Reichweite 120km/h Autobahn, gab es schon die 550km?

Finde Dein Beispiel trotzdem etwas extrem.
Bin über Ostern zweimal diagonal durch Deutschland (Berlin-Bodensee, über Stuttgart, und zurück). Sind so 825-850km gewesen (etwas andere Zwischenziele), also einigermaßen repräsentativ für D, würde ich sagen.
Auf dem Hinweg hatte ich sehr viele Baustellen zwei Staus, davon einer mit Vollsperrung und Umgehungs-Gejökel auf der Landstraße und bin am Ende bei 119km/h Durchschnitt gelandet. Bei 235Wh/km. Das war in der Regel so 170-180 wenn frei, ein paarmal war ich auch über 200. Bei gutem, warmem Wetter.

Auf dem Rückweg gestern hatte ich Sauwetter (1-4°, viel Regen, teilweise Schneefall), dafür war die Bahn sehr viel freier. Fahrmodus wieder der gleiche: 170-180 wenn frei, >200 noch seltener, aber keine Staus. Ich hab die Zeit nicht exakt genommen, aber war klar schneller als auf dem Hinweg, Verbrauch dann 257Wh/km.

299 sind schon extrem, finde ich. Für mich ist das Model 3 schon in einem Bereich, wo man sich die Reichweite nicht komplett ruiniert, wenn man auch über 150 fährt.
OK, wenn man jedem Audi, der sich von nem Tesla provoziert fühlt und zeigen will, dass er auch beschleunigen kann, dann immer gleich hinterhersprinted, dann kann das auch anders aussehen, aber für halbwegs gleichmäßiges Fahren ist der Verbrauch OK.

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Ob extrem oder nicht, mein Beispiel ist halt einfach echt und belegbar…
Ich kann nichts dafür, dass es nunmal einfach so war🤷🏻‍♂️

Was gefühlte und echte Durchschnittsgeschwindigkeit unterscheidet sieht man im Forum ja ganz deutlich, da fahren Leute konstant 110 km/h und kommen bei 88 km/h Durchschnitt raus🤷🏻‍♂️

Hätte man nen Abschnitt ohne Baustellen und lässt den Tempomat konstant laufen, wird nur bei 3 Elefantenrennen auf 200 km kurz langsamer sieht’s klar anders aus.

Aber wenn man hier nur solche Beispiele bringt ist doch niemandem geholfen, es ist eher die Regel, dass man kilometerlang 80 in ner Baustelle fährt und auch mal wegen nem vollidioten bremsen muss und danach mit 140 nem linksspurschleicher hinterhertuckert…

Ich würde mich ja auch über nen geringeren Verbrauch und trotzdem hohes Tempo freuen, aber das gabs halt bisher nicht…

Ich glaube, der Einfluss des Windes wird oft unterschätzt. Der Luftwiderstand gilt ja nicht gegen die Boden, sondern gegen die Luft, und die ist meist in Bewegung. 10 km/h sind Windstärke 2, das ist echt wenig. Nun fährt man nicht immer exakt in derselben Richtung und muss deshalb ein wenig draufschlagen. Nehmen wir mal 25 km/h, das wäre dann Windstärke 4. Spürbar, aber keinesfalls kräftig.

Eigentlich immer wenn ich bislang besonders hohe oder auch auch besonders niedrige Verbräuche auf der Langstrecke mit dem Model 3 erlebt habe, war kräftiger Wind aus der entsprechenden Richtung. Kann nach siebeneinhalb Monaten natürlich immer noch Zufall sein, glaube ich aber nicht. :innocent:

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Sicher, deswegen würde ich auch Beispiele mit relativ kurzen Strecken immer schwierig sehen, viel zu variabel. Sieht man ja auch an den großen Unterschieden bei Dir.
Ich hatte übrigens Deine weiteren Bilder zunächst nich gesehen, nur das erste, das @malamut zitiert hatte, im Schnitt sehen die in der Tat ziemlich genau so aus, wie meine Erfahrungen jetzt bei langen Strecken und so Tempo auch sind.

Ja, sollte ein wichtiger Punkt sein. Vor allem - Radfahrer kennen das - Wind haut nicht nur von vorne negativ rein, sondern auch von der Seite. Denn der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit, d.h. auch Seitenwind erhöht den, weil der Betrag des Gesamt-Geschwindigkeitsvektors größer wird, und da sind zusätzliche Turbulenzen durch die untypische Anströmung noch gar nicht mit drin.

Noch eine Tabelle, die Reichweite, Autotyp und Geschwindigkeit vergleicht:
https://teslike.com/
Ich kann das Ergebnis gut nachvollziehen. Mit meinem TM3 LR AWD komme ich bei 120km/h auf der Autobahn etwas über 400km weit. D.h. für die 500km muss man doch unter 100km fahren, was nicht sehr praxisnah ist.

