Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Serienproduktion des Model 3

Ich hatte mir vor 16 Tagen erlaubt zu fragen warum die Serienproduktion Model3 -
nach meinem Verständnis - so langsam anläuft…(auch gemessen am Anspruch des gesamten Projektes bezahlbare e-mobility mit gutem Design und innovativer Technik für viele Menschen schnell zur Verfügung zu stellen…)
Ich habe seitdem verschiedenartigste Sichtweisen , Antworten, Pseudoantworten Ideologien, „MEINUNGEN“ ( ich rate sehr dazu sich die Definition von Meinung mal zu Verstand zu bringen!!!) u.a. erhalten…
Ich habe inzwischen zu diesem Thema weiter viel gelesen und recherchiert…
Und inzwischen hat ja auch das launch-event und die Bekantgabe vieler neuer Details
zum Model3 und seiner Produktion stattgefunden…
Für mich zeichnet sich dabei leider ganz klar ab - (und meine
„Vorahnung " wird leider bestätigt“)-dass es ein großes Problem und ein Fehler ist die Gunst der Stunde nicht zu nutzen und das "Dieseldilemma"etc., den technologischen Vorsprung und die große Nachfrage nach dem Model3 nicht besser in Marktgewinne umzusetzen!
Ich habe großen Respekt vor den Visionen von Elon Musk…
Und dennoch verstehe ich nicht das er seine Kraft so aufsplittet…
SpaceX und Hyperloop sollten zurückstehen und könne warten…
Jetzt und nur jetzt sollte der erarbeitete Vorsprung und Pioniergeist gegenüber den althergebrachten Verbrennungsmotorherstellern und der unsäglichen „Öllobby“
verteidigt werden und in eine Vormachtstellung einer Marke umgewandelt werden die
technologisch und ökologisch weltweit die besten Autos baut.
Wenn man diesen großen Anspruch hat muss man sich die besten Leute holen
und muss die selbst so angefachte Nachfrage schneller befriedigen !
Tut man das nicht wird man schon in 1-2 Jahren von den „althergebrachten“ Autoherstellern kopiert ,ein- u. überholt …und ausgelacht…
Man muss viel schneller verschiedene Modelle ( z.B. Ein T-Modell) kreieren und in Serie in großen Stückzahlen produzieren…
Man benötigt dazu geistige Ressourcen,größere Produktionsstellen und man muss entsprechende Leute dazu abwerben die solche großen Serienproduktionen „installieren“ können…
Dazu benötigt man finanzielle und geistige Ressourcen…
Diese werden leider in Projekten wie SpaceX und Hyperloop vergeudet
Das ist sehr schade

+1

Eine Fertigung bzw. eine Produktion zu planen, zu organisieren, aufzubauen und einzustellen, einzutakten und Arbeitsschritte und Abläufe zu optimieren ist ein extrem aufwändiger Prozess.

Finanziell, logistisch und personell. Auch wenn die laufende Produktion an sich dann schneller ist/abläuft als vieles zuvor, sind die Schritte die bis dahin getätigt werden müssen nur bis zu einem gewissen Grad verkürzbar. Ich sehe da bislang kein Verzug und es läuft so, wie a) der Platz vorhanden ist, b) die Maschinerie vorhanden und einsatzbereit ist, was c) Finanzmittel benötigt und d) es der eigene Anspruch an die Qualität des produzierten Produkts entspricht.

SpaceX und Hyperloop sind eigenständige Firmen/Gesellschaften und nehmen kein Kapital und keine Ressourcen von Tesla weg.

Bones fasst es gut zusammen, denn Elon Musk ist zwar einer der geistigen Väter, jedoch hält er nicht alle Entwicklungs- und Fertigungsarbeit in seinen Händen, sondern organisiert als CEO.
Der überwiegende Teil der Arbeit wird durch Mitarbeiter in verschiedenen Stufen abgearbeitet und geleistet, Musk tut, was er tun kann aber den Bezug zur Fertigungsgeschwindigkeit und den von ihm vorgeschlagenen Ideen zu ziehen, ist zu kurz gedacht, da -wie gesagt- sein Anteil an der tatsächlichen Umsetzung in diesen Größenordnungen sehr begrenzt ist. Es käme ja auch niemand auf die Idee einen Dieter Zetsche für den Arbeitsaufwand eines Modellhochlaufs in der Hinsicht verantwortlich zu machen - allein in der Verteilung und Zuweisung der Arbeitskräfte wäre das möglich, aber auch hier kann man nicht unbegrenzt Menschen einstellen, dafür braucht es Büro- und Werkstattflächen, die finanziellen Ressourcen und geeigneten Arbeitskräfte.

