Plauderecke - für alles, was keinen eigenen Thread braucht (Teil 2)

Nur bei den Akademikern. Das bin ich nicht. Bei mir Amtsdirektor :grinning:

Ach, Grüß Gott, Herr Amtsdirektor!

Mich nennen sie „Herr Diplomingenieur“ - aber nur in Österreich und nur diejenigen, die mir etwas verkaufen wollen, das teuer ist. z.B. eine Immobilie.

Titel sind wichtig! :wink:

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Das Übliche in Digital-Agenturen:
Paid-Media Kampagnen, Funnel Marketing, eCommerce, personalisiertes Newsletter-Marketing, Website-Relaunches usw. – hauptsächlich B2B, aber im HR Bereich auch B2C (ist ja gerade hoch im Kurs).
Waruuuum?

…weil „Beruf“ das Thema dieses Threads ist. In diesem Kontext wären Angaben zur ausgeübten Tätigkeit interessant - es sei denn, man gäbe sich damit zufrieden, dass Informatiker „Informatik“ machen. :wink:

Oftmals weicht auch die ausgeübte Tätigkeit erheblich vom ursprünglich erlernten Beruf ab. Das trifft auch in meinem Fall zu: https://tff-forum.de/t/berufe-der-teslafahrer/19761/199?u=lucky

Naja, mein Beruf ist Projektleiterin – fertig. Gelernt hab ich das nicht – kann man auch nicht – ausser vielleicht durch das Leben :wink: Welcher Art die Projekte sind, ist dabei eher egal. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Projektleitern sind dann doch immer mehr oder weniger dieselben – zumindest im Agenturen-Umfeld: Projektplanung, Team- und Ressourcenplanung, Stakeholdermanagement, Risikomanagement, Qualitymanagement, Controlling und (natürlich) Sales. Und das Ganze – je nach Anforderung und Grösse des Projekts – klassisch als „Wasserfall“ oder agil nach Scrum oder Kanban oder (meistens) Mischformen daraus.

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Ja in Ö hat bzw. möchte jeder nen Titel haben. Ich steh gar nicht auf sowas und bewundere Leute die im Reisepass Dr. oder sonstiges haben aber das nirgendwo sonst angeben :ok_hand:

:rofl: :joy: So unterschiedlich kann’s sein. Für die einen ein absolutes Muß und für die anderen notwendiges Übel :rofl: :joy:

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Noch nie habe ich einen Pass benötigt.

Eine Reise z.B. nach Amerika oder Asien würde mich zwar interessieren jedoch habe ich auf die vermutlich übliche Reise-Abwicklung für Touristen keine Lust.

Beim letzten Flug hatte ich zudem hinter einem Notausgang etwa soviel Beinfreiheit wie in den höheren Klassen. Diese Platzierung dürfte m.E. jedoch selten sein.

War lange Jahre in der Schweiz so mit der Pannenstatistik. Subaru (Bauern-Quattro) war immer sehr gut. Warum? Wenn ein Bauer in den Schweizer Bergen mit dem Subaru liegenblieb, rief er zu Hause an und liess nicht den TCS (Schweizer ADAC) antraben.
Der vernachlässigte Unterhalt bei vielen Tesla ist nicht zu unterschätzen.

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Ganz ehrliche Antwort: Gut, dass es keine Zwangs-Serviceintervalle gibt. Mein Wagen ist jetzt 4,5 Jahre alt. Wertstattkosten hatte ich 560 Euro. 500 für neue Querlenker vor einer Woche und 60 Euro für neue Filter. Bremsen checkt mein Schrauber des Vertrauens bei jedem Reifenwechsel. Bremsflüssigkeit sage ich ihm immer, dass die per Tester getestet werden soll.

Mein Opel davor, da kostete allein jede „große“ 30.000er Inspektion 550 Euro. Ohne Reparaturen. Die Kleine war noch gut bei 300 Euro. Vor 5 Jahrem. Dann doch lieber die 20 Euro für die Nachprüfung beim TÜV, wenn wirklich was gefunden wird.

Ach ja, mein 2019er M3 war nach 3 Jahren absolut mängelfrei…

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Den Vorwurf der Vernachlässigung richte ich klar an diverse Tesla-Eigner, die glauben, man könne einfach zwei oder drei Jahre mit dem Wagen fahren, ohne dem Fahrzeug irgendwelche Pflege durch einen Mechaniker angedeihen zu lassen.
Habe mich bei meinen zwei Kona electric auch über die Service-Intervalle von 15’000km geärgert. Immerhin fahre ich jährlich zwischen 40k und 50k km. Das ergab 3 Services pro Jahr. Und das bei einem Elektroauto. Einfach nur Geldmacherei. Ich hatte jährliche Service-Kosten von rund CHF 1’000.

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Dann sag’ doch mal ganz konkret was man an einem Tesla machen muss. Ich gehöre nämlich auch zu dieser Art von Fahrern. Das einzige was ich aktiv an dem Auto mache ist ein Reifenwechsel 2x im Jahr. Dazu kommt die Kontrolle der Bremsen beim Reifenwechsel und ein schneller Test der Bremsflüsigkeit per Tester, welcher 20 Sekunden dauert.
Dass die Querlenker uppe waren habe ich durch das bekannte Klappern mitbekommen. Den Defekt hätte eine Inspektion auch nicht verhindern können. Was noch? Ich könnte mal ein Klimaservice machen lassen, welcher aber bei den anderen Herstellern auch nicht im Inspektionsumfang drin ist.

