Service Center Freiham

Mir erschließt sich der Sinn der ganzen Aktion nicht.

  1. AT Zimmermann nimmt keine Kunden an. Warum macht er dann ständig auf sich aufmerksam?
  2. Dokumentiert ist letztlich gar nichts, somit nicht überprüfbar.
  3. Dem Kunden wurde die Möglichkeit genommen, bei Tesla ggfs. zu reklamieren.
  4. Der Kunde musste die Reparatur bezahlen.
  5. Tesla wird zu Recht jegliche Kulanz/Garantie/Gewährleistung aufgrund der Videos ablehnen.
  6. Eventuell bekommt AT Zimmermann massiven Ärger mit Tesla.

Wer hat jetzt von der Aktion irgendwas?

Ich bin mittlerweile übrigens außerordentlich zufrieden mit Freiham.

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Das liegt aber an Tesla und deren Firmenpolitik und nicht an AT-Zimmermann. Meiner Meinung nach übertreibt AT-Zimmermann teilweise mit der Genauigkeit, aber das was die SeC teilweise abliefern, ist eine absolute Katastrophe… Ich kann ein Lied davon singen, müsste den ersten Beitrag in meinem Thread mal wieder updaten, bin mittlerweile bei 24 Service-Terminen… Ich liebe die Marke, aber der Service ist - wie Jürgen sagt - faktisch nicht vorhanden. Wenn man ein Problem hat, das praktisch jeder hat, wird es schon gelöst, aber sobald es irgendwas komplexeres ist… Katastrophe. Ich hab das Auto mal mit Scheibenwischer zurückbekommen, die 20 Grad zu hoch waren… Das sieht jeder sofort beim Einsteigen, wenn die Scheibenwischer in etwa auf Höhe der Scheibenwischer Service Position stehen… Und da wollen die was von Qualitätskontrolle erzählen…

Und das stimmt nach meiner Erfahrung in Freiham genau nicht mehr.
Mir haben die aufgrund Ihrer Flexibilität und Kundenorientierung kurzfristig den Urlaub gerettet.
Dass, was Herr Zimmermann negatives berichtet, ist genau das Gegenteil davon, was ich in letzter Zeit in Freiham erlebt habe.
Und ich verlasse mich in erster Linie auf meine Erfahrungen und nicht auf youtube Videos.

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Gibt schon Erfahrungen die macht man bei 180km/h nur einmal.

Also ich habe habe von keinen reisserischen Meldungen in der Presse gelesen, dass sich ein Model 3 bei 180km/h auf der Autobahn aufgrund mangelhafter Montage der Lenkung zerlegt hätte.

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Das stimmt, ist noch keiner auf der Autobahn auseinander gefallen. Ein Dach ist mal weggeflogen und ein par Lenkräder sind abgegangen durch Pfusch (Kein Kleber, keine Schraube) und auch nicht in Freiham. Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass wie auf die persönliche Erfahrungen von LudwigII nicht vertrauen können.
Mir bereitet die schlechte Bezahlung und Unterbesetzung sorgen. Das wirkt sich sicherlich auf die Arbeit aus, wenn schlechter ausgebildetes Personal eingestellt wird. Wenn da eine falsche Schraube genommen wird, weil die richtige nicht da ist damit das Auto vom Hof ist, haben wir ein Problem.

Ich fahre mit meinen in Freiham gewarteten Ps manchmal auch deutlich schneller, macht nichts.

Sind die wirklich so schlecht bezahlt?
In Grünheide war es ja so, dass Tesla bei der Einstellung für dortige Verhältnisse sehr gut bezahlt hat.

Ich glaube auch nicht, daß die in Freiham so schlecht bezahlt sind, weil sonst geht das Personal woanders hin. Mechaniker werden in München zuhauf gesucht.

Unterbesetzung weiß ich nicht, aber das ist mittlerweile in jeder KFZ Werkstatt in den Ballungsräumen so.

Bei insgesamt wie viel Millionen bisher produzierten Autos ist das passiert?

