Phantombremsung M3/MY

Spielen wir das mal durch.

Phantombremsung, es knallt.

Hintermann sagt, da war nix…

Gutachter…holt sich von T die Daten.

Wer jetzt sagt, Auto hat keine Phantombremsung gemacht hat ein ganz anderes Problem…
dann sagt der Richter nämlich auf einmal…

Warum wollten sie den Hintermann gefährden und haben grundlos gebremst?
Wollten sie den über Abstand belehren?

Da ist dann Ruckzuck der Lappen mal weg

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:wink::+1: so sieht es die StVO die ja hier nicht gilt :joy: zumindest in der Welt einiger…

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Wer - nicht was.

Wenn das Auto bremst ist die Teilschuld nicht mein Problem. Das wird individuell Fall für Fall gehandelt. Da es noch nicht genügend öffentliche Urteile dazu gibt (da müsste man mal einen Juristen fragen ob der was in den Katalogen finden kann) wird das auch sehr selten passieren.

Hier ein Beispiel des OLG Frankfurt wo der Fahrer des Autos mit der Notbremsung nur 1/3 der Gerichtskosten tragen musste. Die Unfallschuld ging an den Auffahrenden.

  1. zu kleiner Sicherheitsabstand des Nachfahrenden
  2. erhöhte Geschwindigkeit in der Situation des Nachfahrenden
  3. Unaufmerksamkeit des Nachfahrenden

(Urteil vom 09.03.2021; Az.: 23 U 120/20).

Damit konnte die Fahrerin des bremsenden Fahrzeugs auch noch beim Hersteller in Regress gehen zu Kosten die nicht durch Versicherungen übernommen wurden. Übrigens auch ein Mercedes.
Ob Sie das gemacht hat müsste man Sie mal fragen und ob Mercedes am Bremsassistenten deshalb was verändert hat wird vielleicht das KBA wissen.

Wenn dann in den Aufzeichnungen der Black Box noch drin ist dass der Fahrer beim Tesla auf dem Gas-Pedal war um es zu verhindern, das Auto das aber nicht wollte, die Kameras zeigen dass eventuell ein schnell auffahrendes Fahrzeug den Assistenten ausgelöst hat ist es halt direkt nicht mehr so deutlich.

Individuell, aber schnell - merkt Ihr selbst, ne? ^.~

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Aha, also ist es Standard dass ein T den Anker wirft wenn jemand von hinten schnell an ihn heranfährt…

Wenn das Standard ist, sollte die Zulassung des Autos zurückgezogen werden.

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Nö, es geht einfach darum festzustellen, dass der T Ap einer der schlechtesten auf dem Markt ist.

Prüft das KBA ja gerade…denke da kommt was.

Und ganz klare Kiste, wenn der Hobel einfach so bremst ist das nicht ok. Wenn es Personenschäden gibt sind die Gesichter wieder lang weil der FSD Beta EU „Verzögert“ wird.

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Auch wenn jemand links oder rechts vom Auto vorbeifährt, hat die Kiste keinen Anker zu werfen…PUNKT!

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Mach dir nen Kaffee und komm mal runter. Nur weil du dich in deiner Meinung angegriffen fühlst brauchst du nicht meinen dass wegen einem groß geschriebenen Wort ich aufhören werde meine zu vertreten.

Das hat auch nichts mit Vorbeifahren zu tun sondern mit dem Winkel und Vektor den das Fahrzeug am Anfang des Beschleunigungsstreifens hat.

Bei den Fällen in denen das Auto regelrecht erschrickt wenn es schnell überholt wird bin ich voll bei dir, das darf nicht sein und ist saugefährlich.
Hatte ich jetzt aber seit dem letzten 2024 Update auch nicht mehr, vorher auch nur einmal danach kannte ich das Verhalten und war leicht auf dem Gas. Den Notbremsassi hat er aber hier noch nie geschmissen.

Gestern ist erst wieder ein Audi mit etwa 250 auf der Geraden an mir vorbei und das Auto blieb entspannt.

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:joy: nein…es macht kein anderes Fahrzeug…

Das nennt man fail…es hat einen Grund warum das Gericht so geurteilt hat und das KBA aktuelle die Themen prüft😉

Nur zur Info bei den gebrochenen Querlenkern des MS sieht das KBA keinen Handlungsbedarf.

Also ist da was dran…

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Es bremst also kein anderes Fahrzeug wenn ein anderes Auto auf Kollisionskurs mit dem eigenen ist und quer kommt?
Kann man jetzt als gut ansehen oder als schlecht. Ich fände es ja Mist wenn mir deshalb mal einer seitlich reinknallt.

