Geht locker, aber die Strecke ist weit und du brauchst viel Zeit. Plan die Strecke mit ABRP, schlag 50-100 % auf die Fahrzeiten drauf (weil sich die Strecken ziehen, man mehr Pausen braucht und es viel zu sehen gibt) und überleg dir dann, wie oft du zwischenübernachten müsstest und ob sich das lohnt.
Ich denke, das kommt auf die Abenteuerlust an-
Im Sommer ist alles offen, aber eventuell voll.
Im Winter ist viel zu und das was offen hat, ist beliebt bei Wintersportlern und Norldichter-Touristen usw.
Man kann aber trotzdem einfach losfahren meiner Meinung nach. Ich würde dann ab dem Nachmittag die Unterkünfte in der Nähe abtelefonieren und sagen, dass du dringend was brauchst und auch mit was Einfachem zufrieden bist.
Die Faustregel ist: Überall, wo eine richtige Siedlung ist (Dorf, Stadt, das, was man in Schweden als tötorter bezeichnet), gibt es viel oder sogar alles: Café/Snacks, Tanke, Einkaufsmöglichkeit, ein paar Unterkünfte.
Hier wendet man sich am besten an die Tankstelle, die Rezeption eines Hotels, die Touristen-Info oder was es da halt gibt und fragt freundlich nach dem, was man braucht (Unterkunft für die Nacht, Steckdose, Scheibenwasser, Infos über den Zustand der Nebenstraße XY, whatever, wirklich ALLES). Und da werdet ihr erstaunt sein, was sich alles organisieren lässt.
Oder anders gesagt: Je abgelegener der Ort, um so mehr hat er zu bieten, weil niemandem die Fahrt in den nächströßeren Ort zuzumuten ist.
Für den Notfall kann ein warmer Schlafsack aber sicherlich nicht schaden und die Option, notfalls ein paar Stunden im Camping-Modus die Augen zuzumachen.
Wir nehmen nie was mit. Man findet eigentlich immer was. Die Orte haben Geschäfte und Cafés.
Ach so, noch ein Tipp, um die Mittagszeit nach „Lunch“-Angeboten Ausschau halten bzw. fragen. Da bekommt man oft sehr günstig ein Mittagessen mit Salat/Beilage und Getränk. Generell sind Kombo-Deals sehr beliebt (z. B. Zimtschnecke 29 Kronen, Kaffee 19 Kronen, Kaffee mit Zimtschnecke nur 35 Kronen), unbedingt gucken bzw. fragen.
Ich würde sagen, mit einem Tesla nicht, solange du immer im Auge behältst, wo die nächste Lademöglichkeit ist und rechtzeitig nachlädst. Das Ladenetz ist eigentlich gut ausgebaut und notfalls tut es auch der UMC mit Schuko-Adapter.
Der Tesla-Club Schweden hat übrigens auch ein Forum und hilft auch Touristen gerne. Die hatten auch mal eine Telegram-Gruppe („help for tourists“). Im Notfall würde ich da einfach einen Account im Forum machen und auf Englisch um Hilfe bitten, falls du irgendwo strandest. Dann kommt ein netter Schwede namens Stig oder Anna mit seinem/ihren Tesla und leiht dir einen UMC oder so. 
https://teslaclubsweden.se/forum/