die können doch auf die Ladesäulen ihrer Autohersteller ausweichen.
An einer EnBW-Ladestation kann jeder e-Autofahrer laden, der die entsprechende Karte hat. Das gilt für alle anderen öffentlichen Ladesäulen genau so.
Das ist doch Quatsch. Es kann ja nicht das Ziel sein, dass jeder Hersteller ein proprietäres Netz an Lademöglichkeiten aufbaut. Das wäre zumindest ganz weit weg von nachhaltig. Toll, dass Tesla Wegbereiter für die Akzeptanz der Elektromobilität ist (war?!) - kann man sich aber auch nicht Jahrzehnte weiter drauf beziehen.
Ansonsten stimme ich zu: Gleiches Recht für alle.
P.s. mich hat auch vorhin geärgert, dass mal wieder Allego-Säulen defekt waren während am SuC entspannt geladen wurde.
Also mehr als eine freundlich interessierte Frage warum ich am HPC statt am SuC gegenüber stehe habe ich noch nie bekommen.
Kommt aber auch nicht so oft vor. Meist siegt die Bequemlichkeit der SuC, da ich auf Langstrecken oft die Familie dabei habe.
Ach die Keule schon wieder? Jeder mit seiner proprietären Lösung, schön getrennt mit jede Menge Inkompatibilität und Lock-In. So bringt man die Elektromobilität nicht weiter.
Alles legitim. Dem widerspreche ich auch nicht und begrüße das sogar. Dennoch solltest du den Teil hinter dem Semikolon nicht weglassen sondern mitbetrachten.
Es ist eine Frage des Miteinander. Wer mit solchen Sprüchen wie oben „zurückschießt“ macht sich an der Ladestation nicht gerade Freunde und beschädigt das Image der Community noch weiter.
Bitte präzise lesen Ich beschreibe eine Situation mal weiter die ich schon hatte. Wir waren mit zwei Teslas unterwegs mit Ladeflat bei Ladenetz, also inklusive Allego. Also haben wir nicht an den Supercharger-Stalls geladen, sondern an den beiden HPCs. Als ein e-208 ankam, haben wir das Auto mit mehr Akkustand an den Supercharger umgeparkt, damit jeder an seinen „Saft“ kommt und eben nicht künstlich warten muss.
Die Frage ob Teslas an öffentlicher Ladeinfrastruktur laden dürfen oder sollen stellt sich für mich garnicht, das ist selbstverständlich „ja“. Ich persönlich halte aber das „auf sein Recht bestehen“ nicht unbedingt immer für die sozial beste Variante.
Aber gut, ich schalte auch Leute mit meiner Ladekarte frei wenn sie sonst liegenbleiben würden…
Auch für dich: Präzise lesen. Hier ging es um das Belagern kostenloser Ladestationen durch Nicht-Kunden der Supermärkte. Und nach Standorttool ist da auch kein Fördergeld geflossen. Das ist weder legal (verstoß gegen AGB) noch legitim. Erst recht ist es menschlich völlig daneben, Kunden dieses Supermarkts anzupöbeln.
Und wie oben beschrieben: Wer für seinen Strom bezahlt darf meinetwegen gerne überall laden. Ob Supercharger oder nicht. Und nur so als side-note: Viele Anbieter bauen ohne Förderung, das bekannteste Beispiel dazu ist EnBW. Am Ende ist das aber egal: Wer bezahlt hat auch ein Recht auf Leistung. Sowieso: Das SuC-Netz ist längst nicht überall dicht so dass man auch als Teslafahrer auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist wenn man sich nicht völlig verbiegen möchte.
Die Frage ist halt, ob ich einen Ladepark mit Teslas zuparke, sich alle unterhalten wie geil doch Supercharger sind (die sie nicht nutzen) und dahinter bildet sich die Schlange derer, die nur dort laden können und nicht am SuC weil der nicht von Tesla freigegeben wurde. So ein Minimum an Altruismus und Miteinander schadet dem Ansehen der Community definitiv nicht.
mal grundsätzlich. An einer öffentlichen Ladesäule kann jeder laden, der hierfür Zugang hat. Fertig. Warum diese Überschrift und der Thread sein muss, hat eben andere Gründe. In der E-Auto Szene tummeln sich teilweise schräge Typen, missionieren, sind überheblich und haben für alles eine Antwort. Damit sind im Alltag viele „Normalos“ komplett überfordert, denen gehen die allermeisten Themen einfach komplett am Gesäß vorbei. Die wollen ein praxistaugliches E-Auto fahren und eben nicht missionieren.
