Stromverbrauch und Ladekosten nach 80.000km

Moin Zusammen,

am Dienstag habe ich mein 02/2022er Model 3 Long Range verkauft und habe jetzt mal eine Bilanz gezogen, zu meinen geladenen kWh, den Kosten dafür und dem Verbrauch während der Fahrt und zusätzlich allen Nebenverbräuchen.

Vielleicht ist es ja für den ein oder anderen Interessant zu lesen, wie sich das Ganze verhalten kann.

Ich habe keine Wallbox zuhause, dafür kann ich täglich bei der Arbeit 11kW Laden für 39ct.
Habe auf Langstrecken fast ausschließlich die SuC genutzt, zu entsprechenden Preisen.

Ich war von Anfang an auf 18 Zoll Ganzjahresreifen unterwegs.

Meine gesamte Lademenge, über fast 4 Jahre und 80.000km, beträgt 16996,86 kWh.
Dabei waren 76% AC und 24% DC.

Die Gesamtsumme für diese Menge beträgt 6577,89€, das wären 0,387€ pro kWh.
Pro Monat waren es also ungefähr 145€ Ladekosten, bei ca. 20000km/Jahr.
Pro 100km habe ich dementsprechend 8,46€ bezahlt.

Vorher fuhr ich einen Mustang GT mit 12L/100km Durchschnitt, dieser hätte mich über diese Laufleistung über 16.000€ gekostet. Bei gleicher Leistung, weniger Platz, dafür besserem Sound, was ich schon echt enorm finde.

Selbst mein alter Diesel Touareg wäre bei 11.000€ gewesen.

Ich spare mir jetzt mal den Vergleich zu einem sparsamen, kleinen Dieselwagen, der nur 5L/100km verbraucht. Habe ich persönlich noch nie besessen und daher auch nicht relevant für mich.

Der Tesla zeigte auf 78.000km einen Durchschnittsfahrverbrauch von 16,6kWh/100km.
Der Gesamtverbrauch (alle geladenen kWh/gefahrene Kilometer) liegt bei 21,87 kWh/100km.
Somit sind also ca. 31,75% Energie in Form von Wächter, Vorheizen/kühlen, Ladeverlusten, Standby „verloren“ gegangen.

Bin unterm Strich sehr zufrieden, wie viel Fahrspaß der Tesla geboten hat, bei verhältnismäßig niedrigen Kosten. Bekomme vom AG jetzt erstmal einen ID7, kann mir aber vorstellen, dass ich wieder zu Tesla zurück komme.

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Ein M3 sollte man nicht mit einem Touareg vergleichen, sondern mit C Klasse, 3 BMW oder A4…dann kommt man auch auf 5-6,5 Liter/100km und somit auf 8-10€ pro 100 km… M3 und Touareg passt einfach nicht :person_shrugging:

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Ja natürlich, rein vom Fahrzeug her stimmt das. Da wäre der vergleich sinnvoller.
Deswegen ja auch der Hinweis, dass es meine vorherigen Fahrzeuge waren, mit denen ich Erfahrungen gemacht habe.

Ich hatte noch nie C, 3er der A4, daher kann ich den Vergleich nicht ziehen. Hatte mal einen Arteon für 1 1/2 Jahre mit 280 PS, den ich mit 11 Litern im Schnitt gefahren bin. Der hat mich bei Ultimate 102 knapp 17€ auf 100km gekostet hat, ist vielleicht etwas vergleichbarer :wink:

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Ich finde es faszinierend, dass man als Vergleich immer die 200PS Diesel heranzieht, die 150PS weniger Leistung haben und damit deutlich schlechtere Fahrleistungen.
Aber eben piano bewegt, sehr wenig verbrauchen.
Sobald man sich in einer ähnlichen Leistungsklasse beim Benziner bewegt, sieht es mit dem Verbrauch halt komplett anders aus. Da sind 10 und mehr Liter nunmal normal.

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Genau von der Fahrzeugklasse her würden

besser passen, aber dann eher C43, S4 oder M3 und wie du schon sagst, da sind auch die Durchschnittsverbräuche höher und die „Pflicht“ mind. 98 Oktan zu tanken tun ihr Übriges.

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Naja, ein C300d hat 270PS, 0-100 km/h in 5,7sek und locker mit 6 Liter Diesel zu fahren…wenn man möchte auch unter 5 Liter…

Ein Model 3 LR 450PS…

Und den konnte ich auch mit 11kWh/100km fahren, ist aber absolut nicht repräsentativ

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Man sollte mit dem Auto vergleichen, welches die Alternative ist.
Unser Model 3 hat einen Skoda Karoq ersetzt, also vergleiche ich auch damit.

