusagen „jungfräulich“ anfangen konnten. Ohne „Altlasten“, ohne eine bestehende Flotte die sie verkaufen müssen. Dies ist ein nicht zu verachtender Aspekt für ein Unternehmen. Denn nur für Unternehmen ohne „Altlasten“ macht es auch wirklich Sinn das volle Potential einer neuen Technik zu zeigen. Für breit aufgestellte Autobauer mit einer großen Flotte ist es gar nicht unbedingt zielführend gleich das bestmögliche zu zeigen. Man will doch gar nicht gleich sein „Pulver verschießen“. Das macht aus Gründen des Marketing schon keinen Sinn. Daher ist (nach meinem Verständnis) alles im Moment so wie es ist. Es wird auf absehbare Zeit keinen deutschen Hersteller mit einem schicken E-Auto und großer Reichweite geben und der Vorsprung der spezialisierten Firmen (Tesla) wird sich weiter ausbauen. Erst wenn der Druck in einigen Jahren immer größer wird, werden auch die Elefanten in dem Geschäft sich langsam umorientieren. Just my 2 cents…
Noch ein Detail, das bei mir ein Fragezeichen hinterließ: „Puh, die nächste Ladesäule ist 1.5km weit weg. Dann müsste ich ja wieder zurück laufen. Ne, dann parke ich lieber hier. Dann muss ich halt zuhause laden, seufz blöde Elektromobilität
“. Damit wird der (falsche) Eindruck erweckt, dass zuhause zu Laden irgendwie schlecht wäre. Nicht gesagt wurde an der Stelle (und ich glaube auch an keiner anderen Stelle), dass es eigentlich ziemlich genial ist, wenn man die eigene Tankstelle vor der Haustür hat. Richtig wäre hier also: „Puh, die nächste Ladesäule ist 1.5km weit weg. Ist mir ja egal, weil ich eh zuhause laden kann, aber wenn ich hier jetzt einen Tagesausflug mit längerer Anfahrt gemacht hätte und für die Rückfahrt noch etwas laden muss… Dann müsste ich ja wieder zurück laufen!“.
Und ich habe mich gefragt, warum so sehr darauf abgehoben wurde, dass moderne Elektroautos auf jeden Fall nicht viel wiegen dürfen. Und dass BMW daher in dieser Hinsicht alles super macht. Klar, wenn man mehr Masse beschleunigen muss braucht das auch mehr Energie, aber im Gegensatz zum Verbrenner hole ich mir die Energie ja beim Rekuperieren wieder zu einem erheblichen Teil zurück. Daher sollte man doch eher die Verbrenner in Leichtbauweise fertigen, denn die vernichten die Energie beim Bremsen einfach (bzw. heizen damit die Umwelt). Also wegen mir darf bei der Karosserie gern gespart werden, so dass das Geld in größere Batterien gesteckt werden kann, auch wenn das Auto dann schwerer wird.
Mit dem Gewicht hast Du Recht! Dazu gibt es auch einen Thread: Ist das Gewicht der Akkus ein Argument gegen Elektroautos?
Mir kam es irgendwie so vor, als wären die Vorteile der Elektromobilität als gegeben gesetzt. Es fängt ja schon einfach so an, dass der Elektromobilität die Zukunft gehört. Da sah ich persönlich keinen Grund wieder mal Grundaufklärung zu betreiben.
Das mit dem Cafe parken war zwar so ein komischer Punkt, aber man muss ihn nicht negativ sehen. Das „dann lade ich eben zuhause“ impliziert nämlich auch, dass es gar nicht soooooo schlimm war jetzt nicht laden zu können bzw. zu wollen. Sie konnte ja einfach hier parken und sich sofort mit ihrem Freund treffen.
Ich verstehe die ganze Kritik zu diesem Beitrag nicht so recht. In einigen kleinen Details war es vielleicht nicht optimal und perfekt. Aber insgesamt war es doch sehr gut und informativ für 45 Minuten Laufzeit. Bitte nicht böse nehmen, aber mir kommt es immer wieder so vor als wollen hier einige partout immer ein Haar in der Suppe finden. Nehmt doch mal einen guten Artikel oder Beitrag zum Thema Emobilität einfach als solchen an. 
