Tesla zuhause günstig laden - BHKW?

Hallo liebe Gemeinde.

Ich bin nun auch auf der Warteliste für das Model Y LR. Aktuell wird mir September angezeigt aber ich hoffe es kommt eher…

Bis dahin benötige ich noch eine Wallbox und überlege mir ein Blockheizkraftwerk anzuschauen um darüber das auto kostenfrei zu laden.
Hat das schon jemand und kann berichten?

PV mit Stromspeicher macht um Welten mehr Sinn.
Die Instandhaltungskosten von einem BHKW sind enorm und übertreffen in vielen Fällen die Erträge.
Alternativ eine Brennstoffzelle, die ist praktisch wartungsfrei und erzeugt auch ihre 5000kwh im Jahr.

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Bhkws waren vor >10 Jahren noch eine Überlegung. Der Aufwand, die Wartung, die Kosten sind doch recht hoch. Zuguterletzt mit den Treibstoffpreisen nicht mehr sinnvoll.
Kostenfrei ist es mit einem Bhkw nie, es erfordert immer eingekauften Treibstoff.

Habe selber seit 2014 eine PV auf dem Dach, der Strom versorgt Haus, Heizung, EAutos, einfach alles hier. Lade heute kostenlos. Meine Energierechnung war noch nie so gering wie heute.
Die PV ist mittlerweile bezahlt.

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Kein BHKW nehmen.
Bau dir stattdessen lieber ne ordentliche Photovoltaik aufs Dach und mach Überschussladen ins Auto rein. Mit nem Tesla geht das ja auch ohne spezielle Wallbox und co.

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Brennstoffzelle wäre im Winter spannend, um den im Sommer mit PV Überschuss erzeugten Wasserstoff in Strom umzuwandeln

Das ist interessant. Hast du dazu 'nen Link zu weiteren Infos oder kannst den Unterschied erklären?

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Du kannst beim Tesla die Ladeleistung auch über die API anpassen. Und das nicht nur zwischen 5-16A, sondern eben auch zwischen 0-16A. Damit geht Überschussladen problemlos, solange der Gateway der PV Anlage die aktuelle Leistung zurückgibt (macht eigentlich jeder). Und natürlich irgendein PC / Raspberry der das steuert (den hat man in der Regel sowieso schon um die Daten vom Auto zu loggen).

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Also, ich habe die Frage ja nicht so ins Grüne gefragt, sondern habe mich vorab bereits informiert bzgl. Blockheizkraftwerk.

Ich kann eure Aussagen „kein Bhkw“ oder „war nur vor 10 Jahre sinnvoll“ nicht nachvollziehen.
Ein Bhkw wird so extrem gefördert, das sich das System selber trägt und man im Betrieb noch einen Gewinn erwirtschaftet.

Ich bin noch genau am lesen, nach KWK-Gesetz, aber soweit bin ich schon, das man z.B. für ein Gerät mit 9,5kw Leistung eine Förderung in Höhe von 142.000€ erhält, bei einem Invest von 50000€, somit eine lohnende Anschaffung.
Aber ich schaue grad noch, ob es wirklich so ist, denn wenn, dann wäre das ein sehr interessantes Heizsystem mit dem Nebeneffekt den Tesla kostenfrei zu laden.

Ich fürchte, da ist irgendwo die Kommastelle verrutscht. Mehr Förderung als Anschaffung?

Aber egal: Egal ob Holzhackschnitzel/-Pallets oder fossile Brennstoffe - hat alles keine Zukunft. Da würde ich keinen Cent investieren…

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Leider lässt sich Wasserstoff so schlecht speichern.

Und ist sehr ineffizient.

Du bekommst 8ct/kWh über 30.000 vbh.
0,08 €/kWh x 9,5 kW x 30.000 h = 22.800€.

Das gilt nur bei Volleinspeisung. Bei Eigenverbrauch bekommst du nur die Hälfte.

