Reduzierung der Ladeleistung bei öfterem DC-Laden

Wie hast du dieses downgrade beweekstelligt?

Du brauchst dafür einen Hacker und verlierst auf jeden Fall die Garantie und im schlimmsten Fall die Betriebserlaubnis für dein Fahrzeug.
Deswegen hat Florian ja auch ganz deutlich gesagt, dass es keine offizielle Möglichkeit ist.

Ich weiß auch nicht warum Florian diese „Möglichkeit“ immer nennt, denn für mich ist sie ein NoGo und verwirrt nur immer andere.

Zudem ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Softwareversion von 2019 nicht mehr funktioniert, so wie das auch schon früher war, wenn grundlegende Dinge geändert werden, z.B. das man plötzlich CCS am Supercharger laden konnte, dann war das Laden am Supercharger mit den alten Softwareversionen nicht mehr möglich.
Sprich wenn z.B. eine neue Batterie, wie die 4680-ziger Zellen im Model Y kommen oder vielleicht andere Fremdfahrzeuge am Supercharger laden können, dann könnte dieser Trick nicht mehr funktionieren.
Du musst dir bewusst sein, Tesla möchte nicht, dass man die alten Versionen verwendet und sie sitzen am längeren Hebel. Du steigst in einen Krieg zwischen Tesla und den Hackern ein und wenn du Pech hast bist du der Kollateralschaden und kannst deinen Tesla im schlimmsten Fall nicht mehr fahren, mit großer Sicherheit nicht mehr DC-Laden (egal an welchem DC-Lader ob von Tesla oder nicht) und mit Glück dann noch AC laden.
Das Beschriebene ist keine Vermutung, sondern bereits passiert. Es gibt einige Teslas die von Tesla aus dem Bestand aussortiert worden sind und deswegen nur noch Grundfunktionen wie AC-Laden haben. Bisher waren das in der Regel Schrottfahrzeuge, die von freien Werkstätten wieder aufgebaut worden sind bei denen Tesla den Schaden an sicherheitsrelevanten Komponenten aber als so groß eingestuft hat, dass sie nicht mehr betrieben werden dürfen.

Das die Version 2019.12.1.1 noch nutzbar ist liegt meiner Einschätzung nach daran, dass Tesla gerade wegen der Reduzierung der Ladeleistung und Verringerung der Kapazität aufgrund der folgenden Updates stark unter Beschuss steht und sich vor Gericht dafür verantworten muss und deswegen diese Hintertür für Teslafahrer offen lässt, die die daraus resultierenden Risiken eingehen wollen und sich somit auch den juristischen Weg einer Klärung verbauen, den die ersten erfolgreich beschritten haben.
Denn eines ist sehr wahrscheinlich, Tesla dokumentiert im Schadensfall, welche Softwareversion auf dem Auto ist und sollte es einen Schaden an der Batterie oder gar eine brennende Batterie geben, dann kommt das mit allen Konsequenzen an Licht. Ich kann mir z.B. auch vorstellen, dass die Versicherung dann den Schaden nicht zahlt, weil vorsätzlich eine alte, unsichere Software installiert worden ist.

Viele Grüße

Dirk

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Unsicher? Wo finde ich den Rückruf dazu?

Es gibt auch Leute hier im Forum, die haben schlicht einfach alle Updates weggeklickt.

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Wieso Rückruf? Gibt doch etliche Updates seitdem. Einfach installieren und fertig.
Hat allerdings alles nicht direkt mit dem Thema hier zu tun.

Da die Einschränkungen, die dieses Thema beschrieb, nun durch Updates wieder zurück genommen worden, könnte dieses Thema geschlossen werden.

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Mit welcher Software-Version für die 85er?

Leider keine, da das dort eine andere Einschränkung ist.
Für den 85er sollten wir hier weiter diskutieren:

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Es :clap:
Gibt :clap:
Keinen :clap:
Rückruf :clap:

Weder die Leute, die noch auf 2019.12.1.1 oder früher sind, noch die Leute, die wieder auf so einer Softwareversion sind, wurden durch Tesla oder eine Behörde auf Sicherheitsprobleme hingewiesen.

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Hi,

das ist eben der Unterschied zwischen Tesla und andere Hersteller: die anderen schreiben den vermutlichen Halter des Fahrzeugs an und empfehlt/bittet/beordert ihn das Fahrzeug zum Händler/Werkstatt zu bringen.

