Seitdem ich mein Highland abgeholt habe, hatte ich diesen Thread hier nicht mehr gelesen. Besser für meinen Blutdruck. Da ich gerade ein paar Minuten Zeit hatte, habe ich mal wieder reingeschaut. Sorry, aber das, was hier abgeht, ist besser als jede Comedy-Show. „Nein!“ - „Doch!“ - „Ohhhh!“
Nach inzwischen 1600 Kilometern, vornehmlich Landstraße mit Kreisverkehren, gilt das, was ich schon vor dem Kauf immer gesagt habe: Die Blinkertasten sind mir völlig, also wirklich völlig, egal. Sie sind da, also nutze ich sie. In engen Kreisverkehren inzw. automatisiert mit der rechten Hand, ansonsten mit links. Das ist doch keine Raketenwissenschaft. Und wenn ich mir den Thread anschaue und sehe, über wie viele Highland-Auslieferungen berichtet wird (und wie viele mehr es dann noch gibt), behaupte ich sogar frech, Teil einer großen „Egal, es ist, wie es ist“-Gruppe zu sein.
So, und jetzt schnell den Thread wieder stumm schalten, der Blutdruck…
Beim verlassen eines Kreisverkehres befindet sich der Blinker nach rechts immer auf der rechten Seite. Von den beiden Knöpfen ist es der Untere. Ich kann es leider nicht genauer beschreiben, da ich diesen Knopf inzwischen tatsächlich blind finde (da er sich eigentlich immer an der gleichen Stelle befindet).
Es ist wie mein Vorredner bereits beschrieben hat, eine Handlung die völlig trivial ist und inzwischen keinerlei große Aufmerksamkeit fordert.
Ich verteidige die Knöpfe nicht.
Sie sind mir nur egal.
Du findest die Doof, ist OK.
Aber nur weil für dich die Umstellung zu groß ist.
Die Umstellung beim Astra (hatte ich auch mal) hat dich nicht gestört und das Konzept wird von dir verteidigt. Der Aufschrei als Opel damit angefangen hat war aber genauso groß.
Ich glaube mein w205 hatte das auch so.
Die Argumente für den Hebel sind auch konstruiert.
Der Hebel ist immer an der gleichen Position. Die Knöpfe sind auf der Speiche auch immer in der gleichen Position.
Die Gefahrensituation mit Lenkwinkel >150 Grad, bei der ich noch schnell die Richtung anzeigen will und darum eine Hand vom Lenkrad nehme, potentiell die Kontrolle über mein Fahrzeug verliere um zu blinken. Wer kennt sie nicht.
Die Lösung aus den 50er war elegant im Lenkrad war Platz, die Zündung konnte automatisch verstellt werden. Für die Hupe war ein innerer Ring im Lenkrad. Bequem mit dem Daumen zu erreichen. Egal wo die Hände waren. zum blinken musste dieser Ring nur leicht in oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Egal wo die Hände am Lenkrad waren.
Warum das weggefallen ist? Kosteneinsparungen vermutlich.
Hätte ich gerne einen Hebel?
Ja, daran bin ich gewöhnt.
Ich bin einfach schon so viele verschieden Autos gefahren.
Keins ist Intuitiv. Immer muss man dich daran gewöhnen.
Dienstreise, Mietwagen besorgen.
Jedes mal etwas anderes.
Ich liebe CarPlay.
Dann kann ich wenigstens mein gewohntes Entertainment und Navigationssystem verwenden.
Also nur noch Sitz, Spiegel, Lenkrad, Licht. Telefon verbinden, und los.
Ich verteidige die Knöpfe und Tesla bestimmt nicht. Ich verstehe jeden der dagegen ist, jemanden der wirklich dafür ist wirst du nicht finden, und darum war mir wichtig dir einmal zu zeigen, das es nicht hilft hier die anzugreifen, die dieses Auto bestellt haben.
Es gab und wird immer Entscheidungen geben die einem nicht gefallen.
Ich hab nur ein halb-valide Meinung und glaube wie gesagt schon, dass man sich mehr oder weniger schnell zu 95 %-99 % daran gewöhnt. Alex von Electrified hatte sich nach Wochen z.B. nur so zu 95 % gewöhnt.
Ich verstehe auch die unscharfe Formulierung „äußerer“ statt „oberer“, kein Thema.
