Hi Leute,
nur in kurzen Stichworten meine bisherigen Reparaturen:
Los gings beim ersten Pickerltermin: Der ÖAMTC hat 06/2022 die Bremsen als schweren Mangel gefunden.
Bremsscheiben vo+hi stark verrostet → OK, zuviel rekuperiert und zuwenig auf die Bremse gestiegen, mein Fehler. € 700,-- (freie Werkstatt)
08/2023: Lautes Quitschen: Querlenker → finde ich nach 4 Jahren und 105tkm etwas enttäuschend. Habs beim SC in Klafu gemacht, über Termin ausmachen bis Ende Reparatur hat alles wie am Schnürchen funktioniert (nur so als Beispiel, dass es dort auch anders ablaufen kann :-)) Wobei die verrechneten Stundensätze für ein Massenauto wie Model 3/Y so überhaupt nicht konkurrenzfähig sind. € 1500,–
Heute 2/2024 hab ich ein Problem mit dem Rückhaltesystem am Fahrersitzt vlg. Gurtstraffer. Laut KV 660,-- Der Großteil wieder AZ Kosten.
Mit dem eingerechnet hätte ich dann innerhalb von knapp 5 Jahren €2.860,-- Reparaturkosten bei 112tkm. Mir kommts viel vor bzw. hätte mir weniger erwartet, gerade in den ersten Jahren. Wie sind eure Erfahrungen bei den Reparaturen mit den 2019er Model 3?
Audi A6 mit 120tkm alleine 4500€ Service Kosten ohne irgendwelche Reparaturen und Bremsen Verschleiß in 5 Jahren… (inkl. Getriebespülung und großen Kundendienst bei 120tkm)
Von daher ist deine Summe sehr billig. Meine Meinung.
Also, ich würde es auch als Schnäppchen bezeichnen.
Da ich an meinen Autos das meiste selbst mache, wäre es bei mir nochmal ca. zweitausend Euonen weniger gewesen.
Ich habe vor 3 Monaten keine 700 Euro für die oberen QL bezahlt. Bei 175 Euro Stundensatz. Daher würde mich interessieren was diese 1.500 Euro alles inkludiert.
Ich bin jetzt übrigens bei 5 Jahren und 52.000km bei Reperaturkosten von 700 Euro.
Nur zum Vergleich: nur die „große Inspektion“ bei meinem damaligen Corsa nach 4 Jahren oder 60.000km, hatte bei mir nach 4 Jahren und 52.000km (von der Kilometerzahl passt es also), vor 7 Jahren, 560 Euro gekostet. Mit Inflation wären es so 700 Euro heute.
Davor kamen aber noch 2 kleine Inspektionen mit je 180 Euro (heute wohl irgendwas um 275 Euro) und eine mittelgroße Inspektion um 360 Euro (heute wohl eher 450 Euro) plus einmal kompletter Bremsenwechsel bei 60.000 km weil die da halt runter waren.
Bis zu Deinen 112.000km wären nochmal 2 kleine Inspektionen a 275 Euro und eine mittlere a 360 Euro dran gewesen und die nächste große Inspektion wäre auch im Anmarsch mit wieder 700 Euro. Dazu wohl wieder Bremsen a 400 Euro.
Kurz rechnen: Ich komme allein auf 4.000 Euro an Inspektionskosten und Bremsen bei ca. 120.000. Und wir reden hier von einem Kleinwagen vs. einer Mittelklasse-Limo.
Dass mir bei meinen beiden Autos davor bei jeweils 50.000 bis 60.000km die Klimaanlagen kaputt gingen (etwas von dem ich bei Tesla kaum höhre) und jeweils 800 Euro kosten verursachten, rede ich mal garnicht.
Was ich sagen will: Wenn ich bei meinem Tesla bei 112.000km nur 2.900 Euro reparturkosten habe, dann bin ich happy.
Glückwunsch, das sind Traumwerte gegenüber den Kosten bei einem Verbrenner.
Mein 2019er hat jetzt 60tsd Kilometer runter. TüV war nicht glücklich über die Bremsscheiben, aber hat es akzeptiert.
Habe bei Tesla eine Garantieende Inspektion machen lassen und dabei wurden Querlenker getauscht. Außerdem habe ich gleichzeitig die Bremsen warten lassen. Einmal Luftfilter gewechselt und das war es bei mir.
Steinschlag in der Frontscheibe zähle ich mal nicht.
Ich hatte jetzt bei meinem M3LR von 2021 bisher 0€ Kosten bei 42000km. Einmal die Scheibe gewechselt wegen Steinschlag und sonst war nichts.
Bei meinem RS6 war schon die jährliche Inspektion so teuer wie eine Urlaubsreise.
Das beantwortet zwar nicht deine Frage zum 2019er Jahrgang, aber es zeigt, dass grade die Bremsen kein Problempunkt sein müssen:
Mit M3 LR AWD 2022 nach 46’ km und 24 Monaten bisher keine Defekte (außer einem der Mini-Hochtöner, was ich aber nie reparieren ließ).
Keinerlei Kosten außer einmal selber die Pollenfilter zu tauschen.
Mit den oberen Querlenkern vorne ist evtl. noch zu rechnen, was aber ja vor dem Ablauf der Garantie erledigt werden sollte.
