Man könnte spekulieren, dass auch die ÖR’s von Werbeeinnahmen profitieren. Tesla macht ja keine Werbung. Ich denke auch Tesla muss hier mal seine Strategie überdenken. Auf Firmen, die nicht mit der Kündigung von Werbeverträgen drohen können, lässt sich leichter draufhauen.
Der Beitrag komm im Ausland gut an:
https://twitter.com/russ1mitchell/status/1371920656091078658?s=21
(von Frontal21 retweeted)
Also doch richtig gehört? Ich dachte/hoffte ich hätte mich verhört.
Belastet? ![]()
na klar! Auf alle in öffentlicher Verantwortung kommt dann Arbeit zu, vermutlich nicht zu knapp, da freut sich doch niemand im sonst so verschlafenen Brandenburg. Vorher die schöne Stille, im (Natur?)wald und der verwalteten Arbeitslosigkeit, ab und zu schaut ein Rentner vorbei. Das Leben war schön. Und nun kommt der böse Turbokapitalist und schafft auch noch Arbeitsplätze, oh Gott, nein, die Wohlfühlzone wird angegriffen. usw.
Das ZDF sieht Arbeitsplätze als Belastung an?
Denen scheint es wohl ein bisserl zu gut zu gehen???
Ich möchte nurmal etwas anmerken: Der Brandenburgische Wirtschaftsminister, der gefällt mir in seiner Rolle als Wirtschaftsminister. Der hat die Eier in der Hose die es braucht um was zu stemmen und nicht nur um zu labern.
Am schlimmsten fand ich übrigens die Zeichnungen von von verzweifelten Umweltamt-Mitarbeitern.
Frei erfunden, weil da niemand mit dabei gewesen sein kann.
Passend zu den möglichst teuflisch aussehenden Karikaturen von Musk, die immer mal wieder eingeblendet wurden.
Nun, nachdem das ZDF gestern die GF4 in Brandenburg doch recht einseitig negativ dargestellt hat, und dafür hier im Forum die volle Breitseite bekam, haben wir alle eine Nacht darüber geschlafen. Meine Meinung, zwei Fronten und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Fakt dürfte sein, dass es mit der Baugenehmigung wohl doch deutlich mehr Probleme gibt, als es nach außen dargestellt wird. Das das ZDF hier den Finger auf die Wunde legt, sehe ich eher positiv, denn die Probleme kann man nicht zerreden, sondern man muss sie lösen.
Das wichtigste technische Problem sehe ich von Anfang an beim Wasserverbrauch, denn dort geht es weder um die Frage, wieviel Wasser in einem Tagebau abgepumpt wird, noch darum, ob die von Tesla geforderte Menge bereitgestellt werden kann, sondern zu aller erst um die Frage, ob der Verbrauch dem aktuellen technischen Stand entspricht. Und genau hier schweigt Tesla beharrlich. Die Stellungnahme von Musk, die im Beitrag veröffentlicht wird, ist jedenfalls alles andere als zielführend. Hier mal der Umweltbericht von BMW Leipzig, also das Werk, für welches der B-Plan in Brandenburg damals aufgestellt wurde.
Es stellt aktuell ca. 250000 Fahrzeuge her und benötigt dafür ca. 250000 m³ Wasser.
Der Verbrauch liegt also bei einem reichlichen Drittel von Tesla. Dafür sollte Tesla schon handfeste Gründe vorbringen, oder halt im Bedarfsfall das Projekt überarbeiten und anpassen.
Das zweite Problem ist der Umgang mit der IG-Metall. Die betrachten die vollständige Ignoranz durch Tesla verständlicher Weise als massiven Angriff auf ihre Existenz. Für sie wird hier ein Exempel statuiert, was Schule machen könnte, bis hin zur Existenzgefährdung.
Die werden also alle Kräfte mobilisieren und ihren Einfluss geltend machen. Da dürften auch die Politiker schnell kalte Füße bekommen. Ministerpräsident ist Dietmar Woitke SPD. Hier dürfte es dann schnell einen ernsthaften Interessenkonflikt geben.
