TeslaMate Erfahrungs- und Datenthread

Ich habe beide laufen. Teslalogger auf dem raspi und Teslamate im Docker auf der Synology. Ich muss sagen, dass mir die Installation und Updates bei Teslamate auch dank der guten Dokumentation besser gefallen. Die Dashboards finde ich auch bei Teslamate besser, sicher Geschmackssache. MQTT zu HomeAssistant klappt perfekt. An Teslalogger begeistert mich die stetige Erweiterung der features und naja, ich habe dort früher begonnen und somit mehr Daten…

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Die genannten Punkte im GitHub stimmen natürlich alle nicht.

Mittlerweile habe ich 8 Anfragen zum importieren von Teslamate Datenbanken, da der Teslalogger einige Features anbietet, die Teslamate nicht anbietet. z.B. ScanMyTesla Integration und die wird es bei Teslamate nie geben, da ich an ScanMyTesla mitentwickle. Auch ein Vergleich der Degradation und Ladekurven mit anderen Teslas, aber das könnte ja Teslamate nachprogrammieren. Wie auch schon die Anfrage meinen Quellcode vom Trackmap Panel zu übernehmen: https://github.com/adriankumpf/teslamate/issues/1020

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Funktioniert das MQTT vom Teslalogger nicht mit HomeAssistant? Ich verwende MQTT vom Teslalogger mit OpenHab2 und das klappt super.

Natürlich funktioniert das mit HA. zudem gibt es ein Tesla Plugin für HA. (Home Assistant)

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Habs gestern auch mal auf meinen Raspi 4 installiert. Mal sehen, was sich da über die Zeit an Datenschätzen ablegen lässt.

Hallo Bassmaster,
es tut mir leid, mein Beitrag war nicht sonderlich wertschätzend. Wie schon damals auf GitHub geschrieben schätze ich deine Arbeit und Engagement.
Vor einem Jahr war der Datenversand von TeslaLogger an eine Domain von dir automatisch aktiviert und der Inhalt nirgends erklärt. Auch der Hash aus VIN und E-Mail Adresse stand nirgends. Ich verstehe, dass dein Ansatz für Tasker für nicht Technik versierte User praktisch war, mir persönlich ging es deutlich zu weit.
Der Code von TeslaLogger war damals monolithisch, eine Architektur war nicht erkennbar, ebenfalls fehlten Unit-Tests, die Inbetriebnahme war aus meiner Sicht unnötig kompliziert. Insgesamt entsprach es in keinem Punkt meinem Bild von Clean Code.
Von vor-konfigurierten SD Images halte ich wenig, insbesondere hat dein Vorgehen bezüglich Datensammeln dazu geführt, dass ich dir kein Vertrauen entgegen bringe.

Im Vergleich hat TeslaMate einen sehr viel moderneren und besseren Eindruck für mich gemacht. Test Driven Development war erkennbar, modernere Frameworks wurden benutzt, Architektur war erkennbar, insgesamt entsprach es sehr genau dem, was ich unter Clean Code verstehe.
Da TeslaMate in Anlehnung an TeslaLogger entstanden ist, ist dies natürlich, TeslaLogger ist nach und nach entstanden, aus meiner Sicht ohne eine vorherige Identifikation den Architekturtreiber und daraus resultierender fehlender bewusster Entscheidung bezüglich der Architektur. TeslaMate konnte auf die Vorarbeit von dir zurückgreifen und hat dadurch gleich zu Beginn eine super Grundlage für Entscheidungen bezüglich Architektur treffen können.
Ich habe die Entwicklung von TeslaLogger seit der Ankündigung deines Geschäftsmodells nicht mehr verfolgt. Wenn du/ihr ein grundlegendes Refactoring gemacht habt und wie du schreibst inzwischen automatisierte Tests durchführt, dann finde ich das eine tolle Entwicklung.
Ich persönlich habe mich vor einem Jahr sehr bewusst gegen TeslaLogger und für TeslaMate entschieden und bereue die Entscheidung bis heute nicht.