Tesla hat die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug und kann damit tun was sie wollen - sogar weitaus mehr als sie dürften. Legst du dich auf Twitter irgendwie mit unseraller Elon genügend an könnte dein Fahrzeug OTA gewisse Begrenzungen erhalten, von Wegfall einzelnen Funktionen bis zur Stilllegung.

Klar darf er es nicht tun, und hoffentlich wird er es auch nicht tun - aber die Möglichkeit besteht definitiv.

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So habe ich es auch über ein halbes Jahr lang gehalten bis der Wagen mal ins SeC musste. Ich hatte explizit darum gebeten kein SW Update zu machen und sogar einen Zettel in den Wagen gelegt. Hätte nichts genutzt und wurde trotzdem gemacht.

Das ist ein Eingriff in deinen Besitz!

De Jure hast Du wahrscheinlich Recht, aber Du wirst kaum eine Wahl haben.
Tesla kann nämlich argumentieren, dass Dein Auto die Zulassung verliert, wenn Du Bug Fixes nicht einspielst.

Aber ich bin kein Jurist und dies ist auch kein juristisches Forum…

Für die Zulassung ist wohl eher eine Behörde zuständig.

Und Updatepflicht bzw. Konsequenzen des Nicht-Updatens hat kein 85er in irgendwelchen Vertragsbedingungen oder -bestandteilen.

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Aber stand nicht irgendwo in den Bedingungen, dass man zum Updaten verpflichtet ist? Hat hier zumindest mal jemand geschrieben, wenn ich mich richtig erinnere.

Kam erst in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts, die Fahrzeuge sind aber seit 2012 unterwegs.

Ich habe noch von keinem Fall gelesen, bei dem das Superchargen wegen alter Software nicht funktioniert hat.
Hat jemand einen link zur Dokumentation eines solchen Falles?

Bezüglich Updatepflicht, das steht nach meinen Infos seit 2018 in den Garantiebedingungen und betrifft somit keine 85-ziger.

Will man es verhindern, empfehle ich Kontakt zu @teslaundrecht aufzunehmen, die haben ein entsprechendes Schreiben formuliert, das es Tesla verbietet, Updates zu machen und wenn sie es tun entsprechende rechtliche Schritte ermöglicht.

Juristisch bewegen wir uns beim Thema nachträgliche Softwareupdates, vor allem über WLAN, nach meiner nicht-Juristen-Meinung in einer Grauzone, die noch nicht geklärt worden ist.

Über kurz oder lang wird es dazu Urteile geben, wenn sich die Kläger und Tesla nicht immer „rechtzeitig“ vorher einigen.

@Phoebus das kann ich dir leider nicht raussuchen. Ich habe von dem Problem bei einigen Anfang 2019 gehört, als auf CCS-Supercharger umgestellt worden ist.

Das es ingesamt Probleme geben kann, zeigt der Fall von Alex von Elektrisiert, der sein Model 3 nicht mehr laden konnte, weil er einige Updates nicht gemacht hat.

Viele Grüße

Dirk

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Als ich mich damals bei der Abholung meines Wagens mit ungewolltem SW Update im SeC beschwert hatte wurde mir auch gesagt, dass es sonst sein könnte, dass eines Tages z.B. SuC nicht mehr funktionieren würde. Sie hätten deshalb schon zwei Fahrzeuge diesbezüglich updaten müssen.
Ob das der Wahrheit entspricht oder nur eine Ausrede ist kann man natürlich nicht beurteilen.

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Machen andere Hersteller auch. Hatte mal einen Touareg bei dem ein „werksnaher Tuner“ eine leistungssteigernde Software in die Motorsteuerung gespielt hat. Kein angestecktes Steuergerät. Bei jedem Service wurde die Originalsoftware aufgespielt. Hatte immer darauf hingewiesen, dass ich keine Updates haben möchte. Musst jedes Mal wieder zum Tuner…

Die als CPO seit 2018 verkauften 85er haben evtl wieder andere Garantiebedingungen.
Wenn man nun langfristig gegen die Technik arbeitet, sieht das für mich wenig entspannt aus. Ist es da nicht evtl besser, das Auto zu wechseln?

ICH habe das selbst erlebt und bin diesbezüglich extrem wütend auf Tesla.
Ich wäre heute noch auf SW 8, denn es gab fast keine Verbesserungen für die alten MCUs, dafür aber gravierende und massive Verschlechterungen - und die der Ladeleistung ist die Schlimmste.
Hier meine Geschichte:

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