Klar, wenn man das mit heutigen Bewertungen vergleicht scheinen 15 Billionen völlig unrealistisch zu sein.
Aber schau mal wie sich die Bewertungen der wertvollsten US-Firmen seit 1995 verändert haben. 1995 war GE mit 92 Milliarden Dollar noch das wertvollste Unternehmen!
Apple ist heute rund 24x mehr Wert.
Das ist ja genau das Problem. Die Aktienblase und die Immobilienblase sind bereits gigantisch mit „Frischgedruckten, Ungedeckten Geld“ aufgeblasen. Niemand weiß, wann sie platzt.
Ist letztlich das gleiche, wie mit dem CO2. Es kann und darf nicht so weitergehen !!
Nicht unwahr. Und genau deshalb wird Tesla so viel wert sein, weil sie eines der, wenn nicht das Unternehmen sind, welches in diesem Bereich enorm investiert.
Weniger kryptisch: Man kann nicht (richtigerweise!) CO2 als grosses Problem anschauen und gleichzeitig davon ausgehen, dass Tesla nicht enorm wachsen wird. Wenn man in einem Markt ist, ohne den die Menschheit nicht mehr kann in Zukunft, sollte man wohl dringend drin bleiben und gut ausführen!
Und warum? Weil Apple unter den jungen Leuten in den USA einen Marktanteil bei Mobiltelefonen von deutlich über 50% hat und als Einzelmarke auch weltweit ganz vorne mitspielt.
Dazu kommt ein App-Store der kaum was kostet aber zw. 15 und 30% Provision bringt.
The Winner takes it all. Oder fast alles.
Schaut man sich nun Tesla an: Marktanteil in den USA: deutlich über 50%. Konkurrenz ist zwar da kommt aber nicht aus den Puschen.
Ob Tesla wie Apple in eine The Winner takes it all-Position kommt ist noch nicht ganz klar. Ich würde es aber eher Tesla als Ford, GM oder Stellantis zutrauen.
Fazit: ist es eine Wette? Ja, klar. Kann es zum Totalverlust kommen? Natürlich. Nein zu sagen wäre blauäugig. Gibt es schlechtere Wetten? Meiner Meinung nach ja: siehe die weiter oben genannten oder auch ABM. Gibt es bessere Wetten? Wahrscheinlich. Aber mir fällt gerade keine ein.
Oder in kurz: Ein deutliches Risiko ist da. Aber auch ein noch größerer Gewinn meiner Meinung nach auch.
Da gebe ich dir Recht
Ja, aber nicht offiziell.
Q1 (184.800) und Q2 (201.250) sind in Summe ca. 385.000 ausgelieferte Autos.
Da fehlen noch ca. 115.000 Autos!
D.h. die Vorjahreszahlen (499.600) wurden somit bestimmt schon im August geknackt, aber eben noch nicht offiziell in einer Mitteilung (z.B. Q3-Zahlen) verpackt.
Somit ist dies eher den Tesla-Freaks wie uns bekannt, aber nicht der breiten Masse.
Oder übersehe ich hier was?
Aussage gilt immer noch, ich habe meine ursprüngliche Kauforder bei 901 auf 805 runtergezogen, die knapp 100$ kann man ja noch schön mitnehmen. Derzeit sieht es so aus, als ob ein paar meiner SL in anderen Aktien getroffen werden dann kann ich am ATH immer noch nachlegen.
Ich hab nur deine Frage beantwortet.
Bei Apple stellt sich das durch den Netzwerk-Effekt ein. Mit der Größe des Netzwerkes steigt die Attraktivität für Kunden. Dem gegenüber stehen niedrige Grenzkosten bei der Hardware-Produktion und ein extrem hoher Wertschöpfungsanteil bei der Software, die bei Apple praktisch keine Stückkosten verursacht.
Im Gegensatz dazu ist jeder Dollar im Autogeschäft sauer verdient. Es hängt eine riesige Lieferkette dran. Margen wurden und werden überall aggressiv gedrückt. Und für den Kunden gibt es keinen nennenswerten Vorteil, ob Tesla nun 200.000 Einheiten absetzt oder 2 Millionen. Im Gegenteil, als Massenkunde muss man mit einer eher durchschnittlichen „Customer Experience“ bei Beratung, Kauf, Auslieferung und Service/Reparatur rechnen. Im Endkundengeschäft mit dem Geschäftsmodell „privat gehaltener PKW“ sehe ich daher kein „winner takes it all“ am Horizont. Auch nicht bei Tesla Solar und Tesla Energy Storage für Consumer.
