Plauderecke - für alles, was keinen eigenen Thread braucht (Teil 2)

Meine Güte, Du merkst es nicht. Die Leute, die (besonders) unglücklich sind, haben mit USS bestellt und ohne USS erhalten

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Wenn man bei dem Wischer ständig manuell eingreifen MUSS, ist es keine automatische Funktion. Aber die bekommen das bestimmt auch in den Griff, es dauert halt nur etwas länger :wink:

Es gibt aber viele, die eben nicht eingreifen müssen weil es eben bei ihnen funktioniert.

vielleicht ist es auch abhängig vom Baujahr? Ich fahre ein Model 3 (Highland)

Nicht einmal das. Ein Forenmitglied und ich haben das bei Fahrzeugen gleichen Baujahres mal getestet. Bei ihm gings gut, bei mir war es nix.

Meine Tochter (16) macht das mit Spotify auch mit mir: Papa, wie gefällt dir der Song? Und der? …
Mittlerweile fährt sie schon meist selbst (L17) und ich kann ihr meine Lieder vorspielen.

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Grundsätzlich sollte man sich als Teslafahrer schon fragen, ob der Weg der richtige ist.
Klar baut Tesla E-Autos, die weniger CO2 erzeugen, das wissen wir alle, aber welcher Weg wird denn dadurch vorgezeichnet?

  1. Weg vom Verbrenner - :slight_smile:
  2. Kein schlechtes Gewissen beim Individualverkehr, obwohl der, selbst elektrisch, nicht wirklich die Lösung ist. :frowning:
  3. dadurch geringerer Ausbau des ÖPNV, weil Stellenwert und deshalb Nutzung geringer ist. :frowning:
  4. Immer höherer Energiebedarf auch durch ansteigendem Individualverkehr statt den Energiebedarf zu reduzieren. :frowning:

Ich nehme mich selbst von diesem Problemen nicht aus. Wir haben auch zwei E-Autos und das aus Bequemlichkeit. Wir haben drei Bushaltestellen in 500 m Umkreis!

Ich denke da auch an die vielen Subventionsjäger, die alle 6 Monate einen neuen Tesla gekauft haben. Nur so nebenbei (Funfact), dabei behauptet haben, sich ein Urteil über die Qualität jeweiligen Fahrzeuge erlauben zu können und das, obwohl sie das Fahrzeug nicht ansatzweise lange genutzt haben, um so etwas behaupten zu können. Umweltgedanke gleich Null! :frowning:
Wenn man über Tesla und auch anderen Firmen diskutiert, sollte man nie vergessen, dass die immer nur Profit und sonst nichts im Sinn haben. Einen Wohlfahrtsverein in Form eines Konzerns wird es nicht geben.

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Wo sind die Proteste vor den VW-, Mercedes- und BMW-Werken?

  • Weniger Autos jetzt!
  • Keine unnötigen Luxusautos mit über 5 Meter länge jetzt!
  • Keine unnötigen Autos mit 300+PS jetzt
  • Kein unnötiges, überlanges festhalten an Verbrennern. BEVs jetzt!

Was mich an der ganzen Diskussion ankotzt ist, dass da niemand gegen den Exportweltmeister des Herzens oder gegen das Mantra des „schneller, höher, weiter!“ diskutiert. Da wird nur noch nicht mal gegen Tesla, sondern nur gegen Tesla VOR MEINER EIGENEN HAUSTÜR! demonstriert.
Da hätte keiner was gegen Tesla in Niedersachsen oder auf dem flachen Land in Bayern.

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Wenn man der Mission von Tesla Glauben schenkt, dann ist die elektrifizierung des Individualverkehrs nur der erste Schritt beim Umstieg auf erneuerbare Energien.

Die Lösung sind selbstfahrende Autos bzw. Robotaxen durch die FSD Software. Wenn man sich per App ein Auto kommen lassen kann, welches wesentlich günstiger als ein personenbetriebenes Taxi ist, dann wird der Individualverkehr automatisch abnehmen. Ein Auto zu besitzen wird auch auf dem Land nicht mehr notwendig sein und die Parkflächen in Städten können in Grünflächen/Spielplätzen o. ä. verwandelt werden. Die Anzahl der betriebenen Fahrzeuge wird somit abnehmen und dem Umweltgedanken zuträglich sein.

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Wir auch. Vor dem Umzug meiner Firma war auch noch eine Bushaltestelle direkt vor dem Firmentor.

Alle Werte für die einfache Strecke.

