Neue Photovoltaikanlage – Größe? Speicher? Überschussladen? Wirtschaftlichkeit?

Meine erste PV habe ich im Jahr 2000 selber auf’s Dach gebaut (3,5kWp für 47000DM :face_with_spiral_eyes:). In den ersten Jahren bin ich immer fleißig auf’s Dach und hab geputzt. Irgendwann hab ich’s dann gelassen und keine Einbußen feststellen können. Mittlerweile habe ich eine neue Anlage mit 16kWp all black (da sieht man Verschmutzungen noch besser) auf dem neu gedeckten Dach und putze auch dort nicht mehr.

Kann sich nun jeder selber überlegen, ob sich der Aufwand für ihn lohnt.

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Stimmt schon aber der Carport hat keine 10 Grad die wird sicher recht schnell richtig verdrecken. Ich denke einmal im Jahr Anfang der Saison kann man schon mal alle sauber machen. So ein Schieber ist auch gut um Schnee wegzumachen und ein par KW zu sammeln.

Schnee ist perfekt für sowas.

Habe auch eine kleine Anlage mit 10-15° O-W auf der Garage neben Bäumen liegen. Den Dreckrand kann man mit etwas Schnee gut wegschieben, sonst auch nach einem Regenschauer. Als Werkzeug habe ich von Handfeger, Besen bis hin zum Bodenabzieher schon alles genutzt.

Das ist Spielzeug.

Ich habe noch eine rotierende Bürste mit 2 Köpfen übrig, die man mit einem Hochdruckreiniger betreiben kann. Für kleinere Anlagen geht das ganz gut.

Wir sind dann auf eine Walzenbürste von Kärcher umgestiegen weil wir in der Firma 330 kW installiert haben, da muss professionelles Gerät ran. Haben von Kärcher auch die Scheibenbürsten ausprobiert, ist aber schwer und unhandlich. Die Walzenbürsten putzen richtig was weg, das Reinigungsergebnis ist sehr gut. Biste aber ohne HD Reiniger auch gleich bei über 2000€ mit Schlauchverlängerung.

Waltzenbürste, wie abgefahren. Ich probiere mal das Spielzeug, auch für Dachrinnen gut.

Am liebsten wäre mir ein Roboter wie ich ihn schon zum Fenster putzen nutze.

In den Holländer kommt das Harz. Stell mal auf Deutsch um und Schau in die Anleitung. Wenn die 1000 Liter erreicht sind, kippst du Salz rein. Wartest und spülst es aus.

Das Harz reicht also für 1000 Liter? Im Steri messen wir Leitfähigkeit in micro Siemens.

Wer sagt das und welchen Vorteil soll das auf einer Glasoberfläche bringen?

Für mich hört sich das eher nach Geldmacherei an.

Die billigste Methode zu reinigen, ist wohl sich mit einer Bürste in den Regen zu stellen.

Sonst kann man den Gartenschlauch und einen einfachen (Bio?) Reiniger verwenden.

Alles was dem Lack am Auto nicht schadet, kann auch eine Glasoberfläche nicht wirklich beschädigen.

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Bei einmal im Jahr reinigen wahrscheinlich egal und nicht messbar stimmt schon. Lackvergleich passt nicht weil kein Licht durch muss. Die Autowaschanlage nutzt beim klarspülen auch enthärtetes Wasser. Deine Spülmaschine ohne Klarspüler bringt milchige Gläser.

Aber ich denke ich werde einmal im Jahr mit normalem Wasser reinigen und das möglichst Wasser abziehen.

Ich habe in 12 Jahren einmal reinigen lassen, bei 18° Neigung und genug großem Baumbestand ums Haus. Die Ertragsänderung geht im Rauschen unter.

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Vielen Dank für die Antworten also insgesammt überbewertet. Fürs Gefühl werde ich es einmal im Jahr machen. Panels streicheln.

