Reisetipps gesucht: Schweden für blutige Anfänger

Hallo zusammen,

ich plane in den kommenden Wochen mit meiner Frau für 7 bis 10 Tage nach Schweden zu fahren (Kurztrip). Was Schweden angeht, bin ich ein blutiger Anfänger. Ich war noch nie dort und würde gerne einen ersten Eindruck von Land und Leute erhalten.

Ich komme aus dem südlicheren Teil Deutschlands, d.h. für Hin- und Rückfahrt gehen sicherlich jeweils ein ganzer Tag drauf.

Da hier immer wieder tolle Reiseberichte geteilt werden, habe ich gehofft, dass „Schwedenkenner“ unter uns sind, die ein paar Tipps für die erste Reise nach Schweden haben. :smiley:

Vielleicht ein Roadtrip von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, oder einfach durchfahren bis Stockholm und die Stadt und Natur erkunden? :thinking:

Was meint ihr? Wie könnte ich die kurze Zeit am sinnvollsten verbringen?

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Ich hätte auch Interesse an Tipps. Wir wollen im Feb nach Kiruna und dann evtl Nordkap und über Finnland zurück.

Es kommt ganz drauf an, was ihr unter „Sehenswürdigkeit“ versteht und woran ihr interessiert seid.

Meiner Meinung nach fährt man nach Schweden hauptsächlich wegen der Natur, weniger wegen der Städte, auch wenn es wirklich schöne Städte und Orte in Schweden gibt. :slight_smile:

Gerade im Sommer sind die touristischen Städte sehr voll (Altstadt von Stockholm zum Beispiel), aber da ihr in den nächsten Wochen fahren wollte, würde ich da kein Problem sehen.

Bei Anreise über die Öresundbrücke (Kopenhagen-Malmö) lohnt ein Stopp in Malmö und/oder Lund.

Mal so ein paar allgemeine Tipps für Schweden, wild durcheinander, die mir so einfallen:

  1. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist fika ein muss. Dabei handelt es sich um geselliges Kaffeetrinken mit Gebäck. Sehr zu empfehlen sind immer frische Zimtschnecken (kanelbullar), aber auch das andere schwedische Gebäck (chokoladbollar, kladdkaka…).

  2. Bei Myrorna gibt es alles Second-Hand, von Kleidung über Haushaltswaren über Bücher usw. Man bekommt sehr billig gute Sachen und unterstützt eine gute Sache. Allein dafür lohnt es sich unserer Meinung nach mit dem Auto nach Schweden zu fahren. :slight_smile:

  3. Wenn Fast-Food, dann Max. gibt es überall, teilweise auch in der Nähe von Superchargern.

  4. Die Schwed:innen sind sehr freundlich, wenn auch oft anfänglich etwas schüchtern-reserviert, und sprechen meist hervorragend Englisch, oft auch etwas Deutsch. Wenn ihr Tipps von Einheimischen wollt oder was braucht, einfach höflich fragen!

  5. Sehr schön sind die Schärengärten von Stockholm, aber auch von Göteborg.

  6. In Stockholm: Altstadt, Vasa-Museum, im Sommer Gröna Lund (Freizeitpark), Djurgården usw.

  7. Beim Einkaufen immer mit Karte bezahlen, Schweden ist fast schon bargeldlos. Auch kleine Beträge mit Karte zahlen. Nicht damit rechnen, dass immer überall genug Wechselgeld da ist. Eigene Tüten/Kisten mitrbingen, die Schweden sind sehr miljövänlig (umweltfreundlich).

  8. Macht ruhig von dem Recht Gebrauch, euch überall in der Natur frei zu bewegen (natürlich nicht auf Privatgrundstücken), aber achtet die Natur, pflückt keine Pflanzen und an Beeren usw. nur das, was ihr selbst essen könnt und werdet.

