Sind wir Tesla Fahrer an fremden Ladesäulen nicht gern gesehen, ist das echt so?

  1. Tesla polarisiert. Diese Erkenntnis wurde hier im Forum längst und mehrfach dokumentiert und etabliert.

  2. Jeder kann sich subjektiv an allem stören. Da machste nix! Schade, aber Fakt. Dem Aufmerksamkeit zu schenken, führt leider zu nichts.

  3. Jeder darf laden, wo er will. Die Entscheidung für den Kunden trifft der Anbieter.

  4. Die vorherige Aussage vorausgeschickt habe ich mich vor langer Zeit aus freien Stücken entschieden, am Tesla SuC zu laden, solange dieser nicht für Fremdmarken zugänglich ist und das Netzwerk meines Alternativanbieters vor Ort nicht völlig unausgelastet ist. Ich möchte nicht, dass jemand auf mich warten muss neben freien Tesla-Säulen. Die paar Cent gönne ich mir einfach. Entsprechendes gilt für Ladesäulen an Supermärkten, wenn ich nicht einkaufe bzw. nicht zusätzlich aufs Laden angewiesen bin. Auch habe ich noch nie einige hundert Meter entfernt von der eigenen heimischen Wallbox im Auto Netflix geschaut, nur um dort kostenlos zu laden. Auch würde ich einen Plug-in-Hybrid nur an der privaten Wallbox laden. All dies ist rein subjektiv und wird und darf von anderen offenkundig anders gehandhabt werden.

Jeder entscheidet also für sich und mag damit glücklich werden. :slightly_smiling_face:

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Wenn du die denn hat. Ohne eigene Steckdose wird das mit der Großzügigkeit weniger.

Du hast vollkommen recht! Zwingend logisch, weshalb ich den Zusammenhang auch ausdrücklich hergestellt habe.

[Nur kurz zur Erklärung, da es bloß eine Randbemerkung war und ich nicht ins OT abgleiten möchte: Es gibt Menschen, die genau dies tun. Habe ich mal hier im Forum exakt so von jemandem gelesen. Er lud nicht daheim an der eigenen Wallbox, sondern etwas weiter kostenfrei an einem öffentlichen Ladepunkt und vertrieb sich die Langeweile mit Netflix.]

Wie viel Rücksicht man nehmen kann und möchte, ist im Übrigen natürlich total subjektiv. Jeder entscheidet für sich.

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Du meinst wohl eher „die Entscheidung für den Anbieter trifft der Kunde“?! :thinking:

Zwei Anbieter:
Einer verlangt 1€/kWh
der andere verlangt für die gleiche Leistung 50cent/kWh

beide Anbieter haben versucht sich für dich als Kunden zu entscheiden. Nur Einer ist interessanter als der Andere.

Der Kunde entscheidet auf Grund des Angebotes. Das gibt der Anbieter vor. Der Anbieter entscheidet somit für den Kunden wie attraktiv es ist.

Das war wohl gemeint.

Und beim Anbieter für 0,50€ funktioniert die Hälfte der Säulen nicht…

Ich wüßte für wen ich mich entscheide.

Auch in dem pessimistischen Szenario entscheidet doch der Anbieter.
Er bietet Mist an, den willst du nicht haben.

Die Anbieter sind in Zugzwang und wenn eine Tesla Säule und eine EnBW Säule nebeneinander stehen, wüsste ich auch wohin ich fahre.

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Hat dein Sentry den W****r nicht aufgenommen?

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Nachts läuft die Hälfte der SuC Stalls nicht?

Sorry, konnte auf so nen polemischen Mist nicht anders antworten. Alpitronic Säulen sind nicht minder zuverlässig als SuC Stalls.

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leider nein… keine Ahnung warum der nicht ausgelöst hat

Ist es so viel verlangt einfach etwas mitzudenken? Es geht nicht ums „extra anstrengen“ sondern darum die Möglichkeiten zu nutzen um andere nicht künstlich zu behindern.

Es ist auch nicht so, als würde ich alle T-Fahrer hier in einen Topf werfen und pauschalisieren. Nur in die andere Richtung sind die Ladesäulen-Camper halt leider zu 80% der T-Fraktion und das fällt halt eben auf. Es gibt keinen Grund, diese Fraktion - unabhängig der Marke - in Schutz zu nehmen, es sei denn man gehört selbst dazu.

Das gleiche gilt für die Social Media-Kanäle. Hier fallen fast ausschließlich Tesla-Fans auf. Probleme mit irgendeinem Mitarbeiter des Herstellers? Hättest du halt einen Tesla gekauft. Ladestation defekt? Hättest du einen Tesla gekauft. Irgendein exotischer Bug? Hättest du halt einen Tesla gekauft. Ein Nicht-Tesla-Elektoauto gekauft? Hättest du einen Tesla gekauft - du supportest die Verbrennerindustrie. Günstiges gebrauchtes Elektroauto gesucht? Kauf dir einen Tesla!
Alles was nicht Tesla ist wird da permananent schlecht geredet und ich hab am WE wieder genug Postings von Tesla-Fahrern gelesen, welche die Meinung vertreten außerhalb des Tesla-Kosmos wäre alles so schlimm, dass man sich lieber einen Verbrenner zulegen soll wenn es für den Tesla nicht reicht.
Und natürlich sind das nicht alle. Dennoch bremst niemand diese Zeitgenossen ein und so wird ein Image geprägt, welches zwangsläufig auch auf die „Normalos“ abfärbt, obwohl diese damit nichts am Hut haben.

