Wie liest du denn die aktuelle Leistung der PV-Anlage aus? Insbesondere muss dann das Skript so angepasst werden, dass es die Leistung deiner PV-Anlage auslesen kann.
Besten Dank für den sehr interessanten Beitrag, Programmcode, Beschreibung und Dokumentation.
Bei meiner PV-Anlage geht m.M.n. auch immer noch zuviel an den örtlichen Elektrizitätsversorger bei einer - freundlich ausgedrückt - bescheidenen Rückvergütung. Zudem verweigert er mir mit fadenscheinigen Ausreden das elektronische Auslesen seines Differenzzählers „Elster AS3000“. PV-seitig habe ich einen „SolarLog200“, bei dem ich via „JSON“-Schnittstelle oder der Datei „min_day.js“ laufend Leistungsdaten auslesen kann. Aktuell erscheint mir die Installation eines eigenen Zählers etwas teuer und umständlich, sodass deine Lösung bei mir auch durchaus Sinn machen könnte. Folgende „bezahlbare“ elektronische Zähler sähe ich für ein allfällig erweitertes Projekt:
Mit dem RPI und Python kenne ich mich noch nicht aus, allerdings ist mir der Begriff „EDV“ nicht ganz fremd. Darüber hinaus läuft mein Laptop, Desktop und Server seit bald 15 Jahren mit einem Linux Betriebssystem. Auf dieser Basis müsste eigentlich dein Projekt auch bei mir klappen.
Gut, hier in den Voralpen ist die Sonnenbestrahlung bedingt durch thermikbedingte Abdeckungen oft sehr wechselhaft um nicht zu sagen chaotisch im Minutentakt. In diesem Punkt frage ich mich schon mit welcher Logik der Ladestrom ermittelt werden soll.
Welches wäre in meinem Fall eine praxisgerechte Regelung/Hysterese?
Hat jemand ggf. Erfahrungswerte beim Einsatz eines „SmartPi 3.0“?
Besten Dank,
Ich würde Powerfox mit Tesla kombinieren. EV-Autocharge ist wegen des Zugriffs auf den Tesla recht bescheiden was Datensicherheit angeht. Desweiteren liefert der Sensor am Stromzähler ja nur den Überschuss, der sich durch die Anpassung der Lademenge immer wieder ändert. Ich muss also zum einen das Auslesen des Sensors anpassen, als auch dein Script für die Schleife hin auf meinen Ausgabe. Aber das will ich einfach mal versuchen. Ich wollte nur in die richtige Richtung kommen, was du gemacht hast.
Bei einer häufig chaotisch wechselnden Sonnenbestrahlung ist so eine Regelung natürlich schweriger. Man müsste im Sekundentakt abfragen und regeln, um hier das Optimum rauszuholen.
Die Aufrufe an die Tesla API sind leider meist sehr langsam und bei mir ist auch die Abfrage der PV-Leistung manchmal sehr zickig dauert länger. So kann es schon sein, dass ich nur auf eine Regelung pro Minute kommen, was bei solchen Verhältnissen schon nicht mehr optimal ist. Eine Hysterese / Mittel der PV-Leistung über die letzten x Minuten wäre vermutlich die beste Lösung dafür.
Bei einer häufigen Abfrage des SolarLog (via JSON), auch im Sekundentakt, erwarte ich bei meiner Anlage keine Probleme.
Um so mehr mache ich mir Gedanken, wie häufig innerhalb kurzer Zeit der Ladestrom am Tesla variiert werden muss/darf und ob ggf. dies der Ladeelektronik schadet bzw. bei zu häufigem Aufruf via Tesla-Server, diese irgendwann pro Zeiteinheit bei Tesla beschränkt würden. Eine Nachregelung im Sekundentakt macht aus meiner Sicht wenig Sinn. Darüber mache mir schon noch einige Gedanken.
Auch wenn meine Anlage bei hoher Einstrahlung einiges an kW zu leisten vermag, wäre eine Ladeleistung im Bereich unterhalb der kurzeitigen Einbrüche, also zw. 1.2kW bis 2.3kW wohl nicht die schlechteste Strategie. Wann eine Ladung und Regelung startet, stoppt bzw. langsam hochregelt oder runterregelt und mit welcher Hysterese dies sinnvollerweise geschieht ist mir nach wie vor nicht klar. Kommt Zeit, kommt Rat bzw. eine Eingebung; hoffentlich!
Zur Illustration anbei drei typischer PV-Ertragsbilder an sonnigen Tagen:
Ich nutze 2.0 für Strommessung, seit einigen Jahren.
An sich cooles Teil. Am Anfang gab es noch SW Probleme, aktuell läuft schon seit Jahren stabil.
MQTT liefert viele Werte. Ich habe aus dem Forum coole Dashboards installiert.
ABER, Support im Forum ist eine Katastrophe. Ich habe mehr als ein Jahr allein für die Registrierung gebraucht, weil keiner akngemmen hat. Auf die Fragen wird sehr selten geantwortet.
Deswegen würde ich das Teil nicht noch mal kaufen.
Auweia, das erinnert mich an den unterirdischen Support beim SolarLog und deren schlechter Kundenorientierung.
Das gipfelte darin, dass ich das Teil nach nur 7 Jahren Betrieb selber reparierte, die Firmware neu aufspielte und sämtliche Daten vom SolarLog-Server auf meinen eigenen Server transferierte. Jetzt läuft es stabil. Sowas möchte ich eigentlich nicht im Entferntesten nochmals erleben, zumal für solche Teile das Preisschild meist nicht zu knapp ausfällt.
