Plauderecke - für alles, was keinen eigenen Thread braucht (Teil 2)

Das mit dem Gefühl ist so eine Sache, das passt gefühlsmäßig, aber strenggenommen auch wieder nicht:
Miete/Abo ist besitzen, Eigentum ist das von dir gemeinte Gegenstück.

„Der Hehler ist nie der Stehler!”
Da Hehlerei in vielen Fällen eine Straftat erst ermöglicht oder ihr zumindest Vorschub verleiht, dient sie zur Aufrechterhaltung des erlangten Vorteils und ist ebenfalls unter Strafe zu stellen.

Das kann also schon so gesehen werden.

Interessant wird jetzt, ob in dem Zusammenhang Paragr. 17 StGB greift (Vorbotsirrtum), und der Käufer sich auf Unwissenheit berufen kann.
Das halte ich zumindest ab dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Ermittlungen für zweifelhaft.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Befahren der Autobahn vom Beschleunigungsstreifen - wenn das nämlich nicht möglich ist, dann sollte man eigentlich am Ende anhalten. Macht nur keiner, weil das ja den gesamten Fluss stoppen würde, und eventuell zu noch mehr Unfällen kommen würde als einfach ein bisschen auf dem Standstreifen weiter zu fahren :wink:

Rein rechtlich gesehen müsste FSD, da es ja den ganzen Regelungen folgen muss, anhalten. Bin ich mal gespannt wie das ablaufen wird, wenn wir es denn irgendwann auch in Deutschland bekommen werden.

(ADAC und Huk Coburg)

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Genau, Theorie (anhalten) und Praxis (Standspur verwenden) … :+1:

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Falls das Befahren der Autobahn nicht möglich ist würde ich zu Beginn des Beschleunigungsstreifens anhalten damit später der ganze Teil genutzt werden kann

Rein rechtlich muss auch jeder Autofahrer auf der Autobahn seinen Sicherheitsabstand einhalten. Somit ist rein rechtlich gesehen immer Platz vorhanden, so dass rechtlich gesehen der Fahrer auf der Beschleunigungsspur, der ja auch rechts überholen darf, eine der Lücken aussuchen kann und somit nicht anhalten muss, sondern auf die Autobahn wechselt.
Rein rechtlich gesehen ist die Situation, in der die Lücke kleiner wird als ein Tesla mit etwas Zugabe braucht, nur in der Stausituation gegeben. Da kann auf der Beschleunigungsspur auch ohne Probleme angehalten werden und gewartet werden, bis jemand das Fahrzeug einfädeln lässt. Den im Gegensatz zur verbreiteten Meinung ist am Ende des Beschleunigungsstreifen kein Reißverschluss, sondern ein Spurwechsel auf eine vorfahrtberechtigte Straße.
Das Wechseln der Fahrspur, um einem Einfädler „Platz“ zu machen, ist dem Fahrzeug auf der Autobahn übrigens verboten. Dafür gab es ja Fahrschule, wo dies Manöver extra mit vielen Pflichtstunden geübt werden muss.
In meinen fast 30 Jahren Fahrpraxis hatte ich in Deutschland auch außerhalb von richtig zäh fließendem Verkehr nie die Situation, dass ich nicht in eine gute Lücke hätte einfädeln können. Auch wenn ich besonders kurze Beschleunigungsstreifen durchaus auch als Undankbar und Herausforderung sehe.

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Mit schwachen Autos (Ente) auf bergauf AB Auffahrten hatte ich schon Probleme auf die AB Mindestgeschwindigkeit zu kommen.
Mein Fahrlehrer sagte mir damals, wenn man nicht einfädeln kann auf dem Standstreifen weiterfahren. Was ich als wesentlich sicherer empfinde als anzuhalten.

Peter

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Die Beschleunigungsspur habe ich bereits einige Male tatsächlich zum Beschleunigen verwendet um bei schnellfahrendem Verkehr am Ende vom Stand mit ca. 100 km/h auf die nebenliegende Spur wechseln zu können.

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Mmmm, right.

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Mir scheint, als würdest du die Sache aus der rechtlichen Perspektive betrachten :crazy_face:

Ich habe auch keinerlei Probleme beim Auffahren auf die AB (habe es aber auch noch nie mit weniger als 80 PS und bergauf probiert). Aber offensichtlich gibt es da einige Leute, die es einfach nicht gebacken bekommen und offenbar nicht wissen, wo das Gaspedal ist. M.E. kann da die Situation nur schlimmer gemacht werden, wenn man am Ende des Streifens anhält, weil das die Verwirrung fördert. Ich hatte mal einen direkt vor mir auf der rechten Fahrspur, der auf die grandiose Idee gekommen ist zusammen mit dem Auffahrenden am Ende des Beschleunigungsstreifens anzuhalten, weil er ihn unbedingt reinlassen wollte. Der NBA hat glücklicherweise schneller reagiert als ich, aber wäre hinter mir jemand gewesen, wäre es vielleicht zum Unfall gekommen.

