Sehr passend zum Rimac wäre der Zugang zum Tesla Superchargernetz.
Man sollte an sich meinen eine Kooperation mit Tesla wäre für beide Firmen eine win-win Situation.
Die Rimac Autos brauchen sie dringend und Tesla könnte profitieren von „bestes Schnellladenetz fürs stärkste E-Auto“.
Keine Kooperation ist wohl ein Indiz dafür, dass Tesla auch einen 2 sitzigen hochpreisigen Sportwagen plant.
Die Motoren eines zu vermutenden Model III P-Dual an jeweils jedem Rad einzeln könnte dafür die Basis sein.
ich denke es gibt einen viel banaleren Grund. Die 650V des Rimac lassen sich schlichtweg nicht mit den 400V am SuC aufladen.
Außerdem glaube ich nicht dass sich Tesla Marktbereich für die Zukunft „reservieren“ will. Erst recht nicht solche Supersportwagen die über eine Million kosten. Das bleibt Spielzeug für die Superreichen und wird nie Stückzahlen erreichen. Ist aber auch für uns Normalos als Entwicklungsträger durchaus sinnvoll. Ich könnte mir vorstellen dass RIMAC DIE SuC-Nutzung völlig problemlos bekommen könnte, wenn es denn gehen würde.
Ja ok, das ist natürlich ein logischer Grund und um einiges nahe liegender als meine verschwörerische Theorie.
Weiß jemand wie schwer und teuer ein passender 100kW DC-DC Wandler wäre? Wäre der aufwendig zu konstruieren?
Weil auch vom Tesla SuC unabhängig gesehen, wird es ja wohl kaum in den nächsten Jahren CCS-Ladeplätzen geben, die 650 Volt fähig sind. Das dürfte wohl frühestens kommen wenn der VW-Konzern hochvoltige Fahrzeuge in Serie gehen lässt.
Nach Aussage unserer Führung hat er mit rund 16 Jahren einen sensorbestückten Handschuh entwickelt und diesen patentiert und dann gut verkauft. Das sehr „russisch“ gebaute Ding durften wir auch in die Hand nehmen. Ansonsten ist er der Sohn einer Architektenfamilie…aber nicht reich. Die Firma macht inzwischen auch Entwicklungsarbeit im Auftrag anderer…da war der Concept One aber schon längst fertig.
Man sieht zwar nicht viel, aber der Handschuh liegt ganz einfach so auf der Vitrine, rechts oben im Bild. Die Preise sind nur ein kleiner Ausschnitt, im Hintergrund draußen steht mein MS.
@Healey: Danke für die Auskunft. So langsam glaube ich, ein Muster erkennen zu können… die meisten disruptive innovators sind selfmade (und somit ihre eigenen Geldgeber).
Da kann man dann auf alles pfeifen und tun was man für richtig hält, ohne zwischen Investoren-Erwartungen zerrieben zu werden.
Ja, auf der Rimac Seite stehen " up to 400 kW". Warum können wir denn eigentlich „nur“ bis zu 60 kW? Was ist da das limitierende Bauteil? Weiß das jemand von Euch?
Der Akku. Rimac verwendet offenbar eine Batteriechemie, welche hohe Lade- und Entladeleistungen erlaubt. Tesla hingegen hat auf Energiedichte (also geringes Gewicht des Akkus) optimiert.
Was ja eigentlich nur bedingt stimmen kann. Am SuC kann der Akku auch mehr vertragen, zumindest in den unteren 4/5 des SoC oder so. Vielleicht ist das aber auch ein Grund für die Begrenzung? Wäre die Begrenzung weniger stark, so gäbe es einen deutlich größeren Bereich des SoC, in welchem die verfügbare Reku von der maximalen abweicht. Das wäre evtl. unangenehmer beim Fahren? Hat jemand da harte Informationen?
Rimac Automobili versteht sich als Technologie Entwickler. Das Concept One ist ein Aushängeschild um zu zeigen wo der Bartel den Moscht holt. Also, was man kann, wenn man will. Besonders stolz ist man auf die Antriebstechnik mit torque vectoring an 4 Motoren und auf die Fertigungstiefe von über 90%. Fast alles wird selbst angefertigt. Dem liegt zum Teil zugrunde, daß man keine Milliarden hat um sich bei Zulieferern einzukaufen. Nebeneffekt ist ein unglaublicher Lernprozess in allen Bereichen. Patente werden kaum eingereicht, „weil man bis zum Abschluß des Verfahrens eh schon 6x weiterentwickelt habe und Patentschriften nur Bauanleitungen für Nachahmer seien“.
Nun werden die ersten Kundenexemplare des Concept_One anläßlich des Genfer Salons ausgeliefert.
Hauptsächlich macht die Firma ihr Geschäft mit Entwicklungsaufträgen aus der Automobilindustrie und verwandten Branchen. Nur reden dürfen sie nicht darüber.
Die Auftragsbücher sind voll. Man lehnt 4/5 der Anfragen aus Kapazitätsgründen ab. Die Mitarbeiterzahl von derzeit 150 soll noch diesen Jahr auf 300 wachsen und dann muß ein neuer Firmensitz her, da man aus den Nähten platzt. Dies sind Zitate von Mate Rimac aus einem aktuellen Interview.
Reden dürfen sie über den Hybridantrieb für den Neuen Königsegg Regera oder den Pikes Peak Tajima Rimac E-Runner Concept One, der trotz Totalausfall der klassischen Bremsen bei DEM Bergrennen überhaupt dank torque vectoring denoch den 2.Platz holte.
Es wird kolportiert, daß in Asien ein gänzlich bei Rimac entwickeltes e.v. bereits in 10.000er Serien gebaut wird.
Vor ein paar Tagen schlugen in Kroatien die Wogen hoch, als Herr Rimac im Interview beiläufig erwähnte, er warte nun schon 3 Wochen auf Antwort der Regierung auf ein Schreiben, in dem er die Bereitschaft eines Kunden avisierte (bei dem es sich um einen europäischen Automobilkonzern handle) ein Automobilwerk in Kroatien zu errichten. Am nächsten Tag stand sprichwörtlich die ganze Regierung, vom Staatssekretär bis zum Ministerpräsidenten, bei ihm auf der Matte.
Nicht schlecht für einen 28 jährigen Jungspund.
Ja, das hatte ich auch überlegt, und Urlaub hab ich auch…
Nur die Anfahrt ist meiner besseren Hälfte doch zu heftig, zumal dann noch 5 Tage fahren und die Rückreise am letzten Urlaubstage ansteht
Gibt aber doch irgendwo in Deutschland einen C.one bei einem Campus.