Tesla Vision statt Ultraschallsensoren (USS) (Teil 1)

Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Sensoren mit gewissen Einschränkungen unter gewissen Bedingungen und gar keinen Sensoren im Bereich direkt vor der Stoßstange, den ich schlecht oder gar nicht einsehen kann – ich wüsste, was ich wähle. :wink:

27 „Gefällt mir“

Bei meinem (noch) aktuellen 1er heult das Ultraschall schon bei Bordsteinen rum.
Da mein Model 3 erst im November kommt kann ich nicht beurteilen wie die aktuellen Tesla Sensoren funktionieren, aber ist es da nicht auch so dass Bordsteine erkannt werden?
Das müsste mir vielleicht jemand hier beantworten.

Wenn sowas grundsätzlich erkannt werden kann, dann kann ich mir vorstellen dass das einfach nur seltene Fälle sind wie Nebenwirkungen im Beipackzettel um sich abzusichern :sweat_smile:

Und die gibt es in 2022 bei Tesla nicht mehr. Fertig. Basta.

Dann kann noch ein paar tausend Beiträge diskutiert werden, es ändert sich ja dran. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Damit abfinden oder seine Bestellung stornieren. Ob es einem gefällt, ist da vollkommen egal…

2 „Gefällt mir“

Ich hoffe, Tesla denkt und handelt nicht genau so wie du. Das wäre fatal für Teslas Zukunft.

8 „Gefällt mir“

Ah wieder so ein Halt die fresse, gibts halt nicht mehr Post.
Wenn man sonst nichts beizutragen hat, sollte man lieber gar nichts schreiben.

16 „Gefällt mir“

Tesla sichert sich da schon vorab ab. Du wirst gefragt ob du das Fahrzeug mit der Änderung nimmst. Kannst Du ablehnen, dann gibts kein Auto für Dich. Ist Tesla einfach total egal.
Und ein “Kunde ist mit egal” musst Du Dich bei Tesla sowieso gewöhnen.

3 „Gefällt mir“

Thread lesen, die Piepser wurden ersatzlos gestrichen. Da tut sich gar nichts.

3 „Gefällt mir“

Hatte ich oben geschrieben, ja, ab ca 4cm Höhe. Aber eben nicht bei allen Abständen.

Die Chancen sind große einen Gegenstand in größer einer Katze auch mit USS zu überfahren. Hatte ich ja beschrieben. Katzen wohl weniger, weil die i.d.R. weglaufen. Den Roller wirst du auch nicht überfahren, weil der durch die Kameras und durch dich gesehen werden, wenn er umfällt jannst du auch mit USS Problem haben den zu erkennen. Von dem her sollte man vorher nachsehen.
Peter

Ich kann mir immernoch am ehesten vorstellen das Tesla die Park Assistenten solange deaktiviert lässt bis alle „alten“ Modelle ausgeliefert wurden, damit nicht jeder seine Lieferung verschiebt weil das neue System dich viel besser funktioniert wie alle vermuten :wink:
Zumal sie seit x Zeit schon im shadow mode bei Bestandsfahrzeugen einen Abgleich fahren könnten zwischen Wetten des USS und der Kamera Auswertung.

Hab mir mit USS aber auch schon die Front vorne unten zerkratzt weil der Bordstein minimal zu hoch war & der Parkplatz relativ kurz das man ziemlich weit vor fahren musste. Mit einem normal hohen SR+…

3 „Gefällt mir“

In Deinem Beispiel galten blaue LEDs keineswegs als „unmöglich“, sondern man hatte zu dem Zeitpunkt nur noch nicht den richtigen Prozess entwickelt, welcher ja, lt dem Artikel, gefunden wurde. Man war an der Lösung schon nah drann, es brauchte nur etwas Zeit, Hartnäckigkeit und etwas Zufall um den letzten Kniff zu finden.

Das ist also kein Beispiel, in der „physikalische Grenzen“ verschoben und austrickst wurden. Ein Baby verschiebt ja auch keine Grenzen, wenn es „lernt“, wie man auf zwei Beinen läuft obwohl die Schwerkraft das verhindert.
So und nun schlagen wir wieder die Brücke zum Tesla Thema: Wie soll denn bitte ein Tesla einen Gegenstand erkennen, die, physikalisch, diese nicht wird erkennen können? Raumkrümmung? Irgendwas mit Hyperloop?

3 „Gefällt mir“

Der Tesla ist deutlich kürzer als das Fahrzeug (natürlich mit PDC und Kamera), welches ich die letzten 3 Jahre fuhr. Von daher sehe ich es ganz entspannt. Die Kamera bleibt ja beim Tesla unverändert bestehen. :slight_smile:

1 „Gefällt mir“

Ohne einem der Vorposter zu nahe treten zu wollen, aber vielleicht gingen einfach die Begriffe „technisch unmöglich“ (zum Zeitpunkt xy) und „physikalisch unmöglich“ ducheinander.
Zumal „physikalisch unmöglich“ kaum abschließend zu klären ist, weil man ja nie weiß ob man schon genug weiß um sich wirklich sicher sein zu können. In der Wissenschaft ist doch immer alles eine Theorie die nur so lange Bestand hat, bis eine bessere Theorie kommt. Und ganz prinzipiell kann man ja heute nicht wissen welche Theorien in Zukunft kommen werden.
Naturgesetze nehme ich jetzt mal aus, aber selbst da kann man nicht ganz sicher sein. Beispiel: „nichts reist schneller als das Licht (ok Tachyonen), und dann kommen verschränkte Photonen, mit denen sich Information schneller als das Licht übertragen lässt.“
Egal wie, es gibt sehr viel „grau“.