Für Tesla ist es aus meiner Sicht also dringend erforderlich, endlich Diplomatie und Kommunikationsbereitschaft an den Tag zulegen.
tja so ist das mit den Medien und deren Verantwortung ? Zum Thema Medien und Umgang und was es mit uns macht ein interessanter Vortrag der Teleakademie,
Wie viel Wasser fallen pro BMW-Fahrzeug bei den ganzen Zulieferern an? Vielleicht ist es halt einfach mehr, weil mehr vor Ort gemacht wird - wieviel Wasser braucht der Batteriezulieferer von BMW?
Ich finde 1 oder 3m³ Wasser für ein ganzes Auto sehr wenig, da brauche ich selber für meine Toilettenspülung pro Person mehr pro Jahr (zum Glück aus einer Zisterne).
nicht dass mir der Gedanke nicht auch schon gekommen wäre, aber wenn Deutschland das macht, dann kann man das Land schliessen. Kein Unternehmer würde je wieder ein Risiko eingehen in eurem Land…
Rückbau?
dann ist der Wirtschaftstandort D erledigt…
[quote=„M3-75, post:112, topic:106457, full:true“]
Wie viel Wasser fallen pro BMW-Fahrzeug bei den ganzen Zulieferern an? Vielleicht ist es halt einfach mehr, weil mehr vor Ort gemacht wird - wieviel Wasser braucht der Batteriezulieferer von BMW?
„Dafür sollte Tesla schon handfeste Gründe vorbringen, oder halt im Bedarfsfall das Projekt überarbeiten und anpassen.“
Nichts anderes habe ich ja in meinem Beitrag gesagt. Wenn Tesla den Verbrauch aufschlüsselt und damit belegen kann, dass sie Prozess bezogen nicht mehr als die anderen auch benötigen, belegen sie ja damit, dass sie den aktuellen Stand der Technik einhalten. Allerdings ist genau das seit über einem Jahr überfällig.
Übrigens ist auch interessant, dass das ZDF die Tatsache, dass der B-Plan ursprünglich ja für das BMW Werk, was jetzt in Leipzig steht, aufgestellt wurde mit keiner Silbe erwähnt wird.
Vermutlich wollte man vermeiden, dass die Tatsache, dass das Wasserschutzgebiet auf diesem Gelände erst viel später festgelegt wurde, umschiffen. Mich würde hier schon interessieren, ob die Brandenburger Ämter Tesla darüber informiert haben, als sie das Gelände angeboten haben.
Zum Thema Wasserverbrauch und BMW…
Es wird interessant wieviel Wasser Tesla pro Fahrzeug und Mitarbeiter verbraucht ? Bei BMW in Leipzig handelt es sich um 250000 Fahrzeuge bei nicht ganz 5000 Mitarbeitern…gut 250000 m3 Wasser. Bei Tesla in Grünheide…bis 40000 Mitarbeiter…und geplante xxxxxxx Fahrzeuge, bedeutet BMW bräuchte dann in Leipzig bei gleicher Größe hochgerechnet 2 Millionen m3 Wasser…wie dem auch sei…es bleibt spannend…
Ach übrigens Lt. BMW Umweltbericht entfallen allein 137000m3 Abwasser auf die Sanitärabwässer…
…habe ich einen Rechenfehler ?
Die Gewerkschaften laufen doch heutzutage genau wie die Kirchen irgendwo am leben vorbei. Vermutlich werden sie das gleiche Schicksal erleiden und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Nein einen Denkfehler. Der Wasserverbrauch bezieht sich auf die erste Ausbaustufe mit maximal 500000 Fahrzeugen ohne Zellfertigung und max. 12000 Beschäftigte.
Danke…
Irgendwann vielleicht, aber Tesla braucht die Genehmigung bis zum Sommer und nicht irgendwann!
Also 3m³ pro Fahrzeug kann man sicher auch mit den ohnehin dort parkenden Güterzügen hinbringen die auf dem Rückweg dann die Autos mitnehmen. 