  • Auto: 18-19 Minuten
  • Fahrrad: 60-65 Minuten (habe ich zu 50% genutzt)
  • Bus: etwa 140 Minuten

Nach dem Umzug der Firma (wechseln macht bei mir keinen Sinn mehr):

  • Auto: 35-38 Minuten, ca. 40 km, SR+ ca. 60 g/km CO₂ bei deutschem Strommix (ich habe aber eigene PV)
  • Fahrrad: ca. 120 Minuten (habe es noch nie versucht, ist jetzt zu weit)
  • Bus+Zug: etwa 100 Minuten, ca. 61 km, komme aber nie vor 07:00 in der Firma an, typisch ist kurz nach 6), Preis einfach 34,50 €¹, CO₂ ebenfalls ca. 60 g/km, also mindestens +50% CO₂ ggü. meinem SR+ Stand 2023

¹) mache zu 50% Home Office, da lohnen fast keine Abos

Im Ort und Umgebung, Kleinstadt mit etwa 40k Einwohnern, mache ich fast Alles mit dem Rad.

Bin Modelflieger. Mit dem ÖPNV. Haha… guter Witz.

Habe letzte Woche 14 Kisten Wein gekauft. Mit dem ÖPNV. Haha… guter Witz.

Mache öfters Radtouren in unserer Umgebung, die aber nicht vor der Haustür starten (wird schnell langweilig). Mit dem Bus: selten bis fast nie möglich, nur wenige haben Fahrradanhänger.

Klar, in der Stadt geht das mit dem ÖPNV noch so einigermaßen, wobei meine Frau Angst hat Abends nach einer Theatervorführung oder einem Konzert in der naheliegenden größeren Stadt in eine U- oder S-Bahn zu steigen, oder auch nur dort am Bahnsteig zu warten.

Ist also Alles nicht ganz so einfach. Daher werde ich meinen Tesla mit AHK ganz sicher nicht aufgeben wollen und können. Zudem bei der mittleren Belegung unseres ÖPNV mein Tesla bzgl. CO₂ Stand heute gar nicht so schlecht dasteht, siehe auch oben, und das Platzproblem außerhalb von Metropolen weniger ein problem darstellt.

Mal ganz abgesehen davon, dass diese Leute auf dieser Protestveranstaltung entweder keine Ahnung von den Fakten zu CO₂, von Physik, usw. haben, oder diese Gruppierung nur missbrauchen um ihre NIMBY-Probleme irgendwo unterzubringen.

Was hat Leistung mit Verbrauch zu tun? Ein Model 3 hat um die 300 PS, ist aber eines der effizientesten PKW die es überhaupt gibt.

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Davon träumen doch letztlich alle, aber das dürfte noch ein recht weiter Weg sein. Natürlich würde eine solche weltweit nutzbare Lösung eine ultimative Verkehrswende einleiten und dem Elektroantrieb den endgültigen Durchbruch bescheren. Die Zahl der Fahrzeuge würde massiv sinken

und die hier geforderten Dinge würden sich alle automatisch lösen. Was dabei aber eigentlich ein extrem wichtiger Punkt wäre, der da gerne vergessen wird, die ganzen Emotionen im Straßenverkehr würden ersatzlos entfallen. Nüchterne emotionslose Vernunft wird die Fahrzeuge bewegen und lenken. Wer dann sinnfrei rasen möchte, muss für viel Geld auf die Rennstrecke oder halt Achterbahn fahren.

Schön, dass ich eine Diskussion angestoßen habe.
Das Kern des Problems scheint allen bewusst zu sein und die Hoffnung stirbt zuletzt:

Ok, ein Whataboutism ist erwartungsgemäß dabei und natürlich eine Aufzählung individueller Einzelprobleme, die als „365-Tage-Ausrede“ für Individualverkehr herhalten müssen.

Aber man kann an seinem Selbstverständnis arbeiten und erkennen, dass man selbst nicht der Mittelpunkt des Universums ist.

Du solltest, wenn du schon auf Postings antwortest, nicht einfach nur Cherry-Picking betreiben.

Du fährst FullSelfDrive im Elektroauto und hältst eine gleichmäßige Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt ein Feuerwehrauto so schnell wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe.
Frage: Was macht Du, um dieser gefährlichen Situation zu entkommen?

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Nichts :man_shrugging:

Oder erkenne ich nur die Gefahr nicht? :thinking:

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Also ich würde das Kinderkarussel schnellstens verlassen, ist auch viel zu unbequem.

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Der ist wirklich gut! Als ich den zum ersten mal gehört habe, habe ich so gelacht, ich hätte fast meinen Schnuller verschluckt …. :wink:

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Was ist das?

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Gut… ich verstehe das als ablenken vom eigentlichen problem.

Periot