Ich kenne so kleine Anlagen nicht. Dachs? Bei den 50kW(el) Modulen hast du 100kW(th). Also das grob doppelte an (Ab)wärme. Was für ein Haus besitzt du, dass du die ca. 19kW thermisch auch verbrauchen kannst?!?

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Moin!
Wir haben in Norddeutschland eine PV Anlage mit 24 Kw Peak, die hat heute mit Ost-West Seiten 110 KWh Strom erzeugt…
Kosten für die PV Anlage 30.000. € plus 10.000 € für denn10 KWh Speicher.
Eine absolut lohnenswerte Investition!
Gedacht ist die geschätzte Stromproduktion von 16.000 bis 18.000 Kwh im Jahr geschätzt, um die Grundstromversorgung, die in Kürze installierte Luft Wärmepumpe und mit dem Rest den Tesla zu versorgen.
Damit wir im Winter auch vom Frühjahrs und Sommerüberschuss Solarstrom zehren, haben wir die Cloud gebucht.
Das heißt, gegen eine Gebühr wird uns der Überschussstrom gutgeschrieben und wir können ihn beliebig ziehen.
Wenn Du also das Haus, die PV Anlage und das Auto als System betrachtest, ist derzeit eine Überlegung in die Investition in eine Photovoltaikanlage sehr sinnvoll.
Bitte zuvor einen zertifizierten Energieberater zur Rate ziehen.
Nicht jedes Haus ist für die Umrüstung auf eine Wärmepumpe gleich gut geeignet.
Es sei außerdem erwähnt, dass eine Umrüstung von Fossil auf eine Pellet- oder Wärmepumpenheizung mit ca 35 % vom Staat gefördert wird.
Wir haben jedenfalls unser perfektes System gefunden und schauen energetisch sorgenfrei in die Zukunft.
LG JB

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Ich danke euch erstmal für die schnellen Antworten. Sicherlich ist PV eine gut Sache, aber im Winter kommt da nicht viel. Auf unser Dach passt nur ca. 7kwp. Im Winter wird da nicht viel kommen…

Bzgl. BHKW, ist deine Aussage @a_dogs_life nur teilweise richtig und du hast einen wichtigen Punkt bei deiner Rechnung vergessen.

Die Förderung läuft wie folgt ab:

Die Förderung ist nicht mehr Jahresgebunden sondern auf 30.000 Voll-Betriebsstunden.
Wird der Strom selber behalten, bekommt man 0,08€/kwh. Für den Verkauf 0,16€/kwh.

Somit ergibt sich folgende Rechnung:
Nutze ich den Strom komplett selber:
30.000BH x 9,5kw Leistung x 0,08€ Förderung + nicht gekauften Strom 0,42€ = 142.500€.

Würde ich den Strom Komplett verkaufen:
30.000BH x 9,5kw Leistung x 0,16€ Förderung + Einspeisevergütung 0,18€ = 96.900€

Da ich davon ausgehe das ich den Strom natürlich nicht ganz selber verbrauche, rechne ich mit 50% eigenbehalt und 50% verkauf, ergibt sich:

für den Eigenbehalt: 71.250€
für den Verkauf. 48.450€
Gesamt: 119.700€

Ich habe ein Angebot vorliegen mit Montage für knapp 50.000€. Somit finde ich es eine sehr lohnende Anschaffung.

Thema Brennstoffzelle, hatte ich auch überlegt, aber eine Brennstoffzelle macht nur ca. 1kw, das ist zu wenig zum laden… und die hohe Förderung für das oben genannte BHKW ist weit aus wirtschaftlicher.

Ich hatte gehofft das noch jemand dieses Prinzip nutzt und mir Erfahrungen mitteilen kann.

Einfamilienhaus mit Outdoor pool. Da geht genug Wärme rein :joy:.

Ich liebäugle mit dem Gerät 9,5kw elektrisch und thermisch 22kw. Es kann auch jeweils zu 50% modulieren, somit nur 12kw thermisch, aber volle Förderhöhe, da Voll-Betriebsstunden.