Die Bremsen sehen m.E. rundum super aus für die Laufleistung. Zügiges Fahren mit 182 Wh/km im Schnitt, seltenes Bremsen aber offenbar reicht es. Die Bremsen haben jetzt ohne jede Reinigung oder Überholung auch 2 Winter mit (etwas) Salz hinter sich. Wenn sie nun im Frühjahr einmal mit Keramikpaste gepflegt werden, dann sollten sie noch ein paar Jahre ohne Mucken halten.
Mein neuer Kia Diesel zuvor hatte über 3 Jahre hinweg gute 3.800 € an Inspektion, und Bremsenersatz gekostet. So refinanzieren die Koreaner sich wohl die 7 Jahre Garantie. Nie wieder.
Ich hätte einen M3 aus 01/2021 zu bieten, 46.000 km
Lackabplatzer am Schweller
quitschender Fahrer- und Beifahrersitz
Abgefallene Schalterblende am Fahrersitz
Fenster auf der Fahrerseite korrekt eingestellt
neuer Querlenker an der Vorderachse
und irgendwas am Kofferraumdeckeldämpfer
das wurde alles auf Garantie gemacht -
Kosten: Null,- €
Das einzige was mich was gekostet hat sind 4 verhunzte Reifen mit heftigem Sägezahn und eine neue Achsvermessung / Spureinstellung für 120,- €.
Keine Inspektion, kein Ölwechsel. Da will ich mal nicht meckern.
Und die Bremsscheiben sind spiegelblank und kein Fünkchen Rost.
Jeden Sonntag auf der Fahrt zum Sport werden die Dinger schön blankgerubbelt.
ich bin mit 03/19 Model 3 und 155tkm bei ca 1000 euro Wartungskosten exkl. Reifen. Habe aber querlenker und Bremsen selbst gemacht also wären eventuell noch 600-800 für Arbeitszeit dazu gekommen.
Passiert doch bereits bei Regen, damit die Bremskraft im Gefahrenfall nicht verspätet einsetzt.
Bei mir sind die Scheiben damals erst nach zwei Jahren kaputt gegangen. Meiner Meinung bin ich an einem Streuwagen mit Feuchtsalz vorbei gefahren und habe eine volle Ladung abbekommen. Danach dann mehrere Tage das Auto stehen gelassen und es war alles extrem verrostet.
Seitdem wurde es stetig wieder besser (rosten tut es oberflächlich natürlich immernoch, speziell bei Salz auf der Straße), aber einmal kaputt ist nur durch bremsen nichts mehr zu retten, nur zu verbessern.
Vor 2 Wochen habe ich wieder so ein Räumfahrzeug mit Feuchtsalzschleuder überholt, aber dieses Mal war ich schlauer und habe das Auto in die Waschstraße geschickt.
Das wird jetzt nicht mehr vorkommen, weil die Autos automatisch leicht die Bremsbeläge anlegen, wenn Regen erkannt wird.
Die Bremsscheiben rosten jetzt also in der Regel nicht mehr.
Querlenker sollte es inzwischen auch größtenteils von Meyle und ähnlichen geben.
Die 1500 € vom SeC kann eine freie Werkstatt dann wohl locker halbieren und die Meyle HD halten auch noch länger.
Da geht am SeC wohl kein Weg vorbei.
Mit solchen Problemen werden sich die meisten freien Werkstätten schwer tun.
Scheint aber ein seltener Fehler zu sein.
Insgesamt sind die Kosten für 5 Jahre und über 100.000km immer noch sehr gering ausgefallen.
Die Wartung und das Bremsverhalten sind schuld.
Ich finde die Stundensätze und den Service auch ärgerlich. Hoffentlich tut sich bald was mit der Ersatzteilversorgung und den Freien…
Wenn die anderen Scheiben und Beläge die jetzt verbaut sind, dieses Verhalten nicht zeigen, lass ich die Argumente nicht gelten. Und ich vertraue diesmal den positiven Berichten, schlimmer als mit Original kann nicht werden
Base P, EZ 8/19, 85.000 km
Ca. 4400€
1 x Service 1100€
1 x Fahrwerk vorne 1400€
1 x Bremsen 1400€
korrodierter Kontakt zur Heizung (Grünspan) und Kleinkram 500€
3 Satz Reifen
Garantie:
2 Spoiler
2 oder 3 PTC
12 Volt Batterie
Ladeanschluss
Lenkrad
Anstehend:
Satz Reifen
Bremsen sind wellig und am Wochenende musste ich zweimal kräftig reinsteigen, jetzt sind sie etwas schwammig
Unterm Strich billiger als die vorher genutzten Autos bei identischer Fahrleistung.
Da war bspw. bei Volvo (vor 5 - 10 Jahren) jedes Jahr ein Service zwischen 450€ und 1100€ fällig, beim Fiat auch.
Stundenlöhne dürften bei Volvo und Fiat mittlerweile auf Tesla Niveau sein, bei Mercedes sind sie höher.
Kann Dir nur zustimmen, die neuen Bremsen, die ich jetzt drinnen habe, zeigen keine Korrosion, sind nicht voller Riefen, wären eigentlich gut, wenn sie nicht auch wellig geworden wären…