Da der TE wohl kaum beim nagelneuen Fahrzeug eine Ölprobe entnommen haben wird, hat er das aktuell neue Öl unter der Annahme untersuchen lassen, dass diese Öle (annähernd) identisch sind.
So ist das nun mal, dass man bei „wissenschaftlicher“ Betrachtung auch Annahmen treffen muss, wenn es Unbekannte gibt.
Deinen langen Text hättest du im Übrigen wesentlich verkürzen können, idem du einfach geschrieben hättest, dass alles hier Geschriebene deiner Ansicht nach Blödsinn ist …
A1: Schrieb ich oben bereits.
A2: Eine "interne Diagnose vom Model 3 kenne ich nicht.
Gegenfrage 1: Was kann diese „interne Diagnose“ genau und wie funktioniert sie?
Gegenfrage 2: „Reicht“ für was genau?
A3: Dazu müsstest du zunächst die vorherige Frage beantworten.
Anteil von was?
Das „Getriebeöl neu“ ist Frischöl vom Tag des Ölwechsels und wie ich bereits oben geschrieben habe, kann man am Infrarotspektrum erkennen, daß es sich um exakt diesselbe Sorte Öl/HErsteller/Typ handelt.
Satz 1 ist schon falsch, da die wissenschalftlichen Ergebnisse eines Speziallabors eben Fakten KEINE Vermutungen sind. Alle nachfolgenden Folgerungen, Spekulationen, etc. sind logischerweise gegenstandslos.
also mal abgesehen von der wissenschaftstheoretischen Diskussion hier finde ich die Messung immer noch hoch interessant!
Daher nochmals meine Frage:
Nach den von @RustyFlash geposteten Grenzwerten ist das Öl nach 100.000km noch extrem weit von kritischen Werten weg. Es wäre demnach überhaupt nicht nötig zu wechseln.
Warum denkst Du, dass man hier andere Grenzwerte ansetzen sollte?
Beim Alu nicht. Da sind sie sogar deutlich drüber.
Davon mal abgesehen: wie die Grenzwerte konkret aussehen, wird immer auch vom konkreten Getriebe abhängen: was für Materialien sind verbaut? Mit welchen Toleranzen? Was für Drehzahlen herrschen da so? Was für Temperaturen?
So Pauschalwerte können immer nur Annäherungen sein.
Nach 25 Jahren Erfahrung von mehrere Dutzend Millionen (sic!) Stunden Betriebserfahrungen mit Industriegetrieben kann ich dir sagen, dass die Grenzwerte falsch sind.
Das mag ich dir allerdings hier nicht ausschweifend erklären. Dazu fehlt mir ehrlicherweise die Zeit. Wenn dich das Thema im Detail interessiert, wäre ein Maschinenbau-Studium als Einsteig gut, Unmengen an Fachliteratur lesen sowie ein paar Jahrzehnte Erfahrung…
Alles andere hatte ich schon geschrieben und somit sind auch alle deine daraus folgenden Schlussfolgerungen falsch.
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist erdrückend gut.
Der Oelcheck-Kommentar im Text zu der „Getriebe hinten“ schreibt:
„Eisen im Grenzbereich“.
also ich habe in meinem Studium und im Rahmen meiner wissenschaftlichen Publikationen gelernt, dass man Quellen vertraut und nicht irgendwelchen Behauptungen.
Du hörst Dich ja kompetent an, aber auf meiner Seite bist Du irgend ein Typ im Teslaforum, der eine interessante Messung gemacht hat, aber ansonsten keine Zeit oder keine Lust hat darüber zu reden, sowie nicht sonderlich freundlich auftritt.
Das ist doch schade. Dieser Thread könnte einen echten Mehrwert für die Community bilden, bleibt so aber quasi nutzlos für 99% der Leser.
Also ich finde die Beiträge von @SkyPower wirklich hilfreich und ich habe die Kernbotschaft „Wechselt alle 100k mal das Öl“ verstanden.
Ob jetzt tiefergehende Analysen hier im Forum notwendig sind, das möchte ich in Frage stellen. Aber tauscht euch doch 1:1 aus wenn verstärktes Interesse an dem Thema besteht.