Allerdings, McFly_80 hat das ebenso falsch beschrieben (Zufall?), und beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr ist’s nicht mehr der obere sondern ggf. der untere Knopf
So, der Krieg der Knöpfe dauert für mich jetzt schon länger als sein Unterhaltungswert für mich in der Mittagspause, ich lass jetzt gut sein
Ich finde ja amüsant, dass es tatsächlich Leute gibt, die sagen, ich kaufe mir keinen Tesla, weil mich die Blinkertasten stören.
Da sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen schon sehr krass. Mir würde es in keinem Traum einfallen, mich wegen eines solchen Details für oder gegen einen Autotyp zu entscheiden. Ich vermute auch, dass die allermeisten doch eher so empfinden wie ich.
Bei mir ist es außerdem noch so, dass mir die Tasten besser gefallen als die Hebel. Aber auch wenn das nicht so wäre oder wenn es Teslas nur mit Hebeln gäbe, würde das meine Entscheidung nicht beeinflussen. Ich schaue bei solchen Entscheidungen eher auf wesentliche Eigenschaften. Blinkertasten sind sowas von unwesentlich …
Danke übrigens für den guten Tipp, dass die Blinkertaste nach links weiter außen steht als die nach rechts. Das ist vielleicht eine noch bessere Eingewöhnungshilfe als die Lage der Taste relativ zur beabsichtigten Drehrichtung.
Wenn etwas besser ist, braucht man sich nicht groß umstellen. Und das war eindeutig angenehmer als das mechanische geknacke beim Lenkrad drehen.
Ich hatte gedacht mit Tesla bekomme ich das wieder.
Ich finde die Blinkerhebel schon wesentlich, genauso wie die USS, es summiert sich.
Ich habe im Sommer viele reduzierte M3 vorbei ziehen lassen, da ich gehofft habe das das HL besser wird.
Optisch ist es das ja auch, auch innen ohne Holzleiste und mit verschliesbaren Getränkehalterlöchern. Sitzbelüftung.
Aber dann: Blinkertasten, weiterhin keine USS und auch kein gleichwertiger Ersatz, ein Display was gut als Fahrerdisplay hätte genutzt werden können befindet sich hinten um ein bischen die Heizung/Lüftung einzustellen.
Und das schlimmste ist das es leider kein vergleichbares anderes Auto gibt auf das man ausweichen kann.
Beantworte doch einmal ehrlich die Frage, ohne Dich selbst oder die Leser hier zu beschummeln:
Kannst Du mit den Blinkertasten in allen denkbaren Situationen (auch im Kreisverkehr) stets die richtige Blinkrichtung aktivieren, ohne jeweils mit den Augen
a) die (vorbereitende) Platzierung des Fingers über eine der beiden Tasten
und / oder
b) zur Betätigung die Tasten, auch nur kurz, zu fokussieren?
Wenn Du die Frage ehrlich beantwortest, kann es in meinen Augen nur eine richtige Antwort geben.
Und genau in dieser Antwort liegt der große Nachteil gegenüber der Lösung über einen Lenkstockhebel.
Ich weiß schon, in diesem Thread geht es um die Blinkertasten. Mitglieder, die Themen immer gaaaaanz genau auf die Überschrift eingrenzen wollen oder Diskussionsfäden gerne mal für alle beenden wollen, werden sicherlich schon unruhig
Ich wollte nichts mehr dazu sagen ,weil die Blinkergeschichte eigentlich nicht so viel hergibt. Aber vorhin wurde ein Punkt erwähnt, den ich in Summe schon für relevant(er) halte, und zu dem das Thema Blinker gehört.
Tesla tut sich meiner Meinung und der Meinung zumindest einiger anderer keinen Gefallen, wenn sie zu viele tw. kleine Negativpunkte aufsummieren, u.a.:
Die Blinkertasten, die schlecht funktionierenden automatischen Scheibenwischer auf Kamerabasis statt mit Sensor, die schlecht funktionierende Fernlichtautomatik (zusätzlich zum allgemeinen Nervfaktor nachts für Vision Only AP auch noch zwingend eingeschaltet), den durch dauerhaft da systembedingt nicht gut funktionierende „Ersatz“ der USS durch Kameras, das Streichen von Radar (was soll DAS denn bitte, z.B. bei Nacht, Nebel und allgemein schlechter Sicht?).