Das SmartPi würde mir eigentlich ganz gut gefallen. In diesem Fall werde ich es mir zweimal überlegen, ob es jemals zum Einsatz kommt. Die einzig halbwegs preiswerte Alternative wäre meiner Einschätzung nach noch das Shelly 3EM. Leider nur mit Wifi bzw. ohne ETH.
Auf jeden Fall besten Dank für deine Rückmeldung. Kennst du ggf. weitere Alternativen?
Schon bei der Installation der PVA vor 10 Jahren dachte ich daran Wärmepumpe und Haushaltverbrauch intelligent zu nutzen. Damals so ziemlich aussichtslos, obschon jeder Hersteller gossartig damit Werbung machte. Mir scheint es, dass es noch heute relativ schwierig wird diesem Ziel näher zu kommen. Da wäre dann die Lösung von georgi74 unkompliziert und praktikabel.
Trotzdem schaue ich mich noch etwas um; z.B. sehe ich mir gerade openHAB an, bei welchem recht umfangreiche Bindings für die verschiedensten Geräte existieren. Dabei wären „meine“ Geräte mit der Luxtronix basierten Wärmepumpe, SolarLog wie auch den Zugriff auf Tesla’s Fahrzeug API wie auch das ggf. zukünftige Leistungsmessgerät Shelly EM vorhanden.
gibt es gesicherte Erkenntnisse darüber, ab welcher Stromstärke das Tesla-Ladegerät die Arbeit beginnt?
Es gibt die weit verbreitete Ansicht, ein Tesla würde bei einer Stromstärke unterhalb von 5 A nicht laden. Aber stimmt das?
Bevor ich meinen Model S bestellt hatte, erzählte ich dem Verkäufer, dass ich mit dem Gedanken spielte, meinen Carport mit einer Insel-PV-Anlage auszustatten und ich wollte wissen, ob dies auch in Zeiten funktionieren würde, wenn die Anlage nur wenig Leistung liefern würde.
„Na klar!“, anwortete er. „Was drin ist, ist drin!“
Ich lade nicht mit der einphasigen Schuko-Ladebox, sondern mit einer 3-phasigen China-Ladebox bis max 11 kw bei 16 Ampere. Und die lädt das Auto dann tatsächlich auch mit einem Ampere, wenn man es so will. Ob es Sinn macht, sei dahingestellt, denn das Auto ist ja beim Laden „wach“ und hat damit einen Grundumsatz von grob 300 Watt. Wenn ich dann mit einem Ampere lade also so knapp 700 Watt kommen nur noch 400 Watt im Auto an. Ich lade aktuell mit minimal 2 Ampere, drunter ist es nicht sinnvoll.
Einphasig wäre dieses Verhältnis ja noch schlechter: Bei einem Ampere würden ja nur noch gut 200 Watt am Auto ankommen, d.h. es würde sich entladen. Unter 5 Ampere macht mit dem Tesla Schuko-Ladegerät also ohnehin wenig Sinn zu laden, wegen der geringen Effizienz durch den Grundumsatz des Autos.
Möglich sein müsste es aber auch mit der einphasigen Schuko-Ladebox. Ich kann unter 5A allerdings nicht in der Tesla App einstellen, sondern nur über die API. Daher die weit verbreitete Ansicht, dass man unterhalb 5A nicht laden kann.
Hat das mal jemand wirklich während eines längeren Ladevorgangs nachgemessen?
Ein 12“ iPad Pro kommt mit einem 20W Netzteil und ist damit auch im Betrieb schnell voll, warum soll die MCU mehr als das 15 fache verbrauchen?
Es ist nicht nur MCU. Du darfst auch nicht die Leistung von iPad mit Tesla MCU vergleichen… Ehr mit einem Rechner/Laptop.
Außerdem wird noch 12V Betterie geladen und Kühlpumpe läuft mit.
Ich vermute, Du meinst den DC-DC stepdown Konverter, der aus der HV Batterie die 12V Batterie lädt?
Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Wir brauchen also eine hohe DC Leistung, um den DC-DC Konverter Konverter zu kühlen, der nur bei hoher DC Leistung heiß wird?
Edit: oder meinst Du den onboard charger? Ich bin nicht sicher, ob der Kühlung braucht. Vielleicht, wenn es draußen sehr warm ist? Ich höre jedenfalls keine Aggregate, wenn ich AC lade.
Ich habe AC-DC on Board Charger gemein, weil auf Ladevorgang fixiert war. Aber du hast Recht, wenn man nicht lädt, bleibt nur DC-DC. K.A. Warum die Pumpe läuft. Aber sie hört man ja auch…
Der Wagen gibt den aktuellen Verbrauchswert des Niedervolt-Teils sehr genau auf dem CAN Bus aus und für diesen gibt es Adapter und Software (z.B. „Scan My Tesla“). Bewegt sich bei meinem (Model S 2013) zwischen 210 W und 330 W. Natürlich sind die Werte noch höher, wenn man Musik hört oder die Sitzheizung läuft.
Hat mich u.a. dazu veranlasst, jegliche Energiesparfunktionen zu aktivieren und auch, bei einphasigen Ladungen nicht unter 10 A zu gehen.
Ich habe das, wie man oben nachlesen kann, stark bezweifelt. Ich dachte mir, man kann es jetzt lange hin und her diskutieren, aber das bringt offenbar nichts, weil die Vertreter der oben zitierten Behauptung nicht davon abrücken und ich nicht von meiner gegenteiligen Annahme.
Was macht man also? Man probiert es aus.
Ich habe mit dem TeslaPy Python Modul den Ladestrom auf 1A gesetzt und mal ein paar Stunden einphasig mit meinem UMC über Schuko geladen. Nach der von mir bezweifelten Behauptung von @Eugenius, @georgi74 und @tornado7 müsste jetzt also der Akku mit der Zeit leerer werden.