Naja, wie auch, das Radar ist nach vorn gerichtet, das Lidar vermutlich auch im Winkel beschränkt.

Das Gericht kann Urteilen wie es will. Mal sehen was das KBA sagt.

Wie Rudi Carrell schon sang: „Komm lass dich überraschen“.

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Ne, bin auch nicht täglich auf der A10. Vielleicht hat das aber ein Berliner oder Umland hier erledigt? Gibt ja auch etliche Mitarbeiter von Tesla in der Region, vielleicht ist da jemand so nett.

Ich hatte meinen Tesla vor 4 Wochen erst auf eine aktuelle SW gebracht von 2023.38.6 kommend, und diesen Notbremsscheiß habe ich nun auch fast jeden Tag auf der AB, wenn ich schnell überholt werde. Mit der alten SW gab es das nicht, also Tesla kann es ja, keine Ahnung, warum die das geändert haben.

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Wir reden über Fahrzeuge die auf dem Beschleunigungsstreifen parallel (!) sich bewegen und die selbst der AP 1 korrekt erkannt hat :wink:

Wir reden auch über LKW die sich parallel bewegen und die im Wind „wackeln“.

Wir reden über „nix“ wo das System denkt da wäre was.

Wir reden über Begrenzungen (Geschwindigkeit) die nicht (mehr) vorhanden sind.

Deshalb nennt man es auch Phantombremsungen da nix ist das System aber die Situation falsch interpretiert und ohne Vorwarnung bremst.

Ich glaube mit dem MY mit VO hatte ich mehr als 20 dieser Situationen, mit den alten Tesla Kisten mit Radar 1-2 Mal :wink: Auf den AP 1 konnte man sich eigentlich gut verlassen.

Somit :man_shrugging: geht halt ned deshalb bei mir nun seit Wochen konstant aus​:wink:

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Hatte letzte Woche auch wieder eine Phantombremsung auf der A94.

Autobahn, rechte Spur, 120km/h, zum Glück alles frei.
rechts von mir ein Auffahrt mit einem Auto, das auf die Autobahn fuhr. Das Auto war nie vor mir sondern kam quasi auf gleicher Höhe auf den Beschleunigungsstreifen war dort aber noch deutlich langsamer als ich. Bin also quasi am Auto noch vorbeigefahren, aber das Model3 hat sich trotzdem wieder „erschreckt“ und einmal kurz scharf die Geschwindigkeit reduziert. Völlig unnötig. Ich bin dann aufs Strompedal, damit ich den Anderen beim Auffahren auf die AB nicht blockiere.

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Das ist ja die Situation aus dem Lehrbuch.
Wenn es dreispurig ist und wenn möglich gehe ich hier schon vorher auf die Mittelspur, ansonsten entweder auf das Gaspedal bevor ich überhaupt dort bin oder den Hebel hoch.

Da wünsche ich mir dann immer meinen doofen Tempomaten aus dem Peugeot zurück.
Geschwindigkeit einstellen und fertig.

Das kenne ich beides so nicht. Sobald das Auto erstmal parallel fährt, also nicht die Schleife auf den Streifen, zuckt er keinen Millimeter. Die LKW wackeln auch nicht oder stocken nicht.

Ist das wieder so ein Ding von „Mein Auto macht was anders als Deins!“? Wäre ja leider nicht das erste Mal dass das Verhalten von Fahrzeug zu Fahrzeug sich unterscheidet…

Sorry, aber das ist so pauschal einfach wieder Unsinn. Bin einen 2024 Golf gefahren - dessen Assistenzsysteme verursachte bei mir weit MEHR Phantombremsungen mit aktivem Tempomat auf der Autobahn als der Tesla mit der aktuellen Software. Und der verwendet Radar dafür. Unter anderem eine heftige Phantombremsung im Tunnel weil er ein Geisterauto am Rand erkannte. Das machte Tesla früher auch, hatte aber vor einem Jahr über SW-Update gelöst (Phantombremsungen im Tunnel in Österreich). Abgesehen davon das beim Golf der Spurverlassenassistent gar nicht korrekt funktionierte und bei vielem Strassen immer wieder laut piepte obwohl genau mittig auf der Spur - kann man nur jedesmal neu abschalten. Was dagegen bei Tesla auch überhaupt kein Problem ist.

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Mein Gen hat in den letzten 2 Jahren, genau ein Bremschen gemacht, AB 130, links, linkskurve, LKW rechts…da ist er von 130 auf 125 runter… .