Da würde ich mir eher bei Mercedes Sorge machen:
https://www.kba-online.de/gpsg/auskunftlisteServlet

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ich versuche mal eine relativ nüchterne Analyse:

  • Das Auftragsbuch von AT-Zimmermann ist randvoll und er nimmt schon seit langer Zeit keine neuen Kunden mehr auf.
  • Das ist nun schon der dritte Teil, in dem es um einen Fall von Tesla-Triebwerk geht.
  • Wenn dort wirklich so geschlampt wird, müsste doch bei den vielen Fahrzeugen die bei ATZ durchlaufen viel mehr „verehrende Fälle“ aufschlagen, übe die er dann auch sicher berichten würde.
  • „Nicht geschimpft ist genug gelobt“ sagt man ja landläufig. Über die Fälle wo alles gut geht (was ja auch selbstverständlich sein sollte) hört man in der Regel nichts. Daher ist es von außen sehr schwer, die Quote von Problemfällen zu beurteilen.
  • Und zuletzt: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es in der Regel auch zurück. Wir kennen die genaue Kommunikation zwischen Tesla und Kunde nicht und daher ist es mir auch nicht möglich, ein Urteil über die Reaktionen der beiden Seiten abzugeben.
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Gemäss den ATZ-Videos weisen m.E. praktisch alle untersuchten Autos ab Werk oder Service-Center Mängel bei der Spur- und Achsvermessung sowie bei der Scheinwerfer-Einstellung auf.

Zudem erscheinen unter dem Suchbegriff Service-Center viele Videos, in denen weitere Mängel nach SeC-Reparaturen beschrieben werden.
Nur der Name dieser Service-Center wird meistens nicht im Titel genannt. :wink:

Die Videos dienen nach meiner Ansicht teilweise zur Mitarbeiterwerbung, weil Zimmermann mehrmals erwähnt hat, dass er die Stelle wechseln würde, falls Vorgesetzte ihn zu unsorgfältiger Arbeit auffordern.

Also der TÜV war mit der Scheinwerfereinstellung bei mir zufrieden. Die Achsvermessung steht zwar noch noch aus, aber vom Reifenbild her erwarte ich keine Horrormeldung.

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Das mit der Dunkelziffer ist aber überall so und durchzieht sämtliche Beiträge hier im Forum wo sich jemand (ob zurecht oder nicht) beklagt.
Wenn ich das Gejammer wegen der USS mitbekomme wo hier viele tausend Beiträge zusammen gekommen sind und wieviel tausend Kunden mit dem Fahrzeug fahren ohne nur ein negatives Wort drüber zu verlieren…
Was man mitbekommen wird ist immer das negative denn wenn man mit etwas unzufrieden ist geht man in die Öffentlichkeit (Forum) und sucht nach Lösungen…entweder findet man diese oder man findet Gemotze. Wenn gemotzt wird reiht man sich ein oder man sagt „alle motzen das muss ja Schrott sein…obwohl man selbst nicht betroffen ist“

Die Frage ist aber auch wie häufig findet diese Reparatur bzw Reklamation in diesem sec statt…

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Ja, das so ist das bei meinem 2019er LR auch. Scheinwerfer waren ohne Mangel, Reifen sehen gleichmäßig abgefahren aus. Querlenker wurden vom TÜV und wider der Erwartungen des TÜVs nicht bemägelt sondern für sehr gut befunden. Das ganze Auto war mägelfrei nach 3 Jahren und 40.000km obwohl es ordentlich getreten wurde.
Von daher lasse ich auch keine Achsvermessung machen und lasse beim Reifenwechsel immer immer direkt eine Sichtprüfung der Querlenker machen. Bisher sehen sie gut aus.

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Dann haben wir drei Ausnahmeteslas mit leichten Schwächen in der B Note.
Scheinwerfer sind bei allen richtig eingestellt. Spur bei zweien von drei.

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Gemäss den Videos hat AT-Zimmermann einen höheren Anspruch bei der Achs- und Spureinstellung als den Tesla-Standard. :wink:
Jedoch erinnere mich nur an ein im Video gezeigtes Auto, bei dem die meisten oder sogar alle Werte ab Werk bzw. SeC grün statt rot angezeigt wurden.

Tesla bringt Millionen von Autos auf die Strasse und die werden schon wissen, welche Masse die richtigen sind.
Sofern ich mir den Maßstab selber setze, kann ich die Toleranzen so eng setzen, daß kein Hersteller die erfüllt.

