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Serienproduktion des Model 3

5.000 Model 3 pro Woche…d.h. alle 2 Minuten ein Fahrzeug?

Ich halte das für unmöglich.

Es ist die Frage, wieviel parallele Fertigungs-/Produktionslinien es gibt.

Meiner Erinnerung nach gibt es eine für Model S und eine für Model X.
Bei 2k bis 2.2k / Woche wären es in der Spitze 1.1k je Linie pro Woche.

Jetzt die dritte nur für das Model 3. Und die soll Ende 12/17 auf 5k/Woche fahren.

Model T war in etwa 1 pro Sekunde?

Die laufen ja sicher auf mehreren zeitlich versetzten „Bändern“, 90s takt war Ende der 90er bei Daimler schon im Lastenheft gestanden und nun gibts mehr Roboter.
Anspruchsvoll ist es sicher aber lieber die Qualität stimmt… Und die haben ja auch nicht nur Anfänger an Start. Und eigentlich dauert mit dass noch zu lange, nur was nützt es?

Das m3 setzt die Messlatte und die Dino Hersteller haben keinen Grund dass Preis Leistungsverhältnis mit ihren Fabrikaten zu unterbieten.
Also entweder nimmt man einen Tesla oder man lässt es, ich für meinen Teil kaufe den Lügen Baronen nichts mehr ab.

Gebt dem Ganzen doch mal 2 - 3 Jahre Zeit. Ende Jahr wird das wohl nix, aber Ende 2019, why not? :smiley:

Ich sehe das locker. Bislang wurde zum Model 3 zeitplantechnisch alles eingehalten.
Und es wurde nicht nur angekündigt, sondern dieses Mal sogar Ende Juli schon erste Fahrzeuge an die Kunden übergeben. Das Ding rollt. Langsam aber sicher.

Und das zu einer Zeit wo viele Hersteller mit 2019/2020 ankündigen.

Ich denke, Tesla ist schon bei Model 3 Phase 2. Die nächsten Factories planen. Wenn Ende 2018 die 500k run rate erreicht wird, möchte man sicherlich nicht anhalten.

In 2020 will man die 1000k run rate erreicht haben. Da müssen die aber mächtig reinhauen. Wenn ich sehe, wie lange man für die Gigafactory braucht…auch wenn die nächste flotter entstehen kann …(weija)

Ich habe keine Zweifel, dass Tesla das schafft. Aber den Zeitfaktor kann man nicht austricksen.

Ich denke, dass der komplette Fokus auf dem Model 3 liegt.
Und ein Großteil der Investitionen/Ressourcen da momentan reinfliessen.
Dazu:
Es laufen momentan Ausbauten im Werk Fremont, die Gigafactory 1, die GF 2 in Buffalo…
Da gehen momentan Milliarden für weg.

GF 2 ist aber PV, oder?

Das Model S & X werden auf der selben Produktionsstraße gefertigt, ab & zu sieht man Bilder, da stehen die beiden in gemischter Reihenfolge auf „auf dem Band“.

Das Model 3 hat eine komplett neue Produktionsstraße bekommen, mit modernster Technik, die locker die 3 fache Menge an Autos pro Woche wie zu Toyota/GM-Zeiten produzieren kann. 6.000/Woche waren es damals, jetzt können es ca. 18.000/Woche werden, macht dann im Jahr ca. 936.000/Jahr, was ja ungefähr der Maximal-Kapazität seitens Tesla entspricht.

Ja. Ist aber ja mittlerweile in Tesla integriert und benötigt zum Auf-/Ausbau der GF2 auch entsprechende Kapazitäten/Finanzmittel. Aktuell werden gewisse Teile im (neuen) PV Bereich ebenfalls in Fremont gefertigt, bis die GF2 in Buffalo den Betrieb aufnehmen kann. Bindet halt auch Platz, Kapital und Personal in Fremont. Dazu ist die Frage, ob der Bau und Transport der DriveUnits für das M3 in der GF1 in Nevada -> Fremont nicht unwirtschaftlich ist. Oder ob das später auch wieder wechselt.

Die Umbauten im Werk Fremont waren mWn bis Ende 2020 eingereicht. Dann soll die Fläche dort ja fast verdoppelt werden. Bis das alles soweit ist, dürfte auch GF1 fertig sein.

@Fritz
Meine letzte Info war 1 Linie S (die alte) und eine 2. Linie für X (die aber auch S kann)
Dafür kann die alte Linie S kein X. Das waren meine Infos vor dem Umbau/Einbau der Linie Model 3 und der einen Woche Pause im Februar 2017. Aber man kommt ja nicht mehr mit allen Dingen mit, soviel ändert sich.

18.000 Model 3 / Woche halte ich für ein Himmelfahrtskommando auf einer einzigen Linie.
Das ist der Speed in der Fertigung, wo Menschen nicht mehr mithalten. Das geht nur vollautomatisert.

7 Tage / 24×60 = 10.080 Minuten. Das auf 18.000 Fahrzeuge - Knapp alle 35 Sekunden ein fertiges Auto - auf einer einzigen Linie.

Dort sieht man, dass die Kurve bei 5.000 Autos schon abflacht.
Inwiefern das die Realität abbildet, wird sich zeigen müssen.

Juli 2017 = 30 Stück
August 2017 = 100 Stück
September = 1.500 Stück
Oktober 17 =
November 17 =
Dezember 17 = 20.000 Stück

Ich denke, es werden in 2017 nicht mehr als 40.000 Model 3 fertig produziert und ausgeliefert.

Genau das wurde auch schon so kommuniziert. Aus der einen Linie, die es aktuell gibt, sollen Ende 2018 knapp 10.000 Autos pro Woche kommen (also eine Kapazität von 500.000 / Jahr erreicht sein). Das ist auch sehr ehrgeizig, aber nicht so weit weg von der Realität wie die Zahlen mit denen du operierst…

Um nochmal auf die Taktung/Fertigungsgeschwindigkeit zurückzukommen:

(aus 2008)
Schnellste Produktion Deutschlands bei Ford in Köln

Mercedes Benz - 30 Stunden Produktionszeit bis 2020

Durchlaufzeit und Taktzeit stehen zwar in Zusammenhang, das eine lässt aber keine direkten Rückschlüsse auf das andere zu.

Anders – zugespitzt – gesagt: Du kannst auch 5 Wochen für ein Model 3 brauchen und trotzdem alle 35 Sekunden eines fertig machen, wenn du gleichzeitig alle 35 Sekunden ein Neues anfängst.

Naja, die Zahlen sind aus 2008, also fast 10 Jahre alt und Tesla hat aktuell die modernste Robotergesteuerte Fertigungsstraße der Welt installiert, die Zahlen wird Tesla schon hinbekommen.

Ich hatte das so verstanden, dass die erste M3-Linie 250.000 pro Jahr machen soll und dann nächstes Jahr eine zweite M3-Linie für die anderen 250.000 /a gebaut wird.

Musk sagte ja auch, dass die M3-Linien 5 mal so schnell sind, also max. 1000/Woche auf den MS- und MX-Linien, aber max. 5000/Woche auf den M3-Linien.
Und auch das ist schon sehr „sportlich“ …

Du hast Recht @Elektroniker.