Ich verstehe das irgendwie überhaupt nicht. Ich fahre seit Jahren nicht schneller als ich darf und ich bin noch nicht gefährlich überholt worden und bin auch noch nicht weggedrückt worden. Der Verkehrsfluß wird auch nicht behindert. Er wird in den legalen Bereich verschoben. Der Verkehr fließt ja weiterhin.
Also entweder fahren alle in ganz anderen Gegenden oder es malt sich jeder aus wie schlimm es sein muss sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten ohne es jemals ausprobiert zu haben.
Ich richte meinen Fahrstil nicht an anderen Fahrern aus. Es ist ein Limit und keine Mindestgeschwindigkeit. Ich fahre natürlich nie unnötig langsam aber ganz ehrlich, Leute die sich reizen lassen weil ich Tacho 100 und nicht GPS 100 fahre, über die lache ich eher noch.
Sorry, mit dieses Respekt für Regeln, können wir doch alle Verkehrsschilder besser abschaffen? Es geht um TAD 10% Offset, ob genug schnell, und um SEHR wenig Zeitgewinn. Somit kann man wohl auch die Limits einhalten und mit TAD +10% Offset glücklich werden? Es fordert einfach ein Verständniss für Zahlen und dessen Bedeutung im Zusammenhang mit Autofahren.
Weiss nicht warum du meinst jetzt mir deswegen aufs Dach steigen zu muessen. Das war ne Erklaerung, nicht mehr und nicht weniger. Mach daraus was du willst. Wo hab ich jemals irgendwas behauptet, dass ich mit 10% nicht Leben kann? Das ist absoluter Standard im Alltag.
Um etwas Verstehen zu koennen, muss man es auch nicht zwingend selbst erlebt haben. Dafuer fehlts aber offenbar so manchen echt an Empathie ^^
Wie oft noch? Es geht doch nicht um Zeitgewinn! Es geht darum, sich an bestehenden Verkehr so anzupassen, dass möglichst wenig Störung entsteht. Das dient tatsächlich der Sicherheit, mehr als der Fetisch der Zahl.
„[…] Tesla Druck auf die Behörde ausübte, die Zulassung seines Fahrassistenten FSD Supervised zu unterstützen. Außerdem soll Tesla den Prozess durch Statistiken untermauert haben, deren Ermittlung von Experten als fragwürdig bezeichnet werden. […] Aus der Korrespondenz zwischen RDW und Tesla geht hervor, dass Tesla Sicherheitsdaten vorgelegt hat, deren Aussagekraft Experten anzweifeln. […] Die Korrespondenz mit dem RDW zeigt zudem auch, dass die Behörde Zugeständnisse zu machen schien.“
Immer diese ominösen „Experten“. Schaut Reuters eigentlich bei anderen Zulassungsprozessen auch so genau hin und unterstellt den handelnden Behörden ihr Handwerk nicht zu verstehen bzw. sich drängen zu lassen (was als Argument schon leicht lächerlich ist, wenn man berücksichtigt wie lange wir hier schon warten und wie lange (1,5 Jahre) die RDW das System geprüft hat, während FSD/TAD in anderen Teilen der Welt schon längst verfügbar ist)?
Dass es eine Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Hersteller und Behörde gibt (und da auch unter anderem über die Prüfkosten gesprochen wird) ist doch in solchen Fällen völlig normal…und dass sich Bürger/Kunden öffentlich für das System einsetzen wird offenbar grundsätzlich als schlecht angesehen?
Zwei der drei Journalisten des Textes sind aus Kalifornien - da frage ich mich, warum das für die so eine Story ist. Ein FSD-Tesla ist dort doch mittlerweile Alltag und die sollten auch mitbekommen haben, dass auf den Straßen dort durch die Einführung von FSD/TAD kein Chaos ausgebrochen ist.
Deshalb bleibt mir nur zu folgern, dass hier auf der Hype-Welle mitgesurft und mit den entsprechenden Schlagworten (Tesla und EM laufen halt immer gut) die Klicks eingesammelt werden sollen.
Es würde mich nicht wundern, wenn’s dann nach der Abstimmung wieder leise werden wird…denn faktisch scheint es in den bisher 8 genehmigten EU-Ländern ja erwartungsgemäß völlig unauffällig zu laufen. Bis dahin haben wir bestimmt nochmal jeden Monat mindestens ein Mal Spaß mit einer Reuters-„Enthüllung“ und vor dem Dezember-Meeting kommt bestimmt auch nochmal das ETSC mit einem neuen Mahnbrief aus dem Keller hervorgekrochen…so weit, so erwartbar.
Dieser Artikel erschien bereits vor 3 Tagen und wurde hier zeitnah verlinkt.
M.E. war er bereits vorbereitet, um ihn dann einen Tag nach der Sitzung des TCMV am 6. Oktober in Umlauf zu bringen. Ziel vmtl. weiterhin Unsicherheit ggü. dem Tesla-Fahrsystem verbreiten, um die finale Abstimmung so lange wie möglich zu verzögern.
Auch vor der letzten Sitzung des TCMV im Juni hat Reuters m.E zweifelhafte Thesen zum FSD-System in einem Artikel in Umlauf gebracht.
Ich sehe da ein methodisches Vorgehen zu dieser Sache. Das andere erwähnte Medium mit Namen „Golem“ existiert für mich schon länger nicht mehr … just my 2
Mann kann nur hoffen, dass die deutschen das wirklich ernst gemeint haben und das ganze in Wahrheit nicht nur in die Länge ziehen und am Ende tot regulieren wollen.
Ich hab imme noch ein Problem damit, zu glauben, dass Tesla hier spätestens im Frühjahr ein System hat, dass allen anderen Herstellern total überlegen ist. Allein wegen Hands Off außerhalb von Autobahnen.
Und wie schnell Tesla diese Forderungen nun alle umgesetzt hat.
Das ist vollkommen korrekt. Mir wär’s auch lieber, wenn’s anders wäre und alle ganz entspannt maximal Strich das Limit fahren. Frieden, Freude, Eierkuchen. Ist halt nicht realistisch, deswegen, wie geht man deiner Meinung nach mit der Realität um?
Das gilt ja nicht nur für Geschwindigkeitslimits, effektiv jeder StVO-Paragraph hat Situationen in denen man besser nicht auf ihn bestehen sollte. Durchgezogene Linien alleine reichen für nen ganzen weiteren Thread.
Für mich macht §1 sehr deutlich was die Prioritäten der StVO sind. Mit Gesundem Menschenverstand erreichen, „dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“
Freie Sicht, angemessene Bedingungen, nicht über der Toleranzgrenze vom Blitzer? Dann fahr ich halt bisschen schneller vor dem LKW oder über die durchgezogene Linie um Platz zu machen. Niemand verliert dabei irgendwas. Es ist einfach für alle besser.
Ich befürchte ja nun wirklich das Tesla TAD bald EU weit oder zumindest überwiegend freigeben kann und wir in AT dann an unserer eigenen Regelung (AutomatFahrV) festhängen, weil die nicht schnell genug geändert wird… das wäre eigentlich ein absoluter Klassiker
Wir sprechen über Artikel39 Freigabe und nicht UNECE, bitte korrigiert mich, aber dann gilt:
..Sobald im TCMV die qualifizierte Mehrheit erreicht wird, ist Österreich automatisch Teil der vollumfänglichen EU-Freigabe.