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Stark gebrauchtes Model S, kann ich mir das leisten?

YMMD
Das ist was für echte Eintracht Frankfurt-Fans :laughing:

Sorry, die Arbeit ruft :wink:

@wp-qwertz
Ja richtig, ich bin der ausm GEF; der, der den SuC und das Service Center, bei dem ich Samstag aufm Showcase Event war, direkt umme Ecke hat. Soll heißen von Heimat bis SuC 30km, von Arbeit zu SuC 10km, und Service Center auch nur 40km. Ja richtig, das mit der Bundeswehr habe ich lange verschwiegen, gibt sonst manchmal blöde Kommentare und Diskussionen, die vom eigentlichen Thema ablenken, aber habe das im letzten Beitrag dann doch offen gelegt.

Ja richtig, bei Autohaus Müller habe ich viele Model S für unter 50.000€ gefunden. Sieht auch recht profesionell aus, alle anderen unter 50k waren eher aus den Niederlanden. Trotzdem haben die bei Müller alle um die 200.000km…

Also es ist nicht die Umweltfreundlichkeit, für die ich extra 50.000€ ausgeben möchte. Mir geht es nur darum, dass ich seit meiner fünftägigen Probefahrt mit einem E-Golf gar nichts anderes mehr fahren möchte, als Elektroautos. Als langwieriger Fan von Tesla ist das Model S einfach mein absolutes Traumauto. Und ich glaube bzw. hoffe, dass ich mit einem Elektroauto auf lange Sicht weniger Kosten bei 35.000km pro Jahr habe, als mit (m)einem Benziner.
Und zu der Frage, ob ich beim Bund bleibe: Ja, so ist es geplant. Ich werde wohl ab und zu mal versetzt werden, vor allem wegen Lehrgängen usw, dann ändert sich auch wieder die Fahrtstrecke. Und ins Ausland werd ich auch müssen, dann wird das Auto wohl mal stehen. Und wer weiß, vielleicht bin ich der erste, der mit einem der von @Flico beschriebenen Solarkampfjets fliege :wink:

An den Rest:
Grundsätzlich sehe ich, in welche Richtung es geht. Wie gesagt, eigentlich habe ich ja das Geld auch nicht, daher bestätigt ihr auch nur meine Vermutungen. Das Model S könnte ich mir nur Leisten, wenn ich bis auf den Kauf und ein paar Stromkosten absolut keine Kosten zu erwarten hätte, was ihr hier ja leider revidiert habt. Grundsätzlich wäre es natürlich ratsam, noch ein zwei Jahre zu warten, und dann eventuell das Top Model(l) für dann weniger Geld neu zu kaufen, aber irgendwie juckt es mich schon echt in den Fingern. Also von daher würde ich dann wahrscheinlich eher dazu tendieren, mir einen leicht gebrauchten Hyundai Ioniq zu kaufen, kostet immerhin nur die Hälfte. Ein paar von euch haben ja auch ne Zoe und nen Ampera erwähnt, die gefallen mir aber irgendwie nicht.
Durch @smartgrid ist mir aber auch erst jetzt klar geworden, dass ich tatsächlich keine Steigerung mehr für meine Zukunft hätte, wenn ich jetzt schon ein Model S kaufen würde.

Schlussendlich möchte ich einfach mal erwähnen, dass meine größte Sorge das Thema ,Regret" ist. Wer weiß, wenn ich mir jetzt ein Mittelklasse BEV (Ioniq) kaufe, werde ich dann überhaupt jemals nochmal dazu kommen, mir ein Model S zu kaufen? Gleiches kann passieren, wenn ich jetzt zwei Jahre warte :frowning: Es kann in ein paar Jahren an so vielen Sachen scheitern: Kein Geld mehr wegen Haus/Familie, Elektroautos sind doch nicht durchgekommen, Autos an sich fahren nur noch komplett autonom, die Produktion vom Model S wird eingestellt, etc. Ich befürchte einfach, dass ich, egal welche Entscheidung ich treffe, sie früher oder später bereuen werde.
Anderseits habe ich den Ioniq noch gar nicht Probefahren können, wer weiß, vielleicht verliebe ich mich ja auch direkt so wie in den E-Golf, als ich den fahren durfte.

Grüße, Matthias

Aktuell ist dort ein 85er mit 81.000 KM für unter 60.000 Euro zu haben. Haste nicht nen lieben Onkel als Sponsor, der dieses Jahr noch nicht „seine gute Tat“ getan hat?