4 „Gefällt mir“

Quantitative Analysen sollten immer von qualitativen Analysen begleitet werden, sonst liegt alleine in der Betrachtung quantitativer Ergebnisse ein nicht zu unterschätzendes Risiko der Fehlinterpretation. Das Beispiel der weggefallenen Beifahrer-Lordosenstütze ist ein gutes Beispiel dafür: Ich glaube sofort, dass die reine Messung der Nutzungszahlen das Ergebnis nahelegt, dass eine Lordosenstütze beim Beifahrer nur selten genutzt wird. Schaut man sich dann aber das konkrete Nutzungsszenario an, indem man z.B. Kontextinterviews mit Kunden führt, dann erkennt man, dass ein Beifahrer die Lordosenstütze oft einmalig an seine persönliche Sitzgewohnheit anpasst und dann länger damit fährt. Umgekehrt wird man die Lordosenstütze regelmäßig auch bei einem Fahrer- Beifahrerwechsel anpassen.

Lässt man die Lordosenstütze nun weg, werden diese beiden Usecases blockiert, da ich mir als Beifahrer die Lendenwirbelstütze überhaupt nicht mehr an meine Sitzgewohnheit anpassen kann. Und genau dieser einmalige Verstellbedarf / Bedarf beim Beifahrer-Wechsel fällt eben bei einer rein quantitativen Auswertung unter den Tisch, auch, da aus der quantitative Analyse nicht hervorgeht, wie oft die Person des Beifahrers wechselt. Würde ich dagegen viele Nutzer repräsentativ befragen (qualitatives Feedback!), so hätte man eine deutlich besser gewichtete Entscheidungsgrundlage, die rein quantitative Messungen in ein anderes Licht rücken kann. Im übrigen hätte Musk mit der selben rein quantitativen Betrachtungsweise und Begründung auch gleich die komplette Sitzverstellung für den Beifahrer wegrationalisieren müssen, weil ein Beifahrersitz oft auch nur 1x für einen längeren Nutzungszeitraum eingestellt wird.

8 „Gefällt mir“

Bei einem guten Autositz verwende ich die Lordosenstütze meistens nicht, ähnlich wie bei einem guten Bürostuhl. Die aufblasbaren Kissen sind nach meiner Ansicht vor allem in der Höhe häufig zuwenig einstellbar.

Gegen deine lebhafte Vorstellungskraft, Bruder Grimm, spricht der Fakt, dass bisher kein einziges der selbstprogrammierten Vision Systeme ganz objektiv betrachtet die technischen Möglichkeiten des Vorgängersystems oder eines ähnlichen Systems wie in Mitbewerber Fahrzeugen erreicht.

Deep Wischen ist nach wie vor „inkonsistent“, Tesla Vision ist nach wie vor hinter dem vorher verwendeten Radar, FLA reden wir nicht drüber und die selbst programmierte Schildererkennung traut sich selbst Autobahnen nicht mal zu.

Und genau so wird es auch hier wieder laufen. Tesla hat uns die letzten Jahre doch ihren Blue Print gezeigt. Teile weglassen, Marge erhöhen und eine Softwarelösung nachschieben, die grade gut genug funktioniert.

Es wurde hier schon gebracht, Tesla ist gerade in der Butterfly-Tastatur USB-C only Apple Phase und testet wieviel man dem Kunden zumuten kann, bevor er nicht mehr kauft. Damit sind sie nun wirklich bemerkenswert weit gegangen, indem sie wirklich einfach was weglassen von dem jeder realistisch denkende genau weiß, dass es im besten Fall etwas schlechter funktionierend wieder kommt.

28 „Gefällt mir“

Der thread ist echt unterhaltsam :smiley: eine absolut unrealistische Wunschvorstellung an der anderen - wo uns doch der Blick in die Vergangenheit stets das Gegenteil lehrt…

Die Realitätsverweigerung hier ähnelt der von Elon - deshalb passt es auch so gut :smiley:

21 „Gefällt mir“

Wie machst du das denn im Winter bei Fahrten >50km AB auf salznasser Fahrbahn? :grin:

Bei diesem horrorartigen corner-case-szenario das ich mir hier gerade ausgedacht hab sieht die Kamera hinten ziemlich genau nix. Ach so shit, das ist ja ein tägliches Winterszenario in unseren Breiten.

Egal ob M3 oder MY, wenn ich im Winter in der Firma einparke und gesalzen war siehst du da nichts. Was tut man dann? Na auf USS fahren…

Ist egal. Ändert nichts hinsichtlich Entfall USS.

Es ist ja, Stand heute, keine Kamera an der Front dazugekommen

8 „Gefällt mir“

Bring hier niemand auf dumme Gedanken :wink:

Im Übrigen machen das ja die bisherigen Hersteller genau so. Bei vielen Modellen gibt es wählbare Ausstattungsoptionen für elektrische Sitzeinstellung und/oder Lordosenstützen, keine, nur für den Fahrer oder für beide Seiten. Dort kann der Kunde entscheiden, was er zu brauchen glaubt und daher bezahlen will. Tesla nimmt diese schweren Entscheidungen seinen Kunden halt gern ab :man_shrugging:t4:

Ich wuesste mal echt gerne ob wirklich V26 = ohne USS gilt, denn im Wiki steht lediglich „Remove Ultrasonic Sensor as an option“. Wenn ich das richtige verstehe dann sollte das doch nur bedeuten, dass genehmigt wurde das die USS entfernt werden koennen (as an option), nicht das es so sein muss. Oder liege ich hier falsch?

Aber wenn die Kunden die Fahrzeuge wegen der fehlenden Ultraschallsensoren massenhaft stornieren werden, kann es Tesla dazu zwingen, diese Sensoren wieder einzubauen… :wink: