In der Häufigkeit? Wir reden hier über 10 Autos die aktuell unterwegs sind. Über einen extrem begrenzten und spezifisch ausgewählten Bereich von Austin.
Aus meiner Sicht platzt hier gerade die Tesla Blase. Dieser Hoplahop Release beweist, wie weit Tesla mittlerweile beim autonomen Fahren zurückgefallen ist. Das aktuelle Produkt ist in keiner Weise konkurrenzfähig.
Das ist mal mindestens das was man auf den bisherigen Videos erkennt und den Branchenprimus zum Vergleich heran zieht. Klar, anderer Ansatz, aber die Ergebnisse müssen sich trotzdem vergleichen lassen.
Nutzt FSD derzeit schon Daten von Dojo? Ich meine derzeit werden nur daten von Cortex benutzt sollte Dojo zugeschaltet werden denke ich wird es besser (hoffe ich lieg richtig und laber gerade kein müll)
Absolute Zahlen sind auf Grund der erhöhten Aufmerksamkeit für Tesla und der damit verbundenen mediale kognitiven Verzerrungen nicht vergleichbar. Auf behördliche Vergleichsdaten müssen wir noch warten. Aktuell ist die Aufregung völlig unbegründet.
Deine Auflistung schafft aber ein durchschnittlicher Frankfurter Taxifahrer mit einem Auto in 1h. Und noch mehr. Und das auch noch mit Vorsatz. Incl. versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung.
Wenn das alles ist an Fehlern, würde ich die Taxiflotte in Frankfurt noch heute durch CC ersetzen wollen.
Dann kann ich endlich wieder mit dem Rad durch die Stadt.
Nicht lohnenswert. Da werden vermeintliche Vorfälle ohne Faktenanalyse und ohne Kenntnisse einfach so wiederholt. Beispielsweise schreiben sie von einer 25km/h Zone, wo der Tesla 42km/h gefahren sein soll. In den USA sinds erstens Meilen und 2. sind dort 35 Erlaubt. Die Kommentarsektor interessiert sich aber genauso wenig für Fakten, wie Golem. Wird langsam ein Schmierblatt wie die Bild.
Die eigentlich wichtigste Frage für mich ist bei allen aktuellen Firmen, nicht nur Tesla, die ‚Robotaxis‘ fahren lassen (wollen):
Wieviel davon ist echte Realtime-Verarbeitung und wieviel ist eintrainiert auf Basis sehr detaillierter vorheriger Kartierung des Fahrgebiets bzw. remote durch zentrale Überwachung gesteuert.
Da halten sich alle Firmen m.E. nach bedeckt. Es ist aber ein erheblicher Unterschied, ob ein solches Fahrzeug in einem vorher definierten und (permanent aktualisiert) kartierten Gebiet fährt oder in ‚unbekannten‘ Gebieten.
Tesla nimmt für sich in Anspruch, dass es die Fahrzeuge grundsätzlich überall fahren lassen kann/will. Wenn das tatsächlich umgesetzt wird, dann (und nur dann) hat Tesla einen erheblichen Vorsprung.
Aber wir alle wissen, wie (zeitlich) zuverlässig Aussagen/Ankündigungen von Tesla sind.
Ja, das geht durchaus, wenn man keinen Gendefekt beim Agressivitätsgen hat. So fahre ich seit über 40 Jahren selbst in Städten wie München, Paris oder NYC.
Und mit ausgewählten „friendly customers“, das können ja bisher nur Tesla gewogene Influencer nutzen.
Trotzdem würde ich vorsichtig sein mit Einschätzungen zum jetzigen Zeitpunkt, negativen wie positiven.
Tesla brüstet sich immer der viele Daten aber so sehr viele in einem autonomen Live-Betrieb haben sie eben bisher nicht, wenn Du einen Fahrer für den „supervised“-Betrieb dabei hast, der im Zweifel für das Verhalten haftbar ist, lässt Du das Fahrzeug nicht an seine Grenzen kommen (und das meine ich jetzt nicht nur im Bezug auf Sicherheit, für wirklich kritische Fälle ist ja noch der Beifahrer mit dem Daumen auf dem Kill-Switch dabei).
Insofern ist Tesla noch früh dran, die viele Jahre Erfahrung von Waymo&Co im operativen Betrieb werden sie nicht in ein paar Wochen aufholen können und die hatten alle am Anfang ähnliche Probleme.
Das ganze Gelaber aus der Bubble von wegen Tesla wäre sonst wie weit voraus ist natürlich nur dummes Geschwätz (bzw halt der Versuch, die Aktie vor dem Absturz zu bewahren), aber genauso ist es dummes Geschwätz, wenn jetzt alle erzählen, wie weit Tesla zurück ist und wie unfähig das System.
Was es wirklich kann, wissen wir noch nicht und es wird sich daran entscheiden, wie schnell es aus diesen Live-Situationen lernt. Dauert das jetzt auch 5 Jahre wie bei Waymo oder Elons „two weeks“? Weiß keiner, die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen (wobei das bei den 5 Jahren nicht gesagt ist, bisher war der Entwicklungsfortschritt bei Teslas Autonomie ja auch eher was, das man in Jahren messen musste, nicht im Wochen oder Monaten).
Denke nicht dass das so schnell geht mit dem Retraining und Revalidation des Modells. Eher Schmetterlingseffekt der auf eine anderen Pfad des NN geführt hat.
Nein, das neuronale Netz können die nicht so punktgenau ändern. Entweder war es Zufall dass die beiden Teslas am nächsten Tag es besser gemacht haben und es kann genausogut beim nächsten Mal wieder anders laufen, oder das Robotaxi läuft nur zum (kleinen?) Teil über das NN und der Rest ist mit hochgenauen Karten und „klassischer“ Programmierung (if … then … else) implementiert. Dazu würde die wochenlange Lidar-Vermessung des Fahrgebiets vor dem Start passen. Da es keine glaubwürdigen Quellen zur Implementierung gibt - nein, EM ist definitiv keine - halte ich das für möglich und sogar wahrscheinlich. Mit Skalierung wird’s dann aber schwierig.
Es könnte allerdings auch beim Poster dieser kommentarlosen Links beginnen, dass der sich mal mit dem Zeug was er hier verlinkt vorher auseinandersetzt und sich dann überlegt zumindest einen Kommentar zu dem Golem-Link hinzuzufügen…