Mit EVCC? Genial. Magst Du Deine Einstellungen teilen? Ich habe es noch nicht ans Laufen bekommen. Danke Dir ![]()
evccblank.zip (872 Bytes)
Super, danke dir. Genauso hatte ich es bei mir auch konfiguriert. Ich vermute daher, die API vom goe-charger erlaubt keinen Strom <6A. Die API vom Tesla Wallconnector 3 erlaubt hingegen Ströme bis runter auf 1A, weshalb es bei Dir funktioniert. Mal sehen, muss ich ggf. doch zunächst über ein eigenes Skript im iobroker die Ladelogik direkt über die Tesla API abbilden.
Das hätte dann nichts mit der Funktion API als Solches zu tun sondern mit der Firmware, weil die go-e wird ja in diesem Falle gar nicht über die API gesteuert oder ausgelesen.
Ich nehme an, das die go-e mit ihrem internen Zähler Leistungen bei Strömen abseits von DIN <6A, als schlechten Kontakt, also potentielle Gefahr interpretiert und dann ggf. in einen Fehler/Abschaltung geht. Ich hatte das neulich auch mit meiner Webasto Next im testweisen einphasigen Betrieb gehabt. Da gab es auch bei Ladeströmen <2A bei 1P entsprechenden Fehler. Bei 3P regelt nun aber der TeslaSolarcharger unser M3 auch bis 1A runter, ohne dass die Next aussteigt. Super genial das Ganze!
By the way, habe hier auch seit Jahren einen Iobroker laufen. Aber beim aktuellen super Reifegrad vom TSC würde ich nicht mehr auf die Idee kommen, das im Iobroker nachzustellen.
Ich arbeite ja noch mit EVCC, das steuert die go-e über die ihre V2 API an und setzt den Ladestrom in der Box. Da wird vermutlich auf min. 6A über die Firmware limitiert. Die Teslawallbox erlaubt da auch weniger.
Den Teslasolarcharger schaue ich mir an, dass wäre dann die Alternative zu EVCC. Hatte ich so noch nicht auf dem Schirm. Danke ![]()
nein, das ist nicht der Fall. Ich lade zuhause auch mit einem go-e und regel einphasig den Strom auch bis auf 0 A runter.
beim go-e kann man nur auf min 6A runter regeln, das liegt aber an der Spezifikation von Typ2 soweit ich weiss. Den Tesla kann man aber via API bis auf 0A runterregeln.
der go-e meldet hierbei keinen Fehler.
Denke auch, es liegt an der Spec. Vermutlich könnte die Elektronik im go-e sogar weiter runter, aber ist dann außerhalb der Spec und es ist nicht sicher, dass Onboardcharger anderer Fabrikate damit klar kommen. Bei Tesla geht es.
Man müsste für EVCC ein eigenes Chargertemplate bauen, was über die Tesla API regelt und die Wallbox umgeht - quasi eine virtuelle Wallbox auf Basis des Onboardchargers. Dann würde es auch damit funktionieren.
Eine Idee die mir gerade kam: könnte man in der evcc.yaml einen custom-Charger als Plugin auf Modbus oder MQTT Basis anlegen und via iobroker die Befehle über die Tesla API an den Onboardcharger weiterreichen?
die selbe Frage habe ich mir auch gestellt und gehofft das irgednwo bereits eine fertige Lösung zu finden ist. Bislang aber erfolglos.
Was ich gesehen habe ist, das es gerade aktuell einen PullRequest gab welcher ein Template erzeugt welches mittels TeslaMate die Anbindung an das Fahrzeug aufbaut. Das aber nicht als Charger, sondern „nur“ als Vehicle.
gabor
Das ist ein interessanter Ansatz, den ich bei mir nicht umgesetzt habe, ich habe in meiner Wallbox den unteren Ladestrom sogar auf 8A hochgesetzt.
Wenn der Tesla im „aufgeweckten“ Zustand 250W verbrennt, der e-Charger (oder die Wallbox) verbraucht auch Energie, dann wird irgendwo bei 2A der Bereich erreicht, ab welchem Ladung im Batteriespeicher ankommt.
Bei 4A wird die 50%Verlustgrenze unterschritten.
In 12h werden dann immerhin 5kWh ins Auto geladen, per PV wäre bei dieser Leistung nach 12 Tagen eine 60kWh Batterie voll und weitere 60kWh in Wärme umgesetzt.
es macht auch wenig Sinn das Auto dauerhaft bei diesen niedrigen Strömen zu laden,
das ist klar:
bei 2A kommen weniger als 50% in der Batterie an, bei 1A nichts mehr, bei 0A entlädt sich die Auto-Batterie.
