Der Kofferraum ist groß genug für 4 Nträder hochkant nebeneinander, stell dir vor durch unglückliche Verkettungen sind alle 4 Platt. Sicher ist sicher.
Ich hatte gerade das Thema durch, und blöderweise genau Wochenende.
Ergebnis Auto im “Nirwana” abgestellt, mit Öffi nach Hause, Montag alles organisiert, ein Urlaubstag weniger, Wochenende für den A, usw.
Ist ja kein Beinbruch, und man könnte jetzt mit Wahrscheinlichkeiten argumentieren,…Trotzdem ich überlege das jetzt ernsthaft durch.
Welcher „self seal“ Reifen mit Akustikschaum kannst Du denn für Teslas empfehlen? ![]()
schließt sich das nicht aus?
Eben, sind nicht für Tesla sinnvoll.
Eierlegende Wollmilchsäue sind gerade vergriffen, entweder will man leiser fahren oder keinen Plattfuß riskieren, da muss man dann mal eine Entscheidung treffen so als erwachsene Person
O.K., dann nenne doch mal für einen Tesla einen Reifen mit dem das möglich ist.
Ich kenne nämlich keinen. Ob mit oder ohne Schaum.
ich hatte vor vielen Jahren mal so einen Fall. Nachts bei ekelhaften Novemberwetter auf der Autobahn ein Metallteil mit dem Reifen aufgegabelt. Luft war schnell raus, das hätte auch kein Flickzeug geholfen, einige cm Cut in der Seitenwand. Pannendienst hat abgeschleppt, da hat keiner passende Reifen für alle möglichen und unmöglichen Autos parat. Weiter gings mit Ersatzmobilität. Einen neuen Reifen haben wir dann organisiert, sind zum Pannendienst, der hat das montiert und dann gings von dort wieder zurück.
War damals kein Tesla, aber das spielt keine Rolle.
Runflat oder Notlaufrad hätte uns in der konkreten Situation auch nicht wirklich etwas gebracht. Zum einen keine Motivation bei 0° im Dunkeln und Nieselregen auf der Autobahn den Kofferraum auszuräumen und das dann zu montieren. Zum anderen hatten wir noch rd. 200km bis zum Ziel. Das wäre mit keiner dieser Bereifungsoptionen möglich gewesen.
Was noch hinzukommt - die Radmuttern sind beim Tesla mit 175Nm angezogen. Ohne ordentliches Werkzeug mit brauchbar langem Hebel bekommt man die auch nicht auf. Gibt sicher gute Szenarien für ein Notrad, ich persönlich hab’ mir ein Reifendichtmittel und einen 12V Komporessor ins Auto gelegt. Und hoffe dass ich die nicht brauche, bzw. muss dann halt den Pannendienst rufen. Wobei ich seit dem Sommer Runflat habe. Nicht weil ich das wollte, sondern da das wohl aktuell eine gute (und erstaunlich leise) Reifenoption ist.
Welchen Runflat fährst du ?
Pirelli P-Zero E ELECT
Musst nur aufpassen, da der klassische RunFlat dir dein Fahrwerk kaputt macht.
Der P Zero E ist der einzige Reifen, der überall fahren kannst und der auch diese Eigenschaft besitzt. Ist aber auch kein klassischer RunFlat.
Die Meisten erwischt es bei einer Panne dann, wenn sie merken, dass der Tesla keinen Kompressor und kein Dichtmittel dabei hat. Damit erschlägst schon mal 95% aller Situationen. Verlierst Luft, dann pumpst damit einfach nach. Fährst zu einem Profi und lässt den Reifen reparieren. Klappt in 90% aller Fälle. Das Dichtmittel würde ich wirklich nur einfüllen, wenn der Reifen zu schnell Luft verliert. Aber beim Klassiker mit ein paar Zehntel über Nacht, würde ich es lassen. Ist das Mittel einmal drin, darfst den Reifen nicht mehr reparieren.
Nö ![]()
Wobei man bei einem günstigen Rad den selben Effekt hat. Wenn man so ne Übung macht, dann würde ich da jetzt nicht ein klassisches Notrad nehmen. Werden wahrscheinlich noch teurer sein.
Aber wie ein Beitrag drüber schon geschrieben, bin ich Fan des Mobiliy-Kits.
Aber das funktioniert doch nicht bei Akustikschaum oder bin ich falsch informiert?
Was haltet Ihr als Profis denn von den Reparaturwürsten? Bekommt man ein Loch in einem Reifen für einen Tesla wirklich nicht mit dem Handbohrer aufgebohrt, um so eine Wurst reinzudrücken?
Wäre mal cool ein Video zum Thema Notreparatur und seine Grenzen. ![]()
Das habe ich bei einer Motorradpanne einmal dokumentiert: Reifenflicken
Genauso habe ich auch diverse andere Motorradreifen und einen Reifen unseres -Y- repariert. Im Y Reifen war der Akustikschaum verbaut. Das hatte aber keine Auswirkung. In allen Fällen hat es beim ersten Anlauf funktioniert.
Klasse, Danke!
Zu dieser Aussage von @michel1936 :
Die höhere Tragfähigkeit des Reifens bedingt eine verstärkte Karkasse ( mehr- oder stärkes Stahlgewebe). Nicht nur auf Tesla bezogen. Da kommst du mit den mitgelieferten Bohrern fast nicht durch.
Das Loch muss ja nicht neu gebohrt, sondern nur erweitert werden.
Hatte letzte Woche mit dem Zweitwagen eine Schraube im Reifen mit Druckverlust, hab die Fllickschrauben mal ausprobiert, was soll ich sagen, hat super funktioniert, kein Druckverlust seit 500km