Von der „image“-sicht auf die „alltags“-Sicht: Für viele (unabhängig vom T) ist die Ellenbogen-Mentalität so eingehämmert, dass sie gar nicht in der Lage sind, diese zu hinterfragen. Manche Probleme und Situationen kann man kooperativ lösen ohne dass jemandem ein Nachteil entsteht. Dafür muss man aber Aufmerksam sein und bereit selbst seinen Beitrag zu leisten. Und meiner Erfahrung nach bedankt sich das Karma dafür. Hey, dann park ich halt mal an einen anderen Ladepunkt um, dafür tut das jemand anderes auch für mich. Und das ist nicht nur Theorie, sondern die praktische Erfahrung aus ~4 Jahren.

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Du hast eine ganz schön krasse Erfahrung mit Teslafahrern gemacht. Ich zum Glück nicht.

Das Problem liegt imho an der Beschriftung der Supercharger. Da steht eben fett Tesla drauf. Und als unwissender würde ich mich auch fragen , warum der Tesla jetzt an einer von einer/zwei/drei Fremdsäuken lädt, obwohl da 20 Teslasäulen frei sind.

Ich würde den VW Fahrer auch fragen, wenn er die 20 freien VW Säulen nicht nutzen würde…

Das funktioniert aber umgekehrt genau so: “warum hast du auch einen Tesla gekauft“. Auch auf Polemik haben Tesla-Fahrer kein Exklusivrecht

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Und wo sollen diese Postings sein?

Ich interessiere mich nun seit gut 4 Jahren bezüglich eines Tesla(eigentlich immer M3(P), Frühjahr 2022 dann eine (widerrufene) MYP Bestellung). MEIN Hauptkriterium PRO Tesla waren IMMER die SuC(steinigt mich, das war es was die Marke für mich interessant gemacht hat als , damals, absolutem BEV Laien).
Es hat sich immer irgendwie jede Bestellung zerschlagen, vor 4 Jahren waren es die absurden Versicherungssummen die meine beiden „Haus und Hof“ Versicherer(Allianz und Generali) für ein M3LR haben wollten(damals um die 400 Euro/Monat - ja, im Ernst), danach waren es Ängst bezüglich Qualität(M3P MiUS) und Ersatzteilversorgung. EGAL.

Bis zum zuletzt widerrufenen MYP jetzt im September war mein Plan ausschließlich SuC zu nutzen weil es nun mal das herausragendste Qualitätskriterium(ja, App und „nichts“ im Inneren ist mir eigentlich herzlich egal) seitens Tesla für mich ist. Ich finde es, als aktuellen BEV Fremdmarkenfahrer, nach wie vor toll wie gut das bei Tesla geht. So einfach wie bei einer beliebigen Tankstelle Diesel in den Tank füllen.

Für mein aktuelles BEV habe ich mir diverse Apps runtergeladen , von denen macht Ionity noch den besten Eindruck(gibt es in meiner Nähe und auf meiner Strecke aber nur einmal). Da ich hauptsächlich in Italien unterwegs bin(„Base“ Venedig) habe ich auch noch die Enel App „Juice Pass“ am Telefon(macht einen schlechten Eindruck und ich finde es ist sperrig zu bedienen weil ich dem Ding Bescheid geben muß WO ich „tanken“ will), daneben habe ich auch noch „Be Charge“ das einen ähnlich schlechten Eindruck(für mich als BEV „Newby“) hinterlässt.

Gut, mein aktuelles BEV habe ich mit dem Hintergedanken gekauft das ich es fast ausschließlich zuhause lade, „fremdladen“ ist die extreme(und gefürchtete) Ausnahme.

Basierend auf meinen Erfahrungen und durchaus noch bestehenden Berührungsängsten mit dieser neuen „Tankinfrastruktur“(an der Verbrenner Tankstelle ist nun mal immer jemand bzw. funktioniert es IMMER mit EC oder VISA Karte) kann ich Verständnis aufbringen wenn sich jemand ärgert(ich würde das aber gegenüber einem Teslafahrer nie kommunizieren weil es einfach Grenzen gibt) wenn nun ein Tesla einem einen der wenigen funktionierenden Ladepunkte wegnimmt. Wie gesagt, ich verstehe es!

ABER - natürlich hat jeder Tesla Fahrer das Recht (ich würde es da aber nie tun weil es am SuC einfach so simpel ist - als BEV (Lade-)Anfänger gesprochen) überall dort zu laden wo er will. Viele Tesla Fahrer sind nun mal „Early Adopters“ und sind dadurch auch bereits mit der Ladeinfrastruktur auf du und du. Verstehen halt viele nicht. Auch das auf beiden Seiten.