Zudem muss man auch sagen, dass SpaceX keine Todgeburt ist, sondern -wie Tesla im Fahrzeugmarkt- die Raumfahrtindustrie auf den Kopf stellt, in einer Art und Weise, die zu unser aller Vorteil ist. Musk, macht, was Musk machen kann und wo er verantwortlich für sein kann. Der Markthochlauf des Modell 3 war ursprünglich um zwei Jahre später geplant gewesen, erst durch die massenweiße Reservierung des Autos wurde dieser um die besagten zwei Jahre vorgezogen auf 2018. Das ist eine unheimliche Leistung, die bewältigt und erreicht werden muss und Musk sagte nicht umsonst zu seinen Mitarbeitern, dass ihnen einen wirklich großen Dank zukommen soll, sie leisten das meiste von dem, wovon wir alle mit möglichst baldigen Model 3 Fahrzeugen von profitieren.

Alles Gute!

Des Weiteren ist Herr Peter Hochholdinger (Ex. Audi Produktionschef in Ingolstadt; zuständig für >500.000 Autos/Jahr) für die Tesla Produktion zuständig.

Das Gegenteil ist der Fall. Tesla hat die gegen den ursprünglichen Plänen die Prodution von M3 stark beschleunigt.
2014 waren noch 60.000 M3 für 2018 geplant. Jetzt sind ~400.000 für 2018 geplant. Ob das gelingt, ist fraglich.

Ich hoffe, Tesla kann die Pläne umsetzen und bekommt ausreichend Kapital für das Wachstum zur Verfügung gestellt.
Wäre nicht die erste KFZ-Firma die durch zu schnelles Wachstum pleite gegangen ist.

@Domino:

Mit dem Teil, wo Du erklärst, dass das einfache Modell möglichst schnell und gewinnorientiert auf den Markt zu bringen bin ich ja einverstanden - und wird übrigens genau so getan von Tesla :exclamation:

Aber mit dem Teil, das SpaceX & Co nur vergeudete Ressourcen seien, da bin ich gar nicht einverstanden.
Elon Musk ist ein Visionär, er ist genau so erfolgreich u.a. weil er an vielen Fronten gleichzeitig kämpft und die Fähigkeiten und Mut besitzt es auch umzusetzen, entgegen der Meinungen vieler.
SpaceX & Co behindern ihn dabei nicht, jedenfalls nicht so, dass es Tesla oder dem Model 3 schadet.
Aber einem Elon Musk würde es schaden, wenn er nicht tun dürfte was er tun will - und es scheint er wolle noch viel Grösseres erreichen. Dafür wird ihm dann wohl eines Tages die „Geldmaschinerie“ Tesla zu Gute kommen - z.Bsp. für seine Weltraumprojekte.

Welche finanziellen Ressourcen vergeudet Tesla denn bei Space X, welche bei Hyperloop?

Bei den geistigen Ressourcen sehe ich jetzt außer in der Doppelfunktion von EM als CEO bei Tesla und SpaceX auch wenig Ressourcen bei SpaceX oder Hyperloop (welche Firma treibt dieses Projekt eigentlich voran?)!

Wenn Du umfassend recherchiert und nachgedacht hast und so eindeutige Kritik äußerst, nehme ich an, dass Du Alternativvorstellungen entwickelt hast, wie Tesla besser aufgestellt wäre. Wie würdest Du konkret anders handeln und welche Vorteile würden sich daraus für wen ergeben?

Gruß Mathie

Vergeudete Ressourcen? Das Gegenteil ist wahr.
SpaceX verschafft Elon Musk ein sehr stabiles zweites Standbein inkl. eines dicken, fetten finanziellen Polsters. Es gibt bereits Aufträge bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein.
Hyperloop kostet fast nichts.
Und zwischen den „Verrückten“ in E.M.s verschiedenen Unternehmungen gibt es natürlich Synergieeffekte. Wenn man es z.B. schafft, ein paar der besten K.I.-Fachleute zu versammeln, dann kann man die eben auch mal kurz an ein Autopilot-Projekt setzen.
Musk muss nichts selber machen. Er muss die besten Leute sammeln und Entscheidungen treffen. Und das tut er – soweit ich sehe – ganz gut (wobei man nicht vergessen darf, dass die besten auch zugleich die schwierigsten Leute sind…)

Im Übrigen ist es eine völlig verzerrte Wahrnehmung, dass die Serienproduktion des Model 3 langsam anliefe. Auch hier stimmt das Gegenteil: Der Zeitplan ist extrem ehrgeizig, die Meilensteine stehen eng, und bisher ist es sogar gelungen, die geplanten Termine trotzdem einzuhalten. Dass wir ungeduldig sind ist klar, und es wird durch die ungewöhnliche Informationspolitik (bzw. Nicht-Politk) von Tesla und das hohe Interesse in den Online-Medien noch kräftig angefacht. Aber langsam ist da gar nichts.