Beim Ioniq kann das schnell passieren, daß man sich in den verliebt :slight_smile: (von allen reinen BEVs finde ich ihn nach den Teslas mit Abstand am schönsten). Aber daß E-Autos in den nächsten 2 Jahren doch nicht durchkommen, darüber würde ich mir keine Sorgen machen!

ja, mind. der ioniq sollte mal von dir gefahren werden!
könntest du dir vorstellen dafür ins WupperTal zu kommen?
kenne hier gleich 2 ioniq-fahrer*innen, mit denen ich dich gerne „bekannt“ machen würde. und du hast dann die möglichkeit, die das X mal anzusehen/ anzufahren? :smiley:

also, sag mal bescheid. für ne std. (was nicht die welt ist, aber für einen ersten eindruck vlt. gut ist?!) wäre einer der beiden schon mal bereit :smiley:

Hallo Matthias,

Kann mich meinen Forumskollegen nur anschließen. Es ist sehr schön einen Traum zu haben, der dann auch in Erfüllung geht. Bei mir war das auch, mit 18 Jahren, eine finanzierte, neue Suzuki GSX 750 R. Damals, vor 34 Jahren haben die 600 DMark jeden Monat geschmerzt.

Ich für meinen Teil habe mir geschworen, so eine Zeit nie wieder mitzumachen, und mir etwas erst zu kaufen, wenn ich die Kohle dafür habe.

Der User Grizzly hat dich nach deinem handwerklichen Geschick gefragt. Hier z. B ein Thread von einem US Import:

Gruß

Kurt

Hier ist eine Idee, die dir eventuell neu ist: Auto teilen.

Sprich, du suchst dir jemand, der auch in Teilzeit einen Tesla fahren will. Den restlichen Mobilitätsbedarf deckst du mit deiner alten Gurke, bis sie stehen bleibt, danach mit einem billigen Gebrauchten. Dieses Modell reduziert den Kapitalbedarf und streut das Risiko etwas.

Beim Kauf eines gebrauchten Tesla rate ich unbedingt zu einem CPO von Tesla wegen der Garantieverlängerung.

@ Verolox / Matthias
Auf hier ein „Willkommen“ von mir, habe im GE schon ein „bisschen“ von mir gegeben.

Vielleicht hast Du auch meine Meinung zu „Seele der Bank leihen“ gelesen - deshalb schließe ich mich den Vorrednern an, ob nicht warten und sparen vernünftiger wäre.
Oder ob das Projekt nicht etwas heftig für einen Jungspund ist.

Ich weiss jetzt nicht, ob ich die folgenden Zeilen wirklich schreiben soll, denn ich hätte echt ein Problem damit wenn etwas schief geht und es zu einem persönlichen Problem wird…
Soweit zu „contra“.

Nun zum „pro“ und den Einschränkungen:
Voraussetzung: So günstig wie möglich, mit der höchstmöglichen (finanziellen) Sicherheit.
Es ändert sich täglich, mit heute gäbe es dieses Angebot:

tesla.com/nl_NL/used/5YJSA3 … edirect=no

Eur 49.100, Mitte 2014er 80.000 km, Garantie 2 Jahre / 80.000 km verbleibend (bis 160.000 km gesamt)
(im ersten Posting gingst Du von einem 2013er mit 200.000 km aus - der von Tesla direkt ist wohl schon mal deutlich günstiger)
Garantie geht sich bei 35.000 km / Jahr aus, somit sind die nächsten 2 Jahre sorgenfrei.
„Onbeperkt Superchargen“ ist bei Dir ein Muss.
Das Auto hat nicht viele Extras, kein Autopilot, mehr is nich.
19 Zoll Bereifung, 21zöller zu teuer.
Da in DE der Strom nicht gerade billig ist, wirst Du wohl Supercharger / kostenlose Ladestationen anfahren (müssen).
Das geht, machen andere ja auch. Kostet nur etwas Zeit. Diese Lebenszeit wirst investieren müssen.

Was kostet Dein Benziner jetzt?
Die Daten kennst Du selbst besser, rechne selbst, ich nehme mal an:
35.000 km mal 8 Liter (?) / 100 km = 2800 Liter x Eur 1,40 (?) = knapp 4.000 Euro / Jahr
Das sparst Du mal pro Jahr.

Reifenkosten sollten (bei vernünftiger Fahrweise) im Rahmen bleiben bei den 19zöllern.
Langlebige, aber nicht zu teure Gummis, reifendirekt & co helfen. Sparen wo es geht. Teslabjörn hat vor kurzem ein Video zu den Reifenkosten gedreht. Hilfreich.
Dennoch werden die vom Berlingo klar günstiger sein.
Recherchiere / rechne nach. 80.000 km schaffst mit einem Satz wenn Du Dich im Zaum hältst.