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OP kriegt erstmal Schellen für seine ex fahrzeuge. :rofl:
Ich glaube, ihm war viel wichtiger zu zeigen, dass er 24% Verluste entdeckt hat, die Tesla so nicht anzeigt.
Bordcomputer 16,x kWh/100 und realverbrauch halt 21 kWh/100 finde ich schon heftig.

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24% finde ich viel. Davon enfallen aber schon gut 10-15% auf die Ladeverluste. Dann ist es weiterhin natürlich davon abhängig wie oft man z.B. den Wächtermodus oder das vorklimatisieren benutzt. Diese Werte auf den Verbrauch auf 100km draufzurechnen finde ich aber auch nicht richtig. Daher passt es für mich so.

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Genau theoretisch kann man es nicht auf den 100km Verbrauch dazurechnen. Der Mehrverbrauch ist schließlich nicht während des Fahrens entstanden.

Wächter habe ich häufig genutzt.
Vorklimatisieren eigentlich vor jeder Fahrt, bei der der Innenraum etwas kühler/wärmer, als die Außentemperatur war. Also das Auto hat schon gut Energie während des Stehens verbraten.

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Nein.
Der Vergleich mit dem Verbrenner, den man vorher hatte, sagt viel Mehr aus. Da kennt man nämlich die persönliche Fahrweise sehr genau.

Daher vergleiche ich auch mein Model 3 mit meiner Diesel B Klasse, die ich vorher hatte und ich komme auch zu einem ganz ähnlichen Ergebnis, vor Allem, wenn man die Nebenkosten wie Werkstatt und Kfz Steuer mit rein rechnet.

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Ähm, wie kommst Du auf 24% an Verlusten? Es sind 31,75%…
Ich fahre ein M3 und hatte vorher einen Hyundai i20 GB als Diesel; der hat ~4,75l verbraucht… :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Stimmt, passe ich an, danke! :wink:
Habe den Verlust auf die gesamt geladene Energie berechnet, nicht auf den Mehrvebrauch auf den eigentlichen Fahrverbrauch

Das meine ich doch u.a. damit :wink:

Also der Long Range hat doch Premiumsound und den finde ich echt gut.

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Spannend. Und danke für die Info.

Mein M3LR aus 02/2022 hat gerade auch die 80.000 km. Gerundet.
Durchschnittsverbrauch 17.1 beim fahren, gesamternergie Verbrauch durchschnit 20.9.
wenige Wächter und kaum vorheizen.

Bei mir liegen die Stromkosten aber nur bei ca. Die Hälfte - 3.700€.
Weil ich das große Glück habe, dass ich konstenfrei auf Arbeit laden kann.

Mein M3 ersetze einen Audi A5 - also genau das direkte Konkurrenz Produkt.
Der Audi hatte 252 ps versus knapp 500 im M3.
Der A5 hatte ein Lifetile Verbrauch von 9,6 Liter.
→ ergibt ca. 7.700 l Benzin.
Bei einem Durchschnittspreis von ca. 1,75€/l ergibt das Kosten von ~ 13.400€
Insgesamt also knapp 10.000€ nur an spritkosten eingespart.
Service, Öl und Bremsen, Steuer war ca. 3.000€ on top.
→ 13.000 € weniger Ausgaben durch den Wechsel.

Diese Kosten sind im direkten Vergleich mit das entsprechenden Konkurrenzprodukt als Benziner einfach nur der Hammer und bestätigt letztendlich das was wir alle bereits merken und vor allem auch deine Zahlen als real.

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Ich glaube, damit war ein anderer „Sound“ gemeint :wink:

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Ich beneide euch alle mit eurem Verbrauch. Ich komme in all den Jahren mit meinem M3P auf 21,6 und mit meinem MYLR auf 21,1 kwh

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Danke für die Kostenaufstellung. Ich finde sowas immer interessant und schlussendlich ist ja auch egal, bei was Strom und Sprit verbraten werden (fahren, heizen usw.). Über 10.000€ weniger Betriebskosten sind schon eine Stange Geld.

Bei mir ist es bestimmt noch viel mehr. Hatte u.a. eine Zeit lang einen mit dem M3 gut vergleichbaren B8 S4, der hat ähnlich wie dein Mustang dick zweistellig verbraucht und war trotzdem lahmer. Dazu Kosten für Motoröl, DSG-Öl, Bremsen usw. Multimedia war im Vergleich auch 90er Jahre und weniger Platz gab’s auch.