Ja, beim Verbrenner ist das leichte Gewicht noch wichtiger als beim E-Auto (fehlende Rekuperation). Aber natürlich ist es immer vorteilhaft wenn Autos leichter sind. Man merkt hier aber deutlich das man sich wohl mit BMW unterhalten hat. Denn die wiedergegebenen Argumente das man durch die leichte Karosserie aus Carbon auch den Akku kleiner machen konnte, stinkt für mich zum Himmel. Das dürfte eher der Kostenoptimierung seitens BMW dienen. Deswegen ist er ja auch so unglaublich günstig geworden (hüsteln)… Logischer wäre da eher gewesen das man das eingesparte Gewicht in der Karosserie nun für einen etwas größeren Akku nutzen könnte. Denn die Kunden wollen ja definitiv E-Autos mit mehr Reichweite. Aber genau das wollen eben die deutschen Autobauer vermeiden, damit der Verbrenner lange attraktiv bleibt. Deswegen werden doch auch ständig irgendwelche Termine verschoben wie z.B. hier zu lesen: [url]http://tff-forum.de/viewtopic.php?f=10&t=4035[/url]
Das ganze ist ein „Hinhaltespiel“ auf Zeit um sich selber keine Konkurrenz zu machen. Was man möglicherweise unterschätzt ist das schlechte Image, was man mit solchen halbherzigen E-Autos produziert. Überteuert mit kurzer Reichweite will doch niemand haben. Deshalb gehen doch auch die Verkaufszahlen beim i3 deutlich runter. Die Leute werden sich später daran erinnern das Tesla das erste „vernünftige“ E-Auto in schöner Optik und guter Reichweite war. Bei den anderen Herstellern wird man sich eher erinnern, das die Reichweite nicht so dolle war. Selbst wenn später andere Autobauer mit größerer Reichweite nachziehen, vertraut man doch der Marke, die das schon viel länger erfolgreich bewiesen hat. Die Weichen sind dann schnell gestellt. Die Gefahr das man später mal sagt: „Die deutschen konnten gute Verbrenner bauen, aber wenn es um E-Autos geht hole ich mir lieber etwas anderes“ ist nicht so weit hergeholt. Das kurzfristige Denken welches derzeit das Handel und Tun dominiert, wird den deutschen Autobauer mittel- bis langfristig Marktanteile kosten… ich denke das man dies derzeit noch unterschätzt, da man sich seiner zu sicher ist.
Den 45 minütigen Beitrag selber finde ich selber aber auch ganz ok. Sicherlich ist nicht immer alles optimal dargestellt, aber er zeigt doch schön an welchen Hebeln man tatsächlich ansetzen muss…
Das „will niemand“ wird hier meiner Meinung nach etwas zu häufig verwendet. Natürlich ist es für die Mehrheit nicht gewollt. Meine Mutter aber wird nach ihrem jetzigen Verbrenner (ein A2 den sie liebt) definitiv ein E-Fahrzeug anschaffen. Ihr reicht die Reichweite nämlich mehr als aus. Sie hätte gerne einen i3 wenn sie ihn sich nur leisten könnte (bzw. wollte). Vermutlich wird es eher ein e-Lupo, ggf. ein Leaf oder Zoe (wenn die nicht zu breit für die alte Garage werden). Gerade für ältere Menschen dürfte ein E-Fahrzeug super sein, selbst mit nur 200km NEFZ. Genügend Reichweite zum herumkommen, meist moderne Assistenzsysteme wie City-Stop, Wartungsarm und man muss nicht mehr tanken fahren (Zitat meiner Mutter zum Thema: „dann wird mir endlich das Benzin im Tank nicht mehr schlecht“).
Disclaimer: ich weiß, dass das oben die Ausnahme sein dürfte. Aber ganz so nutzlos sind solche Autos nicht. 
Zudem ist es doch wohl so, dass die meisten Leute sich nicht an die Fahrzeuge der ersten Generation erinnern. Das wissen noch die Interessiereten und Early Adopter. Dem Rest wird’s egal sein. Sie steigen um sobald ihre Marke ihnen das richtige E-Fahrzeug günstig(er) anbieten wird (als einen Verbrenner).
Wenn Mercedes ernsthaft vor hätte, eine Elektrofahrzeug unter die Leute zu bringen, dann würden sie den Tesla-Antriebsstrang sicher nicht in eine B-Klasse einbauen (wohl eher in eine A-, C- oder E-Klasse).
Das Gesamtpaket B-Klasse riecht eher nach: „Schaut her - wir haben ein vollelektrisches Fahrzeug… Aber bitte nicht kaufen!“