THG Quote 2023 "automatisch" mit beantragt bei geld-fuer-eauto?

Hallo zusammen,

ich habe Ende letzten Jahres für mein M3 die THG Quote bei geld-fuer-eauto beantragt.
Ich wählte dabei „Garantie“ (d.h. 400€) und keine automatische Beantragung für kommendes Jahr.

Bekommen habe ich eine E-Mail dass mein Antrag für 2022 eingereicht wurde Mitte Dezember, aber auch eine zweite Mail Anfang Januar, dass mein Antrag für 2023 eingereicht wurde.

Ich habe definitiv keine Einwilligung gegeben, der Support meldet sich auf meine Mails seit 1 Woche nicht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße

Bei mir erfolgte keine Verlängerung. Ich konnte ganz normal woanders beantragen und habe mich bei Polarstern neu angemeldet. Die 300 Euro waren nach sehr sportlichen drei Tagen ausbezahlt :+1:t4:

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Hallo,

das kündigt Geld-für-e-Auto aber auch so an, in ihrer „Willkommens-Mail“.
Ich hatte nur nachgefragt, ob der vereinbarte Betrag dann für beide Jahre gelten würde (dann wäre es uninteressant gewesen), oder pro Jahr (und dann war es wieder interessant). Es ist übrigens letzteres🤓

Auf meine Nachfrage, warum gleich 2 Jahre, kam folgende Antwort:
„Ab dem Hochladen des Fahrzeugscheins gilt er für die folgenden 12 Monate als Nachweis darüber, dass du Halter*in des jeweiligen Fahrzeuges bist. Du trittst die THG Quote für die Kalenderjahre ab, die in die 12 Monate fallen. Wenn du also heute deinen Fahrzeugschein hochlädst, trittst du deine Quote für 2022 und 2023 an uns zur Vermarktung ab und erhältst für diese beiden Jahre jeweils deine jährliche THG-Prämie. Für 2024 kannst du die Quote dann über jemand anderen oder auch wieder über uns vermarkten lassen.“

Ich hatte Ende September 2022 das Angebot dann angenommen und nach einiger Zeit die 410,-€ auf dem Konto.

Viele Grüße,
Heiner

Bei mir genauso, ich habe sofort über den Support per E-Mail widerrufen. Das ganze ist schon fast zwei Wochen her. Eine Antwort habe ich noch nicht erhalten.

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Es stand eigentlich klar in den AGB.
Wenn man 2023 ausschließen wollte, konnte man das bis zum 15. Dezember tun (habe ich so gemacht und dann wurde auch nur für 2022 beantragt).

Soweit ich mich erinnere, gab es eine Auswahloption auf der Seite.
Dort habe ich klar angekreuzt: Nur 2022.

Sofern in den AGB etwas anderes steht, ist das weder nutzerfreundlich noch dürfte es rechtlich korrekt sein, da hier offenbar zum Nachteil des Kunden wissentlich gegen seinen Willen und ohne Aufklärung etwas im Kleingedruckten „versteckt“ wurde.

Im THG thread wurde das übrigens sehr ausführlich diskutiert. Evtl dort auch mal nachlesen.

Das müsste so grundsätzlich um den Jahreswechsel gewesen sein, dass genau dieses Thema dort hochgekocht ist.

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Danke, schaue ich gleich mal nach… war vom 10. Dez. bis gestern im Urlaub und habs deshalb nicht mitbekommen - mich nur gewundert weshalb ich zwei Mails bekommen habe.

Um den Thread hier nicht nutzlos sterben zu lassen: Gabs da eine Conclusio?

Das habe ich leider auch erfahren müssen.
Hatte für 2023 ADAC als Vermarkter gewählt.

Habe über einen Rechtsanwalt des ADAC dann erfahren müssen, dass dies so im Kleingedrucktem zu finden sei. Hätte man auch selber wissen können, lesen macht klug :face_with_spiral_eyes:

Es sei aber so, wenn 2 Vermarkter für das gleiche Jahr beantragt sind, der jenige auszahlen kann, der als erstes bewilligt wird und der andere eine Ablehnung bekommt, also keine Rückzahlung nötig ist.

