Das war auch mein Gedanke: wenn die deutsche Autoindustrie so weitermacht, ist sie in 5 Jahren Geschichte, bei Audi und Co ist das ja auch nicht anders.
Die deutschen Hersteller bekommen es nicht hin, das konsequent Softwareupdates over-the-Air gemacht werden können (siehe z.B. ID Software Version 3.2, wo wieder alle Fahrzeuge in die Werkstatt müssen), so etwas wie Ranger-Service ist bei denen undenkbar und gleichzeitig meinen die Hersteller, sie wären weltweit führend in Technik und Service.
In der Zeit. wo es bei Smart ein einziges Softwareupdate gab (1.01 in Januar, jetzt 1.03 nach 4 Monaten) gab es bei Tesla alle zwei Wochen eines.
Ist ja „heilsam“ hier zu lesen. Während meiner fast 2 Jahre dauernden Wartezeit auf mein Model S hab ich mich bei Smart auf die Vorbestellerliste für den #1 setzen lassen, weil mich das entsprechende Carmaniac Video begeistert hat und mir das Konzept sehr gut gefiel. Mit der VIN Zuteilung 11/22 hab ich dann das Thema nicht weiter verfolgt und mein „Voucher“ nicht eingelöst. Erstaunt war ich über die nicht enden wollende Flut von Emails, das ich Glückliche, jetzt kurzfristig meinen # 1 kurzfristig bekommen könnte, wenn ich ihn denn bestellen würde…Ein Blick auf die Händlerseiten zeigte mir dann auch viele kurzfristig verfügbare Modelle inklusive, der limitierten „Launch Edition“. Auch wenn mein Start mit dem Model S nicht störungsfrei war, bin ich jetzt doch froh, das es kein Smart geworden ist. ![]()
Leider bringt dieser nur ein Bruchteil des künftigen Händlerumsatzes durch Wartungen wie ein ICE-Mercedes.
Zudem ist es leider wahrscheinlich, dass ein Verkäufer dort sich kaum mit mit dem BEV Smart auskennt.
Das war auch eine unserer Befürchtungen. Wir wollten kein Kunde 2. Klasse sein.
Bei Tesla ist bei weitem nicht alles perfekt, wobei ich mich über das SC Hamburg bisher nicht beschweren kann, aber man wird nicht arrogant abserviert.
Unser Kumpel bekommt vermutlich nächste Woche seinen #1. Ich hoffe ihm bleibt das alles erspart und er hat ein funktionierendes Auto.
Eben, daher auch schon mal hier vorreserviert.
Eben hat mich jemand von Smart angerufen. Ich habe den gesamten Sachverhalt noch mal erklären müssen und bin offensichtlich auch der Überbringer der Neuigkeit gewesen, dass bei Mercedes in Frankfurt drei Smart #1 als Ersatzfahrzeuge stehen, die aber nicht zugelassen sind, weil sich niemand dafür zuständig fühlt. Nachdem ich die ganze Zeit geduzt wurde, habe ich dann irgendwann mal darauf hingewiesen, dass ich weit über 50 bin und keinen Wert darauf lege, geduzt zu werden, worauf mit erklärt wurde, dass das Hip ist und die neue junge Marke unterstreichen soll. Daraufhin habe ich erklärt, dass es mir lieber wäre ein funktionierendes Auto zu haben. Und dann kam „ok, ich notiere, dass Du nicht mehr geduzt werden willst“ gefolgt von weiterer Anrede per Du, bis ich nochmal darauf hingewiesen habe, dass er mich immer noch duzt.
Mal sehen, ob jetzt wenigstens Bewegung in die Sache kommt.
Na ja, bei 135-140 km/h ist eine Verbrauchsangabe von 20 kWh auf 100km unglaubhaft, wenn die Strecke nicht bergab oder mit Rückenwind gefahren wurde. Aber das weiß eigentlich jeder, der selbst Langstrecken fährt…
Das ging mir bei einem ganz bekannten Stern-Händler in Waiblingen selbst beim EQA so. Nach der Probefahrt ging man nur drei mal ums Auto um eventuelle Beschädigungen zu sehen. Keine Frage wie man zufrieden war, ob Interesse besteht, nichts. Da ist eine Arroganz vorhanden, das glaubt man nicht.
Da es ja so tolle Bestellerfahrungen gibt, wird der #1 jetzt 1000 Euro teurer, bekommt dafür aber ein 22kW OnBoard Ladegerät (statt 7.4 vorher):
guter Trick eine versteckte Preiserhöhung als Verbesserung zu verkaufen.
7.4kW war ja 2022 schon nicht Stand der Technik.
Ob man als Interessent jetzt 11kW kostenlos haben könnte? ![]()
Betrifft aber nur die Basis, die besseren Varianten hatten immer schon den 22 kW-Lader und bleiben beim Preis gleich.
Kein Mensch braucht 22KW AC - wieder mal am Kunde vorbei gefeatured.
