Ahoi! Ich nutze selber eine OpenWB und kenne die Zappi nicht. Aber ein Blick ins Handbuch sagt, dass die Zappi das Laden unterbricht wenn die PV-Anlage nicht genügend Saft zur Verfügung stellt. Du kannst die Zappi aber so einstellen, dass sie sich im Falle, dass nicht genügend PV-Saft zur Verfügung steht den Rest aus dem Netz zieht. Dann sollte es ohne Unterbrechung gehen. Sonst hast du natürlich bei jeder größeren Wolke einen Abbruch!
Viel Erfolg!
Mein Weg war ein PV Speicher, ein großer mit 72kWh. Die PV hat nun nach Ausbau auch 30kWp.
Finanziell möglich da Eigenbau.
Der große Akku löst mehrere Dinge.
- Eigennutzung wird stark erhöht
- durch die Größe braucht es keine Kühlung, weniger Belastung = mehr Haltbarkeit, simpler Aufbau
- keine Steuerungen mehr zum Nutzen der Geräte, weniger Technik/Steuerungen
- weniger zeitliche Einschränkung zum Nutzen des Stromes, lediglich das Laden des EVs mache ich nicht nachts
- Das Auto wird vernünftig ohne Pausen geladen, es ist ein Puffer da
Die Wetterprognose des PV Ertrages ist die einzige Steuerung.
Die EAutos sind der letzte Überschußverwerter die den Strom bekommen den Haus&WP nicht nutzen.
Ich weiß, das ist meist keine Möglichkeit die bei Euch allen umsetzbar ist. Wird es aber werden wenn die Akkus günstiger werden. Dann stehen die überall. Zu viel Steuerungen heute einbauen, oder noch etwas warten bis ein bezahlbarer Akku kommt der vieles mehr erleichtert ? Mit PV Speicherakku werden viele Umbauten und Steuerungen dann wieder überflüssig. Und es wird einfacher.
Das ist meines Erachtens ein Kommunikationsfehler zwischen der Zappi Wallbox und dem M3. Das trat mit meiner OpenWB früher auch einmal bei einem bestimmten Software-Version auf. Ein Update hat dies behoben.
Man kann natürlich mit einer bestimmten Mindeststrommenge laden, wie von @skyvoyager empfohlen. Aber das ist ja nicht der Sinn des PV-Überschussladens. Mit der OpenWB geht es ja auch bei beliebig vielen Unterbrechungen durch Wolken.
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Also mein Model Y kommt ja erst nächste Woche, aber jetzt hab ich 'nen Mii Electric dran und bei dem ist es genau so → zu oft an/aus weil nicht die 1,4kW minimum zur Verfügung stehen führt zu „Charge Delayed“. Das Problem liegt nicht an der Zappi sondern an der Software des Autos. Wahrscheinlich möchte man so einem Schaden bei Batterie oder Wandler vorbeugen (ständiges Ein/Ausschalten der Ladung, vielleicht nimmt das Auto an, dass die WB defekt ist?).
Das Verhalten des Autos konnte ich manuell an einer Nicht-Zappi-WB so auch bestätigen. Liegt also nicht der Zappi.
Meine Lösung war (im Norden isses ja auch gerne mal an sonnigen Tagen bewölkt): PV-Anteil auf 80% senken und 120 Sekunden einstellen. Das klappt bei mir in 95% aller Fälle gut. Mit der neuesten Software hat MyEnergi das Limit zudem auf 240 Sekunden angehoben, brauche ich aber nicht.
Naja, wenn es am Auto liegt dann aber nur beim Model Y. Ich lade meine 3er seit 1 1/2 Jahren fast ausschliesslich mit Überschuss und hatte noch nie einen „Hänger“ oder „Bremser“, obwohl das ein/aus in dieser langen Zeit x-mal vorgekommen ist.
Ürigens: auch mit dem Kona und dem Ioniq5 nie solche Probleme.
Es ist halt stark abhängig von den eigenen Einstellungen bzgl. Green-Anteil und Zeitbuffer an der Zappi. Ich habe beim Mii auch festgestellt, daß es ok ist, wenn der Abstand zwischen an/aus länger ist z.B. 30 Minuten. Dann nie ein Problem. Aber sobald kurze Abstände → nach 5mal ist der Ofen aus . „Charge Delayed“. Ich werde mal berichten wie es nächste Woche mit meinem Y aussieht (Sonne vorausgesetzt
)
Es gibt hier gute Neuigkeiten: Ich weiß nicht seit wann, aber man kann den Tesla nun via API auch auf unter 6 Amper Ladeleistung regeln, sogar bis auf 0 A.
DH wenn im Haus ein größerer Verbraucher anspringt muss man den Ladevorgang nicht mehr komplett stoppen (was ja Abnutzung an den Schützen verursacht) sondern man kann nun auf 0 A regeln und so das auto im standby lassen. DIe Ladesteuerung sollte natürlich nach angemessener Zeit bei 0A den Ladevorgang trotzdem stoppen, damit das Auto schlafen kann.