Schwarzzenti

Ich habe das letzte Mal Ende Dezember 22 ein Auto bei Geld für eAuto angemeldet. Zuerst hieß es, das gehe nur für zwei Kalenderjahre.
Nach dem Hinweis auf eine zustimmungspflichtige Änderung ihrer AGB ab 01.01.23 und das ich da natürlich nicht zustimme, wurde mir einige Tage später mitgeteilt, sie wickeln 2022 ab und löschen dann meinen Account. Geld ist natürlich noch nicht da, gehe aber davon aus, dass es klappt.
Da man laut Bundesumweltministerium noch bis 28.02.23 für 2022 die Quote einreichen kann empfinde ich die Methode den Kunden möglichst auf zwei Kalenderjahre zu binden grenzwertig.
Nach dem „Bankenurteil“ ist eine Zustimmung durch Stillschweigen auch bei anderen Firmen bei einseitigen Vertragsänderungen eventuell nicht rechtens.
Aber was weiß ich schon als Laie.

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ich bin auch ziemlich verärgert.
Bin eigentlich ziemlich sicher, dass ich nur einer Vermarktung für 2022 zugestimmt habe, kann es aber nicht beweisen.

Tatsächlich steht es in den AGB vom November, die mir ein Kumpel aus seiner Bestätigungsmail geschickt hat, als auch in meinen AGBs vom Dezember identisch.

Ich bin mir aber sicher, dass ich über so etwas gestolpert wäre, wenn es irgendwo im Anmeldeprozess gestanden hätte.

Was ich besonders seltsam/fragwürdig finde:
Laut AGB hätte ich bis 15.12. die Möglichkeit gehabt, den Abtretungszeitrum auf 1 Kalenderjahr zu verkürzen - ich hab ja aber erst am 25.12. beantragt.

Hast du da was schriftlich was du mir senden könntest?
Das wäre ein Trumpf im Prozess.

Danke

Nochmal zur Erinnerung wie es bei Banken um die AGBs bestellt war und wie es sich da mit der Zustimmung durch „Nichtstun“ verhält, seit 2021:

„Wer schweigt stimmt zu“ ist eventuell auch in andere Wirtschaftszweigen nicht mehr so einfach durchsetzbar.
Insbesondere bei Geld für eAuto wurde die 2022er AGB ja zum 01.01.23 geändert.
Aber wie gesagt, das ist meine private Logik…

Ich habe mich über die automatische Vermarktung für 2023 auch geärgert bzw. war verwundert, aber möchtest du diesbezüglich wirklich prozessieren?

Ich habe für mich daraus den Schluss gezogen nach 2023 „geld-fuer-e-auto“ nicht mehr zu nutzen (1 von 3 Fahrzeugen ist bei denen angemeldet), das trifft sie wohl am meisten. So schlecht sind die gebotenen Konditionen für 2023 ja auch wieder nicht, von daher rege ich mich nicht zu sehr darüber auf.

Kundenfreundlich war dieser Schritt jedenfalls nicht…und wenn es wirklich von Anfang an so vermarktet wurde (beide Jahre), dann stand es ganz tief im Kleingedruckten.

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Aber ihr habt doch gar nicht durch Schweigen, sondern durch aktives Zustimmen der AGBs, den Vertrag für 2023 geschlossen.

? (Zehn Zeichen)

ich habe jetzt böse geschrieben und argumentiert, dass ich ja erst am 25.12.22 meinen account erstellt habe und damit garnicht die möglichkeit hatte bis 15.12.22 meinen Vermarktungszeitraum einzugrenzen.
Das haben Sie dann tatsächlich eingesehen und mein Fahrzeug für 2023 rausgenommen. Allerdings waren hier auch noch keine Unterlagen eingereicht.

