'Turbo, Tempo, Tesla' im ZDF: TESLA in Brandenburg

@BrenMcGuire:

Immer wieder diese Rede/Schreiben vom „eigene Land“ :angry: :bangbang:

:eu:

ist seit Jahren unseraller „eigenes Land“ - und dazu hört seit 1. Mai 2004 auch :poland:.

Wenn der Bedarf an Mitarbeiter nicht aus Brandenburg nicht gedeckt werden kann können/sollen eben andere europäische Mitbürger sich bewerben. Da gibt es sogar Leute, die mit der Schließung des smartville-Werk in Hambach sich für Grünheide beworben haben.

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Das Problem ist doch eher, dass massenhaft Mitarbeiter von Daimler wechseln, als dass ein paar polnische Nachbarn am Fließband bei Tesla arbeiten. Ich verstehe das ehrlich gesagt auch nicht, denn was würden wir ohne die Gastarbeiter tun. Und Tesla bietet in Deutschland noch relativ viele qualifizierte Jobs, nicht nur bei Grohmann. Bei Frontal zahlt in Zukunft niemand mehr für Werbung, wenn solche Jobs nur noch verhindert werden.

Du kennst aber schon den Unterschied zwischen der EU als Staatenverbund und den einzelnen Ländern? Weiss nicht ob du mal den Eid gelesen hast, den ein jeder Politiker im Landtag/Bundestag geloben muss, aber da spricht man vom eigenen Land und nicht von Polen oder der EU. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Warum? Weil das völlig normal ist aber in anderen Ländern nicht so problematisch gesehen wird.

Deine persönliche Einstellung zur EU kenne ich nicht, kann sie daher nur aus deinem Profilbild und dem Nicknamen ableiten. Deine Meinung zur EU will dir auch nicht schlechtreden, die sollst du gerne haben. Ich bin auch nicht pauschal ein EU Gegner. Aber wenn du Fakten falsch darstellst (EU = unser aller Land), dann bring ich gern etwas Gegenwind. Sorry, aber so einen Unsinn kann man einfach nicht stehen lassen.

Ich selber habe auch kein Problem damit wenn sich Polen dort bewerben. Wenn sie fähig sind und den Job machen wollen, warum denn nicht? Ich habe auch Verständnis dafür, dass dies der deutschen Politik missfällt. Aber diese Kritik als ausländerfeindlich dazustellen ist wirklich absurd. Es sind einfach nur wirtschaftliche Interessen die da kollidieren. Passiert! Sowas sollte man als Erwachsener auch mal sachlich trennen können.

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Welche. Unterschied macht es, ob Menschen aus FFO oder Slubice zu Tesla pendeln? Ökologisch macht es keinen Unterschied, beide fahren gleich weit. Ob sie die Anforderungen an den Job erfüllen (Ausbildung, Sprache etc), entscheidet Tesla.

Alle weiteren Unterschiede zwischen einer westpolinischen Arbeitskraft aus Slubice und einer ostbrandenburgischen aus FFO hängen mit der Herkunft aus dem Ausland oder Inland ab.

Es gibt Regeln über die Beziehungen zwischen Staaten, unter anderem unter welchen Bedingungen Arbeitskräfte im jeweils anderen Land arbeiten dürfen.

Wenn die Ablehnung einer Arbeitskraft, die alle zwischenstaatlich vereinbarten Anforderungen erfüllt, allein auf ihrer Herkunft aus dem Ausland herrührt, bezeichne ich das als ein ausländerfeindliches Ressentiment.

Wenn andere nicht ausländerfeindliche Gründe hinter der Ablehnung westpolnischer Arbeitskräfte steckten, hätten die Macherinnen und Macher dieses Films - Reportage oder Doku möchte ich wegen der zahllosen Verstöße gegen journalistische Grundprinzipien nicht sagen - durchaus die Möglichkeit gehabt, diese nicht ausländerfeindlichen Gründe darzustellen. Es ist ihnen schließlich durchaus gelungen ihre Position allen, die den Film gesehen haben klarzumachen. Deshalb gehe ich davon aus, dass dieser ausländerfeindliche Seitenhieb selbstverständlich beabsichtigt war.

Genauso wie es beabsichtigt war, nicht zu erwähnen, dass der interviewte Umweltrechtler kein unabhängiger Experte war, sondern ein Anwalt, der schon mehrere Prozesse gegen verschiedene umweltrechtliche Genehmigungen für den Bau der GF4 in den Sand verloren hat.

Ebenso beabsichtigt war es, dass das Gespräch mit dem „Anwohner“ Steffen Schorcht in einem Laubwald mit rauschendem Bach geführt wurde, obwohl das Teslawerk auf dem Gelände eines ehemaligen Kiefernforstes ohne Fließgewässer im der Nähe errichtet wird, was aber nirgends explizit erwähnt wird. Bei den Außenbildern des Rundflugs in der Antonov wurde ein Hinweis darauf eingeblendet, dass es sich um eine gestellte Szene handelt, bei dem Shot auf den rauschenden Bach wurde der Hinweis, dass der Bach nicht in der Nähe der GF fließt und nur ein Symbolbild ist nicht eingeblendet - honi soit qui mal y pense!

