Toyota Mirai: erstes Serien Brennstoffzellenauto in 2015

also wenn schon dann richtig:
[url]http://www.conrad.biz/ce/de/product/191435/Brennstoffzellen-Auto-Horizon-Hydrocar-FCJJ-20-FCJJ-20-ab-14-Jahre?ref=searchDetail[/url]

Wasser + Solar = Wasserstoff → Elektrische Energie → Vortrieb

h2-technologie für nutzfahrzeuge ist/war schon immer tot! es ist das kleinste molekül des universums und diffundiert lebhaft durch alle gängigen materialien - und zwar so lebhaft, dass die tanks bereits nach wenigen tagen zur hälfte verdampft sind.

die gesamt-energiebilanz ist zudem grottenschlecht, da das h2 zunächst komprimiert und ständig tiefgekühlt gehalten werden muss. für geisteswissenschaftler und nicht-ingenieure/techniker natürlich das ideal, weil „saubere sache“ - beim genauen hinsehen/nachrechnen unterm strich aber energiepolitischer irrsinn! aber egal - hauptsache, man nimmt subventionen mit.

(meine meinung)

holger

Die Frage ist, warum Toyota jetzt damit rauskommt?

keine ahnung müsste man toyota fragen. weil´s chic ist vielleicht oder denen einfach nichts sinnvolleres einfällt?

hatte BMW die ganze wasserstoff-chose nicht bereits vor jahren endgültig begraben?

Das Problem ist wohl gelöst:
airliquide.de/ueberuns/wer-w … nergy.html
energie-und-technik.de/energ … el/102623/

Und die Versprödung gilt nur für Stahl, wenn man den mit dem richtigen Kunststoff ummantelt, reichgt das fürs Auto auch.

die energiebilanz bleibt indes grotesk…

h.

Das ist eine urban legend und offenbar NICHT totzukriegen: jede normale Metall oder CFK/GFK Druckflasche hält Wasserstoff bei Normaldruck über Jahrhunderte !

Gruß SRAM

Wieso ?

Gruß SRAM

Zumindest war das der Stand vor 7 Jahren

heise.de/autos/artikel/Auf-W … 93121.html

Nun weil das selbst der grösste deutsche Hersteller von Wasserstoff - Linde - zugibt - und denke die würden das wohl nicht zugeben, wenn das anders wäre.

Tatsächlich ist Bossel seit seinem Aufsatz vom geschätzten Kollegen und Mitstreiter zum Erzfeind der Wasserstoff-Fans geworden. Doch seine Berechnungen bestreitet man auch bei der Wiesbadener Linde AG nicht, einem der größten Wasserstoffhersteller der Welt. Joachim Wolf, Geschäftsführer der Hydrogen Solutions von Linde Gas, gibt unumwunden zu: „Bossel hat im Grunde Recht. Ich muss mich auch um Wirkungsgrade kümmern.

Bossel Rechnung 20-25% kommen beim Brennstoffzellenauto noch an den Rädern an - 75% - 80% gehen verloren.)

ja, so ähnlich waren wohl auch unsere modellrechnungen in den praktika in thermodynamik/energietechnik (tiefste 80er jahre - würde ich heute leider nicht mehr hinbekommen. schön war die jugend…). die crux liegt im wesentlichen beim verdichten und ständigen kühlen. ansonsten wäre H² ja wirklich ne feine sache.

für H² -forschung nebst forschung an einer infrastruktur dafür plus allen zugehörigen aspekten, die damit zusammenhängen, kann man natürlich forschungsgelder und subventionen abgreifen. auch wenn man am ende (wieder mal) feststellt, dass eine reine H²-wirtschaft nicht wirklich sinnvoll ist. klaro, dass man sich da als zweifler bei etlichen institutionen unbeliebt macht.

ps: war da nicht mal was mit katalytischer zerlegung/abspaltung von H² aus der bindung in methan, erdgas o. ä., so dass H² erst kurz vor bedarf an der brennstoffzelle generiert wird? verdichtung und kühlung würden so weitestgehend entfallen.

Warum sollte man einen Drucktank kühlen ?

