Service-Mängel Tesla Deutschland

Ich finde er hat bisher einen erstaunlich sachlichen Ton.

„Normalerweise“ stellt man sein Auto in eine max. 10 km entfernte Werkstatt, bekommt einen Neu- bis Jahreswagen als Ersatzauto (zahlt von mir aus symblosche 30€ pro Tag dafür) und holt sein Auto repariert und geputzt wieder ab…

da ist Tesla leider noch Meilenweit entfernt…

die Kombination aus "Konstruktionsmängeln, Qualitätsmängeln, Kostendruck, weit verteilten und wenigen SeC die dafür aber aber gescheit überlastet sind, führt dann eben zu solchen „Ergebnissen“…

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In welchem Einhornstreichelzoo lebst du denn?

Der Ton ist absolut korrekt!

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@R2D2:

Mea culpa - ich hätte übersehen daß du früher ins Dreieck :de:/:netherlands:/:belgium: (und damit auch :luxembourg:) zu Hause war.

Teile übrigens auch die Bedenken von @Simon_BY - dien Ton ist schon etwas verbesserungswürdig. Wünsche dir viel Erfolg damit das Fahrzeug nicht mehr knarzt.

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Echt ?

Bei mir würde das schon ganz anders abegehen. Aber natürlich immer freundlich.

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Zum Tonfall in der Werkstatt.

Meine Erfahrung zeigt:
Selbstverständlich immer höflich, das sollte ja generell im Leben gelten.

Wenn eine Werkstatt aber nicht mehr weiter weiß, dann nutzen die meisten das zu ihren Gunsten aus, unabhängig von der Marke.
Ab dem Zeitpunkt passiert bei mir der Wechsel vom Dr. Jekyll zum Mr. Hyde!!!:face_with_symbols_over_mouth:
Und zu 99% ist das notwendig damit was weitergeht.

Also ich bewundere deine Geduld, ich würde schon lange grün herumlaufen :joy::stuck_out_tongue_winking_eye:

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Also sorry. Tesla nimmt sich schon einiges raus.
Ich hatte mittlerweile drei erfolglose Ranger Termine wegen der Kelberreste an der Beifahretüre.
Termin #1: vereinbart vormittags
Ranger kam unentschuldigt dann erst um 15:00. ohne vorher Bescheid zu geben.
Wischt 45min mit dem tollen Induszriereiniger an der neuen Verkleidung rum, die aber noch schlechter aussah als die verbaute.
Termin #2: vereinbart vormittags.
Erneut bis 14:30 kein Anruf oder sonstiges. Den musste ich dann absagen. Auch im Homeoffice ist man nicht beliebig flexibel.
Termin #3: vereinbart vormittags.
Der kam tatsächlich bereits um 9:30
Folie ging gut ab von der Verkleidung. Keine Klebberreste. Ich schau etwas skeptisch und frage mich, wann merkt der das endlich:
Ranger holt Werkzeug; legt die Verkleidung neben dir Beifahrertüre und will umbauen. Ich so: das ist dann wohl die Verkleidung für die Fahrertüre! :see_no_evil:

Bei keinem der Termine kam es wie zugesichert zu einer Terminverienbarung durch Tesla. Ich habe jedes Mal das Ticket selber einstellen müssen.
Von wegen wir bestellen Ersatzteil und melden uns dann.
Da wird der Termin raus genommen wenn am Vorabend festgestellt wird: teile noch nicht da. Aber neu eingestellt wird der auch Wochen später nicht.

Was ist so schwer daran mal Bescheid zu geben, dass es wahrscheinlich später wird und ob das noch ok ist. Etc.

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DAS ist jetzt aber noch ganz normale Servicewüste Deutschland :frowning:

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In Österreich genau das selbe, egal ob Elektriker, Gärtner oder sonst irgendein Dienstleister.
Mein Elektriker für die Wallbox hat mich ständig am laufenden gehalten und alles zeitlich wie auch preislich eingehalten, da war ich völlig von den Socken. Hab ihm auch mehrmals gesagt, das ich so happy bin und das auch mit dem dementsprechenden Trinkgeld honoriert, obwohl es eigentlich normal sein sollte.

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Und Tesla Standard.

Mal abgesehen davon, dass man mit den Leuten aus der Werkstatt i.d.R. garnicht in Kontakt kommt, bin ich ein über die Maßen auf formvollendeten Umgang bedachter Mensch. Das hindert mich aber nicht daran, mich ebenso höflich wie deutlich zu artikulieren - bin tatsächlich kein Freund von amerikanischem Fake Smile. Ich sage z.B. jedem Service-Menschen, wenn es konfrontativ wird, dass er sich bitte nicht persönlich angegangen fühlen möge, er aber nunmal der Adressat meiner Reklamation ist. Wenn er dann immer noch nicht differenzieren kann, dann ist er im Service fehlbesetzt. Und versucht er mich gar nachweisbar zu belügen oder zu übervorteilen, dann nehme ich das persönlich und werde es auch.

Wenn - und darauf bezieht sich ja der Vorwurf mangelnder Sanftmütigkeit - Aggressivität als Vorwurf in den Raum gestellt wird, dann möge man sich doch zunächst mal mit der Ursache des schärferen Tons auseinandersetzen.

Wenn da - wie oben - jemand kommt und den Thread schon in den Anfängen mit völlig fremden Themen unlesbar zu machen droht, man ihn freundlich und humorig in einer Fußnote zur Ordnung ruft und er dann nicht nur pampig reagiert, sondern - nach ca. 6 Wochen Teslabesitz - hier mit seiner bisher naturgemäß ungetrübten Erfahrung den Eindruck erweckt, es seie bei Tesla alles bestens und der Sachverhalt damit nur pingelige Querulanz, ja - dann platzt mir der Kragen und der Ton soll einen solchen Saboteur dann auch vergraulen.

