Hallo, hat einer Erfahrung mit dem Laden eines Tesla an einer mobilen Solaranlage (also so einer Campinganlage mit wenig Leistung).
Wenn man eine Woche in Wacken steht, im Auto übernachtet, und etwas Komfort möchte (-> Camping Mode), dann möchte man auch wieder sicher vom Holy Ground runter. Da wäre eine kleine Unterstützung durch eine Campingsolaranlage (0,5 - 1,0 kW) ganz nett.
technisch mag das möglich sein , Solaranlage , Wechselrichter auf 220V und dann per UMC in den Tesla.
Sinnvoll ? NEIN , zum laden müssen die Systeme laufen , Rechner , Ladegeräte , etc… ~300Watt Leerlauf , wenn’s auch noch etwas „kühl“ für den Akku ist bleibt von dem 1 KW nix mehr über
Mit einem Instagrid one Akku kann man ein Model 3 laden. Leider kann der Instagrid Akku nicht direkt solar geladen werden. Es geht mit einem Bluetti 1500, der nicht direkt den Tesla laden kann, aber den Instagrid mit 1 kW. An den Bluetti kann man direkt Solarmodule anschließen. Es funktioniert, aber sinnvoll ist das nicht, 2 Akkus und die Module mit zu schleppen.
Nur mit einer mobilen Solaranlage ohne „Zwischenbatterie“ wird es nicht gehen.
Rein technisch sind an der Tesla App 5A das minimum , sprich unter 1300W lädt er ohne nicht. Ich selber habe eine Bluetti AC200max da gehen bis zu 2200Watt und man kann Sie bis 900Watt Solar laden.Man bedenke mobil und über 1kwp Leistung die auch ankommt ist schon eine beträchtliche Menge.
Beim Tesla muss die minimale Ladeleistung ankommen. Beim Laden sind Steuergeräte an und ziehen Strom, dann hast Du noch Wandlungsversuste. Das mit einer 1kwp Anlage nicht wirklich Sinn und reicht auch dem Tesla nicht.
Man kann bei Ali zB ein Typ 2 Ladegerät für kleines Geld besorgen mit denen man aus einem mobilen Akku (zB Anker 767) über Schuko Stecker laden kann. Die Ladegeräte kann man auf 6 oder 8A einstellen. Das geht, habe ich öfter getestet. Sinn macht das aber kaum.
Die Ladung kann man mittels Raspi und Bluetooth auch auf1 oder sinnvoller 3A beschränken. Viel bringt es trotzdem nicht.
Unabhängig von der Sinnhaftigkeit - es tut genau genommen auch dem Akku nicht gerade gut.
So ein super langsame Ladung mit 1kW ist im Endeffekt ein „Dauerstress“ - und verkürzt die Lebensdauer deines Akkus.
Also alles was unter 5kW bringt, würde ich eher lassen - und das wird „mobil“ schon eher recht groß ![]()
Gibt’s da keine Luxuszelte mit Strom/Wasser usw. zu mieten? Das dürfte deutlich günstiger sein, als sich für einige Tausend Euro irgendwelche monströsen Powerbanks anzuschaffen inkl. Taschensolaranlagen ![]()
Möglich ist ja theoretisch erst mal vieles, aber praktikable- daran dürfte es hier aus den vorgenannten Gründen scheitern.
Wo nimmst Du die Erkenntnis her?
Da gibt es genug Fachartikel dazu - ist eine Frage der (Zell-)Chemie.
Wenn du ein wenig suchst, findest du sicher passende Literatur
Unlängst erst ein ausgezeichneter Fachartikel von Christian Pogea
Och bitte nicht den. Der Artikel ist ein großer Mischmasch, aber alles andere als fundiert.
Wie hier schon geschrieben geht es nicht ohne Zwischenakku. Ich selber lade gerne mal so meinen E-Roller auf und habe einen 1,3 kWh Ecoflow Akku dazwischen. Das Problem ist aber, dass Du mit den transportablen Solarpanels nicht mehr als 1 kWh Peak mitnehmen wirst/kannst. Selbst das bezweifle ich, nimmt schon eine sehr große Fläche ein.
Somit wird der Akku dann nicht ausreichend nachgeladen und schaltet dann nach einer Zeit ab.
Man muss leider schreiben:Theoretisch geht es, praktisch ohne ein Anhänger mit 4-5 großen Panelen + fetten Akku (der auch die Eingangsleistung schafft) nicht.
Dann hole Dir lieber einen 2 kWh Akku und schließe da entsprechende Verbraucher an wie kleine HZG für die Nacht oder eben alles andere wie Musik, Handy……
Den kannst Du dann ja auch tagsüber langsam wieder aufladen um nachts wieder Power zu haben für die HZG
Vielen Dank schon mal für die Antworten. Ich sehe, es wird schwer. Ich dachte nur, wenn es Fahrzeuge mit Solar im Dach geben soll (z.B. Fisker Ocean), sollte das mit dem Tesla auch möglich sein. So wie ich das sehe, hat das mit einfachen Mitteln noch nicht hin bekommen.
Da ist was in Arbeit:
Finanziell wird sich das wahrscheinlich nie lohnen (vorausgesetzt die bringen das überhaupt zur Serienreife), aber für „Off-Grid-Idealisten“ ist das doch eine halbwegs elegante Lösung…
Hier habe alle Herausfoderungen aber auch einige Lösungen beschrieben:
Nur weil ein Solardach im Auto verbaut ist muss es nicht sinnvoll sein. Beim Fisker eher ein Marketing Gag, sonst wüsste ich kein anderes Auto.
Den VW Passat 3BG konnte man vor über 20 Jahren mit einem Solar-Schiebedach bestellen welches die Innenraumlüfter mit Strom versorgte und so im Sommer den Hitzestau vermeiden konnte.
Aber zum Thema: Es gab mal einen Versuch in Australien mit flexiblen Modulen, quasi autark fahren.
Zitat: Immer dabei: 18 ausrollbare Solarmodule von jeweils 18 Metern Länge. Die Leistung wird nicht genannt, aber sechs Stunden sollen jeweils ausreichen, um den Akku des Model 3 wieder zu füllen.
Das Schiebedach hatten ja mehrere Autos, zähle ich aber nicht. Als ehem. Fisker Ocean Fahrer behaupte ich einfach mal, dass sowas nichts bringt:-)
Oh, warum ehemaliger?
Und was hat das Dach wirklich gebracht? Wie viel Wp waren es? 300 oder weniger?
Solange Tesla den „Auto ist an 200-300W“ Verbrauch nicht reduziert bleiben Solardäche nur ein nettes Gimmik.
Damit so ein Dach etwas bringt, mal angenommen 600Wp sind statt dem Glasdach möglich, also real eher 400 W im Sommer, dürfen keine 200-300 Watt einfach so verbraucht werden.
Die komplette Energie muss in den Akku gehen.
Mal angenommen im Sommer, bei stabilen 400W und 8h Sonne könnten so sogar 3,2kWh erzeugt werden. Abzüglich Wandlungsverlusten (auf 400V Batteriespannung), sagen wir mal 5% => ca. 3 kWh könnte man im Sommer nachladen.
So könnte man zumindest Klimaanlage damit laufen lassen.
Im Winter wäre der Ertrag eher 0.
Alles nur Spielerei ![]()