Das ist allerdings eine deutliche Fehleinschätzung. Nur für etwa 15% der öffentlichen Ladepunkte (Q: Handelsblatt) wurde die Förderung in Anspruch genommen. Die zuletzt (Juni 2021) vom Bundesverkehrsmininsterium genannte insgesamt ausgezahlte Fördersumme aus dem fünfjährigem Programm „Förderung Ladeinfrastruktur“ belief sich übrigens auf 27,8 Mio. Euro
solche Fahrzeuge sind im Grunde viel wichtiger, als diese ich-muss-meine-18-km-ins-büro-auf-jeden-fall-ganz-wichtig-WICHTIG-schaffen-und-muss-da-jetzt-sofort-laden-müssen-tun.
Der Steuerzahler hat vorallem auch all die tollen Wallboxen finanziert, bei denen seit Monaten die Ladebuchsen noch in der Originalverpackung stecken. Eigentlich sollten wir jede Art der Subvention für E-Autos einstellen… wenn ich in den div. Foren höre, sind E-Autos doch der absolute Porno auf Rädern, alles sooo easy, geil und super. Einfach reinsetzen und alles geht von alleine. Zu was muss man so was fördern?
hää?
Laut aktuellen Bildungsreport sollten wir eher unsere Kinder mit 9.000 Euro fördern, als dumme Autos die bei den meisten eh pro Tag 23,5 Std. parken.
Schau es ist ganz einfach. Ohne das geförderte Drumherum hätte ich die finanziellen Mittel für den Wagen nicht gehabt. Dann würde ich halt weiterhin mit einem Verbrenner an den Kinderlein vorbeistinken. Such dir aus was dir lieber ist… Der Gesetzgeber agiert hier zum Glück nüchtern/sachlich und steuert/lenkt das was steuer- und lenkbar ist.
Du hast nicht präzise gelesen und nicht bemerkt, dass ich hier im Thread angesprochene Erlebnisse zitiert habe(Stromklau) und deinen Anekdoten gegenübergestellt habe. Ist schon ok, ich sehe du versuchst ein eindeutiges Bild zu zeichnen und Tesla Fahrer über einen Kamm zu scheren und auf dieses vermeintliche Imageproblem zu pochen. Daraus leitest du dann ab, dass man als eingebildeter Besserwisser mit schnöselhaftem Verhalten(=Tesla Fahrer) sich doch bitte extra anstrengen muss um als guter Mensch wahrgenommen zu werden. Das ist nun plötzlich die Pflicht eines jeden, der ein Produkt dieser Firma gekauft hat. Schon reichlich absurd. Als würde man BMW Fahrern sagen, sie sollen noch viel vorbildlicher Blinken als die Käufer anderer Marken. Dieses Konzept, das mich sehr an Sippenhaft erinnert, lehne ich ab.
Newsflash: die meisten Teslafahrer sind 0815 Normalos und nicht mehr die schrägen Pioniere und Cracks wie vor zig Jahren. Wenn heute jemand im Model Y neben mir parkt, dann nehme ich nicht an, dass der die 5 heißesten Themen aus den Elektronews hier im Forum kennt und ich mit ihm darüber schwafeln kann. Ich denke eher, dass er davon genervt wäre. Und auch sonst: ich habe wirklich überraschend viele Model S Fahrer im Urlaub getroffen, denen zB die geteilte Ladeleistung an den Stalls unbekannt war und die sich das überhaupt nicht erklären konnten. Teslafahren ist im Jahr 2022 kompletter Mainstream.
Ich bin ja zum Glück nicht täglich, wöchtentlich oder monatlich an öffentlichen Säulen, sondern fast nur bei Reisen/Urlaubsfahrten, die in meinem Leben leider nur eher im jährlichen Rhythmus passieren. Insofern kann ich es mir auch sehr leicht herausnehmen dort den good guy heraushängen zu lassen und mache das auch tatsächlich. Ladekarte herborgen, Platz freimachen für die hereinrollende 1% Katastrophe… habe auch schon Support gespielt und für Überforderte mit den Hotlines telefoniert. Den üblichen Fragenkatalog für interessierte Passanten oder Erstlader rappel ich auch zuverlässig runter, obwohl mir als Dank dann oft die üblichen Vorurteile entgegendonnern. ABER: wenn ich hart auf das öffentliche Laden angewiesen wäre, dann würde ich dort sicher nicht wöchtentlich den Hampelmann machen. Man wird ja nicht zum Spaß dort stehen, sondern weil es wohl nicht anders geht. Dann bin ich nunmal Kunde wie alle anderen auch. Vermutlich mit entsprechendem Tarif, fetter Grundgebühr(?) und gleichen Bedürfnissen. Da zeigst du mir dann, wie du dein regelmäßiges Ladeverhalten plötzlich umkrempelst, bloß damit hinter dir niemand 15-30min warten muss und womöglich denkt „ach so ein eingebildeter Tesla-hochwohlgeboren-Arsch“ schon wieder.
