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Tesla übergibt Daten an die Ermittlungsbehörden

Ich bin grad über folgenden Artikel gestolpert und ehrlich gesagt entsetzt…

Die Ermittlungsbehörden freuen sich wohl, Datenschützer sind hingegen alarmiert: Tesla reicht Messdaten aus seinen Fahrzeugen auf Anfrage zur Strafverfolgung an die entsprechenden Behörden weiter.

Hab zumindest eine Email an die Tesla Pressestelle Europa geschickt mit Bitte um Stellungnahme.

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Uuuund? Die Polizei hat wegen einer Ermittlung Daten verlangt und Tesla ist verpflichtet, diese rauszurücken. Wie im Artikel steht, werden besondere Ereignisse gespeichert. Und ich meine, man hat selbst sogar 24 Stunden Zeit bei Tesla anzurufen und nach den Aufnahmen zu fragen, bevor die anonymisierten Daten dann gelöscht werden.

Ich verstehe auch nicht, was das mit Datenschutz zutun hat. Du bist im öffentlichen Raum gefahren. Die Polizei hätte auch nach jeder Aufnahme aus jeder Überwachungskamera fragen können.

Zudem ging es hier um Messdaten. Nicht um Videoaufnahmen.

Edit: Achja, wegen Datenschutz weinen, aber selbst Sentrymode laufen lassen und Gesichter filmen. Doppelmoral lieb ich ja.

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ist es nicht bei den meisten modernen Fahrzeugen so, dass man im Falle eines Unfalls solche Daten auslesen kann?

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Denke auch dass das bei den meisten modernen Autos nicht anders ist. Entweder sind verwertbare Daten direkt im Auto gespeichert und nutzbar oder der Hersteller hat Daten & Telemetrie welche helfen können einen Unfallhergang zu rekonstruieren.

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Das Thema ist ein alter Hut und nicht Tesla speziell.
Es betrifft alle Hersteller.

Hier ein Artikel aus 2019 aus der SZ.

Auch wenn Tesla im Artikel im Gegensatz zu Mercedes und BMW nicht genannt wird verwendet man ein Bild des Model S :crazy_face:

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Ohne deutlich überhöhte Geschwindigkeit und versuchte Unfallflucht hätten die Daten wohl nicht angefordert werden können, da das ja nur bei Straftatbestand möglich ist. Korrekt?
Wenn dem so ist, dann ist das Strafmaß in meinen Augen noch zu gering und gut, dass alles aufgeklärt wurde.
Grüße von einem besorgten Familienvater. Dass hier Datenschutz vor Schutz der Bevölkerung vor solchen Id*** steht, lässt mich kopfschüttelnd zurück.

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Wurde doch schon alles im Bezug auf den Frontal 21 Bericht durchgekaut.

Wenn das Bild nur alles wäre - am Ende des Artikels ist auch noch eine nette Keyword Box, damit die Suchmaschinen den Inhalt brav mit Tesla verknüpfen. Mainstreammedia ist einfach widerlich.

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Hier noch ein andere Artikel aus 2020 zum besseren Verständnis der Thematik:

@Doc_Roberto
Magst du vielleicht die clickbaite Überschrift vielleicht anpassen, damit für alle Foristen ersichtlich ist das es um das Thema Unfalldatenspeicher geht? Danke dir.

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"Der Fahrer sei mit 160 km/h durch Berlin gerast, habe eine Ampel gerammt und anschließend versucht, Fahrerflucht zu begehen. Der Fahrer habe letztlich überführt werden können, musste eine hohe Geldstrafe zahlen und den Führerschein für ein Jahr abgeben "

Ähhhm…
Ja, das ist für mich ein weiterer Grund moderne Autos u.A. Tesla zu kaufen und ich bin sogar für eine Blackbox-Pflicht im Auto, ähnlich wie bei LKWs.
Und ich bin verdammt froh, dass so ein Zeitgenosse aus dem Verkehr, zumindest auf dem Papier gezogen wurde.
Bei 160 in der Stadt ist eigentlich ein Aufenthalt in der Psychiatrie Pflicht.

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bei der Geschindigkeit die er an den Tag gelegt hat, bin ich froh das Tesla das unterstütz… der gehört einfach nicht auf die Straße, fertig.

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Sehe ich auch so. Deshalb habe ich den Titel angepasst.

ich verachte solche Geschwindigkeiten innerhalb Ortschaften, das nur vorweg!