Versicherung: keine Ahnung, was das in DE im Vergleich zum Benziner wirklich kostet.
Steuer sparst, aber die Prämie ist sicher höher.
Recherchiere / rechne selbst nach.

Wartung: bei der Fahrleistung kommst ein Mal im Jahr oder alle 2 Jahre rein (40.000 oder 80.000 km).
Ich rechne pessimistisch oder realistisch mit Wartung und Reparatur mit 4.000 alle 80.000 km.
OK - nicht die erste Wartung. Die machst kurz vor Ablauf der Garantie, große Wartung kostet ca. 1300 Eur, und alles genau checken lassen / auf Garantie machen lassen.

Rechne einfach ehrlich, was kostet der Berlingo jetzt (Treibstoff + Wartung + Reifen + Versicherung) und was kostet der Tesla.
Was kommt raus?

Schönrechnen: davon rate ich hier ab.
Einzig die Sicherheit könnte ein Thema sein, Du fährst viel (will nicht sagen dass die anderen unsicherer sind - aber mit >2 Tonnen unterm Popo hast bessere Chancen beim Crash).

Schlaf drüber. Schlaf oft und lange. Rechne. Überlege. Halt die Geilheit im Zaum. Renn nicht einer „Okkasion“ nach. Es wird immer wieder welche geben.

Ein letztes „pro“: Nehmen wir an, Du kaufst das Auto für 50k. Sagen wir, nach 2 Wochen änderst Du die Meinung um 180 Grad.
40 bis 45k kriegst sicher sofort ohne viel verhandeln (hat ja immerhin Tesla-Garantie), Schaden würde sich in Grenzen halten.

Grüße, mmm

Keine Ahnung über was er sich Überlegungen machen sollte, bei dem Netto kauft man sich ne gebrauchte Gurke für max. 4.000 Euro und zahlt die bar. Oder er macht so ein Mietwagen Ding, was es aktuell hier und da gibt, für 300 Euro mit Versicherung und Verschleiß, nur tanken. Alles andere ist doch hardcore. Der eine sagte, er solle „leben“. Tja, wenn aber wegen einem Auto das überleben gefährdet ist? Man gibt max. 10 Prozent seiner Einnahmen für ein Auto aus. Hallo!

Ich finde die Beiträge hier auch unverantwortlich - Tesla fahren macht Spaß - aber nicht zu jedem Preis. Max 10% des Einkommens ist eine gute Richtgröße - es wären aber in diesem Falle eher 80% !

:wink:

Das ist eine ausschließlich rationale Betrachtung der Thematik. Vor diesem Hintergrund müßte ein Model S auch nicht so hübsch sein, weil es sich allein wg. seiner tollen technischen Werte schon super verkaufen würde - wir wissen alle, dass das so nicht funktioniert.

Der Mensch ist nur durch Emotionen zu Höchstleistungen fähig. Rationale Träume gibt es nicht, oder ?

Motorradfahren ist auch unverantwortlich und der Gerst setzt sich auf ein Pulverfass und läßt sich in den Orbit schießen - eine Gummidichtung nicht ganz dicht und das wars - wenn aber alles hält, ist es für ihn das vermutlich Beste in seinem Leben, was ihm passiert ist.

Jeder Mensch verknüpft etwas anderes mit seinen Träumen und Vorstellungen. Man weiß nicht, wohin es den TE trägt, wenn er doch diesen abgedrehten Weg geht.

Unverantwortlich fände ich es, wenn er sich zum selben Preis einen BiTurbo V8 anschaffen würde - als EURO 6 Diesel oder so…

Er wird schon für sich das Richtige machen…

Mit 10 % fährt der normale ‚Arbeiter‘ gar kein Auto. Für 10 % ist nicht einmal Tanken möglich.

Na dann wäre endlich wieder Platz auf den Straßen :wink: - ist nur ein kleiner Spaß… :smiley:
Jeder muss schon tun was er für richtig hält - aber der TE hat ja nach Rat gefragt - und meiner Meinung ist sich mit diesem Einkommen ein Tesla zu kaufen ein ziemlich sicherer Weg unglücklich zu werden - es kommen bestimmt bald Zeiten, in denen es sich auch finanziell lohnt Eauto zu fahren…

…oder vielleicht doch einmal eine Probefahrt mit einem kleineren E-Auto machen (z.B. Ioniq, Leaf,…).
@Verolox Es soll ja auch noch eine Steigerung möglich sein!

