Neues Lenkrad (Yoke)

Dort hat man einen mords-praktischen HEBEL, den man praktisch blind immer erreicht, da er sich nicht mit dem LenkRAD mitdreht.

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Beim Model 3 mit dem Rad (am Lenkrad) funktioniert das auch perfekt.

Den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug stellt man beim Fahren mit Autopilot und selten beim Rangieren, ein.

Beim neuen Model S habe ich aber bisher keine Möglichkeit gefunden.

Stimmt, aber beim Fahren mit Tempomat ist es auch gemütlicher, ohne den Blick auf das Center-Display lenken zu müssen, Einstellungen vorzunehmen.

Ich glaube du hast mit da falsch verstanden.

Den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug stellt man beim Model 3 und Y über das rechte Rad am Lenkrad ein.

Beim alten Model S ging das über den Lenkstockhebel, was auch eine gute Lösung war.

Beim neuen Model S mit dem Yoke, habe ich noch keine Möglichkeit gefunden den Abstand zu ändern, ohne über das große Display ins Menü zu gehen.

Daher suche ich noch ob es da auch eine direkte Bedienmöglichkeit gibt.
Das am rechten Rad habe ich versucht. Das geht nicht.
Lenkstockhebel sind keine mehr da, also wie geht das jetzt?

Servus
Ich hab dich schon verstanden…
Es gibt anscheinend keine andere Möglichkeit.
Meine Antwort war eine (zugegebenermaßen leicht sarkastische) Kritik, dass es keine Hebel mehr gibt…

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Die Hebel fehlen mir jetzt schon nicht mehr, obwohl ich noch nicht viel mit dem Auto gefahren bin.

Und der Blinker funktioniert auch im Kreisverkehr, wenn man etwas drarauf achtet.

Bisher sehe ich das Yoke nicht als Problem.

Nachher wieder in das Model Y umzusteigen war aber irgendwie komisch.

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Eventuell mit der Sprachsteuerung :thinking:

Gruß Klaus

Vermisse die Abstandsregelung auch. Insbesondere weil das rechts links-gewippe am rechten Rad auf dem Yoke einfach GAR KEINE funktion hat.

Was ich außerdem vermisse oder zu doof bin:

Wie kann ich (nachdem ich mal manuell die Autopilot Geschwindigkeit mit dem Drehrad geändert habe) sie wieder auf das automatisch erkannte Limit (+Toleranz) zurücksetzen?

Bei meinen M3/Ys tippe ich seit Software v9 einfach auf das aktuelle Tempolimit Symbol - damit pbernimmt er auch zukünftige höhere oder geringere Limits in der Stadt oder Überland in den Tempomaten.

Beim S/X Refresh mit Yoke gibt es dazu KEINE Möglichkeit mehr?!

Dann hoffen wir mal auf ein Update.

Ich habe dazu auch nichts gefunden, habe es aber noch nicht so ernsthaft getestet.

Hallo Peter, endlich einmal jemand, der die Probleme beim Namen nennt !! Das nächste Sicherheitsproblem ist die Hupe, geht die wie versprochen nun mit der Handabdeckung der rechten Speiche?

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Ja, vielleicht bei Kreisverkehren mit großem Radius! Bei engen ist das unmöglich.

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Tesla wird nach den ersten Unfällen wegen des unsäglichen Yokes geklagt werden!
Ich verstehe nicht, wieso die sonst so pingelige EU dieses Sicherheitsrisiko zulassen konnte!?
Außer dem Kreisverkehrblinken und dem Hupen ist mir noch etwas eingefallen: wie fange ich mit dem Lenkrad ein schleuderndes Auto ein? Mit dem Handballen? Viel Spaß dabei…

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Wie sind denn deine eigenen Erfahrungen mit dem Yoke in deinem Tesla bislang?

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Bist du schon mal damit gefahren?

Ich schon.

Wenn man korrektes Lenken in Position 3 - 9 gewohlt ist, anstatt das Lenkrad einfach durch rutschen zu lassen, ändert sich nichts.

Wie das mit Blinken in engen Kreisverkehren funktioniert, kann ich noch ausgiebig testen, da wir in Frankreich wohnen.
Bisher kein Problem.

Die Hupe in der Mitte unter dem Airbag fehlt jedoch.
Da ich die sehr selten benutze, werde ich die nur schwer auf Anhieb treffen, wenn es eilig ist.

Da wäre es schön, wenn Tesla noch was ergänzen könnte.

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Noch keine, habe eine Longrange Bestellung fürs erste Quartal.