So, jetzt sind wir genau an dem Punkt angelangt an dem mir bitte alle M3P und MS Plaid Besitzer erklären warum sie eine Beschleunigung von <4sec auf 100km/h „brauchen“ ???
Wie oft werden in YT-Videos Beschleunigungsorgien in ORTSCHAFTEN gezeigt die alle weit jenseits von 50km/h sind?
Bitte alle YT´er sofort den Behörden melden und dann ab in den Bau mit ihnen (Daten bekommen sie ja problemlos von Tesla)

Edit: Beschleunigungsorgien ausserhalb geschlossener Ortschaften >70km/h ist genauso ASSI und gefährlich

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Da wirst Du keine Antwort bekommen.

Genausowenig wie auf die Frage, warum Ferrari so viele Autos verkaufen kann.

Es ist einfach eine sehr subjektive, da emotionale, Entscheidung, die Du nicht verstehen musst.

Ich verstehe es auch nicht, mache mir aber keinen Kopf deswegen…

Da braucht nur ein Polizist oder Staatsanwalt auf das Video aufmerksam werden und schon haben die ein Verfahren.
mMn vollkommen i.O. so ein Vorgehen der Behörden.
Beschleunigung kann man auf abgesperrten Strecken etc ausfahren, bei Amateur- oder Profirennen.
Also ab 30+ in der Ortschaft müsste eine MPU angeordnet werden. Eine geschlossene Ortschaft ist definitiv kein Ort, wo man sein Auto „zelebrieren“ sollte.

Ist ja nichts neues. Gibts auch bei anderen Fahrzeugherstellern, nur werden dort die Daten nicht so öffentlichkeitswirksam abgefragt.

Unsere BMWs zeichnen seit ca. 2010 auch alles auf: Gaspedalstellung, Lenkradstellung, Bremspedalstellung, Geschwindigkeit, Beschleunigungswerte, Auslösen von Airbags, usw.

Wer sich nichts zu schulden kommen lässt, braucht sich darüber nicht aufzuregen.

Vieil mehr ist es so, dass man damit z.B. auch Fahrerflucht (falls Kamera aufzeichnet) oder eventuell bei einem fragwürdigen Unfallhergang seine Unschuld beweisen kann.

Finde der positive Nutzen überwiegt.
Dass man in der Strafverfolgung Täter unter dem Deckmantel des „Datenschutzes“ damit schütz finde ich viel mehr bedenklich.

Und ganz ehrlich 160 km/h in Innnenstadt + Fahrerflucht und dafür nur Geldstrafe + 1 Jahr Führerschein weg. Lächerlich dieses Strafmaß… kann dabei auch jemand drauf gehen…

https://anwaltauskunft.de/magazin/mobilitaet/auto/datenerfassung-im-auto-der-verratene-fahrer

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M3P und Plaid sind so ziemlich die tollsten Autos, die es für Geld gibt.
Der verantwortungsvolle Umgang mit den Fahrzeugen, wie mit allen anderen Tesla und non Tesla Autos sollte selbstverständlich sein und unabhängig von den ganzen Vorschriften schon aus einer gegenseitigen Rücksichtnahme erfolgen. Tesla unterstützt das ja uneingeschränkt durch den Bau der sichersten Autos.
Alle für den Straßenverkehr zugelassenen Autos können als Waffe eingesetzt werden. In einer zivilisierten Gesellschaft verbietet sich das bereits von selbst.
Wenn nun Ermittlungsbehörden auch digitale Daten zur Unfallauswertung aus dem Fahrzeug bekommen, dient das zur Objektivierung und Aufklärung des Sachverhaltes. In Rechtsstaaten sollte es keine Probleme damit geben.

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Ich kann mich noch vor ein paar Jahren an den schweren und tödlichen Unfall eines österreichischen Top-Politikers (H.) mit rechten Tendenzen (politisch, wie verkehrstechnisch (kam, glaube ich nach rechts von der Fahrbahn ab)) erinnern.
Der Unfall wurde damals auch durch Daten von VW aus seinem Dienstwagen (Phaeton) ausgewertet und aufgeklärt worden.
So lies sich der Unfall auf zu hohe Geschwindigkeit, kein Fremdeinfluss von Außen, sowie durch bei einer Obduktion festgestellten vorherigen starken Alkoholgenuss zurückführen.
Das war 2008!

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Danke Euch für die rege Beteiligung!
Daß es hier den Richtigen erwischt hat steht ja außer Frage. Aber wo ziehe ich die Grenze? Mir ist noch der Fall von Tom Tom erinnerlich, hier wurden Orte systematischer Geschwindigkeitsübertreung an die Polizei verkauft, sodass dann ordentlich Kasse gemacht werden konnte.

Die Grenze ist doch klar definiert!
Da, wo die Staatsanwaltschaft tätig wird!
Nicht vorher, nicht später.

Das mit TomTom höre ich zum ersten Mal.
Dann wäre die doch mit Klagen überseht und so was von weg vom Fenster…?
Stimmt das?

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