Tesla Vision vs. Radar

Für mich ist ein Assistent, der für mich mehr Arbeit generiert als wenn er nicht da wäre kein Produktivitätsgewinn. Darum hatte ich ihn deaktiviert und alles war gut.

Das jetzt der Assistent bei jedem Aktivieren des APs aktiviert wird, hat erstmal nichts mit dem schlechten Assitenten zu tun sondern ist primär ein schlechtes Bedienkonzept. Wenn der AP ohne Fernlicht spürbar schlechter funktionieren würde, könnte ich es nachvollziehen, jedoch merke ich gar keinen Unterschied. Der AP macht seinen Job gut.

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Screenshot 2022-09-17 at 22.42.41

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Nach einigen längeren Fahrten muss ich einen sehr negativen Punkt anmerken:
das (in beleuchteten) Tunnel fahren mit AP wird unmöglich, da ich laufend Phantombremsungen bekomme (und zwar von 100 km/h auf 80 km/h runter. Wenn es aber nicht gut ausgeleuchtet ist im Tunnel, wird sogar bis 50 km/h heftig automatisch gebremst).

Damit muss ich am Beginn des Tunnels den AP ausschalten, danach wieder an, etc. (wer die Tunnelkette am Semmering kennt, weiß wieviele Tunnel da hintereinander sind).

Mit Radar gab es da überhaupt keine Probleme (vielleicht 2 kleine Phantombremsungen bei 10 Fahrten).

Ich hoffe nur, dass mit Tesla Vision das Nachts fahren auf der Autobahn damit auch nicht unmöglich wird (habe ich noch nicht getestet). Tagsüber im Starkregen fahren hat aber problemfrei funktioniert - da war ich positiv überrascht.

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Bin Donnerstag Nacht 300 km gefahren. CH über AT nach DE. Darunter A7 und A96. St. Gallen über Bregenz und Memmingen nach Kempten. Hin und direkt zurück.

Hatte keine einzige Phantombremsung bis auf 3Stück. Alle samt im Pfendertunnel. Der ist sehr neu gut beleuchtet und modern. Bremsend war eher zögerliches rekuperieren. Ca. 10 km/h. Bei zwischen 80 und 100 km/h.

Model Y, Q1 22, LR, mit FSD und 2022.28.1 also abgeschaltetem Radar.

:thinking:

Also Elbtunnel und die vielen Kilometer A7 mit Deckel (quasi auch Tunnel, mit Beleuchtung) waren bei mir bisher absolut problemlos.

Nach wie vor hatte ich erst eine sehr leichte Phantombremsung bei einem schnell überholenden Auto.

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Ich habe mal für ein Problem mit der Hinderniserkennung beim rückwärts Ausparken, welches bei mir zeitgleich mit dem Update auf 2022.24.6 aufgetreten ist ein neues Thema aufgemacht:

Tesla Vision auch zur Hinderniserkennung beim Rückwärtsfahren?

Zur Diskussion hier im Thread noch eine hoffentlich klärende Bemerkung:

Ich glaube, gemeint war, dass es keine einzige Phantombremsung außerhalb des Tunnels gab, dort aber drei Stück:

Das würde diese Beobachtung von @LittleG bestätigen

Gruß Mathie

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Kann ich auch nicht bestätigen, bin diese Woche u.a. Pyhrnautobahn mit Tunnelkette Klaus erstmals mit Vision-only gefahren. Insgesamt 54 Tunnel mit nur einer automatischen Bremsung, und die war berechtigt.

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Vielen Dank und absolut korrekt so war es gemeint.

Ich bin gerade zum ersten Mal nach dem Update und Vision only ein längeres Stück gefahren.
Bei Starkregen wurde (berechtigterweise) die Geschwindigkeit auf ca. 90 km/h gedrosselt. Schade, dass ich keinen direkten Vergleich habe, ob dies mit Radar auch passiert wäre.
Ansonsten war die Fahrt unauffällig - nur, dass der blöde Fernlichtassistent immer wieder eingeschaltet wird, nervt mich!
Gruß Birger

Danke auch für eure Eindrücke. Ich bin mir sicher, dass es mit Updates in Zukunft besser wird und werde es immer wieder versuchen mit EAP zu fahren.