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Es gibt eine dritte, leider fast unbekannte Möglichkeit: ein Beschleunigungsstreifen ist durch einen breiten weißen und unterbrochenen Strich von der Autobahn getrennt. Daher gehört er nicht zur Fahrbahn/den Fahrbahnen der Autobahn. Dort darf also schneller gefahren werden als auf der Autobahn. Das ist eine tolle Möglichkeit, sich in der Hauptfahrspur eine ausreichende Lücke zu suchen und dann auf die Autobahn aufzufahren. Machen bloß die wenigsten. Und wenn ich das mache, werde ich von dem einem oder anderen wütend angehupt, weil ich ihm SEINEN Platz wegnehme. :frowning:
(Das gilt natürliich nicht für den Streifen zur Verlangsamung vor einer Ausfahrt. Da darf nicht schneller gefahren werden als auf der Autobahn selber. Und wenn die Fahrzeuge dort wegen eine Staus oder aus anderem Grund langsamer werden, MUSS man das auch tun.
Sagt die StVO.

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Ich wollte nur kurz mitteilen, dass ich seit heute aufgrund der aktuellen Ereignisse sehr ernsthaft in Betracht ziehe, meinen Tesla zu verkaufen. Sobald meine persönlichen Umstände es zulassen, werde ich damit beginnen.

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Nur mal am Rande: Dass jemand hier geschrieben habe „Ich misstraue hier dem kompletten ÖRR!“ das lese ich nirgendwo. Außer natürlich bei Dir, weil Du versuchst eine zweifelhafte Aktion (verbilligte Luxusautos für Intendaten) und die Kritik dran irgendwie klein zu reden.

Ja, ich glaube auch eher der Tagesschau als einem „random dude“. Aber eben nicht bedingungslos.
Leider ist es so, dass ich in den zwei, drei Fachgebieten wo ich wirklich firm bin (BEVs, Autonomes Fahren, Erneuerbare Energien), merke was teilweise für eine - sorry für die harten Worte - gequirlte Kacke geschrieben wird. Und es sind meist die gleichen Medien die dort negativ auffallen. Und daher kommt es, dass ich mich dann frage: Wie kommt es dass der „random dude“ was komplett anderes als das journalistische Medium erzählt?
Und leider kommt es sehr oft vor, dass entweder das Medium wirklich Müll erzählt oder aber zumindest das Schwarz-Weiss-Bild was bezeichnet wird, deutlich grauer ist als das Bild was vermittelt werden soll. Und leider zählt da die heilige und scheinbar über alles erhabene Tagesschau auch zu. Und dann passt es leider ins Bild sich fragen zu müssen: Warum bekommen die Intendaten Luxus-Limosienen mit starken Rabatten von der Privatwirtschaft zugeschustert?

Aber erst nachdem man ihm nachgewiesen hatte, dass er nicht nur etwas falsche Sachen als Fakt verkauft hat, sondern richtigen Bullshit verzapft hat, der einem Professor der Physik eigentlich nicht passieren darf, auch wenn man es angeblich ungeprüft übernommen hat.

Und plötzlich hatten diverse „random dudes“ absolut Recht und der super-seriöse Physik-Professor stand eher bedröppelt da.

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Gerade dann sollte er sich nicht auf ein paar Leute im Hintergrund verlassen die ihm irgendwas erzählen, was er dann unreflektiert nachplappert, wenn es schon nicht sein Fachgebiet ist.

Ja, komplettes Systemversagen, wenn schon der interessierte Laie die groben Fehler erkennt:

  • die „wissenschaftl. Mitarbeiter“ im Hintergrund haben es verbockt.
  • der Professor im Vordergrund hat es unrelektiert wiedergekäut
  • es hat keine unabhängige Kontrolle innerhalb des Sendes
  • der werte Herr Professor hat recht angepisst reagiert als die „random dudes“ ihm die Fehler aufgezeigt haben.
  • erst als der Druck zu hoch wurde, wurde wiederwillig alles korrigiert.

+1000.

Nannte sich im Studium: „Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten“. Wenn ich heute kaum noch 10% des fachl. Stoffes meines Studiums verwende: Die „Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten“ nutze ich jeden Tag. Und zwar gewissenhaft.

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Eine Modellüberarbeitung ist dazu da, es für den Markt aktuell zu halten.

Der Markt kauft was attraktiv bzw. überhaupt bezahlbar ist.

Da 2025 die Auswahl steigen wird, die sonstigen Ausgaben der Käufer munter auch, wird es für die Verkäufer ziemlich hart werden hochpreisige Autos auch loszubekommen. Denn die Kaufkraft nimmt nur für die Wenigsten zu. Die Arbeitsplätze werden wacklig oder fallen ganz weg.

2025 wird für Tesla kein Selbstläufer - für die anderen Luxusartikler auch nicht.

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Für 2025 werden in Deutschland Lohnsteigerungen in Höhe von knapp unter 4% und eine Inflation von knapp über 2% prognostiziert.

Es ist somit davon auszugehen, das die Breite Masse der Bevölkerung deutlich höhere Kaufkraft-Zuwächse hat, als das in den vergangenen Jahren der Fall war.

Der Zuwachs an Kaufkraft wird die Breite der Bevölkerung erreichen und nicht nur auf Randgruppen begrenzt sein.

Ich drücke die Daumen!