Für manche kommt dann eigentlich gänzlich unnötig der Kipppunkt wo sie sagen, das mach ich in Summe nicht mehr mit. Trotz Verbesserungen z.B. in der Optik und im Innenraum sowie dem Fahrwerk. Sehr schade, denn die Autos sind immer noch ganz vorne dabei, in vielen Bereichen definitiv führend. Das neue M3 ist stark aufgewertet, da ist dieser Vision Only Irrweg und der Käse mit dem Blinker und den USS besonders unnötig und schade. Ich glaube nicht, dass Tesla jemals wieder Blinkerhebel oder USS verbauen wird. Zum Radar in S und X habe ich zumindest Gerüchte gehört
Immerhin hält Tesla am Frunk fest, der ja von vielen auch als unnötig bezeichnet wird (weil SIE ihn nicht nutzen) . Ich würde mich jeden einzelnen Tag über ein Elektroauto ärgern, das keinen hat.
Im Übrigen habe ich schon vor ziemlich genau 8 Jahren, als ich mein Model X bestellt habe, jedem der es hören wollte, geraten, die Finger vom Aufpreis für „autonomes Fahren“ zu lassen, das „dauert noch 10 Jahre“. Inzwischen bin ich mir in Europa nicht sicher, ob wir das wirklich in nur zwei weiteren Jahren von jetzt an in sinnvollem Umfang sehen werden. Bezahlen tun es aber seit 2016 nicht zu wenige immer wieder (I’m looking at you, Alex! )
Wie kommst du darauf, dass andere hier unehrlich berichten und ihre Erfahrungen falsch darstellen? Wie kommst du darauf, dass nur deine Meinung der Wahrheit entspricht? Prüf doch einmal bitte, was du geschrieben hast!
Sehr schön gesagt! Ganz genau so ist das gerade für mich.
Ich brauche 03/24 Ersatz für mein e-Auto und hatte mich z.B. sehr über die neue Front gefreut.
Wenn man das Gesamtpaket Highland betrachtet, gefällt mir schon einiges besser aber leider findet Tesla auch immer wieder Antworten auf Fragen die niemand gestellt hat.
Ich denke da gerade ernsthaft über den Kauf eines 22er M3 nach, oder eben ein ganz anderer Hersteller.
Schauen wir mal…
Ich möchte mich mit Sicherheit nicht wegen zwei Knöpfen streiten. Es soll auch jeder seine Meinung dazu (besser ist natürlich , wenn diese auf Erfahrungen basiert). Ich stehe dem Wagen auch absolut nicht unkritisch gegenüber. Meiner Meinung nach sind die fehlenden USS, die unzuverlässige Kameras Nachts und bei schlechter Witterung (zumindest in meinem Wagen), die Wischerautomatik, die Abblendautomatik, die in meinen Augen im Vergleich zum Audi nicht so gute Umsetzung der Assistenzsysteme alles Punkte, die man dem Wagen ankreiden kann. Allerdings sind dies alles Punkte, mit denen ich Leben kann und mit den Spaß an dem Wagen auch nicht verderben.
Diese beiden Knöpfe zählen allerdings meines Erachtens nicht dazu. Inzwischen bin ich den Wagen über Wochen in sämtlichen Situationen gefahren(Großstadt, Dorf , Überland , Autobahn). Zu keinem Zeitpunkt hatte ich ein Problem mit diesen Knöpfen, es kam auch zu keiner hektischen oder stressigen Situation durchs Blinken (auch blinke ich in jeder Situation , wo dieses vorgeschrieben ist). Ich weiß auch ehrlichgesagt nicht, welche Situation noch eintreten sollte, in der durch die Blinkertasten eine Gefahrensituation entstehen sollte. Natürlich kann man jetzt anfangen sich irgendeine kritische Situation auszumalen. Die Frage ist dann allerdings, ob das nicht eine Situation wäre, in der ein Hebel das Heilmittel sein würde. Denn das müsste schon eine Situation sein, in der nicht wüsste , ob ich so schnell reagieren und Blinken könnte , geschweige denn, ob das Blinken generell die Gefahr entschärfen würde.
Ich möchte nur nicht, dass mir unterstellt wird, ich würde mir das Blinken schönreden oder ich würde hier die Unwahrheit sagen, und dass ich in Wirklichkeit jeden Tag schweißgebadet ins Auto steige, wenn ich an den nächsten Kreisverkehr denke. Genauso wenig würde ich jemanden seine negativen Erfahrungen mit den Knöpfen hier absprechen wollen.