Ich mache das ganz ähnlich. Ich habe zwar widersprochen und seit zwei Wochen keine Antwort erhalten, wenn Sie mir jetzt allerdings das Geld überweisen, dann ist es halt so. Ich werde unsere Fahrzeuge dann allerdings nächstes Jahr woanders registrieren und die Firma nicht mehr weiterempfehlen.

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Hatte Ende 2021 mein Auto angemeldet und für 2022 hat es wunderbar funktioniert. Habe es dann auf deren Seite „abgemeldet“. Anfang des Jahres kam dann die Meldung dass die I***** es für 2023 trotzdem eingereicht haben.

Ich habe mir leider die AGB von damals nicht abgespeichert, aber deren Erklärung ist trotzdem für n A…

Nach meiner Anfrage bekam ich dann heute folgende Antwort:

Die Gesetzes- bzw. Verordnungsänderung, die es dir als eAuto Halterin ermöglicht von der THG Quote und unserer Plattform zu profitieren, ist erst ab dem 01.01.2022 in Kraft getreten. Für die Jahre davor (z.B. 2021) gibt es daher die Prämie für eAuto Halterinnen in dieser Form noch gar nicht. Das bedeutet für uns, dass wir deine verifizierten Fahrzeugunterlagen erst seit Januar 2022 bei der zuständigen Behörde zur Überprüfung einreichen können und deine Dokumente somit für die Jahre 2022 und 2023 gültig sind.

Die Dokumente für die Beantragung deiner THG-Prämie des Jahres 2023 wurden am 01.01.2023 beim Umweltbundesamt eingereicht und können nicht mehr zurückgezogen werden. Durch das Anmelden deines eFahrzeugs hast du die THG-Quote für die Jahre 2022 und 2023 abgetreten und erhältst für beide Jahre jeweils deine jährliche THG-Prämie. Für 2024 kannst du die Quote dann über jemand anderen oder auch wieder über uns vermarkten lassen.

Der vereinbarte Abtretungszeitraum verlängert sich bei uns nicht automatisch. Zum Ende deines Abtretungszeitraumes erfragen wir die Bestätigung, ob es sich nach wie vor um dein Fahrzeug handelt und wir deine Quote weiter für dich vermarkten sollen. Die Verlängerung des Abtretungszeitraums für das folgende Kalenderjahr kannst du in deinem Profil in der Fahrzeugübersicht vornehmen, indem du auf die drei Punkte und dann auf „Fahrzeug verlängern“ drückst. Das Abmelden deines Fahrzeugs zum Ende des vereinbarten Abtretungszeitraums funktioniert an der gleichen Stelle über die Auswahl „Fahrzeug abmelden“.

Sagt dir die garantierte Prämie nicht zu, kannst du dich stattdessen auch für den Risikopreis entscheiden. Diesen haben wir für das Jahr 2023 von 80% auf 90% erhöht. Wenn du das Vergütungsmodell Risiko auswählst, ist deine ausgezahlte Prämie abhängig vom Marktpreis zum Verkaufszeitpunkt. Wir zahlen dir für deine THG-Quote des Kalenderjahres 2023 eine THG-Prämie von 90% des dann geltenden Marktpreises. Die restlichen 10% nutzen wir, um uns zu finanzieren. Schicke uns, wenn du dich für den Risikopreis entscheidest, eine kurze Bestätigung und wir passen das gerne für dich im System an.

Wir hoffen das hilft dir weiter. Melde dich gerne, wenn du uns noch etwas mitteilen möchtest oder eine Frage hast.

Ist bei mir so ähnlich:
Mitte 2022 2 Autos bei denen angemeldet, da gab es logischerweise noch keine Möglichkeit für 2023 anzumlden.
Trotzdem im November 2022 beide Fahrzezuge über die Webseite explizit bei denen abgemeldet.
Ab 2. Januar kam dann die Mail, dass beide Fahrzeuge für 2023 eingereicht wurden.
Was für ein Drecksladen!!!
Entsprechende Mail an deren Support ist raus, Antwort habe ich noch nicht. Bin mal gespannt.

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