Außer, das Öl wird irgendwo sehr heiß und enthält zu viel Wasser… Ich habe mir schonmal mit Aluoxid ein Auto ruiniert, aber das ist ne andere Story… Jedenfalls: wenn das Alu oxidiert, dann ist das Ergebnis erheblich härter und abrasiver als das Eisen und kann ein echtes Problem werden.
Ich habe auch Post-EEG-WEA in der Firma und die Beurteilung der Analyse ist kritisch bei Entscheidungen Betrieb auf Verschleiss bzw. wann Repowering. Einen Tesla würde ich zwar nicht auf Graufleckigkeit endoskopieren und die Lager ausbauen aber ich schließe mich an:
→ bei dem Preis und der Ölanalyse werde ich bei meinem M3LR auch bei der Laufleistung einen Wechsel machen… gerade bei meiner Fahrweise und AccBoost^^. Es ist kein Smartphone sondern hat mechanische Komponenten, im Winter bei Minustemperaturen nicht unbedingt einen Vollast-Ampelstart vor der Autobahnfahrt machen sondern danach.
Das ist auch meine Frage. Ich habe bis jetzt nur gelesen, dass die Durchflussmengen und die elektrische Leitfähigkeit gemessen werden. Was noch? Oder wars das?
Nein, beides ist falsch. Alu ist und bleibt weich. Ob das ÖL (sic!) nun Wassser enthält oder nicht ist dem Alu egal. Wenn du Aluminium oxidierst, ist es kein Aluminium!?!
Wenn ich Wasserstoff oxidiere, kann ich ihn sogar trinken.
Ach nee. Wie ist denn wohl die Analyse Deines Öls da abgelaufen, was meinst Du wohl? Keine Deiner Verunreinigungen da liegt atomar vor, das sind alles Moleküle der jeweiligen Metalle. Und da sind so gut wie immer auch Oxide bei. Zu welchem Anteil, hängt von den Bedingungen ab. Nachweisen wirst Du aber (bis auf das Wasser) immer nur die jeweiligen Elemente.
Und Aluoxid im Öl ist halt scheiße, viel schlimmer als reines Eisen oder Eisenoxid.
Und ist ja schön, dass Du gerne Wasser trinkst, Aluoxid kannst Du gerne auch mittrinken, ist harmlos, wenn es nicht zu groß wird, aber als Abrieb zwischen Metalloberflächen ist es einfach doof.
Für mich liest sich da kein verstärktes Interesse, sonder eher ein paar Leute die gegen jemanden hetzen der sich die Mühe gemacht hat seine Erfahrungen zu teilen, weil ihnen irgendetwas an seiner Ölanalyse nicht passt. Der Mann hat den Ölwechsel gemacht. Das stinkt einigen, ist aber nicht reversibel…das kapieren aber so ein paar hater hier drin nicht
Er hat über eine ordentliche Analyse uns gezeigt wie sich 100tkm auf das Öl auswirken und somit darf jetzt jeder selbst entscheiden was er mit seinem Öl nach 100tkm tut.
Von welcher Form Aluoxid genau philosophierst im Zusammenhang mit meinen Ölanalysen jetzt konkret?
Ist es nicht warscheinlicher, dass es Abrieb auf dem Alu-Gehäuse ist, statt Schleif-Partikel?
Das der Getriebehersteller beim Zusammenbau ein mit Schleifpartikeln verdrecktes Getriebe zusammengabaut hat, ist sehr unwarscheinlich.
Warscheinlicher ist, dass irgendwo etwas am Gehäuse anläuft (Welle, Lager…).
Wenn das Alu beim nächsten Ölwechsel bei 200.000 km in 2 Jahren wieder einen hohen Aluanteil hat, dann ist es abrasiver Verschleiß.
Selbstverständlich kann man Analyse auch auf Molekühlebene machen und das habe ich auch schon machen lassen, um ein „Wunder-Additiv“ zu entlarven. Das kostet dass aber 1.000 €, statt 100 € pro Analyse. Wenn dich das brenned interssiert, kannst du das bei deinem Model 3 gerne machen lassen. Falls du das Spezial-Labor hierzu wissen möchtest, gerne PN.