  9. Für Kiruna gerade im Februar würde ich einfach die „klassische“ Strecke empfehlen (E10). Und eine App mit guter Wetter-Vorhersage und Nordlichter-Prognose. In der Jahreszeit ist es auch in und um Abisko sehr schön. Es gibt viele Möglichkeiten à la Langlauf, Hundeschlittentouren, geführte Schneewanderungen usw. Über Google findet man eigenltich alles, zum Beispiel das hier: https://www.visitabisko.com/activities/

  10. In Nordschweden sehr beliebt im Winter sind auch Arvidsjaur und Jokkmokk. Vielleicht als Ergänzung/Alternative zu Kiruna und Absiko.

  11. Das Weihnachtsmanndorf in Nordfinnland bei Rovaniemi ist eine Touristenfalle, lohnt sich nicht. Lieber mehr Zeit in Inari verbringen. :slight_smile: In Inari finde ich das Kulturzentrum/Museum zur Kultur und Geschichte der Sámi (Samen) sehr interessant: Siida

  12. Lieber kürzere Strecken pro Tag einplanen. Was auf der Karte „nicht so weit“ aussieht, kann sich manchmal ganz schön ziehen, und außerdem gibt es oft schöne Stellen, die man sich mal kurz angucken will. :slight_smile: Die E-Straßen sind aber eigentlich immer gut in Schuss und gepflegt.

Wie gesagt, wenn ihr etwas genauer schreibt, was euch interessiert (mehr Städte oder mehr Natur, Wandern oder nur Rumhängen), gebe ich gerne genauere Tipps.

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Mich würde auch interessieren wie es bezüglich e fahrzeugen und deren regelungen in schweden/norwegen ausschaut. Irgendwer meinte mal zu mir man kann im voraus eine befreiung der maut / vignette beantragen und dass gewisse tempolimits anders seien?

Und allerwichtigste frage für mich:
Wie „spontan“ lässt es sich auf höhe der lofoten fahren, also entweder lofoten selbst oder eben auf der höhe aber in schweden bleiben.
Kann man einfach frei schnauze losfahren und kriegt ein hotel für die nacht da wo man grad halt so abends ankommt? Sollte man essen mitnehmen? Wird sowas wie ein juice booster notwendig? Ich kann den grad der „pampa“ nicht einschätzen und wie weit man sich da von der zivilisation entfernt.

Wollte nämlich relativ spontan mit einem kumpel zwischen weihnachten (ca 26. oder 27.12 losfahren) und silvester hoch fahren nordlichter sehen und pünktlich zum 31. dann wieder zurück sein. Bzw muss man dann überhaupt so hoch fahren in den norden?

Also, in Schweden gibt es keine Maut. Und auf der Öresundbrücke gibt es für E-Autos leider keinen Rabatt.

Für Norwegen und die Maut, lest mal hier: Laden, Fähren und Autobahngebühren in Norwegen - #259 von Mais

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Moin Moin,

bei der kurzen Anzahl der Tage würde ich mich auf Südschweden beschränken (auch weil hier zu 90% das Leben tobt… wenn man es denn so sagen will).

Ich fahre immer nur zwischen Juni und August, weil der schwedische Sommer das geilste ist was es gibt. Da am See zu chillen, baden und zu angeln ist einfach das größte für mich (nur um diese Jahreszeit vermutlich etwas kühl).

Tesla-Bald-Besteller hat es ziemlich gut zusammengefasst, ich füge mal meine Spots hinzu (hoffe du hast nichts dagegen?):

zu 1. Definitiv! Es gibt neben der Fika auch sehr köstliche Räkor Smörgast (Brote mit Nordmeergarnelen, Salat und Majo) - kann ich nur empfehlen!

zu 3. Definitiv! MAX nehmen wir auch oft mit, einfach leckere Burger - auch die veganen Varianten können sich sehen und schmecken lassen.