Was ich nachvollziehen kann ist aber natürlich , wenn man die oben genannten Kritikpunkte sieht und dann zusätzlich noch diese Tasten fürs Blinken hat, die erstmal abschrecken, man einer Anschaffung kritisch gegenüber steht. Ob ich dies für gerechtfertigt halte , steht auf einem anderen Blatt. Die oben genannten Punkte sind für mich absolut gerechtfertigte Kritikpunkte. Diese beiden Tasten sind es nicht.
Die Knöpfe befinden sich bei 0 Grad Lenkwinkel auf der Linken Speiche deines Lenkrades.
Nach links fahren wollen, links lenken wollen, also gegen die Uhr, der 1. Knopf in Drehrichtung.
Nach rechts fahren wollen, rechts lenken wollen, also mit der Uhr, der 1. Knopf in Drehrichtung.
Das Schema ist immer gleich.
Die Speiche wandert jetzt abhängig vom Lenkwinkel.
Oder anders, die Knöpfe haben einen festen Abstand r zur Drehachse des Lenkrads.
Also bewegen sich Knöpfe auf einer Kreisbahn mit dem Radius r zur Drehachse mit der Position in Abhängigkeit zum Lenkwinkel.
Die richtige Antwort ist: ja. Ich habe mich bemüht, die Blinkertasten mit jeder Hand zu betätigen ohne hinzuschauen.
Bei den ersten Versuchen ging es manchmal schief, aber mittlerweile kann ich es. Ich bin auch überzeugt, dass es jeder sowieso nach einiger Zeit lernt, wenn man überhaupt die Tasten auch mit der rechten Hand betätigt. Ohne Bemühung dauert es länger, aber nicht ewig.
Die Blinkertasten sind nicht schlechter als die Blinkerhebel. Meines Erachtens sind sie sogar objektiv besser, aber das will ich gar nicht thematisieren, weil es praktisch egal ist.
Ich habe mir jetzt 550 Beiträge zu diesem Thema reingezogen und finde die Beiträge mit den verdrehten Gliedmaßen bei Fahrt im Kreisel am lustigsten.
Also beim besten Willen … so fährt kein Mensch.
Ich fahre seit 1 Jahr ein M3 mit Hebeln, konnte aber ein M3H von einem Bekannten testen. Schönes Auto - gefällt mir gut !!
90% aller Fahrten (Stadt, Land, Autobahn) fahre ICH „einhändig“ mit der linken Hand geschmeidig um alle Ecken und Kurven.
(sogar meine Oldtimer ohne Servo und das seit 40 Jahren unfallfrei)
Eine Ausnahme ist da gelegentlich nur das Einparken.
Aber da geht es ja nicht so hektisch zu, dass man die Blinker-Knöpfe nicht findet.
Sooo enge Kreisel, dass man umgreifen müsste gibt es (zumindest hier) nicht.
Der rechte Arm liegt im Tesla immer auf der mittleren Armstütze ohne Lenkrad-Kontakt.
So habe ich immer eine Hand frei für Einstellungen auf dem Touch.
(Gangwahl, AP, Radio, Heizung etc.) … Und:
Ich kann die Blinker-Tasten mit der rechten Hand unabhängig von der Lenkradstellung betätigen.
Für die Fahrsicherheits-Training-Fanatiker:
Ihr könnt mich jetzt für meine allgemeingefährliche Fahrweise Steinigen, Teeren u. Federn.
Ich denke, dass es ist ein grundsätzliches Gewöhnungsproblem ist.
ABER!
Wenn man sich an die Tasten des Teslas gewöhnt hat und dann in ein anderes Auto steigt, wird man Probleme bekommen, da man sich dort wieder umgewöhnen muss.
Und da 98% aller Autos einen Lenkhebel zum Blinken haben, wird es beim Fahren mit einem anderen Auto ein Problem geben.
Also solange die Blinkknöpfe von Tesla nicht genereller Standard werden, wird es somit immer Probleme geben.
Das halte ich für unwahrscheinlich. Ich kann heute auch noch problemlos mit Handschaltung fahren, obwohl ich seit 15 Jahren Automatik fahre (mMn ein noch krasserer Unterschied der Bedienung). Wenn sich gewisse Handlungsabläufe über Jahre automatisiert haben, verlernen die sich nicht so schnell.
Selbst wenn man von Anfang an mit Tasten fahren würde , würde der Umstieg sich recht problemlos gestalten, da der Hebel ja , wie von vielen beschrieben , absolut intuitiv ist.