Gruß
GhostReader

P.S.: Das Thema dieses Thread sollte meiner Meinung nach der Austausch zu TeslaMate sein und keine Vergleich anstellen, dazu gibt es andere Threads :slight_smile:

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Teslalogger ist entstanden, weil ich keine Lust hatte meine Zugangsdaten an TeslaFi zu geben. Das war nur für mich und ich habe es Quick & Dirty gemacht. So wenig Aufwand wie möglich. Das Problem war wohl, dass ich hier und da ein paar Screenshots von meinen Ladungen und Trips gepostet habe. Nicht um Werbung für den Teslalogger zu machen - er hatte ja nichtmal einen Namen, sondern einfach um Informationen zum Tesla zu übermitteln. Immer mehr haben mich gefragt, ob ich das Tool nicht zur Verfügung stellen möchte. Also habe ich es ein paar Computerfreaks gegeben. Die wiederum haben es anderen gegeben usw…
Schnell waren Anfragen an neue Features da und das ganze hat angefangen seinen Lauf zu nehmen.
Ohne Doku, ohne automatische Tests usw. Das kommt in so einem Projekt erst zu einem Zeitpunkt, wenn Fehler 2 mal passieren oder es so kompliziert wird, dass man die Qualität nur noch mit automatische Tests machen kann. Jetzt ist das alles vorhanden. Mit automatische UI tests sogar. Ich habe 25 Jahre Berufserfahrung und kann dir sagen, dass so erfolgreiche Produkte entstehen. Kein Kunde sagt: wow, das ist aber eine tolle Architektur, sondern die Kunden sagen: Wow das sind aber tolle Features…

Aber hier ist z.B. ein UI Test - das meiste läuft zwischen 0:10-0:14 ab. Muss man eigentlich in Zeitlupe anschauen: Selenium Test Geofencing Google Chrome 2020 10 22 16 37 52 - YouTube

Zum Thema Daten verschicken Nachhause: Ja, ich habe zur Identifizierung der Tesla Modelle anonym einen Wert verschickt um zu erkennen wie viel kWh ein km Typical Range ist. Das musste Teslamate natürlich nicht machen. Da kann man ja einfach in meinem Quellcode abschreiben. Selbst die Fehler wurden übernommen :slight_smile:

Sorry, aber wenn ich so viel Zeit da reinstecke und jemand anders kopiert 1:1 mein Projekt und andere stellen mein Projekt als schlecht dar, dann muss ich meinen Standpunkt dazu klarstellen. Aber auch heute waren 2 Emails in meinem Postfach, die nachgefragt haben, wann es ein Import Tool gibt von Teslamate in den Teslalogger…

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„Efficiency“ in TeslaMate ist einfach eine direkte Umrechung vom gemessenen Verbrauch, mit einem Normwert für das jeweilge Modell als 100% gewertet.

Der Normwert von 152 Wh/km für das Model 3 ist dabei einheitlich für alle Modellvarianten (SR+, LR, LR AWD, Performance etc), was zwar „offiziell“ so sein mag aber nicht unbedingt der Realität entspricht :slight_smile: Deshalb sehen SR(+), MR und LR RWD Besitzer eher Werte nah an oder sogar über 100%, während LR AWD und insbesondere Performance Fahrer eher „schlechter“ abschneiden.

Mit meinem M3P habe ich einen Durchschnittsverbrauch laut Bordcomputer seit Abholung (4/2019) von 191 Wh/km, was einer Effizienz von 79% nach TeslaMates Umrechnung entspricht. Der Wert vom Auto berücksichtigt allerdings nur den reinen Fahrverbrauch, Standzeiten mit Heizung oder Klima sowie Vampirverbrauch sind dort nicht enthalten - ob sie es bei Teslamate sind bin ich gerade unsicher. Bei mir sieht’s in TM dann so aus:

(die Werte im oberen Temperaturbereich sind vmtl etwas verzerrt, da ich in der Hitze eher viel schnell Autobahn gefahren bin und wenig „alltag“ wo der Verbrauch deutlich niedriger ausfällt - vgl. auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten)

Super danke für die Antwort - das wollte ich tatsächlich gerade Fragen ob der „Sollwert“ für alle Modelle einheitlich ist :slight_smile:

Die Anleitung https://docs.teslamate.org/docs/integrations/home_assistant ist mit Beispielen versehen und sorgt per copy&paste dafür, dass ich alle topics als einzelene Sensoren im HomeAssistant habe.
Wenn ich mich recht erinnere war das bei teslalogger alles in einem topic oder? Ist aber auch etwas her seit ich das versucht habe…

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So nun nochmal zum Thema Effizienz zurück … ich bin heute gut 200km Autobahn mit einigen Baustellen gefahren (also sagen wir mal 70% mit ca 130-140kmh und den rest so mit 60-80kmh).
Nun sagt mir TeslaMate ich hatte auf dieser Ausfahrt einen Durchschnittsverbrauch von 191Wh/km …
Was sagt ihr is das ok für einen M3P bzw M3LR?