Meine Meinung: Es muß an den Ladesäulen alles VIEL einfacher werden. Ich will keine zig Apps bzw. Karten, ich WILL mit meiner EC bzw. VISA Karte zahlen(dann aber auch als Fremdmarke am Tesla SuC). Warum das an Ladesäulen nicht geht kann mir vermutlich auch nur ein ITler erklären… es wird sich aber ändern müssen sollten BEV von der breiten Masse akzeptiert werden sollen.

So oder so wird sich das alles in ein paar Jahren „eingerenkt“ haben - entweder ist das BEV „Experiment“ gescheitert ODER diese Nische die sie nach wie vor ist, wird endlich einfach und effektiv massentauglich gemacht/dafür bedarf es dann aber sicher noch Millionen von Ladepunkten quer durch Europa und ein einheitliches Bezahlsystem mit dem man an ALLEN Ladesäulen laden kann.

Geschrieben von einem „Ladeanfänger“ :wink:

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Genau so… absolut 0 Bock auf Ladekarten. Am besten KK oder sonst was hinterlegen, einstecken, laden, fertig. Gleicher Vorgang für alle, gleicher Preis für alle. Aus.

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Also ich lade ganz überwiegend an Nicht-Teslasäulen. Davon gibt es viele, und ich hab nur einmal erlebt, dass alle Ladepunkte belegt waren, da war aber der Schnelllader defekt. Ich lade vor allem mit EnBW und neuerdings mit Elli, klappt sehr gut (EnBW wie am SuC ohne Karte oder APP, Plug and play) und ist einigermaßen erschwinglich.
Mehrere besetzte Ladesäulen hab ich in einem Vorort von Bonn (Mehlem) gesehen, da ist aber auch weit und breit kein SuC in der Nähe.

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Dafür brauchst du keinen ITler sondern einen Juristen.
Im Grunde hängt das Thema am liberalisierten Strommarkt, an dem du in der Lage sein musst, deinen Stromanbieter zu wählen. Dazu muss es aber mindestens eine Zahlungsmethoden mit gängigen Zahlungsmitteln angeboten werden ohne dass ein dauerhafter Vertrag nötig ist. Das wird dann über Websites, SMS, Apps…gelöst.

Die ganze AdHoc-Geschichte hat sich aber als absolute Abzocke etabliert. Die GiroGo-Geschichte bei Schüren die man da von GLS glänzt dazu auch mit einer wilden Kombination aus Startkosten, Verbrauchskosten und Zeit. Und hat sich zum Glück nicht so etabliert.

Es wird eher Zeit, dass Roaming universell wird. Auch diese Autocharge-Funktion bzw Plug&Charge kranken daran, dass dabei nur ein Anbieter eine sehr große Macht erhält.
Solche exklusiven Zugangssysteme wie bei Tesla oder lokalen Anbietern ohne Roaming führen schnell zu (lokalen) Monopolen die dann auch aktiv ausgenutzt werden.

Hä, dachte am Seed & Greet gibt es einen festen Preis pro kWh? Steht doch genauso auch auf den Säulen!?

https://www.electrive.net/wp-content/uploads/2020/10/ladepark-kreuz-hilden-002-888x444.jpg

Verstehe. Aber wäre eben nicht gerade Bankomatkarte bzw. Visa Karte nicht genau dieses „gängige“ Zahlungsmittel?
Verbunden mit den modernen Chiplesern dann unter dem Betrag xxx Euro sogar nur dranhalten und dann laden(oder sonst eben noch Code eintippen, so wie an vielen Tankstellen mit Tankautomaten). Fertig.

Meine Meinung wäre ja das man die Betreiber dazu zwingen müßte eben genau diese gängigen Zahlungsmethoden(ich zahle eigentlich zu fast 99% nur mit EC Karte) zu aktzeptieren ab einem gewissen Stichdatum.

Eigentlich könnte man alles was es bislang an Verbrennerzapfsäulen gibt(Preis/Einheit, entnommene Menge, zu zahlender Preis) ohne weiteres auf Ladestationen umlegen. DAS wäre transparent.
Natürlich würde man dann das Geschäft mit all den Abos verlieren(was wohl gut wäre, Energiepreise sollten einheitlich sein).
Alternativ, wenn man auf Abos besteht und damit auf Karten/Apps - gibt es ja auch bei Verbrennertankstellen und hier meist dort wo LKW um einen besseren Preis tanken können - Ladestationen „Members only“(die sich wohl nur an gewissen , stark frequentierten(z.b. manche SuC) Orten, rentieren würden).

Ich kann mir nämlich nicht vorstellen das sich das aktuelle, extrem unübersichtliche und Einsteigerabschreckende(DICKES Plus für die Supercharger hier, sofern sie weiter parallel ausgebaut werden) Ladesystem mit zig Anbietern, zig Apps/Karten langfristig wird duchsetzen können. Ich kann hier diejenigen Verbrenneranhänger die am Stammtisch über die Elektromobilität schimpfen sogar etwas verstehen - es ist einfach umständlich.

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