Was haltet ihr von dem Bericht?

manager-magazin.de/unternehm … 60748.html

Die 30 Model 3 sollen nur Vorserie sein umd von Hand produziert.

Da ich nur bei einem Zulieferer gearbeitet habe weiß ich leider nicht welche Probleme bei einer Endmontage entstehen, das mit den 3000 Punkten glaub ich aber sofort :smiley: Man bekommt zwar Serienteile aus den Maschinen raus muss sie aber eben noch aufwändig nacharbeiten, das ist beim Model 3 nicht anders. Dann noch die MA einarbeiten, dann passt dort etwas nicht, etc… Die Liste ist endlos auch bei so einem simplen Auto wie dem Model 3.

Das Problem ist eben das diese kleinen Macken dann teilweise doch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen bis sie gelöst sind. 30 fertige Wagen kann man schnell einmal wo hinstellen aber wie gut es laufen wird in 6 Monaten werden wir sehen. Das schwierigste steht ihnen eben noch bevor.

Ich würde diesen tendenziösen Artikel unter „fear, uncertainty, doubt“ zusammenfassen. Der negative Grundtenor stützt sich auf gerade mal zwei Quellen:

  • Einen Analysten (o ja, die wissen ja alle Bescheid und alle sagen immer die Wahrheit, ohne Hintergedanken)
  • Einen Fortune-Mitarbeiter, der seine „Bestellnummer“ (=Reservierung) vom 31. März 2016 in die „neue Tesla Web-App“ eingegeben und als erwarteten Lieferdatum 11/2017 bis 01/2018 genannt bekommt. Unbeantwortet bleibt: Ist dieser Fortune-Mitarbeiter auch gleichzeitig bei SpaceX oder Tesla angestellt? Ist er Model S/X Besitzer? Hat er vor dem Unveil oder danach reserviert? Wo wohnt er (Westküste, Ostküste)?
    Unter der Annahme, dass er kein Tesla-Mitarbeiter ist, deckt sich das dort genannte Lieferdatum doch ziemlich gut mit den Angaben zum erwarteten Produktionshochlauf während des Delivery Events. Wo bitte ist da die Story?

Ach ja… wie viele I-Pace will Jaguar eigentlich so in 2018 produzieren? Eine ungefähre Planung muss es da ja schon geben.

Handgemachte Prototypen haben wir ja schon seit vielen Wochen rumfahren sehen. Natürlich ist es auch möglich, das die 30 Fahrzeuge von Freitag auch noch „handgemacht“ waren, um den Termin zu halten. Die Aussage von Tesla (und für mich gibt es keinen Grund daran zu zweifeln) ist, das das die ersten „Serienfahrzeuge“ sind. D.h. die sind auf der offiziellen Fertigungsstraße für das Model 3 gefertigt worden. Da aber im July nur 50 Fahrzeuge gefertigt wurden, ist auch klar, das viel Interaktion per Hand dabei war - weil eben jetzt der Prozess läuft, die Fertigungsstraße wirklich ans Laufen zu bekommen.

Ich habe da 10.000 im nächsten und dann 15.000 im darauffolgenden Jahr gelesen.

Weiß jemand warum an „normale Kunden“ erst ende Oktober ausgeliefert wird? Produzieren die vorher für die Belegschaft von Tesla und SpaceX?
Wie lange soll dieser „Maulkorb“ anhalten, den die Teslaraner verpasst bekommen haben?

Fragen über Fragen

Bei einem Grundpreis von 70.000 Euro. plus Optionen, wohl nicht so viele. Zumindest in Deutschland.

Naja, weil es halt vorher Tesla, SpaceX only ist.

Ich denke mal, bis die „Normalos“ beliefert werden, wird es ein NDA geben.

Wenn es einen NDA gibt, warum tauchen dann plötzlich Video und Bilderserien von den ausglieferten M3 auf? Zu sehen im Bilderthread.

Vielleicht, weil sich das NDA nur auf die öffentliche Darstellung von Mängeln beschränkt? Ist doch klar, dass eine breite mediale Verbreitung positiver Aspekte gewünscht ist…