zu 4. Meine Erfahrung deckt sich da. Die Schweden wollen einfach nur vorher gefragt werden (und sagen ungern nein). Also wenn ihr irgendwo durchstiefelt und euch nicht sicher seid, ob es Privatgelände ist, gerne vorher mal klingeln und nachfragen. Wird euch dann vermutlich erlaubt :slight_smile:

zu 5. Jupp. In Stockholm gibts ein Wassertaxi, da kann man quasi für schmales Geld ne Rundtour im Hafen machen. Von Göteborg ist Bohuslän nicht weit (Landstrich an der Westküste) mit vielen kleinen Holzhäusern auf den Schären direkt am Wasser - sehenswert.

zu 6. Stockholm ist sehr schön, vor allem Gamla Stan (Altstadt), dort gibt es auch die schmalste Gasse (der Welt?).

Ich kann noch den Göta-Kanal und den Dalsland-Kanal empfehlen, ich weiß aber nicht wie dort aktuell der Linienverkehr geregelt ist. Im Mai fuhr das Schiff auf dem Dalslandkanal noch nicht.

a. Trollhättan hat eine große Schleuse quasi mitten in der Stadt, ist sehenswert.
b. Die Insel Visingsö im Vättern ist super schön und auch gut mit dem Fahrrad zu erkunden (da nicht so groß).
c. In Vimmerby gibts die Astrid-Lindgrens-Värld, das war im Sommer sehr sehenswert vor allem für Kinder!

PS: Lasst euch nicht blitzen, haltet euch an die Geschwindigkeiten, das ist echt teuer in Schweden :slight_smile:

EDIT: Immer vorher online gucken ob die „Attraktionen“ geöffnet haben, manche haben nur während der Sommermonate geöffnet.

PPS: Gibt es das Tomteland noch? :smiley:

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Moin zusammen,

Da wir seit Jahrzehnten fast ausschließlich in Skandinavien Urlaub machen…

Genau! Sehr empfehlenswertes Hotel/Anlage auch mit FeWo auch im Winter:

Vom Süden in den Norden und wieder zurück…
Und Neuling und im Winter…
Da würde ich den Süden Süd-Westen-Osten empfehlen:
Malmö, Ystad, via Öresundbrücke,
ggf. Göteborg… via Helsinggör/Helsingborg
oder direkt Rostock-Trelleborg.

Wenn Du schon einen ganzen Tag Anreise bis zur Fähre hast,
könntest Du eine „Nachtfähre“ mit Kabine buchen. Soll ja Urlaub sein, Reisen, NICHT rasen.

Oder in Rostock übernachten und am nächsten Tag ab Rostock nach Gedser/via Dänemark,
oder direkt Rostock-Trelleborg. Oder über Sassnitz direkt Ystad… Oder ganz neu - quasi über Nacht- Rostock - Nynäshamn - Stockholm. Das ist eine ganz neue Fährlinie.

Tickets und Preise

Abfahrten von Rostock nach Nynäshamn erfolgen dienstags, donnerstags und sonnabends jeweils um 19 Uhr. Ankunft in Nynäshamn ist jeweils am darauffolgenden Tag um 13.30 Uhr. Sonntags hält die Fähre um 9.30 Uhr in Visby auf der Insel Gotland.

Montags, mittwochs und freitags geht es von Schweden nach Rostock. Abfahrt ist jeweils um 19 Uhr, Ankunft in Deutschland einen Tag später um 13 Uhr. Freitags wird ein Zwischenstopp auf Gotland eingelegt.

Bis Ende des Jahres kostet ein einfaches Fährticket 39 Euro pro Person. Dieses enthält einen Platz auf einem Lounge-Chair. Eine Kabine mit zwei bis vier Betten ist ab einem Preis von 68 Euro buchbar. Wer mit Auto reist, zahlt in diesem Jahr 68 Euro.

Eine Online-Buchung ist derzeit noch nicht möglich, soll aber bald eingerichtet werden. Bis dahin können Tickets ausschließlich telefonisch (+46 (0)771 702 550) oder per Mail ([email protected]) gebucht werden.