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Um nochmal etwas konkreter die Intention des Threads zu fokussieren:

Die Missstände im Tesla-Service sind nicht nachweislich auf Absicht zurück zu führen, aber sie sind bekannt und werden in Kauf genommen - der Jurist würde wohl von bedingtem Vorsatz sprechen. Tesla spart so gnadenlos beim Personal, dass diese Zustände systemimmanent sind. Und deshalb - kurze Abschweifung - finde ich es auch völlig daneben, dass der TFF-Verein hier übers Forum Freiwillige anheuert, die am Quartalsende bei Tesla auf eigene Kosten und eigenes Risiko Neukunden betreuen sollen. Das ist unangebracht, ein Bärendienst am Tesla-Kunden und angesichts von Stundensätzen jenseits 200€ ein liebedienerischer Kotau vor dem vermögendsten Mann des Planeten. Der Verein, der vorgibt, die Interessen seiner Mitglieder zu befördern, unterläuft damit die nötige Aufstockung von Personal. - Zurück zum Kernthema:

Ähnlich wie die Checkliste für die Neuwagen-Übergabe scheint es beim Thema Service überfällig, einen Handlungsleitfaden zu haben, wie der Ablauf solcher Vorgänge auch über längere Zeit zu dokumentieren ist. Kurz: Ich erhoffe mir hier Anregungen, wie man Service-Prozesse praktikabel dokumentiert, um nötigenfalls eine wirkungsvolle Handhabe bei gallopierndem Service-Versagen zu haben.

Normalerweise beginnen solche Prozesse ja völlig harmlos und man merkt viel zu spät, dass man Gefahr läuft, sich an einem Apparat aufzureiben, der sich verschlossen wie eine Auster gibt und ebenso glitschig wird, wenn man Offenheit braucht.

Tesla rückt ja nichts raus. Eher nagelt man einen Pudding an die Wand, als von Tesla Arbeitszettel zu bekommen, und fast jeder Schriftverkehr via App kann nur als Hardcopy, also Grafikdatei, archiviert werden. Wichtige Unterlagen, wie z.B. Garantievereinbarungen - verschwinden aus dem Kundenkonto und werden stillschweigend durch geänderte ersetzt. Schriftliche Bestätigung mündlicher Zusagen werden verweigert und Beschädigungen - glaubt man etlichen Berichten hier - einfach nicht als dort verursacht anerkannt.

Man bekommt noch nicht mal mündlich valide Informationen, was überhaupt gemacht wurde und soll darauf Vertrauen, dass die einzelnen Mitarbeiter Ehrenmänner sind, was bekanntlich schon rein statistisch ausgeschlossen ist. Eine Notwehr am Rande der Legalität kann ja nicht ultima ratio sein - jedes Gespräch aufzeichnen, um bei Bedarf nachträglich Protokolle erstellen zu können.

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Ernsthaft? wegen Kleberesten an der Türverkleidung?
Ja, man zahlt Geld und möchte ein sauberes Auto, aber etwas übertrieben kommt mir das jetzt schon vor.

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In einem anderen Thread wurden Klebereste als Schadensursache für etwas ausgemacht.
Dort haben Klebereste an der Unterseite der Windschutzscheibe für einen Defekt an den Scheibenwischern gesorgt.
Also ja, wer nicht in der Lage ist, an einem Neuwagen die Klebereste ordentlich zu entfernen, der sollte nicht meckern, wenn der Kunde das dann beanstandet.

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Das war aber doch nicht seine Kernaussage, und selbst wenn - wenn es der Ranger nicht schafft, in einer ¾ Stunde Kleberflecken zu entfernen, dann war das von Beginn an ein eindeutiger Servicefall.

Warum muss immer wieder ein Haar in der Suppe gesucht werden, wenn man zwar zum eigentlichen Thema nichts beitragen kann, aber trotzdem eine Meinung abseilen will.

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Ja. Die Oberfläche ist beschädigt, weder an der vorhandenen noch an einer neuen war der Techniker in der Lage das zu entfernen.
Ist mehr als 30x20cm groß.

Welche Mängel hast du an DEINEM Fahrzeug akzeptiert und nicht beheben lassen?

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Gute Frage. Und falls die Antwort größer als Null: Wie oft hast du (also b4it) insistiert, bevor du resigniert hast? :scream:

das Haar in der Suppe, wenn drei Termine nur wegen Kleberesten vereinbart wurden.

Ich hatte bisher zwei Termine, der Ranger hat seine Arbeit ausgeführt und gut ist. Ja, beim Scheinwerfer hätte ich auch meckern können, dass er 1mm über steht, aber was erwartet ihr, das ist kein deutsches Auto. Und er hat kurz vor dem Termin angerufen ob die Zeit für mich ok ist, klar nervt es wenn man warten muss, aber bei anderen OEMs kenne ich das eher so, dass man umständlich einen Termin in der Werkstatt vereinbaren muss, dann muss ich dort hin fahren und warten.

Klebereste hab ich auch…

Bei mir ist das auch so. Aber die im SeC haben mir gleich gesagt, dass man das nicht verbessern kann, weil der Kotflügel zu weit vorne steht. Den Scheinwerfer kann man nicht mehr weiter in den Kotflügel zurückschieben. Hier sieht man auch gut meine nicht bestellte Zweifarbenlackierung:

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Niemand hier in diesem Forum hat ein Fahrzeug, an dem er nicht irgend etwas Irreguläres auf sich beruhen lassen würde. Im Gegenteil, der gemeine Tesla-Kunde ist offensichtlich überaus tolerant. Aber eine lose Motorbefestigung ist keine vergessene Fluse im Handschuhfach - und Wortbruch ist kein Service.

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