Für Robotaxi/FSD gibt es dagegen durchaus ein „winner takes it all“ Potenzial. Tesla Energy im Utility-Bereich könnte auch was werden, das ist aber zeitlich noch viel weiter weg.
Mit steigender Stückzahl habe ich jetzt statt einem Tesla Servicecenter jetzt drei in relativer Nähe. Das finde ich schon eine deutliche Verbesserung. Die Zahl der Supercharger auf meiner Stammstrecke hat sich verdoppelt.
Ich würde das also nicht bestätigen.
Nur, wenn man in Tesla einen Autohersteller sieht. Ab einer gewissen Flottengröße wird aber auch das Softwaregeschäft interessant. Zunächst mit FSD und später, wenn die Menschen nicht mehr selber fahren müssen und sich während der Fahrt mit etwas anderem beschäftigen können, kann ein App-Store und Multimedia-Inhalte interessant werden. Dann wäre Tesla in einer ähnlichen Position wie Apple.
Man darf ja nicht vergessen, dass die Margen für die meisten Hersteller eher erbärmlich sind. Da bringen schon 20€/Monat für Software oder andere Miete durchaus einen Unterschied und zwar direkt an den Hersteller, nicht über den Händler.
Von 100€/Monat wie für FSD träumen die nicht mal.
Mit Verlaub, all diese Träumereien setzten doch voraus, dass Tesla den Wettlauf beim „FSD“ gewinnt. Die anderen Dinge gibt es doch alle längs. Apple hat sich mit seinem System doch längs ein zweites Loch in den Hintern verdient und würde entspannt jeden Preiskampf gewinnen.
Genau danach sieht es im Moment aus.
Aber nicht im Auto auf dessen großen Monitor
Aber nicht in einem neuen Netzwerk, zu dem sie keinen Zugang haben. Deshalb arbeitet Apple ja auch an einem eigenen E-Auto.
Naja, eben diesen Netzwerk-Effekt gibt es doch aber bei Tesla auch durch das SuC-Netz, dass ettliche Jahre später was Komfort, Ausbau und Verfügbarkeit immer noch konkurrenzlos ist. Auch bei der Software ist Tesla, was die OTAs und immer neue Software-Features angeht absolut konkurrenzlos. Und auch bei der Hardware. BMW: Kein UMTS-Netz mehr und deswegen keinne Connektivität im Auto? Neues Auto kaufen! Tesla: Preiswertes LTE-Upgrade für betroffene MS. Kein CCS-Port? Nissan Leaf: Pech gehabt das Du auf ChaDeMo gesetzt hast. Tesla: Preiswertes CCS-Upgrade für betroffene MS und MX.
Für mich persönlich sind das Hammer-Vorteile, die Sicherheit bringen!
Aus wirtschaftlicher Sicht sind das massive Nachteile. Willst Du bei einem iPhone oder M1 Mac mehr Speicher mußt Du neu kaufen. Etwas ewig lang am Leben / modern zu halten mag zufriedene Kunden bringen, ist aber betriebswirtschaftlich doof, da Du weniger Neues verkaufst.
Ich kann natürlich nicht einschätzen, was du siehst, oder glaubt zu sehen. Das, was ich bisher aktuell im Netz zum flächendeckenden autonomen Fahren gesehen habe ist jedenfalls bestenfalls der Anfang für die Kinderschuhe. Natürlich wissen wir wohl alle hier nicht, was der eine oder andere da noch so in seinem „Töpfchen“ hat. Außerdem bin ich selbst Mann der Hardware. Bei der Software enthalte ich mich der Stimme. Allerdings würde ich aktuell mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Tesla mit der aktuellen Hardware nur annähernd in der Lage sein wird, je als Robotertaxi ohne Fahrer flächendeckend zu fahren.
Ob es möglich ist und Sinn macht die Fahrzeuge irgendwann nachzurüsten, hängt wohl vor allem davon ab, über welchen Zeitraum wir reden. Der Verbrenner ist weitestgehend ausgereizt, beim BEV geht es ja erst richtig los.
Welchen Hinderungsgrund du bei einem größeren Monitor siehst, würde mich interessieren.
Ob Tesla andere in sein Netzwerk lässt, entscheidet letztlich der Kunde, denn er soll ja die Produkte kaufen.
Die Beantwortung würde jetzt zu sehr off-topic werden. Deshalb schlage ich vor, die Diskussion in den dafür geeigneteren Threads FSD Beta (USA) und zukünftige FSD-Versionen von Tesla (Teil 1) und Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus? (Teil 2) fortzusetzen.
Wo wird der Semi genannt?
Und Tesla sitzt ja auch auf einem Berg unverkaufter Autos und könnte viel mehr produzieren, wenn sie nur nachgefragt würden. [/ironie]