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Tesla aus Norwegen

Kurz vor dem Kauf meines CPO hatte ich einen netten und engagierten Kontakt nach Nowegen: Dort sind Teslas von der MwSt. befreit, so dass sich manchmal interessante Preise beim Import ergeben, wegen Einfuhrumsatzsteuer (+ Zoll) aber wohl vor allem für Unternehmer interessant. Herr Ivan Ivanov aus Kongsberg importiert Fahrzeuge nach Deutschland, wo sie bei DAS Autohaus J.B. Automobile in Halberstadt dann angesehen/gekauft werden können. Da der Kontakt wie gesagt sehr positiv war, wollte ich diese Erfahrung weitergeben, vielleicht hilft es ja jemanden.

Mich würde mal interessieren ob du mit dem norwegischen Model mittlerweile schon mal hierzulande beim SeC warst bzw. Tesla in DE sich da irgendwie anstellt? Norwegen sollte ja (anders als Schweiz/Monaco) zum Service innerhalb EWR lt. Garantiebedingungen gehören

@rothmann: ich hab im Ergebnis einen deutschen CPO genommen. Dass die Norweger hier Supercharger und garantiefähig sind war aber auch mein Stand.

Schade, ja auf dem „Papier“ steht das zumindest so :wink:
Vllt. findet sich ja noch ein Fahrer eines norwegischen Models welcher seine Erfahrung kurz posten kann, hab leider noch kein Zugriff zum Owner Bereich hier im Forum.

Ich weiß nicht was überhaupt deine Fragestellung ist. Ich habe in Norwegen ein M3 und auch hier eines. Ich kann mit beiden Fahrzeugen in ganz Europa fahren und auch das SeC und die SuC nutzen. Das ist die Tesla-Seite.

Wenn ich meinen norwegischen Tesla dauerhaft in Deutschland nutzen wollte, dann muss er importiert und hier zugelassen werden. Das ist eine Zoll- und zulassungrechtliche Sache. Aber natürlich problemlos möglich.

Ein unsicher bin ich mir in der Sache we jeweils mit dem Auto fahren darf.
Wenn ich zum Beispiel mit dem in Deutschland zugelassenen M3 in Norwegen bin. Darf dann ein Norweger damit fahren? Oder umgekehrt? Und darf ich in Deutschland mit meinem norwegischen M3 fahren? Und wie sieht es z.B in Schweden aus?
Zum Glück kommt das nicht soo häufig vor. So lasse ich es mal drauf ankommen

Sry dachte die Frage sei klar und bezog sich auf das Eingangsposting, also Erfahrungswerte mit Service in DE für einen aus Norwegen importierten Tesla.

In der Theorie ist die Sache klar, in den Garantiebedingungen (siehe verlinkten Post) spricht Tesla von „Europäischer Wirtschaftsraum“ nicht Europäische Union womit nur Autos aus Monaco, San Marino & Schweiz vom Service in DE ausgeschlossen sein sollten…

Die Sache wer fahren darf sollte dir eigtl. deine Versicherung der jeweiligen Fahrzeuge beantworten können/müssen.
Bei den meisten deutschen Versicherern muss man dritte Personen welche dein Auto alleine führen sollen und nicht Lebens-/Ehe-Partner sind explizit angeben > Beitrag steigt (ob es hier dann nochmal eine Klausel für nicht-EU Bürger gibt müsste man eben erfragen)

Kann es Dir nur für DE beantworten.
In Deutschland richtet es sich nach Deinem Wohnsitz. Wenn Dein Wohnsitz (365/2-Regelung) in DE ist, dann darfst Du lediglich in DE versteuerte! (Wichtig! Es geht nicht um die Zulassung) Kraftfahrzeuge in DE/auf DE Straßen bewegen.
Dein „Onkel“ aus BE darf also seinen Wagen in DE fahren, Du nicht. Er DEINEN in DE zugelassenen (versteuerten) Wagen auch.

Du kannst bei dem für Dich zuständigen FA aber entweder das im Ausland zugelassene Fahrzeug nachversteuern lassen (und dann den Schrieb mitführen) oder Du hast Glück und die „wollen“ Deine Steuer nicht (und sind hoffentlich bereit, Dir das schriftlich zu geben).

In Hannover hat sich diesbezüglich schon so mancher Fahrer eines PKW mit EU-Kennzeichen verwundert umgeschaut, wenn ihm dann plötzlich von der StA das Steuer-Verfahren ins Haus geflattert ist (bei Wohnsitznahmen in DE)…

So habe ich das auch bisher verstanden. In der Regel nutze ich ja auch nur das im jeweiligen Land versteuerte und zugelassene Fahrzeug. Es gibt aber auch Sonderfälle. Zu Beispiel wollten Anfangs einige Norweger mit meinem in Deutschland zugelassenen Tesla eine Probefahrt machen. Ich habe dann neben dran gesessen und gehofft, dass das erlaubt ist.

Na ja, es ist ein sehr kleines Problem. Allerdings wären die Strafen in Höhe von ca. 10.000 bis 20.000€ schon recht heftig (wenn man nachversteuern müsste).