Auf meiner Garage liegen seit ca 4 Jahren 12 Module mit 2 Grad Neigung. Da ich wissen wollte, ob sich eine Reinigung der Gesamtanlage (48 Module, davon 36 mit mind. 40 Grad Neigung) lohnt, habe ich 2 mal die Garagenmodule bei Regen gereinigt - bis auf 1, das Markierte. Zwischen den Reinigungen lagen ca 12 Monate.

Das Ergebnis über die Gesamtlaufzeit:

Ich spare mir das mit dem Putzen.

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Super Test, warst also auch neugierig. Wäre interessant zu sehen ob es in 5 oder 10 Jahren dann doch einen starken Verlust hat und wir alle 5 oder 10 Jahre eine Reinigung in den Kalender eintragen sollten. Aber das sieht schon recht wartungsarm aus, was putzen angeht. Du solltest es weiter 1x im Jahr putzen wenn du gut und einfach rankommst. Ich glaube nicht, dass man diese Info woanders findet wann genau der Schmutzverlust einsetzt und ob überhaupt spürbar.

Das reicht völlig.
Ich habe auf der Garage Nordseite auch Module mit 4 Grad Neigung.
Schneematsch runter räumen wenns angetaut ist reinigt am Besten.
Ansonsten einmal im Frühjahr mot ner langen Bürste. Sind sowieso nur die unteren Ränder wo sich der Dreck am meisten sammelt.

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So was ist doch absolut nicht übertragbar.

Jede Anlage ist anders:

Belastung aus der Umgebung

Neigung

Wetter

1x Starkregen, reinigt die Anlage wahrscheinlich besser als 2 Stunden putzen.

Wenn deutliche Verschmutzungen zu erkennen sind, wird mal nass drüber gewischt und gut ist es.

Fürs drauf schauen, braucht man meistens nur Leiter oder Fernglas.

Leiter und einen 6m dreiteiligen Stil. Im Winter zum Schnee schubsen und im Sommer zum Bürsteln.

Gewerblich hab ich einen Klein-Unternehmer der das auf Zuruf auch ganz korrekt macht.

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Wir haben auf einem Firmendach 100 kW mit 2° Neigung liegen. Die sind jetzt schon 14 Jahre alt und haben noch einen Alu Rahmen. Durch den Rahmen bleibt unten immer das Wasser stehen und es sammelt sich Dreck und manchmal sogar Moos an. Das kann dann bis in die unterste Zellenreihe reichen und dann kostet das halt Ertrag.

Beim Zubau von weiteren 200 kW vor drei Jahren haben wir dann rahmenlose Module genommen und da passiert das dann nicht.

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Rahmenlose solltest du auch verbauen @grizzzly. Macht Sinn. Genau dort sammelt sich der Dreck schon nach einem Winter. Ins Gewicht fallen wird das noch nicht.

Eine Anlage ohne Netzanbindung ist nur sehr schwer zu realisieren! Der Wechselrichter braucht von Haus aus einen Stromanschluss. Am einfachsten lässt sich da lösen über intelligente Steuerungen! Ziel sollte sein 100 % Eigenverbrauch, ich schaffe manchmal mehr als 95%. Meine Anlage hat 9,9 kW Pick, 15 kW/h Batteriespeicher. 2 Wallboxen, Wärmepumpe und 2 E-Autos!

Wieso das?

Gibt genügend Insel- und schwarzstartfähige Wechselrichter. Macht dann natürlich Sinn, gleich einen Hybrid-Wechselrichter mit Speicher vorzusehen.
Bei meiner aktuellen Sunlit/Sunenergy funktioniert diese sowohl am Netz als auch ohne problemlos.

Ich werde allerdings bei der Erweiterung des Inselnetzes um den Solarzaun auf einen dreiphasigen Wechselrichter umstellen, da der EV3600 mit nur einer Phase im Inselbetrieb läd (bei einem Sunlit Standalone-System).