Solar-Lade-Möglichkeit von dem Garagendach?

Hallo Tesla-Freunde,
ich würde gerne mein M3 LR hin und wieder daheim laden wollen. Leider gibt es keine Möglichkeit, dies zu realisieren. Der Garagenhof hat kein Stromanschluss und von unserem Haus ist der Stellplatz zum Auto einfach zu weit weg.
Ich kenne mich leider mit der Solar-Energie überhaupt nicht aus, aber gibt es keine Möglichkeit, auf einer normalen Garage (normale Breite und Tiefe) Solar-Panels drauf zu installieren, die den Tesla laden? Mir würde eine langsame Ladung völlig ausreichen, da das Fahrzeug am Wochenende eh hauptsächlich in der Garage steht (vergleichbar mit dem normalen Schuko Anschluss). Gibt es evtl. dafür ein Komplettpaket oder ist das überhaupt nicht möglich???
Sorry, ich kenne mich da wirklich nicht so aus mit, falls jemand gerade mit den Augen rollen sollte. :roll_eyes:.
Über Antworten, die kein Fachchinesisch beinhalten, würde ich mich sehr freuen.

Beste Grüße,
MaDDin

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Hallo,

wenn die Garage keinen Stromanschluss hat müsstest du eine Photovolatik Inselanlage bauen. Das lohnt sich nicht, da du erstens nur ca 5 PV Module auf das Dach bekommst und die Anlage nicht so hohe Ströme liefern kann.
Wenn du einen Stromanschluss hättest besteht die Möglichkeit ein sogenanntes Balkonkraftwerk auf die Garage zu setzen. Das ist günstig zu realisieren und würde sich lohnen.

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Vielen Dank, dann weiß ich jetzt Bescheid.

Es kommt schon darauf an, wie groß deine Garage ist. Auf eine große Garage 3mx6m = 18qm = 3,5kWp kommen an einen schönen Sonnentag bis zu 20kWp herunter. Bei einer kleineren Garage mit 2,5mx5m = 12,5qm = 2,5kWp oder 15kWh. Allerdings kommt von Nov.-Feb. so gut wie nichts herunter. Dann muss das als Inselanlage mit reichlich Speicher realisiert werden. Kostenpunkt 10-20,000€

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Eher 20TSD würde ich sagen, da der Speicher schon ziemlich groß sein muss.
Macht finanziell absolut Null Sinn.

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Etwa 2500kWh kann man im Jahresverlauf erwarten, ausreichend für 10.000km. Bei €20.000 Invest kostet die kWh 40ct auf 20 Jahren gerechnet.

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Aber ohne Speicher und ohne Netz ist das Laden eines Autos nicht so einfach. Unter ca. 1,2 kW lädt der Tesla nicht und mehr als 7,2 kW kann man nur 3-phasig laden.
Also wird bei einer kleinen Inselanlage die Ladung nur bei starkem Sonnenschein anspringen und bei einer großen Anlage das meiste ungenutzt bleiben.
Leider sind die aktuellen e-Autos (noch nicht) gut für direkte Solarladung ausgelegt…

Dein Beitrag ist hier Off Topic, da es hier um eine Solaranlage auf einer Garage mit Standardgröße geht.

Kennst du MEINE Garage ?

Aber ja, habe auf dein Feedback den Post gelöscht.

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Hier wird man sicher eine Wallbox mit einphasigen Kabel verwenden. Das reicht für bis zu 7,2kW.

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ist es wirklich auf keinen Fall möglich, dort Strom zu legen? Wie M3SJ schon sagt, wäre ein Balkonkraftwerk zum „verdünnen“ des Strompreises eine Möglichkeit. Für eine richtige Solaranlage sind die Voraussetzungen fast nie gegeben. Ist das Garagendach denn wenigstens den ganzen Tag von 9 Uhr bis 18 Uhr schattenfrei? Falls das der Fall ist, kannst Du mal ein Bild von Google Earth einstellen und die Maße der Garage genauer angeben.

Von einem Speicher sind alle Vorposter ausgegangen, denn eine 3,5 kWp Anlage ohne Speicher würde ca. 5.000 € kostenm und nicht 20.000 €

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Wie viele Panels würden auf’s Dach passen?
So nen Panel ist ca. 1m x 1,6m.
Die Panels sollten so angebracht werden, dass sie sich nicht gegenseitig verschatten.
Überhaupt: wie ist’s mit Schatten?

Also bei mir sind es schon ein paar… :sunglasses:

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WAS zum Geier ist DAS???

Mein Garagendach. :wink:

Glaub ich Dir nicht :rofl:

:sleepy: Du hast mich durchschaut.

Im ersten Post ging es um eine Standardgarage

Dort bekommt man wahrscheinlich 5 Module mit einer Große von 1,70 x 1m bzw 2 x 1m drauf. Das macht eine Leistung von ca 1,5 – 2kWP. Solche kleinen Anlagen lohnen sich selbst dann nicht wenn ein Stromanschluss vor Ort liegt, wenn sie als offizielle Anlage mit Einspeisevergütung betrieben werden sollen. Beim Bau muss zusätzlich meist die Verteilung komplett neu aufgebaut werden und dies kostet einen vierstelligen Betrag.

Eine Inselanlage wird nochmal teurer wegen der Batterien die nötig sind um die Energie vom Tag aufzufangen (inkl Verluste beim Laden und Entladen der Batterien). Außerdem hat man im Sommer zu viel und im Winter zu wenig Strom. Da ist es wahrscheinlich günstiger den Stromanschluss legen zu lassen und einen PV Anlage zu installieren

Bei solch kleinen Anlagen bin ich ein Fan von Balkonkraftwerken. Dafür ist ein Stromanschluss jedoch nötig. Diese Anlagen lohnen sich immer, sind wirklich günstig und leicht zu Installieren und fast überall aufbaubar. Wenn jemand weitere Infos zu Balkonkraftanlagen und der Dimensionierung etc haben möchte kann er mir eine pn senden. Dies ist ja ein Teslaforum.

Alternativ kann man, wenn an der Garage keine PV möglich sein sollte, diese vielleicht besser an seinem Haus / Wohnung aufbauen und dort den Strom nutzen und einspeisen. Den gesparten Strom kann man mit dem Tesla dann woanders laden.

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Vielleicht lohnt sich ja ein separater Stromanschluss für die Garage?
Hatte mit unserem Carport ein ähnliches Problem, weil ca. 150m vom Haus weg.

Dort ist ein neuer Netzanschluss gelegt worden. Mit Eigenem Zähler, Schrank etc. Da gab es in NRW bis Ende 2020 auch noch eine Förderung seitens Westnetz, dass der Netzanschluss kostenlos gelegt wird. - Sonst ca. 400€-500€ -

Alles in allem hat der Spaß all in inkl. Wallbox 4400€ gekostet, wo noch die 900€ KfW Förderung ab gehen.

Vielleicht gibts bei Deinem Versorger ja ein ähnliches Programm.

Meine Laufenden Kosten sind dank der örtlichen Stadtwerke jetzt bei 4€ Grundgebühr/ Monat und 19,9 Cent Brutto die kWh

Die Wertsteigerung für das Objekt darf man da denke ich auch nicht unterschätzen.

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