Schorcht wohnt übrigens meines Wissens gar nicht so nah an der GF in Grünheide, sondern auf der anderen Seite der Autobahn in Erkner. Er selbst ist deshalb als nach eigener Aussage „sachkundiger Einwohner“ der Nachbarstadt Erkner (Frage des sachkundiger Einwohners Dr. Steffen Schorcht zur Sitzung des Stadtentwicklungausschusses am 6.9.2016: DIE LINKE. Kreisverband Oder-Spree) vermutlich weniger betroffen, als es in der Berichterstattung den Anschein hat.

Gruß Mathie

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Danke, dass Du mich noch für so jung hältst, auch mal unerwaschen zu handeln! :wink:

Ausländerfeindlichkeit kann viele Auslöser haben, ökonomische Ängste sind da oft dabei, etwa das angebliche „Wegnehmen“ von Arbeitsplätzen ist doch schon gefühlt ewig ein Thema.

Im Film von Frontal21 kam das Thema Westpolen übrigens von den Autoren selbst, die haben erwähnt, dass Tesla im Bewerbungsprozess um den Standort der Fabrik von der Brandenburger Politik der Arbeitsmarkt in Berlin, Brandenburg und Westpolen erwähnt wurde.

Es war hier also nicht die Politik, die das Thema aufgebracht hat, sondern die Verantwortlichen für den Film. Die haben nach meiner Überzeugung absichtsvoll auf ausländerfeindliche Ressentiments angespielt.

Gruß Mathie

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Ich möchte vielleicht dann doch vor dem Beitrag von Frontal21 warnen. In Twitter wird dafür geworben, wegen des wieder herangezogenen, vermeintlichen Wasserproblems.

https://twitter.com/Frontal21/status/1371870741256372244?s=19

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Gerade in den Heute-Nachrichten: Über VW in den höchsten Tönen berichtet. Danach: Wasserproblem bei Tesla.

Der Spiegel greift es auch auf:

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Nicht ärgern, ist nur ein Spiel…

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Nur mal vorbeugend zum Wasser: Albrecht hat recherchiert, dass Cemex (Zementfabrik in der Nähe) 6,3 Millionen m³ verbraucht. Das sollte man mal in Relation setzen!

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Oh kommen die schon wieder mit den alten Kamellen. Und das wird bestimmt wieder völlig unreflektiert gezeigt.

Soweit ich das gelesen habe, ist das aber Seewasser.

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Stimmt. Stienitzsee. Nicht Ost- oder Nordsee. :wink:

Früher waren Entnahmepunkte auch noch der Bereich Krienhafen und das Mühlenfließ, inzwischen beschränke man sich einzig auf den Großen Stienitzsee, erfuhren die Anwesenden.

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Gruselig. Ich gestehe ja, dass ich nervös bleibe bis zur endgültigen Genehmigung. Kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass man hier eine gigantische Falle für Tesla aufgestellt hat und es am Ende heisst: Sorry, Rückbau. Die guten Connections der etablierten Hersteller zur Politik würden es möglich machen und die Presse würde sagen „toll wie schnell in Deutschland gebaut werden kann, noch toller das wir hier nicht China sondern ein umweltfreundlicher Rechtsstaat sind“.

Da zählt dann auch nicht der Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland oder Arbeitsplätze, solange ein Konkurrent der Konzerne mit guter Lobbyarbeit aus dem Weg geräumt wird und den persönlichen Interessen entscheidender Politiker langfristig gute Jobs in der Industrie winken.

Drei Kreuze wenn die endgültige Genehmigung unter Dach und Fach ist.

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„Wasserdicht“ ist z.b. eine druckwasserleitung vom klärwerk münchehofe, welche das gesamte industriegebiet freienbrink mit ausreichend brauchwasser versorgen kann.
Im moment sucht man lieber nach günstigeren quellen. Gefährdet ist da gar nichts.

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Der wasserbedarf berlin ist auch gedeckt.
3,5 mill x 0,117m x 365=150.000.000m trinkwasser

Macht es sinn die genehmigung „zu früh“ zu erteilen?
Würde das ovg auf die folgenden klagen, wieder einen baustopp erteilen um das schaffen „vollendeter tatsachen“ zu verhindern?

Den Link hatten wir hier sicher schon:
https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/03/tesla-wasser-kraftwerk-hangelsberg-neu.html

Sehe ich nicht so. Jedenfalls haben die Verantwortlichen das anders kommuniziert. Wasser ist geklärt. Es geht um die Einwendungen und die UVP

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…ähm, im ZDF ist gerade GF4-Bashing. Unglaublich.
Es geht um Umweltbehörde gegen Wirtschaftsminister. Deswegen stockt die Genehmigung - nach ZDF

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