Hast recht. Ganz früher waren es 10 Jahre, dann 60.000 vbh und 8 bzw. 4 Cent und aktuell sind’s 30.000 vbh und 16 bzw. 8 Cent.

Modulieren ist ok, aber du musst die Wärme echt nutzen können. Wie sieht deine aktuelle Jahresdauerlinie aus?

Wie teuer ist der Wartungsvertrag?

Denk auch an den Erdgaseinkauf. Egal was die Hersteller versprechen. Du hast zwischen 80 und 90% Nutzungsgrad.
Lad doch mal die Wirtschaftlichkeitsberechnung hier hoch.

Einnahmen: selbstverbrauchter Strom, eingespeister Strom, KWK-Vergütung, vermiedene Netznutzung, Erdgassteuer

Ausgaben: Erdgas, Wartung, (aktuell noch EEG auf selbstverbrauchten Strom)

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So… jetzt bin ich wieder schlauer.
Ich hatte einen Beratungstermin vom Kwk Center und habe ein schlussendlich ein Blockheizkraftwerk bestellt.
Es wurde nun ein Bhkw mit 9kw elektrischer Leistung.
Ich freue mich schon in Zukunft kostenfrei das Model Y zu laden… wenn es denn nun endlich kommt.

Glückwunsch :wink:

Hast du vielleicht ein paar Details zum den Rahmenbedingungen und Parametern ?

Wäre spannend was es geworden ist und was der.spas kostet und wie deine armotisation berechnet ist, da ich das Thema spannend finde.

Du wirst Dich an die Worte vieler hier erinnern!
Absolute Fehlentscheidung.
Viele habe Dir hier gute Tips gegeben und Du machst es doch.
Wir sprechen uns in 5 Jahren, spätestens dann hat es der Dachs hinter sich !
Kostenlos Tesla laden, schöner Gedanke klappt so aber nicht !
Das Teil muss laufen ,rund um die UHR.Wohin mit der Abgegeben Wärme wenn der Pool voll ist und WW ist auch ready .Angetrieben mit Gas von dem wir weg wollen .
Der die Anlage verkauft hat macht wahrscheinlich die ganze Nacht den Schuhplattler :rofl:

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Hallo @Alfaro.

Deine Aussage kann ich so leider nicht ganz verstehen. Woran machst du es fest?

Alleine die Förderberechnung sagt doch alles aus:
30.000BH x 9,5kw Leistung x 0,08€ Förderung + nicht gekauften Strom 0,42€ = 142.500€.

Würde ich den Strom Komplett verkaufen:
30.000BH x 9,5kw Leistung x 0,16€ Förderung + Einspeisevergütung 0,18€ = 96.900€

Da ich davon ausgehe das ich den Strom natürlich nicht ganz selber verbrauche, rechne ich mit 50% eigenbehalt und 50% verkauf, ergibt sich:

für den Eigenbehalt: 71.250€
für den Verkauf. 48.450€
Gesamt: 119.700€

Somit gebe ich nun 57.000€ aus und erhalte ca. 120.000€. Das kann keine Bank. Somit für mich eine gute Investition. Ich schätze das BHKW läuft rund 4000BH im Jahr.
Somit habe ich ein Reinvestiert nach rund 3,5 Jahren.

Nun zu deinen Argumenten…
Warum muss „das Teil“ rund um die Uhr laufen? Das verstehe ich nicht!
Es ist in erster Linie doch eine Heizung und läuft nur dann wenn ich Wärme benötige. Da die Förderung nicht auf Jahre gebunden ist, verliere ich auch nix an der oben genannten Fördersumme.

Vom Gas weg… Witzig, wie soll das gehen wo über 90% die Industrie unser Gas braucht?
Das BHKW ist Wasserstofffähig und somit gut gerüstet für die Zukunft.

Welche Alternative gibt es denn?
Wärmepumpe? - Die benötigt Strom und würde die Energiekosten sprengen. zumal bekomme ich da meine Investition nicht wieder raus.