Quellenangabe: OZ Rostock vom 20.10.2021, Seite 8

Mit der machen wir eine weitere Tour im Sommer nach Gotland direkt ab Rostock. Für uns sehr praktisch: In 20min sind wir am Überseehafen :wink:

Autofahren in Schweden ist sehr entspannend, elektrisch sowieso, und mit einem Tesla erst recht.

fddw

p.s.: Stockholm ist super! Auch meine Empfehlung!

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Geht locker, aber die Strecke ist weit und du brauchst viel Zeit. Plan die Strecke mit ABRP, schlag 50-100 % auf die Fahrzeiten drauf (weil sich die Strecken ziehen, man mehr Pausen braucht und es viel zu sehen gibt) und überleg dir dann, wie oft du zwischenübernachten müsstest und ob sich das lohnt.

Ich denke, das kommt auf die Abenteuerlust an-
Im Sommer ist alles offen, aber eventuell voll.
Im Winter ist viel zu und das was offen hat, ist beliebt bei Wintersportlern und Norldichter-Touristen usw.
Man kann aber trotzdem einfach losfahren meiner Meinung nach. Ich würde dann ab dem Nachmittag die Unterkünfte in der Nähe abtelefonieren und sagen, dass du dringend was brauchst und auch mit was Einfachem zufrieden bist.

Die Faustregel ist: Überall, wo eine richtige Siedlung ist (Dorf, Stadt, das, was man in Schweden als tötorter bezeichnet), gibt es viel oder sogar alles: Café/Snacks, Tanke, Einkaufsmöglichkeit, ein paar Unterkünfte.
Hier wendet man sich am besten an die Tankstelle, die Rezeption eines Hotels, die Touristen-Info oder was es da halt gibt und fragt freundlich nach dem, was man braucht (Unterkunft für die Nacht, Steckdose, Scheibenwasser, Infos über den Zustand der Nebenstraße XY, whatever, wirklich ALLES). Und da werdet ihr erstaunt sein, was sich alles organisieren lässt.

Oder anders gesagt: Je abgelegener der Ort, um so mehr hat er zu bieten, weil niemandem die Fahrt in den nächströßeren Ort zuzumuten ist.

Für den Notfall kann ein warmer Schlafsack aber sicherlich nicht schaden und die Option, notfalls ein paar Stunden im Camping-Modus die Augen zuzumachen.

Wir nehmen nie was mit. Man findet eigentlich immer was. Die Orte haben Geschäfte und Cafés.

Ach so, noch ein Tipp, um die Mittagszeit nach „Lunch“-Angeboten Ausschau halten bzw. fragen. Da bekommt man oft sehr günstig ein Mittagessen mit Salat/Beilage und Getränk. Generell sind Kombo-Deals sehr beliebt (z. B. Zimtschnecke 29 Kronen, Kaffee 19 Kronen, Kaffee mit Zimtschnecke nur 35 Kronen), unbedingt gucken bzw. fragen.

Ich würde sagen, mit einem Tesla nicht, solange du immer im Auge behältst, wo die nächste Lademöglichkeit ist und rechtzeitig nachlädst. Das Ladenetz ist eigentlich gut ausgebaut und notfalls tut es auch der UMC mit Schuko-Adapter.

Der Tesla-Club Schweden hat übrigens auch ein Forum und hilft auch Touristen gerne. Die hatten auch mal eine Telegram-Gruppe („help for tourists“). Im Notfall würde ich da einfach einen Account im Forum machen und auf Englisch um Hilfe bitten, falls du irgendwo strandest. Dann kommt ein netter Schwede namens Stig oder Anna mit seinem/ihren Tesla und leiht dir einen UMC oder so. :slight_smile:
https://teslaclubsweden.se/forum/

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Wow! So viel Input hab ich nicht erwartet :grinning_face_with_smiling_eyes: Vielen Dank!