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Hast du geschaut was das Auto selbst für den Verbrauch bei der Fahrt meldet? 191 Wh/km kommt mir für 200km Autobahn mit einem M3P oder LR AWD durchaus vernünftig vor.

in dem Rahmen befinde ich mich auch bei der Geschwindigkeit und bei der Aussentemperatur heute.
Alles ok, würde ich sagen
Teslamate zeigt ja auch net und gross Werte an. Sind die 191 net?

Überwiegend Autobahn mit einem SR+

Sehr gut - freut mich zu hören :slight_smile:
Ich werd das mit der Anzeige am Auto selbst heut mal checken und meld mich dann wieder

Zunächst einmal, ich habe keine wirkliche Ahnung von Programmierung, Linux etc. Ich bin ein Anwender, der aber gerne ausprobiert und von Technik begeistert ist.

Aktuell habe ich einen Raspberry Pi 4B mit Iobroker / Grafana / InfluxDB / Zigbee Funknetz selbst aufgesetzt und tatsächlich zum Laufen gebracht. Das hat dank diverser YouTube Videos und Internet-Hilfe-Seiten super geklappt (es gingen schon einige Abende drauf).

Wirklich verstanden habe ich die hierfür notwendigen Installationen nicht im Detail, aber die grundsätzliche Funktionsweise konnte ich grob nachvollziehen.

Jetzt möchte ich gerne als neues Projekt auf dem oben genannten Raspberry Pi 4B möglichst gleichzeitig zum Iobroker das Programm TeslaMate laufen lassen und meine Model 3 Daten loggen. Ich habe natürlich das Forum bereits durchsucht, diverse Internetseiten durchgelesen und habe es leider noch nicht verstanden.

Wie installiere ich TeslaMate auf einem Raspberry Pi 4B parallel zum Iobroker? Geht das überhaupt?

Brauche ich Docker und / oder eine virtuelle Maschine hierfür?

Welche Datenbank benutzt TeslaMate und könnte ich die bereits installierte InfluDB nutzen?

Kann ich mein bereits erstelltes Dashboard von Grafana weiter nutzen?

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Hi,

Schau dir am Besten die Installationsanleitung an.
Da es im Docker Container läuft brauchst du dich um nicht mehr zu kümmern als Docker zu installieren und dann den Container laufen zu lassen. TeslaMate nutzt Postgres als Datenbank. Da es leichtgewichtig ist sehe ich keinen Vorteil darin eine andere Datenbank zu nutzen, außer erhöhten Wartungsaufwand und fehlende Reproduzierbarkeit. Schau dir dann die Grafana Dashboards von TeslaMate an, vermutlich ist alles dabei was du dir vorstellen kannst, wenn nicht kannst du eigene Dashboards erstellen oder bestehende umziehen.
Viel Spaß

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Danke schon mal. Dann habe ich konkret dazu zwei Fragen bevor ich es probiere.

In welchem Ordner muss ich die Datei „docker-compose.yml“ denn ablegen?

Startet der Dienst dann immer automatisch bei einem reboot oder muss ich das noch irgendwo eintragen?

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Hi,
Ordner ist egal, wenn du die Docker Compose so nutzt wie in der Anleitung startet der Container (bzw. die Container: TeslaMate, Grafana, PostgreS, Mosquitto) immer neu (restart: always).

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Hat (fast) alles geklappt. Jetzt ist es aber so, dass der Grafana-Dienst nur noch das TeslaMate-Dashboard anzeigt, mein Dashboard vom Iobroker ist jetzt nicht mehr sichtbar/erreichbar.

Kann ich Grafana jetzt noch parallel für beide Dienste nutzen? Es scheint mir problematisch weil wohl beide Dienste den Port 3000 nutzen.

Gibt es hierfür auch eine Lösung?