Da muss ich @Eiky recht geben…selbst bei den hohen Strompreisen grad sind wir noch DEUTLICH (!) unter den Preisen, was wir mit Sprit und Öl hatten.
trotzdem muss hier noch optimiert werden und Tibber macht es grad einem nicht einfach mit den Preisen…morgen wieder über 91cent, zu ner Zeit, wo keine Sonne mehr scheint und der Speicher is bei der täglichen Last deutlich zu klein.
Mein Einwurf war bewusst provokativ. Ich plane selbst eine WP in meinem „Altbau“ zu installieren. Bei Tibber kostet die kWh morgen bei uns im Durchschnitt 46Ct, das wären bei 50kWh 23€ oder ca. 23 Liter Heizöl. Ich kenne sein Haus nicht, glaube aber nicht, dass er soviel Öl an so einem Tag gebraucht hätte. Und wir hatten auch schon noch deutlich teuerere Tage. Ist aber sowieso alles OT und wir sollten das vielleicht woanders diskutieren.
Ostrom oder Tibber ist meiner Meinung nach nicht für Wärmepumpen geeignet.
Damit Wärmepumpen effektiv und sparsam sind, sollten die mit kleiner Leistung durch laufen.
Ständig ausschalten und nacher wieder hoch heizen ist da nicht sinnvoll.
Variable Tarife werden oft teuer, wenn kein PV Strom verfügbar ist.
Wer also PV hat wird doppelt benachteiligt.
Die meisten werden wohl mit einem festen Tarif besser fahren und PV kann man immer noch mit Speicher oder fürs Auto verwenden.
Wenn schon Tibber, dann besser mit einem großen Speicher, aber ob sich das gegenüber einem festen Tarif rechnet?
Aktuell gelingt es meinen beiden Powerwalls tatsächlich ganz gut das Haus inkl. WP zu versorgen. Spannend wird es natürlich nochmal heute Nachmittag
Der Durchschnittspreis bei Ostrom liegt hier in Berlin heute bei fast 49 Cent. Bin gespannt wie weit ich den Schnitt mit meiner zeitbasierten Steuerung drücken kann Ob sich das insgesamt rechnet, wird man allerdings erst nach 12 Monaten sehen…
boah, jetzt machst du mich nervös. Bin gerade von Tibber zu Ostrom, Beginn 03.02.25 und wir haben auch eine WP, aber keine PV (noch in Planung). Mittlerweile blicke ich nicht mehr durch was am günstigsten/geeignetsten ist. Wir wohnen in komplett sanierter/gedämmter DH und lade zu 60% daheim. Z. Zt. 1 MY, kommt wohl noch Zweiter hinzu.
Nach alles was ich bisher gesehen habe, lohnt sich ein flexibler Tarif für Wärmepumpe ohne Speicher erst mal nicht.
Je höher der Anteil für die eAutos wird, um so eher kann es sich am Ende doch noch rechnen.
Das ist aber alles sehr individuell.
Bei den Mietshäusern haben wir Wärmepumpenstrom oder günstige Festtarife zwischen 0,25 und 0,28 €/kWh.
Da wäre ein flexibler Tarif wohl deutlich teuerer, auch weil sich keiner drum kümmert und eine Automatisierung den Aufwand kaum lohnen könnte.
Ich glaube aber nicht, dass du dir ernsthaft Gedanken machen musst.
Mit dem eAuto kann der flexible Tarif durchaus einiges einsparen und am Ende sollte der Unterschied, egal in welche Richtung nicht so groß ausfallen.
Bei der Entscheidung ob flexibel oder fest, sollte man bedenken, dass die Wärmepumpe nicht sehr flexibel gesteuert werden kann, wenn man keinen großen Akkuspeicher hat.
Die meisten mit Eigenheim, können das eAuto Zuhause recht flexibel laden und die günstigen Zeiten voll nutzen.
Wir brauchen für die Teslas gut 10.000 kWh im Jahr und nutzen dafür günstigen Nachtstrom.
Die Wärmepumpe und der Haushalt laufen da auch mit, weil alles an einem Zähler hängt.
Danke für den Hinweis, allerdings wurde der Tibber Thread ja unverständlicherweise geschlossen und da ich nach Vergleichen und Alternativen suche, muss man ja auch alles in die Waagschale werfen, was für eine zukünftige Überlegung relevant ist
Und da nun mal die WP neben unserem Tesla der Hauptabnehmer von Strom ist (und um das Thema geht es ja hier), denke ich, dass die Diskussionen dazu hier auch eine gewisse Daseinsberechtigung haben.
Das ist nicht bewusst provokativ, sondern bewusst dumm. Den Preis eines dynamischen Tarifs mit einer Ausnahmesituation von 46 Cent Strompreis als Basis für einen Heizöl-Vergleich heranzuziehe, wenn der Durchschnittspreis bei diesem Tarif in den letzten 12 Monaten bei unter 30 Cent (?) lag, ist Unsinn. Bei dynamischen Tarifen vergleicht man mittels Durchschnittspreis und bei nicht-dynamischen Tarifen halt mittels Festpreis (der bei meinem nicht-dynamischen Ostrom-Vertrag ab dem 03.02. bei 28 Cent liegt).
Bei Minusgraden vermeidet auch niedrige Ladeleistung kein wiederholtes nachheizen. Ich finde die Entscheidung richtig, wenn der Modus weniger Punkte bringt als die Heizung kostet. Man kann es ja wieder benutzen wenn es wärmer ist.
Hab’s heute Nacht ausprobiert - und 0,71 € für 35,5 kWh bekommen.
Die Ladevorgänge konnte ich in der Tesla App leider nicht sehen - evtl. ein Problem mit Legacy Model X? - nur in der Ostrom-Ladestatistik.
Bei mir startet das Laden allerdings automatisch, wenn ich das Auto anschließe. Dann muss ich es manuell stoppen und die beiden Ladelimits in der Tesla- und in der Ostrom-App checken. Weiß nicht ob mich 0,71 € dafür hinreichend motivieren werden