Ihr dürft jetzt aber nicht von 1300 ausgehen, sondern von den 1900.
Ein Bekannter von mir war auch beruflich beim Bund und immer nur am Wochenende da. Der hatte, außer der geringen Miete, quasi keine Ausgaben. Ich selbst habe am Anfang 1250€ verdient und mir eine Wohnung für 750€ kalt genommen. Und was soll ich sagen, es war die schönste, geilste und beste Wohnung die ich je hatte. Bis ich betriebsbedingt raus geworfen werden sollte. Also Wohnung leer gemacht und in eine Sportstudentinnen-WG gezogen :sunglasses: Dann nur 200€ im Monat komplett warm bezahlt. Ich wurde nicht gefeuert, das Gehalt stieg noch 200€ an. Trotzdem war auch diese Bude in dem Zeitraum das beste was mir passieren konnte. Ich konnte plötzlich von jetzt auf gleich ins Reisebüro und mir 14 Tage Südafrika kaufen, oder ein großen LCD-Flatscreen oder eine Canon 30D. Das wäre vorher selbst mit sparen nicht möglich gewesen. ABER, ich vermisse diese erste Wohnung und es war wirklich geil. Ich habe mir als erstes Auto ein Scirocco GTI gekauft. Nach einem Jahr ein alten 6er BMW. Danach noch mal einen und den getunt. Dann ein 750 und dann ein 850. Ich habe in manchen Monaten überlegen müssen, ob ich das restliche Geld im Monat in den Tank stecke um zur Arbeit zu kommen oder lieber was zu Essen auf dem Tisch habe. Es war wirklich so krass. Und trotzdem würde ich es immer wieder so machen :exclamation: Wenn man keine Verpflichtungen wie Kind, Frau und Haus hat, warum nicht. Solange man das Auto auch wieder zu einem guten Preis schnell los wird, falls mal was ist, ist doch alles gut.

Und wie viel verdient man um nur 10% für ein Auto auszugeben? Oder habe ich ein Rechenfehler :confused:

Die Frage hier ist einfach nur ob das Auto ganz bleibt oder nicht. Aber die Frage ja bei jedem Auto ab einem bestimmten Preis. Aber was passiert wenn Tesla pleite ist? Ist das das Tanken immer noch kostenlos? Was ist dann mit den Ersatzteilen? Ich habe mal bei Rockauto geguckt. Da gibt es noch nicht viel für den Tesla. Komisch eigentlich, da das Auto ja schon einige Jahre unterwegs ist. Vielleicht macht es ja langfristig Sinn sich ein Unfaller aus den USA hinzustellen :laughing:

Viele Dinge kann man ja selbst reparieren, wenn man da einigermaßen versiert ist. Aber die Ersatzteilpreise sind ja auch nicht ohne. Gerade Motor&Co. Das lässt mich auch zweifeln.

Vielleicht ist es ja auch eine Alternative, für das „Tesla erleben“ für ein paar Tage /Wochen/Monate einen Tesla anzumieten, idealerweise im Urlaub, wenn man Zeit zum Fahren hat und der Wagen nicht die meiste Zeit nur raumsteht.
Da ist die Geldausgabe überschaubar und man weiss genauer, ob man nach der ersten Euphorie sein gesamtes Geld der nächsten Jahr in den Tesla stecken möchte…

100% :laughing:

man kann sich auch alle 8-10Jahre einen jungen Gebrauchten zulegen, dann kommt die Rechnung schon ganz gut hin. mit einem Verbrenner für 500-5000€ rumfahren unterbietet das sogar locker im Laufe der Jahre.
Natürlich nicht wenn man zigtausend Kilometer abreißt und einen V8 nimmt.

Richtig wohlhabende Leute sprechen sogar von der 1 Prozent Regelung! Gib max. 1 Prozent von deinem Vermögen für dein Auto aus, wenn du es bar bezahlst. Der Typ von dem der Spruch ist, hat sich übrigens vor 2 Jahren einen Veyron gekauft…

Was hier teils empfohlen wird, ist schon unterirdisch. Ein Tesla kauft man sich als Unternehmer mit Abschreibungsdruck, oder als Privatier, aber nicht als <4.500 Euro netto Person.

So? Dann bin ich wohl eine Ausnahme …

Gruß Peter

Es halt nur eine belanglose Meinung, die ich oft gehört hab. Alles Typen mit Firma. 4.500 netto ist ein guter Erwerb.