Also für mich machts tatsächlich nen Unterschied. Mein Arbeitgeber hat zum Glück 22kW Wallboxen installiert, und ich bin meist nur 1-2 Stunden im Büro. Alternativ müsste ich privat oder am Schnellader laden.
Deine Aussage ist bereits einen Post weiter von @c200sc widerlegt worden.
Technologie ist dazu da um Möglichkeiten zu bieten.
Wie diese genutzt wird, ist einem selbst überlassen.
Mit 22kW AC kann ich mir einen längeren Ladevorgang besser steuern um „pünktlich“ oder schneller fertig zu sein, wenn kein DC verfügbar oder benötigt.
Eben, und die Alternative mit nur 7kW ist definitiv zu langsam … hat Geely ja scheinbar auch festgestellt.
Ich würde mir in meinem MY in sovielen Fällen einen 22kW Lader wünschen. Alleine schon, weil sich dadurch die Kosten beim Laden mit Anbietern, welche einen Minutenpreis abrechnen, reduzieren. Lade ich an einer 22er Säule mit 11kW für 0,23€ pro KW und 0,04€ pro Minute eine Stunde lang, sind das 45 cent pro kWh. An der gleichen Säule mit 22kW sind es nur noch 34 cent pro kWh also 25% weniger!
Meine Partnerin hat soeben ihren abgeholt, und schallend gelacht, als das Auto meinte , dass man die Kurve beim Abbiegen auf der Hausstrecke auch haette langsamer nehmen koennen.
22 KW laden an OpenWB ging auf Anhieb
Und jetzt wird es wirklich krass: Heute habe ich als Ersatzwagen einen Brabus bekommen. Meine Frau hat keine Lust mehr gehabt, ihn zu fahren, also durfte ich ihn nach Haus fahren. Vom Fahren her ist der Smart #1 wirklich gut (abgesehen von einem Brummen wie bei einem Verbrenner, das ich störend fand). Heute nachmittag habe ich dann mal probiert, von meinem TWC3 - also dem, der seit einem Jahr täglich meinen Tesla lädt, den #1 zu laden. Gleiches Spiel wie bei dem anderen #1, nur diesmal habe ich mehr gesehen: Erst sagt der #1, dass es nur eine geringe Ladeleistung gibt, während der TWC erst blau blinkt, dann die blaue LED ständig leuchtet und dann die grünen LEDs zeigen, dass geladen wird. Der #1 hingegen sagt dann, dass das Kabel nicht passt und das war es dann auch. Wenn man das Kabel abzieht, erkennt er wieder, dass ein Kabel aufgesteckt ist, wenn man es wieder steckt, erkennt er, dass ein Kabel gesteckt wurde, sagt aber, dass es nicht passt.
Noch dazu funktionierte die Hilfe-Taste nicht - Anruf wird aufgebaut, Zeit zählt, aber man hört nichts und auf meine Email mit Rückrufbitte gab es keine Reaktion.
Ich würde spätestens jetzt erwarten, dass der 3rd Level sich mit mir in Verbindung setzt, mal sehen was passiert.
Mein Elektriker hatte damals beide TWC nach der Installation durchgemessen mit einem Prüfgerät und ich habe zusätzlich meinen Tesla an beiden probeweise geladen. Auch jetzt lädt der Tesla immer noch an beiden ohne Probleme und es ist auch keine Sicherung rausgefallen oder eine Fehlerleuchte zu sehen gewesen oder ein Eintrag im Fehlerspeicher vom TWC. Die beiden TWC sind der Meinung, dass alles in Ordnung ist, die Smart #1 sind beide gebricked, meine Frau meinte, die sollen das Problem mit dem ersten lösen und dann das mit dem zweiten bei uns vor Ort.
Die Rückmeldung von Smart zum ersten ist jetzt auch etwas anders: dort sind wohl noch Debugs gezogen worden.
ob es am zusammenspiel mit der TWC bzw. Tesla Ladeziegel hapert?
hat Smart eigentlich irgend einen Notladeziegel mitgegeben? hast du eine Möglichkeit es an einer anderen öffentlichen 22kW Säule zu probieren?
Ab dem Zeitpunkt, wo das erstem mal ein TWC3 dran hängt, ist es vorbei, dann geht nichts mehr. Ich habe meinen TWC3 auch probehalber mal auf 22kW gestellt, keine Änderung. Ich habe auch einen Go-E-Charger testweise drangehängt, da ich vermeiden wollte, dass mir jemand anhängt, dass ich die Elektroinstallation manipuliert habe, habe ich den allerdings nicht komplett angeschlossen sondern nur L1 mit einem Schuko-Kabel. Gleiches Spiel: der Smart sagt falsches Kabel. In dem Fall war es das 4m-Ladekabel vom Tesla, das ist ein Mennekes.
Ich vermute ein Softwareproblem.
Öffentliche Ladesäule wird schwer, der #1 lässt sich wieder mal nicht bewegen. Allerdings hat der jetzt schon über 1000km runter, er ist also schon ein paar mal geladen worden.
Ladeziegel gibt es beim Smart nicht, nur ein Ladekabel.