Hallo!
Es gibt zunehmend BEVs, die anstatt One-Pedal-Driving, oder alternativ dazu, eine Funktion bieten, durch die erst beim Betätigen des Bremspedals die maximale Rekuperationsleistung abgerufen wird, somit wird dann auch die Reibungsbremse ähnlich wie beim OPD weniger belastet und auch die insgesamt rekuperierte Energie, also auch die Gesamteffizienz, dürfte dann mit dem OPD vergleichbar sein.
Das bedeutet, im normalen Betrieb ist die Reku-Leistung bewusst abgeschwächt, so dass beim loslassen des Fahrpedals das Auto zunächst frei rollt (oder die Reku zumindest deutlich weniger als maximal wirkt), so, als hätte man die Reku von vornherein auf „schwach“ gestellt.
Welchen Sinn hat eurer Erfahrung nach so eine Funktion? Für mich ist das eher eine Umstiegshilfe für Leute, die vom Verbrenner kommen, und gleichzeitig will man auf die Effizienzvorteile des OPD nicht verzichten.
Seit Jahren bin ich OPD gewohnt und mich würde es eher irritieren, wenn die Reku-Wirkung beim Nachlassen des Fahrpedals plötzlich wieder verbrennerähnlich schwach wäre. Dabei wäre es mir auch egal, ob die Verknüpfung der Reku mit dem Bremspedal den Effizienznachteil wieder aufheben würde, denn die weniger direkte Verbindung zwischen Fahrpedal und Geschwindigkeit gefällt mir an sich nicht.
Wie seht ihr das? Würdet ihr so eine Funktion daueraft nutzen, oder habt ihr gar ein Auto, bei dem das so ist (z.B. Taycan oder BMW i4)? Wie sind eure Erfahrungen damit?