War für mich allerdings schon ein Schreck und Ärger als er schon beim Tunneleingang das erste mal stark gebremst hat und dann immer wieder. Bei der Rückfahrt - mit der neuen SW Version - wieder dasselbe.

:thinking:

. .
. .

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Fahr einfach bei Sonnenschein die Strecke noch mal.

Das war doch schon geklärt:

Gruß Mathie

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Heute 220km gefahren, Hintour im Hellen, zurück im Dunkeln, beide Mal viel starker Regen, ordentlich Wind.

Benotungen:

Spurhalten: 1
Abstandsregelung: 1 (da kein Stop&Go)
Wischer: 1- (nur der Start ist manchmal etwas verzögert)
Abblendassistent: 3- (blendet zu oft auf, wenn ich das nie getan hätte, oft auch nur kurz und merkt dann scheinbar durch die Reflexion dass da doch was ist und blendet dann schnell wieder ab. Insgesamt einfach zu unangenehm um es an zu lassen, da muss man schon hart im Nehmen sein).

Verbesserungen die ich mir wünschen würde, sortiert nach Wichtigkeit:

  1. Abblendassistenten wieder optional machen
  2. Brauchbare Regelung im Stop&Go
  3. Kein Abbremsen, wenn der Blinker gesetzt ist und Zielspur frei
  4. Rettungsgasse im Stau oder einfach am Vordermann orientieren
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Hilfreich zu wissen wäre noch, mit welcher Version du aktuell fährst :wink:

So langsam wird das was, wenn nur nicht die vielen störenden Lichtquellen wären… Wie war Kategorie 5 im Tunnel?

Gute Zusammenfassung, so sehe ich das auch.

Eigentlich sollte das meiste davon nicht schwer sein umzusetzen :thinking:

Gerade Rettungsgasse ist doch ein leichtes.
Oder auch das Fernlicht in der Stadt oder bei weniger als 45km/h ausmachen etc.

Auch haben andere Marken tatsächlich das Feature das die sogar beschleunigen beim Beginn eines manuell Überholvorgangs. Natürlich nur wenn er rechtzeitig gemacht wurde :wink:
Und nur weil man noch nicht ganz auf der neuen linken Spur ist, stark verzögert. So fährt ja niemand. Natürlich muss das System auf nochmal sicher gehen, denke das es hier aber sehr wohl Spielraum gibt.

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Stimmt: 2022.28.1

Kategorie 5? Tunnel war komplett ereignislos.

33.000 km Model 3 LR 05/2021 hier mit 2022.20.8 . Auf der ganzen Laufleistung 2 Phantombremsungen gehabt. Gibt es hier Nutzer, die mehr Phantombremsungen hatten seit dem Update und dem damit verbundenen Abschalten des Radars?

ich bin seit Anfang der Woche nun mit der 28.1 unterwegs. Gefühlt hat sich zur 24.8 nichts verändert.

Was mir konstant auffällt: Auf der Autobahn „schwimmt“ mir das Fahrzeug mit Spurhalteassi in einer Spur. Das auffälliger wie ohne Vision.

Im Regen erzeugt er eine Menge an Ausfällen. Sprich, er erkennt schwach aufgebrachte Mittelstreifen tw. überhaupt nicht und bricht dann aus.

Er orientiert sich stärker am linken Streifen. Da ich eher mich rechts auf einer Spur halte, ist das fur mich sehr ungewohnt. Ich schaue dann immer in den Ruckspiegel um das Verhältnis wahrzunehmen. Bei engeren Straßen fällt das kaum auf, bei breiteren Sträßen allerdings schon. Da ist der Abstand zum rechten Streifen größer als der Abstand zum linken Streifen. 2xmal Kalibriert. Es verändert sich nichts. Entgegenkommende Fahrzeuge „weichen“ mir tw. schon aus🤷🏻‍♂️

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