Sorry Leute ihr streitet über etwas wo ihr doch alle der gleichen Meinung seit:
Der AP von Tesla funktioniert schlecht!

Gibt es hier einen einzigen der findet, dass der AP hervorragend tut?
Ich nutze den nahezu jedes Mal wenn ich fahre und mache das gerne und weiß, dass ich eben Gas geben muss, wenn er dumm bremst, ich mag es, dass mein Auto das hat, also so ein System, aber es tut doch nicht gut. Das hat man vielleicht vor 5 Jahren noch hin nehmen können, aber mittlerweile sollte Tesla das besser hin bekommen und da ist jedes Gutachten dagegen und jeder juristische Stress dagegen für uns wertvoll… :wink:

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Ich bin ziemlich sicher, dass die ganze Aufregung über „Phantombremsungen“ eng mit dem Verhalten des typischen deutschen Autofahrers zusammenhängen. Es unterscheidet sich ja bekanntlich deutlich vom Verhalten in den anderen Ländern. Es wird gerne mal gedrängelt, gefährlich überholt, und mit zur Situation unpassender Geschwindigkeit gefahren. Typisch ist auch „pädagogisches“ Verhalten: Fahrfehler anderer werden gerne mit heftiger Huperei quittiert, obwohl die Gefahrensituation längst vorbei ist (StVO-Verstoß!), oder man zahlt es dem anderen heim durch Schneiden, knappem Überholen oder auch mal durch Ausbremsen.

Das Verhalten des AP unterscheidet sich davon deutlich und das ist gut so. Er quetscht sich nicht überall durch, sondern ist auf Sicherheit ausgelegt. Wenn in einer Baustelle zum Fahrer mit dem Fahrrad-Träger auf der rechten Spur nur noch 20 cm Platz bleiben, bremst der AP eben, weil er evtl. auf 30 cm Abstand ausgelegt ist. Das ist gewolltes Verhalten und zählt für mich nicht als Phantombremsung. Trotzdem hat der Gutachter genau diese Situation gesucht, um die „Phantombremsung“ zu provozieren. Man müsste auch mal überprüfen, ob der Gutachter mit dem 2,10 m breitem Tesla überhaupt legal auf der linken Spur fahren durfte.

Ähnlich ist es auf der AB, wenn sich von rechts jemand einfädeln will. Ich erlebe immer wieder, dass links stoisch weitergefahren wird und man nicht reingelassen wird. Der Tesla AP verzögert dagegen sehr dosiert so weit, dass eine Lücke zum Einfädeln entsteht. Das ist ebenfalls keine Phantombremsung, sondern gewolltes Verhalten; das Auto auf der Einfädelspur wird dunkel markiert.

In einem weiteren Fall verzögert der AP, wenn starker Regen die Sichtweite plötzlich einschränkt, auch das für mich keine Phantombremsung. Das erzeugt natürlich bei Fahrern, die sich selbst nicht so verhalten, für Unmut: Was ? Da fährt jemand versetzt in der Spur ? Da überhole ich trotzdem, damit der sich mal ordentlich erschreckt ! Da passe ich doch locker durch ! Warum soll ich bremsen ? Der andere soll mich vorlassen … und so weiter. Das AP verhält sich nicht so und man schimpft unsachlich, „hat den Anker geworfen“ u.s.w.

Die Assistenten deutscher Hersteller scheinen eher dem „deutsche“ Fahrverhalten zu entsprechen, weil BMW, MB u.s.w. offenbar wissen, dass defensives Verhalten auf deutschen Straßen nicht gerade eine Tugend ist. Auch bin ich sicher, dass die Assistenten der Althersteller aufgrund ihres technischen Rückstands gar nicht so gut erkennen, dass die Spur rechts nur zum Einfädeln da ist und man den anderen besser rein lassen sollte. Diese Assistenten dann aufgrund ihres „deutschen“ Verhaltens als besser zu bezeichnen, halte ich für unzulässig vereinfacht. .

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Nicht hervorragend, aber mehr als brauchbar. Mit der 2025.2 sind offenbar die meisten Phantombremsungen auch Geschichte:

Was für mich noch fehlt, um z.B. zum BMW-System ebenbürtig zu sein, sind einzelne Features wie „Überholbeschleunigung beim Blickersetzen auf der AB“, „automatische Übernahme des Limits (schon vor dem Schild)“ oder „Automatisches Reaktivieren vom Lenkassistenten beim Spurwechsel“.

Danach sind es nur noch Kleinigkeiten, wie z.B. zu zaghaftes Beschleunigen auf der Autobahn, wenn das vorausfahrende Fahrzeug auch beschleunigt.

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