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MX aus 03/2017. Hat jetzt 180.000 auf dem Zähler. Vor 5000 km die vorderen Bremsen gemacht (weil die akustische Verschleißanzeige zu hören war). Sonst keinerlei Wartung. Halt, stimmt nicht. Einmal neue Scheibenwischer und ein Innenraumfilter (der war kostenlos soweit ich mich erinnere). Jetzt sind mal die Querlenker dran, ja und? Bei Auweh hatte ich bei der Kilometerleistung schon gut fünfstellig nur für Wartung zu blechen, ohne die ganzen Reparaturen an Klimaanlage und Zylinderkopfdichtungen, Ölundichtigkeiten etc.

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Genau. Kontrolle der Bremsen, eventuell Bremssättel reinigen und Bremsklötze rückseitig neu einschmieren.

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Mein 2013er S nach 9 Jahren auch.
Ich bin halt von der alten Schule und hab vorher von einer freien Werkstatt das Fahrzeug überprüfen lassen.

  1. Beim Radwechsel die Querlenker überprüfen lassen. Das machen die meisten Reifenwerkstätten.
  2. Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre prüfen lassen. Ab einem gewissen Alter einmal im Jahr. Ich denke einmal, die Bremsflüssigkeit wird wenig beansprucht. Bei meinem damaliger Benziner war die sehr lange gut, länger als der vorgeschriebene Wechselintervall.
  3. Ab und zu einmal einen Blick auf die Bremsscheiben riskieren und bei Fahrstufe „N“ die Scheiben blank bremsen. Im Service Mode gibt es dafür sogar ein Programm.
  4. Sich für sein Fahrzeug interessieren. Das rettet nicht nur dein Leben, sondern schützt auch andere Verkehrsteilnehmer.
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Naja, ich hatte ja zu den meisten Punkten schon was geschrieben. Aber hier meine Sicht der Dinge:

zu 1: Nachdem das Klappern/Poltern bei mir angefangen hat bin ich zur Meisterwerkstatt meines Vertrauens. Dieser hat direkt die komplette Lenk-Mechanik inkl. der Bremsen sichtgeprüft. Seine Aussage war, dass die Querlenker sehr gut aussahen. Dementsprechend verwundert war er, dass es dann doch die Querlenker waren. Tesla hat übrigens auch fast 2 Stunden gesucht. Fazit: Ein Fehler den auch eine regelmäßige Inspektion nicht gefunden hätte.

zu 2: Hatte ich schon geschrieben. Mache ich. Ggf. sollten das Werkstätten von sich aus anbieten. Bremsflüssigkeit ist jetzt seit 4,5 Jahren und 50.000km ok. Spätestens der TÜV sollte es merken. Fazit: Nichts, was eine eine regelmäßige Inspektion erfordert.

zu 3: Das sollte ja bei einer vernünftigen Werkstatt i.d.R. alle 6 Monate beim Reifenwechsel passieren. Fazit: Nichts, was eine eine regelmäßige Inspektion erfordert.

zu 4: Ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass hier Tesla ein Problem ist/wird. Viel interessanter finde ich hier die ganzen „Mama“-Autos mit 5.000km Jahresfahrleistung. Und die gehen mit Sicherheit nicht regelmäßig in die Inspektion. Fazit: Nichts, was eine eine regelmäßige Inspektion meines Tesla erfordert. Lass uns nochmal reden, wenn massenhaft MS, MX, M3 und MYs „Mama“-Autos mit 5.000km Jahresfahrleistung werden. Oder in 15 Jahren, wenn das M1 (oder wie Tesla den kommenden Kleinwagen nennt) in so ein Alter gekommen ist.

Der Witz ist ja sogar der: Der TÜV fordert ja schon seit längerem, dass das TÜV-Intervall von 2 auf 1 Jahr runtergeschraubt wird. Sehe ich zwar auch keinen größeren Sinn drin (außer für den Umsatz und Gewinn der Überwachungs-„Vereine“) aber damit würde dann für 95% der Autos eine Zwangsinspektion entgültig ad absurdum geführt. Sozusagen: TÜV ersetzt Inspektion.

Bis dahin hat Tesla m.M.n. alles richtig gemacht.

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Aber wo lese ich die Mängel heraus?
Geht es hier nur um Bremsen die erneuert werden?

Also der VW Händler macht die vorher zu Sicherheit neu (X € Kosten) und als Tesla Fahrer einfach mal auf die Bühne beim TÜV?

Was sind das für Mängel? :confused:

Meine nicht funktionierende Nebelschlussleuchte war auch ein „erheblicher Mangel“. Ich habe die noch nicht einmal benutzt… Aber wenn sie da ist, dann muss sie eben auch funktionieren.

Ich würde das nicht überbewerten.

Sehe ich auch so.
Erst einmal eine Aufstellung der erheblichen Mängel.
Wenn da 70 % Bremsen und 25 % Querlenker steht, sagt das doch gar nichts aus :thinking:

Blankoscheck beschreibt das Problem gut.

Wie das gehandhabt wird - daran entscheidet sich auch ob man bei der Werkstatt bleibt. Mein alter Nissanhändler sollte 2022 Wartung und TÜV machen - ich bekam das Auto zurück mit Wartung und einem KV über 4.200 Euro. TÜV sei so sinnlos, man habe in meinem Sinn gehandelt und ihn nicht vorgestellt. Die markenfreie Werkstatt aus dem weiteren Bekanntenkreis hat 400 Euro (mit Rechnung) reingesteckt, danach ging er ohne Beanstandungen beim TÜV durch. Der Nissanhändler würde mich sogar dann nicht wiedersehen, wenn ich noch einen Nissan hätte.

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