Und Verdichten ist stark reduziert, bzw. kann vollständig entfallen, wenn man Druckelektrolyseure verwendet. 80 bar sind bewährter Standard, 150 bar nach jetzigem Stand der Technik ausführbar, an höheren Drücken wird gearbeitet. Da jede Druckerhöhung um denselben Faktor bei isothermer Kompression dieselbe Arbeit erfordert, wird dadurch die Kompressionsarbeit stark vermindert (Beispiel: 1 auf zwei bar erfordert dieselbe Arbeit wie 2 auf 4 bar, wie 4 auf 8 bar, wie 8 auf 16 bar, wie 16 auf 32 bar, … etc.). Den Rest kann man sich leicht selbst herleiten :wink:

Gruß SRAM

Richtig, bei einem Druck-Elektrolyseur entfällt Verdichten - natürlich nur, wenn der Ausgangsdruck gleich dem gewünschten Druck zur Lagerung ist.

Was du nicht schreibst, dass man entsprechend mehr Strom durch den Elektrolyseur schicken muss, um die gleiche Menge Wasserstoff bei hohem Druck zu spalten. Das ist dir doch sicher bekannt?

ohne kühlung? ok - aber oberhalb der kritischen temperatur sind gase nicht zu verflüssigen und die bevorratung wäre auf rein isotherme speicher - H² in gasphase - beschränkt. aber wie lange soll ne tanke damit klarkommen? 300 bar in handlichen gasflaschen sind auch überhaupt kein problem, aber sehr große vorratstanks scheitern festigkeitstechnisch unweigerlich an diesen drücken, es sei denn H² wäre flüssig drin.

Ich finde es gut dass am EV mit Stromversorgung durch Wasserstoff und Brennstoffzelle weiter gearbeitet wird. Auch wenn ich für den Bereich PKW im Moment bei der Li Batterie die größeren Chancen sehe.

Aber was ist mit LKW; Schiff; Flugzeug?
Das kommt Wasserstoff schon eher als Energieträger in Frage. Ich kann mir jedenfalls noch kein Flugzeug mit Elektromotoren und Batterien vorstellen. Außer als Flugmodell. Mit Wasserstoff sind schon Jets geflogen.

Man muss den Wasserstoff auch nicht unbedingt durch Photovoltaik aus erneuerbaren Energien herstellen um „sauber“ zu sein. Man kann ihn auch aus Biomasse herstellen. Hierzu eine interessante Seite bio-wasserstoff.de/index.html

Ich denke, dass ein Wettbewerb der Systeme uns allen nützen kann.

Gruß
Rolf

Methan schlägt Wasserstoff in jeder Hinsicht beim Einsatz als mobile Energiequelle für Flugzeug, Schiff oder Schwerlastverkehr.

Aus Biomasse auch noch h2. [emoji15]? Wo soll denn so viel Biomasse herkommen? pv hat einen viel höheren Wirkungsgrad um nicht zu sagen den höchsten.

Das verstehe ich nicht ganz. Mit pv (gemeint ist doch sicher Photovoltaik) wird doch erst mal Strom erzeugt? Der Wirkungsgrad der Solarzellen liegt doch nur irgendwo um die 15%? Wenn ich dann jetzt noch H2 durch Elektrolyse erzeuge, gibt das eine weitere Verschlechterung des Wirkungsgrades.

Wenn ich diese Seite hier bio-wasserstoff.de/html/effizienz.html richtig interpretiere kann man bei der Wasserstofferzeugung aus Biomasse zu besseren Wirkungsgraden kommen.

Interessant wäre mal zu wissen was auf 1m² Fläche pro Jahr zu erzeugen ist. Bei PV weiß man das ja wohl, aber wie ist es mit Biomasse?
PV auf Dächern ist unbedingt gut, aber große Flächen auf dem Land damit zuzubauen findet nicht meine Begeisterung.

Groß
Rolf

+1

Also der Elektrolyseur hat eigentlich einen recht hohen Wirkungsgrad. Aber die Biomasse fällt ja auch nicht vom Himmel. PV hat mit unter den höchsten Wirkungsgrad was ich so kenne. Die 17% beziehen sich ja auf Sonne zu Strom. Je m² bekommst Du rund 190kWh im Jahr an hochwertiger Anergie in Form von Strom, wenn Du nun einen WIrkungsgrad von 90-95% unterstellst dann bekommst Du rund 170kWh an H2 Energie je m² PV Fläche.

Jetzt kannst Du mal ausrechnen wie viele m² Du brauchst um das mit Biomasse zu machen.