Ich finde du verlangst hier ein bisschen zu viel von den Leuten. Wie gesagt, ich muss mich nicht EXTRA anstrengen, bloß weil auf dem Auto das T klebt und das kann auch niemand von mir verlangen.
Die ersten 3 Jahre mit den Tesla waren recht chillig, da die Anzahl der E-Autos überschaubar war.
Wenn man dort jemanden an einer fremden Ladesäule getroffen hat, dann war die Begeisterung für die anderen nicht Tesla Fahrer gross, da die Fahrer sich im allgemeinen sehr für die Technik interessiert haben. Tesla war damals das Nonplusultra für viele, aber für die Masse einfach zu teuer.
Die letzten 2 Jahren waren noch okay, aber man merkt, das es immer anstrengender wird. Geiz ist geil Einstellung und erst ich dann du^^ Hybrid usw.
Wenn die Ladestation dann noch kostenlos ist, Popcorn nehmen und staunen^^
Habe ich ein paarmal beobachtet an verschiedenen Einkaufszentren wo es noch immer gratis laden gibt(sollte m.M. nach abgestellt werden) - sind nicht nur Tesla Fahrer die dann dort im Auto hocken und sich am Tablett was anschauen, also definitiv keine EKZ Kunden sind. Wenn man näher ans Auto geht merkt man richtig wie die meisten NOCH konzentrierter aufs Tablett starren
Somit kam ich als BEV Fahrer(kein Tesla) allerdings auch noch nie auch nur auf die Idee an diesen Gratisladestationen „anzudocken“.
Ich habe mich auch nie an diesen „Stadtwerketankstellen“(gab(gibt?) es in Österreich in ein paar Städten, u.a. Villach) stundenlang angestellt um meinen Diesel etwas günstiger zu bekommen.
Warum sollte ich das jetzt mit meinem Strom machen?
Das Teslafahrer an anderen zahlungspflichtigen Ladestationen (auch wenn ein SuC daneben steht) halte ich für legitim. Natürlich. Kunde ist Kunde.
Um zur Threadüberschrift zurückzukommen - es ist ja wie eigentlich überall nicht die breite Masse die zu einem schlechten Image führt(siehe auch BMW oder Audi ) , es sind die paar Hampelmänner die sich für was besseres halten basierend auf Ihrer Autowahl(wie gesagt, man liest es ja hier auch in ein paar Threads von manchen raus das offensichtlich ein MY/M3 jedem anderen Auto gegenüber überlegen ist), sich entsprechend benehmen und damit einer ganzen Automarke bzw. wichtiger, deren normalen Kundschaft nichts gutes dabei tun.
Das sollte man immer bedenken.
Ich verhalte mich „normal“ im Straßenverkehr und auch beim Laden - wie man es von einem erwachsenen Menschen erwarten sollte. Übertrieben freundlich zu sein nur um den „netten Fahrer“ zu spielen (außer das ist ein natürlicher Charakterzug des Menschen, dann ist es was anderes und man bemerkt das auch bzw. den Unterschied ) um positiv(st) wahrgenommen zu werden halte ich allerdings auch für übertrieben.
yep, und natürlich die Dieselsubventionen der letzten Jahrzehnten zurück fordern.
Hättest besser auch mal in der Schule besser aufgepasst dann würdest Du hier nicht nur dumm schwätzen.
Ich halte absolut nicht von Subventionen oder Förderungen. Das Problem ist nur das irgendjemand damit mal angefangen hat und nun muss man (fast) alles fördern weil sonst nicht funktioniert.
Warst Du emotional erregt, als Du diesen Beitrag geschrieben hast? Da sind so viele sinnentstellende Halbsätze, die es echt schwer machen, nachzuvollziehen, was Du meinst.