Ich komme erst später dazu, alles genauer zu lesen und zu kommentieren.

Werde versuchen es etwas einzugrenzen, aber eigentlich haben wir keine konkreten Wünsche. Wie gesagt, erstes mal in Schweden und eigentlich offen für alles :smiley:

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Die Lofoten sind viel zu schön, landschaftlich & kulturell viel zu interessant,
um da „kurz“ hinzufahren. Und schon gar nicht durch Schweden via Kiruna… zieht sich…
Dann lieber an der norwegischen Küste rauf -mit ganz viel Zeit- und die Landschaft „wirken lassen“. Was besseres zum „runterkommen“ gibt es nicht… und die Rückreise im wesentlichen via Schiffsreise…

Alles andere hat Tesla-bald-Besteller schon geschrieben.

j.m.t.c.

fddw

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Hier kannst Du auch mal reinschauen bzw. anschließend mit deinem Bericht über die Reise glänzen. :sunglasses:

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Das wichtigste wurde schon gesagt. Ein wunderschönes Land.

Zum Laden würde ich allerdings nur Supercharger einplanen. Wallboxen und andere Schnelllader ließen sich bei mir im Sommer nicht mit den üblichen Roaming Karten (Maingau & Co) freischalten. Im Gegensatz zu allem anderen in Schweden, kann man Ladesäulen auch in Schweden nicht mit Kreditkarte bezahlen.

PS: Setzt du im Geschäft eine Maske auf, bist du direkt als Ausländer identifiziert.

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Wow danke richtig gute tipps da bekommt man wirklich lust auf so ein spontanabenteuer!
Habe eben mit meinem kumpel gesprochen und die lofoten werden wir wann anders besuchen, nämlich wenn wir in aller seelenruhe 2 wochen urlaub haben und nicht den trip innerhalb von 4-5 tagen abfrühstücken. Wenn es mit der schwedenreise klappt werde ich im reiseblog berichten :slight_smile:

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Ich war vor 2 Jahren in Schweden mit einem Model 3. Wir hatten grundsätzlich in AirBnBs übernachtet und dabei drauf geachtet, dass die Vermieter nichts dagegen haben wenn man mal über Schuko über die Nacht etwas Strom klaut. Keiner den wir angefragt hatten hatte irgendwas dagegen (Strom scheint dort recht günstig zu sein) und wir hatten mittels Verlängerungskabel immer eine Steckdose in Reichweite (wenn man auch das eigentlich nicht machen soll, daher haben wir nur mit 8A geladen). Das macht das Fahren deutlich entspannter, da man über Nacht gerne mal 50% geladen bekommt und so teils voll in den Tag startet.

Bezahlung überall nur mit Karte, das wurde ja schon gesagt.

ich kann als Sehenswürdigkeit unbedingt noch diese empfehlen:
https://goo.gl/maps/ZiCktoympJYBvozp8
Da man da eigentlich immer vorbeifährt muss man da einfach mal hinwandern und das selber sehen. Ist ja alles aus Treibholz, aber ein riesen Konstrukt. Generell ist die kleine Insel da oben auch sehr schön zum Wander. Die Region rund um um Mora ist auch sehr schön (Google Maps), aber auch schon relativ weit nördlich und für 10Tage eher knapp.

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Da Du (Felixkruemel) Nimis erwähnst… auf der etwas nördlicheren Halbinsel, ganz im Norden-
ist ein Naturreservat (Hovs Hallar bzw. Bjärekustens) mit einer recht spektakulären Steilküste. Direkt dort liegt die Hotel/FEWo-Anlage Hovs Hallar. Mit Destination-Chargern. SUC bei Ängelholm auch gut erreichbar. Also eigentlich recht ideal als Anfang.

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Viel gutes wurde bereits geschrieben.

Ich würde noch Öland mit all seinen Sehenswürdigkeiten (Burgen, Windmühlen, Leuchttürme, Grabstätten, Trollwald) in den Raum werfen.