Ich kann nur von einer kurzen Probefahrt durch Ortschaften und über Land berichten. Ich fand das Yoke genial. Bei den ersten Abbiegungen fühlte sich das Blinken komisch an und ich musste schauen wo ich drücken muss. Danach war es kein Problem mehr. Auch bei 180° Einschlag. Rangiert habe ich auch. Kein Problem. Fahre aber gelegentlich auch verschiedenste Fahrzeuge. Mag sein das mir dadurch die Umstellung leicht fällt. Für mich jedenfalls ein klarer Pluspunkt.

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Wenn du nicht damit klarkommst, musst du kein MS kaufen. Ich kann nur von den ersten Kilometern berichten und bisher eher positiv als negativ gestimmt.
Wer mit seinem Auto so stark ins Schleudern gerät, dass er übers Limit geht, hat das Auto eh verloren. Alles andere kann man auch mit dem Yoke sehr gut händeln. Wenn man sich an die Verkehrsregeln hält, ist es gar nicht möglich, den Wagen in so eine Situation zu bekommen. Ich weiß nicht, ob du schon mal Fahrsicherheitstrainings gemacht hast, dann wüsstest du das. Ich werde zusammen mit meiner Frau ein solches Training, auf jeden Fall machen.
Erst Erfahrungen sammeln, bevor man alles verteufelt.

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Ich war einige Jahre bei den Pro Driftern unterwegs und bin das Drehen am Lenkrad daher sehr gewohnt.

Das würde ich auch mit dem Yoke machen, wenn mir der Plaid dafür nicht zu schade wäre.

Ich sehe beim Yoke kein Problem, wenn man sich daran gewöhnt hat.

Die Lenkradhaltung 3-9 sollte man sich ohnehin angewöhnen, wenn man besonders schnell oder in kritischen Situationen unterwegs ist.

Das ist das einzige, womit man in wirklich extremen Situationen noch genau weiß, wie die Räder stehen.

Mein Fazit zum Yoke nach 350Km:

Positiv oder neutral im Vergleich zu einem runden Lenkrad:

  • kein Unterschied während der Fahrt weder Autobahn noch Landstrasse
    -Da er rechts und links oben ein bisschen raussteht, merkt man keinen grossen Unterschied beim Manövrieren (braucht aber ein wenig Übung). Man erinnere sich an die Zeiten ohne Kameras wo man sich nach hinten gedreht hat und mit der linken Handfläche das Lenkrad an einem Punkt gedreht hat.
    -Blinken beim geradeausfahren ist kein Problem und das lernt man schnell. Ich denke die Motorradfahrer (ausser Harleyfahrer:-) ) haben hier einen Vorsprung.

Negativ im Vergleich zu einem runden Lenkrad:
-Blinken im Kreisel. Ich schreibe explizit „ im Vergleich zum runden Lenkrad“. Natürlich lernt man es sicher aber es ist wesentlich schwieriger mit überkreuzten Händen zu blinken, wie wenn die rechte Hand lenken kann und die Linke blinkt. Es kommt auch extrem drauf an wie gross der Kreisel ist und welche Ausfahrt man nehmen muss. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich es ab und zu nicht schaffe zu blinken. Mann muss es sachlich anschauen. Die klassische Version ist hier im Vorteil.
-Schleudern: das man nicht ins Schleudern kommen kann wenn man sich an die Regeln hält, kannst du rauchen. Auch mit jedem Fahrtraining. Es geht um Sicherheitsaspekte. Diese sind im Worstcase Szenario wichtig. In der Theorie braucht es keine Vollbremsung. Passiert aber trotzdem. Öl auf dem Boden als bsp? Also beim Schleudern wird es echt heftig mit dem Auto. Jemand der es nicht jeden Tag fährt, hat definitiv verloren.

Negativ im Vergleich zum Model 3:
-Ich habe nicht allzu kleine Hände, bin aber auch kein Basketballspieler. Dadurch dass die Blinker zwischen der Hand und dem Drehrad sind, muss man den Daumen wesentlich weiter ausstrecken, damit man die Musik einstellen. Ist aber nicht tragisch.

Positiv im Vergleich zum Model 3:
-ist zwar nicht dem Yoke geschuldet aber der Display vorne in Kombination mit Yoke ist göttlich. Der Blick kann geradeaus bleiben. Navi ist im Blickfeld, speed ist im Blickfeld und etc.

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Vor den Kreisverkehren hatte ich auch Respekt, aber es geht mit der 3 - 9 Stellung sehr gut.

Das Yoke steht im Kreisverkehr quasi auf dem Kopf, also auch auf 3 - 9 greifen und dann mit dem Daumen der rechten Hand ganz unten den Blinker drücken.

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