Warum es trotzdem sinnvoll sein kann ist, weil man eben kurzzeitig (zB Wolke oder Herd geht an) nicht mehr genug Überschuss hat. Man hat also folgende Optionen:
- Laden Stoppen → Das schaltet die Schütze um Auto und es dauert danach auch etwas bis das Auto schläft, man macht also Verschleiss und verschwendet auch etwas Energie
- Strom aus dem Netz beziehen um Mindestladung zu erhalten → Bei den aktuellen Strompreisen macht das bei mir keinen Sinn: Wenn ich das Auto eh mit PV voll bekomme möchte ich doch nicht den teuren Netzstrom beziehen
- Ladung eben weiter runterrgeln → Hohe Effizienzverluste >50%, trotzdem das ökonomischste, da der Stromnetzbezug einfach mal 4,5x teurer ist als der selber verbrauchte PV Strom.
Meine Steuerung ist btw auch so programmiert, dass sie das Laden beendet wenn 15min dauerhaft unter 3 A geladen wird, so kann ich Wolken, Kaffeemaschine und auhc eine Spülmaschine die hoch heizt gut überbrücken. Bei der Waschmaschine die ca 45min heizt stoppt das Laden dann halt nach 15min für 30min (es sei denn es gibt noch mind 3A überschuss…)
Und da viele Wallboxen 3-phasig ohne Umschaltung laden, sind 2A je Phase in Summe dann auch schon 1,4kw. Von daher ist ein stufenloses (schaltfreies) Regeln des Ladestroms auch bis runter auf 1A für Überschussladen von PV nützlich.
Weiß nicht ob es hier schon genannt wurde…
Ich mache das über EV-Autocharge, die lesen meinen Wechselrichter API aus und steuern alle vorhandenen Tesla über API.
Und ja, theoretisch haben die von EV-Autocharge jetzt meinen Fahrzeugschlüssel aber hey, die Auto’s stehen sicher inbder Garage oder auf Arbeit mit PIN-to-Drive so what ![]()
Da hab ich auch mal ne Frage zu, grade was das Umschalten der Phasen angeht…
Ich hab hier ne Fronius Wattpilot WB, nen Fronius Symo Gen24 WR und ein BYD 10,2 Akku…aufm Dach liegen 14,2kWp O/W Module.
Aktuell eingestellt hab ich, dass der Tesla erst bei min. 1,4kW Überschuss anfängt zu laden und hab dann bei 3,8kW die Grenze zum Umschalten auf 3-phasig. Aktuell ist da noch eine Umschaltpause eingestellt und er muss min 10 Min in der Phase bleiben.
Macht es Sinn, die Umschaltpause raus zu nehmen?
Zur Zeit geht das ganze Konzept voll auf…der Akku ist meist früh schon wieder voll und dann geht erstmal alles in den Tesla, der aber durch Homeoffice selten leer ist.
der tesla benötigt ca. 100-150w wenn er wach ist und *nur läd.
meist sogar etwas weniger (M3 2023)
wie genau hast du das gemessen?
mit „scan my tesla“ via OBD2 und einem shelly 3em an der 5-poligen CEE Wandsteckdose
ah sehr interessant, wenn man im Auto sitzt kann man im Service Mode auch schauen was der aktuelle Verbrauch ist, da liegt man so bei 260 Watt beim Laden, aber dann läuft auch der Bildschirm, Audio,. …
Ich habe mich mangels Verfügbarkeit der OpenWB im letzten Jahr (18 Wochen Lieferzeit) zu der Variante EVCC und Easee Wallbox entschieden. Das klappt hervorragend mit PV-Überschussladen, inkl. automatischer Umschaltung 1-phasig/3-phasig.
Der einzige „Nachteil“ der Easee-Box ist, dass die Ansteuerung übers Internet erfolgt. Hat der Hersteller ein Problem mit seinen Servern, klappt diese Ansteuerung nicht mehr (ist letztes Jahr aber nur einmal ganz kurz vorgekommen).
Bei OpenWB erfolgt die komplette Steuerung im lokalen LAN. Aber der Preis wäre deutlich teurer und damals eben das Problem der Lieferfähigkeit…
Also alles in allem kann ich die Kombi EVCC und Easee empfehlen.
Grüße dich, aber du musst dann jedesmal händisch via App auf 0 a stellen oder?
Dankeschön