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guter Punkt!!!

ein guter Freund fährt einen P85, also RWD somit ähnlich zu meinem LR RWD.
Mein reales extrem Beispiel zum Playmobil Land vom südlichen Österreich bin ich
ich mit 135ig k/mh gefahren. Real hatte ich aber inkl. Ladehalt und An/Abfahrten und
natürlich Verkehrsbedingt „nur“ 103 km/h Schnitt geschafft. Damit aber habe ich
550 km reale Reichweite sogar mit ein paar wenigen Kilometern RRW geschafft.

Ich denke, damit ist das LR RWD das Model 3 mit der extremsten Reichweite, auch real.

Es ist halt das WAHRE Long Range Model 3 :slight_smile:

aber wie kommt das eigentlich ? die paar mehr kilo des 2. motors spielen auf der bahn bei gleichmässigen geschwindigkeiten keine grosse rolle. der vordere motor wird beim gleichmässigen fahren bis 140 wohl auch nicht angesteuert. hat tesla so einen miesen frontmotor verbaut der kwh frisst nur aus langerweile ?

Er wird durchaus auch vorher schon mitgenutzt. Und es ist halt einiges an Antriebsmechanik, die da permanent mitläuft, nicht nur der Motor, auch das Getriebe, Gestänge,… so komplett reibungsfrei ist das alles nicht.

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Dann bist du in Auto-Foren nicht lange unterwegs:)

Wenn einer 130-150 schreibt, dann kannst du 99% davon ausgehen, dass er einen Schnitt von 95-100km/h meint und die 130 gar nicht erreicht hat:)

Irgendwie schaffen es alle, trotz viele freie Strecken, immer einen langsamen Schnitt zu treffen, und finden es später normal:)

Deine Werte sind bei 130km/h normal, 20kWh ist passend.

Und zu 550km bei 120km/h, dann muss der TS auf Plaid+ warten und die fetten Zellen.

440km im Sommer bei einem Schnitt von 110km/h sind gerade so möglich, mit viel Glück.

550km schaffst du nur hinter LKWs bergab.

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Nie und niemals wirst du 135Wh/km bei einem Schnitt von 110km/h schaffen.(musst also teilweise 120 fahren) Nie im Leben, selbst mit dem SR+ nicht.

Aber selbst 135Wh reicht nicht aus. Mit Degradation und etwas Schnickschnack + Verluste von 500Wh/1kWh musst du einen Schnitt von um die 12.95Wh/km erreichen und mit Negativprozente ankommen, also im Puffer

Nope, nicht bei 120er Schnitt. Da wette ich dir einen 5-stelligen Betrag dagegen.

Übrigens hat der Stefan von NM den Test schon mit einem RWD gemacht und ist kaum unter 16kWh gekommen, im Hochsommer auf leere Autobahn.

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Diese ewigen Falschangaben führen dann zu Frust bei normalen Autokäufern, die glauben, sie könnten mit dem Elektroauto dieselben Reichweiten und Geschwindigkeiten auf Langstrecke fahren wie mit einem Verbrenner. Und dem ist halt (noch) nicht so.

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Aber auch nicht lange. Das neue Model S + hat ca 103kWh nutzbar. Das sind bei 120km/h meine ich gute 500km vielleicht sogar 550km, weiß ich nicht genau. Und mit den fetten Zellen in einem Model Y oder 3 werden 550km reale Autobahn in 2-3 Jahren Realität.

Übrigens, wir sollten nicht von Deutschland ausgehen. Anderswo im Ausland sind Verbrenner mit dem Elektroauto gleichzusetzen. Die Holländer fahren max 100km/h und erreichen sicherlich 500km, 2x quer durch Holland, vielleicht sogar mehr. Die Österreicher und die Dänen, die Schweizer, auch nicht viel anders.

Meins 22-23

Ich rechne bei sommerlichen Verhältnissen mit 135 Wh/km bei maximal 110. Das waren bei mehreren Tests 105 km/h im Durchschnitt. Wie Stefan fährt weiß ich nicht, aber bestimmt etwas sportlicher. Bei geringem Verbrauch sind kaum Verluste vorhanden. Hab schon mal 74 kWh aus einer Ladung verbraucht.

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Der fährt nach Tempomaten 120km/h. Was soll da sortlich sein… Sorry, aber diesen Schnitt hast du erreicht von Dorf zu Dorf und Landstraße, das bestreitet keiner. Fahre die 500km auf einer leeren Autobahn mit Tempomat 120 ununterbrochen und dann reden wir. Ich habe es gemacht und weiß was möglich ist, nämlich ca. 400km+.

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Bloch hat bei konstant 120 km/h eine Reichweite 100-0% SoC von 390km ermittelt. Das liegt deutlich unter der Reichweite von Verbrennern. Es sei denn, man vergleicht mit einem VW Käfer von 1970.

Der Bloch ist nen Depp, der kennt sich mit Tesla nicht aus. Was hat er für nen Verbrauch gehabt, hat er das erwähnt? Und mit welchem Fahrzeug?

Der ausführliche Test ist bei YouTube zu sehen. Mit Tabellen zu den Verbräuchen bei verschiedenen Tempi.

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