Netterweise kann das auto nun sogar mit 1 A laden, so kann man seinen PV Anlage wirklich optimal ausnutzen, auch wenn bei 1A wohl kaum mehr was im Akku ankommt wegen dem hohen Standby-Verbrauch. Trotzdem in Zeiten von Preise >60 ct/kWh ist das natürlich sehr geil
hier sieht man wie Tessie mit 670 Watt, also einphasig 3A lädt (Wallbox hat das Limit auf 6A gestellt)

Ich habe eine Zappi Wallbox welche die Option hat nur zu laden wenn PV-überschuss vorhanden ist. Ich möchte nun wegen einer Abwesenheit für eine Woche den Sentry Mode aktivieren und gleichzeitig das Auto mit PV-überschussladen an der Wallbox haben. Ich hoffe dass abhängig vom Wetter das Auto bei meiner Rückkehr einigermaßen geladen ist.
- hat jemand Erfahrung damit?
- wird der Sentry Mode während der periodischen Ladevorgänge normal fortgesetzt?
Besten Dank
Wenn du den Sentry Mode einschaltest bleibt er an, dass hat mit dem Laden nichts zu tun.
Ich nutze EVCC auf einem Raspberry Pi, verbunden über Modbus direkt mit dem Wechselrichter, mit der Wallbox über IP und mit dem Tesla über die Tesla API. Laden klappt sehr gut mit Überschuss. Allerdings aktuell erst ab 3,5kw Überschuss, da EVCC die Tesla API noch nicht voll nutzt um den Ladestrom auf bis zu 1a Dreiphasig runterzuregeln. Dies kommt aber demnächst noch. Finde ich aber auch nicht weiter schlimm, da ich bis 3kw überschuss sowieso die Warmwasser Wärmepumpe mit Heizstab laufen lasse. Sprich als regel das er bis 3,5kw die anschmeißt und darüber abschaltet und den Tesla läd.
Nutze auch EVCC und hoffe auch, dass die Funktion kommt den Ladestrom über die Tesla API einzustellen. Selbst ohne Phasenumstaltung und mit weniger Wolkenunterbrechung könnte man so schön geglättet über den Tag den Überschuss laden. Insbesondere an wechselhaften Tage stört es mich schon, dass die Schütze der Wallbox und des Fahrzeuges häufiger schalten.
Weißt Du ob und wann EVCC das integrieren wird?
Wenn das nicht kommt, muss ich das Skript selbst schreiben - würde aber gerne die schöne EVCC Oberfläche behalten.
Könntest du uns das vielleicht zukommen lassen?
Das ist interessant, wie sieht deine Konfiguration in der yaml dazu aus? Ich habe es gerade Mal getestet mit goe-Wallbox an Model 3. Ein mincurrent kleiner 6A wird in meiner Konfiguration weder unter vehicle noch unter loadpoint akzeptiert (Fehlermeldung im GUI).
Ich versuche in der Regel den Leistungsbereich unter 1800Watt (einphasig 8A) zu vermeiden, da mir das Verhältnis zwischen Ladeverlusten und Nutzladung zu hoch wird.
Ich habe es überschlagsmäßig ein paar mal kontrolliert und bin bei einphasig 6A auf ca. 250 bis 300Watt Abweichung gekommen. Seitdem Gas mehr als 9ct/kWh kostet, geht mein Überschuss eher in den Heizstab der Heizung.
Ich nutze die Logik meiner Wallbox gar nicht und steuere lediglich über die Tesla API. Die API ist für mich mit der größte Pluspunkt an dem Auto. Die Daten des Tesla und der PV sammel ich mit ioBroker ein und wenn sobald etwas ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, startet der Tesla die Ladung. Je nachdem wieviel das ist, regelt er die Ladegeschwindigkeit hoch und runter.
300 Watt kommt hin. Das ist der Leerlauf Verbrauch des Autos für den Ryzen Prozessor, Steuergeräte, Elektronik, etc.
Der Verbrauch ändert sich auch kaum, ob geladen wird oder Sentry Mode läuft. Sitzt man im Auto und guckt Netflix, geht der Verbrauch deutlich hoch, da dann die Klimatisierung vom Sitzsensor aktiviert wird ![]()
wie schon geschrieben wurde braucht das auto etwa 280W während es lädt, das
ist recht viel, da könnte Tesla mal noch optimieren.
Bei den aktuellen Preise (Netzbezug >40ct/kWh und Einspeisung ca 10ct/kWh) rentiert sich bei mir sogar das laden mit 2A, obwohl die Lade-Effizienz dann deutlich unter 50% liegt…
(vorausgesetzt natürlich ich bekomme das Auto nicht voll wenn ich nur die besseren Zeiten nutze)
Ich hab es hinbekommen, er regelt jetzt runter bis auf 1A dreiphasig, was ca860w entspricht. Jetzt habe ich eine wunderschöne Ladekurve die dem Sonnenverlauf entspricht.