Nebenan liegt Kalmar, ebenso sehenswert (Schloss, Altstadt).

Außerdem ist Öland ein guter Ausgangspunkt für Abstecher nach Småland oder Karlskrona (auf dem Weg ins Dorf Kristianopel abbiegen - Idylle pur).

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Ich kann zum Stadtleben bzw. Übernachtung nicht viel beitragen, da nur zum Einkaufen oder Duschen in Ortschaften bin und sonst im Auto / Zelt - aber 25.000 Auto- und ca. 1500 Fußkilometer in Skandinavien in den letzten 2 Jahren haben mich folgendes gelehrt:

Außer der Maut in Norwegen, über die man sich schon mal Gedanken machen sollte, kann man „einfach“ drauf los fahren. Plant pro Tag ungefähr die Hälfte Kilometer die Ihr sonst in der gleichen Zeit in Dtl. fahren würdet. Wenn Ihr viel in der Natur sein wollt, vllt. sogar 1/3, da es ja sehr zeitig dunkel wird. Man findet auch oft auf dem Navi oder im Handy in der Nähe spannende Sachen, die man so auch nochmal in den Tagesplan „einschieben“ kann.

Ansonsten hier noch ein paar spontane Ideen als Ergänzung zu den schon genannten:
Für An- und Abreisetage habe ich dieses Jahr diese beiden Orte entdeckt für kleine Verschnaufpausen.

Skuleberget: https://maps.app.goo.gl/ULMHA6b81sq66Qmp7

Gullbranna Naturreservat
https://maps.app.goo.gl/kzsGwHkbhb9BPYDJA

Wie schon geschrieben Kanelbullar sind ein muss.

Für die Übernachtung - es gibt „Glasiglus“ wo Sternenhimmel / Schneetreiben bzw. Nordlicht weiter im Norden sicherlich super beobachtet werden kann.

Der Supercharger in Mora ist sehr Zentral gelegen und hier kann man schön um den See spazieren, falls man dort laden will/muss. Evtl. Im Winter gut geeignet zum Schlittschuhlaufen.

Da nur wenig Zeit und Ihr aus dem Süden kommt würde ich euch auch eine Nachtfähre empfehlen. Dann könnt Ihr auf der Fähre schlafen und morgens direkt wieder starten. Persönlich fahre ich, seitdem ich das Auto habe, nur noch über die Brücken. Das finde ich einfach spannender.

Für Nordkap und über Finnland zurück:
Letztes Jahr gab es noch keine Supercharger so weit oben, deswegen landete ich im Restaurant Lille Chili in Jakobselv.
Dort kann man super Essen und am Destination Charger laden. Wenn noch ein Tag mehr Zeit ist unbedingt die Straße bis Hamningberg (vorher schauen ob offen!) fahren. Hier gibt es Natur pur.

Für Nordlichter gibt es mehrere gute Orte: Alta und Abisko sind sehr bekannt und bieten schon ab Mitte September sehr gute Polarlichter. Auf den Lofoten eignet sich z.b. die Kvalvikabucht. Bei Alta gibt es eine Wanderung zum Alta Canyon. Von dem „Parkplatz“ aus kann man ohne Lichtverschmutzung Nordlicht in alle Richtungen wunderbar sehen. In Abisko kann man das bequem über einen Lift auf den Berg und geführte Nordlicht-Touren machen.