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Ich habe - nicht zum ersten Mal - positive Erfahrungen in Freiham gemacht.
Am Mittwoch, den 02.08., 9.00, wollte ich einen Termin für eine end of warranty Inspektion und die erste (nach vier Jahren) Inspektion machen.
Erster Termin wäre um 13.00 gewesen und sonst auch weitere am Donnerstag und Freitag. Alles viel zu knapp für mich, daher einen Termin für Montag, 07.08., 13.00 gebucht.
Voraussichtliche Fertigstellung allerdings unter Vorbehalt, weil Tesla meinen PTC Heater nochmal überprüfen wollte, den sie im April eingebaut haben.
Zusätzlich war auch noch nicht geklärt, ob ich das Vlies, dass mir kaputtgegangen ist, woran ich sicher auch einen gehörigen Teil Schuld hatte, bezahlen muss.
Ich habe dann einen Kostenvoranschlag in Höhe von 1098€ bekommen.
Das ist dann dabei raugekommen:


Und eine sehr angenehme Kommunikation:

Das Auto wurde innen gereinigt, was sicher kein Spaß war und war heute Mittag fertig.
Deutlich billiger als im KV angegeben war es auch noch.
Das Vließ und dessen Einbau musste ich nicht bezahlen

Ich wüsste nicht, was da hätte besser laufen können.

Edit: Mein Armaturenbrett klappert auch nicht mehr. Schade, ich hatte mich so dran gewöhnt und den Kosenamen (im Vergleich zu meinem MiC P) „Klapperkiste“ muss ich jetzt wohl ändern.

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So eine positive/ freundliche Kommunikation hätte ich mir auch bei meinem Problem (Knuckel defekt) gewünscht und nicht gleich auf ein anderes Fahrwerk, weil verbaut, die Schuld ziehen /geben, was definitiv nicht stimmt!
Vielleicht geht’s in Freiham wieder besser , wie schon mal war!

Ich war jetzt zum dritten Mal binnen 4 Monaten in Freiham, aber nicht weil das Auto so mies ist.
Beim ersten Mal ist er wochenlang dort gestanden, weil der PTC heater kaputt und nicht lieferbar war, aber da können die in Freiham nichts dafür, daß die Teile nicht lieferbar sind.
Der PTC Heater ist auch ein sehr spezieller Fall.
Die neuen ab (2020?) haben den eh nicht mehr.
Beim Vließ (haben die neueren m.W. auch nicht mehr) war ich schon arg mit Schuld. Mitte Mai hat es bei uns nur geregnet und mein Sohn und ich sind tagelang durch die tiefsten Pfützen gefahren, die wir nur finden können, weil es so schön spritzt und dann saugt sich das halt voll.
Als ich dann sehr schnell (200+++) über die Autobahn gebraust bin, war am Dienstag, den 23.05., abends um 22.00 hat sich das dann verabschiedet.
Das war insofern blöd, weil wir am darauffolgenden Wochenende beide Autos dringend brauchten, weil wir in die Toskana mussten.
Am Freitag Nachmittag haben die eines eingebaut, zahlen musste ich gar nichts.
Jetzt ist noch ein Rangertermin beim P offen, weil das Lenkrad eine Falte hat. Den ersten hat Tesla mit zeitlichem Abstand abgesagt, weil kein Lenkrad eingetroffen war, jetzt ist eines da, sie haben uns Bescheid gesagt und ein Rangertermin wurde vereinbart. Koordination ging auch sehr transparent über Freiham.

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Hallo Zusammen,

ich wende mich an euch mit der Bitte um Ideen oder Tipps wie ich in meiner Situation weiter verfahren soll?

in meinen fast 4 Jahren als Besitzer eines M3P(2020; 95t km) hatte ich schon das ein oder andere kuriose SeC Erlebnis und trotzdem konnte nichts die Freude und die Begeisterung an diesem Auto dämpfen…

Um so mehr schmerz die jetzige Erfahrung:

Am 05.11. zeigte der Bildschirm Probleme mit der Feststellbremse an. Um keine Zeit zu verlieren habe ich direkt einen Servicetermin im SeC Freiham (Triebwerk) für den 13.11. gebucht.
Am Abend des 9.11. war die Bremse hinten links fest und ließ sich auch nach diversen Versuchen mit dem RoadService am Telefon nicht lösen. Da keine Garantie, musste ich das Auto auf eigene Kosten nach Freiham schleppen lassen (ca.60km).
Ab hier beginnt der Wahnsinn:
Für den bestehenden Termin am 13.11. informiere ich das SeC, dass das Auto vor Ort ist und sich der Zustand bzgl. Feststellbremse geändert hat (von Warnmedlung zu blockiertem Hinterrad).
Als Antwort bekomme ich, dass ich das Auto abholen soll und zu einem neuen Termin ab dem 22.11. wieder bringen soll, da die Ersatzteile nicht verfügbar sind…
Etwas verwundert aber nicht sonderlich überrascht antworte ich, dass es zum gangbar machen evtl keine Ersatzteile braucht und ein Reparaturversuch unternommen werden soll. Nach einigem hin und her verschiebt Tesla den Termin auf Ende November ohne Reparaturversuch. Seitdem warte ich nun seit über 5 Wochen auf das Ersatzteil (wohl der Bremssattel). Auf Nachfragen reagiert das SeC meist eher abweisend bis genervt.
Natürlich gilt hier keine Garantie, keine Kulanz, kein Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug.
Für 85€/Tag wurde mir ein Loaner angeboten (allerdings ohne Garantie, dass auch einer verfügbar ist wenn ich komme um ihn zu holen).
Der voraussichtliche Abschluss der Reparatur wurde mittlerweile auf den 29.Nov. verschoben mit dem Kommentar „der Lieferant meldet Lieferschwierigkeiten“.

So. Ich bin sicher, dass Tesla Verträge mit Lieferanten hat und vermutlich haufenweise Geld dafür bekommt wenn der Lieferant nicht liefert.
Ich trau mich auch zu behaupten, dass die Teile verfügbar wären aber die Motivation seitens Tesla gering ist, mit einem Teil ein Auto außerhalb der Garantie instand zu setzen… Prio haben hier die Neukunden sowie Fahrzeuge innerhalb der Garantie.

Zu den Kosten die sich gerade anhäufen:
Für das Abschleppen musste ich 120€ aufgrund der Distanz zuzahlen.
Da ich ein Auto gekauft hab weil ich (südlich von München) auf ein Auto angewiesen bin muss ich mir ein Auto leihen.
Rechnet man ca 50€/Tag und mittlerweile etwa 250€ für Sprit komme ich auf aktuell etwa 2100€ ohne dass mein Auto im SeC auch nur angerührt wurde…

Randnotiz: Im Juli bei ca. 90t km hab ich alle Bremsen im SeC Freiham erneuern lassen (Scheiben und Beläge).

Bis vor kurzem habe ich mir Gedanken zu potenziellen Nachfolgern gemacht und schwankte zwischen dem neuen Model3, einem Model Y oder wieder einem jungen gebrauchten M3P… Das Erlebnis gerade lässt mich leider stark zweifeln.
Ich weiß die Situation ist bei anderen Herstellern evtl. auch nicht besser. Aber bisher hab ich bei noch keinem Hersteller so eine unterirdische Kulanz-Bereitschaft erlebt wie ich sie gerade bei Tesla erlebe.
Ich kann als Kunde, der 2020 bereit war viel Geld in einen Tesla zu stecken weil er von dem Konzept und dem Auto überzeugt war, weder etwas für den Defekt noch für die Lieferschwierigkeiten, bin aber in der Geschichte trotzdem der einzige, der einen Schaden davon trägt…

Also soviel zu meiner Story… Was bleiben mir für Möglichkeiten?
Muss ich mir ein anderes Auto zulegen um die Kosten zu deckeln und versuchen das M3P zu verkaufen sobald es repariert ist (falls das überhaupt noch passiert und falls jemand in Anbetracht der Situation bereit ist so ein riskantes Investment einzugehen)?
Muss ich rechtliche Schritte einleiten um weiterzukommen?

Bitte entschuldigt, dass hier viel Frust mitschwingt aber ich bin wirklich ratlos…

Danke euch und liebe Grüße,
Michi

Warum sollte Tesla Garantiefälle bevorzugen? Kosten doch nur mehr Geld, als wenn der Kunde das zahlen muss. ein fester Bremssattel ist im übrigen bei der Laufleistung kein Garantiefall und woanders ebensowenig auf Kulanz.
Und was die Lieferschwierigkeit angeht, der Lieferant hat im Regelfall nur einen Vertrag für Neuteile und muss bei eigenem Lieferverzug dafür aufkommen. Gilt jedoch nicht für Ersatzteile. Diese müssen extra bestellt und Produziert werden. Da hat dann aber erst mal der erste Vertrag Prio ggü. dem Zweitem.
Was die Kosten für Ersatzwagen angeht, dann sind diese auch bei Garantiefällen von dir zu tragen, da Tesla keine Mobilitätsgarantie anbietet.
Da hilft nur eine extra Versicherung bzw. ein Schutzbrief, der auch Defekte mit abdeckt. Dann stehst du nicht ohne Auto da.