Ich bekomm gleich wieder Fernweh und wünsche euch eine gute Reise :slight_smile:

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Vielen Dank noch mal an alle, die hier fleißig Tipps gegeben haben. :smiley:

Ich denke ich werde mich daran gut orientieren können, um die erste Reise nach Schweden zu planen. Ich möchte auch nicht zu viel einplanen, bedingt durch die etwas knappe Zeit, dem kalten Wetter und der (noch existierenden) Orientierungslosigkeit :grinning_face_with_smiling_eyes:

Ich denke ich werde erst Mal ein paar Ziele im Süden des Landes einplanen, allerhöchstens Stockholm. Die Nordlichter müssen auf den nächsten Besuch warten. Aber ein Mal im Leben muss ich sie auch gesehen haben :slightly_smiling_face:

Bzgl. dem Bezahlen mit Karte und Bargeld:

  • Wie sehr haben sich die Schweden denn vom Bargeld verabschiedet?
  • Wie siehts bei Bäckern und kleineren Cafés aus?
  • Wird eine Mastercard (gold) überall akzeptiert?
  • Wie macht man das mit Trinkgeld, wenn kein Bargeld akzeptiert wird?
  • Werden EUR überhaupt nicht akzeptiert? D.h. auf jeden Fall Schwedische Krone parat haben?

Wie siehts mit lokalen Ladestationen aus? Geht das mit Kreditkarte oder gibts dort das gleiche Chaos wie bei uns (jeder Anbieter sein eigenes System)?

Du kannst selbst im kleinsten Cafe oder an „Klohäuschen“ wo der Toilettengang 10 Kronen kostet mit Karte (ich hab Visa ohne Probleme) kontaktlos bezahlen. Teilweise kannst du auch deine Einkäufe wie im Ikea selbst scannen und bezahlen.

Selbst in der abgelegensten Fjällstation wo du nur über einen dreitägigen Fußmarsch hinkommst, kannst du mit Karte zahlen. Die einzigen Ausnahmen die ich bisher erlebt habe, waren eine Bootsüberfahrt (durch Anlieger freundlich gefragt) und Privatkauf von Frischware auf dem Bauernhof (Beeren und Eier) im Sommer.

Trinkgeld funktioniert wie in Dtl. - einfach Betrag vorm bezahlen mit Karte aufrunden lassen.

Zur Sicherheit (habe ich auch beim ersten mal gemacht) kannst du 50 Euro tauschen in schwedische Kronen. Ich hab immer noch Reste davon da. :slight_smile:

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Kurz gesagt: Sehr!
Man kann überall mit Karte zahlen, ja, auch bei kleinen Bäckern und Cafés. Oder mit dem Handy, dazu gibt es die App „Swish“. Das ist im Schwedischen jetzt sogar ein eigenes Wort, so wie Googeln: „swisha (pengar)“ – Geld swishen. Du wirst fast keine Menschen sehen, die mit Bargeld bezahlen. Auch bei Privatschulden swisht man sich einfach das Geld hin und her.

Du kannst mit Euro nicht bezahlen, außer vielleicht in ein paar ganz touristischen Dingern und dann zu einem grauenvollen Kurs. Heb dir 500 Kronen ab, lehne die automatische Kursumrechnung ab (der angebotene Kurs ist immer schrecklich) und steck sie dir ein. Ich gehe jede Wette ein, dass du mindestens 400 Kronen übrig hast am Ende. Aber ja, natürlich wird Bargeld meistens noch akzeptiert.

Trinkgeld brauchst du nicht zu geben oder du sagst, dass du den Betrag aufrundest. Da reicht wirklich ein leichtes Aufrunden, kein Trinkgeld im eigentlich Sinne. In Hotels ist auch eine Servicepauschale im Preis mit drin.

Mastercard und Visa sind ideal und gehen überall. Achtung mit deutschen Maestro-Karten, die gehen nicht immer. V Pay geht (haben Deutsche aber eh sehr selten).

P.S.: Im Buch „Ängstliche Menschen“ von Fredrik Backman, das ich als Urlaubslektüre sehr empfehle, ist einer der zentralen Aufhänger sogar, dass jemand eine bargedlose Bankfiliale überfällt. Gibt es in Schweden wirklich.

Zum Laden in Schweden scheinen wir noch gar keinen Thread zu haben, ich finde nur „Laden in Dänemark“ und „Laden in Norwegen“. Kennt jemand einen oder sollen wir mal einen eröffnen?

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