Model3 mit Wärmepumpe vs. Model3 ohne Wärmepumpe - Video

Nee, betrifft auch die LR Modele. Dort werden wohl andere 2170er Zellen verwendet.
Die Ladeleistung ist bislang am V3 erheblich geringer.

Okay, das ist einleuchtend.

ich habe eigentlich alle seine Videos diesbezüglich verfolgt und habe die Fahrzeuge mit WP bzw. in diesem Fall speziell Tesla immer nur im Vorteil gesehen, wenn die Wärmepumpe den Akku als Wärmespeicher ausgenutzt hat. Sprich, der Akku war aufgrund einer vorherigen Supercharger Ladung vorkonditioniert und warm und die Wärmepumpe konnte die Wärme aus dem Akku saugen und hat damit teilweise Verbräuche geschafft die das alte LR nur im Sommer erzielt hat.

Fairerweise muss man aber sagen, dass genau dieses Szenario wohl eher nicht den deutschen Durchschnitt darstellt. Denn entweder es ist so warm dass kaum geheizt werden muss oder es ist knackig kalt. Da hierzulande aber Strom extrem teuer ist, wird wohl kaum jemand seinen Wagen jeden Tag 60 Minuten vorher durchheizen um mit einem 20C° Akku losfahren. Es wird eher so sein dass man kurz den Innenraum aufheizt und dann mit einer 5-8C° kalten Batterie losfährt. Hier habe ich kaum Vorteile der WP gesehen.

eigentlich würde ich sagen genau dort spart man kein Geld. Denn auf Kurzstrecke ist der Akku kalt, kann also der WP nicht als Energiespeicher dienen. Das extrem schnelle Aufheizen des Innenraums ist eigentlich genau nicht die Paradedisziplin + der geringere Verbrauch geht einfach angesichts der Verbräuche der Stator-Heizer für die Batterieerwärmung unter.

Den absoluten Höhepunkt erlebt die WP für Langstreckenfahrer die zuvor ihr Fahrzeug vorgewärmt haben, die WP muss noch die Temperatur halten, das kann sie sehr gut und sie wird auch durch die regelmäßigen Ladestopps und damit der Wärme die dem Akku zugeführt wird, regelmäßig wieder indirekt mit Energie gespeist. Während wir Altbesitzer quasi im Anschluss unsere Wärme in die Umwelt blasen zieht die WP diese effizient indirekt in den Innenraum.

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Nur nützt das im Winter wenig, am Anfang der Fahrt die Wärme aus dem Akku zu saugen und dann (noch früher vor dem nächsten Supercharger) den Akku mit seinem eigenen Strom wieder aufzuheizen. (Auch in Björns Videos zu sehen.)

Was zählt ist, welchen COP*Leistung die Wärmepumpe mit den relativ kleinen Wärmetauschern bei -x°C noch hinbekommt, alles andere ist nur ein zeitliches Verschieben des Verbrauches.

Die Wärmepumpe spart wohl etwa 6% ohne Konditionierung des Akkus. Ist der Akku warm, geht’s sogar an die 10%:

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Also ohne nennenswerten Effizienzverlust wäre mir jetzt neu :wink: Die Arbeitszahl ist bei 10 Grad schon deutlich besser als bei -15 Grad.
Man kann aber festhalten, dass WP in Häusern es auch bei -15 Grad noch schaffen, das Gebäude zu heizen. Darunter kommt dann meist ein Heizstab zusätzlich zum Einsatz.

Habe mal 2-3 Datenpunkte unserer WP rausgesucht:
Bei -7 Grad und 35 Grad Zieltemperatur kommt sie auf einen COP von 3,14. D.h. aus 1 kWh Strom kann die WP 3,14 kWh Wärme „erzeugen“.
Bei 2 Grad und 35 Grad Zieltemperatur kommt sie schon auf einen COP von 4,61.

Bei den in Deutschland nicht gerade seltenen 7 Grad sind wir schon bei einem COP von 5,41.

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Wenn ich richtig denke, dann bin ich nicht traurig dass ich noch ein Modell ohne WP bekommen habe. Der MIC mit 3000 Preisvorteil war eben die alternative.
Wir fahren schätze ich Maximal 25% der jährlichen Laufleistung bei kalten Temperaturen, also unter 10 Grad. Und dort fast ausschließlich Strecken bis 20km
50% sicher über 20 Grad, eher noch mehr, anteilig.
Also hätte ich, wenn’s gut läuft über’s Jahr, 2% Ersparnis, vielleicht auch gar nix, wegen den vielen Kurzstrecken im Winter.
Richtig lange Strecken wo ich maximale Reichweite brauche fahre ich zu 99% im Sommer.
Wäre für mich kein Kaufgrund. Da ich plane später mal aufs MY zu wechseln hätte ich sie ja sowieso…
Da wollte ich euch noch fragen, wie laut ist die bei Tesla eigentlich? Bin mal neben einem Zoe gestanden, da klingt ja mein BMW Diesel angenehm dagegen…
Das wäre für mich eher ein Grund was extra zu bezahlen damit ich sie nicht habe :sweat_smile:

Scheinbar gibt es hier einige WP-Experten Daher mal ganz OT eine Frage.

Ich habe ein historische Haus mit sehr großem ungenutzten Gewölbekeller drunter. Der ist im Winter nie kälter als 10°C und im Sommer bei max 16°C.
Geheizt wird mit Pellets und ich brauche 10-12t/Jahr für Heizung und Warmwasser. Ein Teil des Hauses hat Fußbodenheizung, ein anderer Teil hat noch alte Heizkörper die einen Vorlauf von min 60°C brauchen.

Wäre es wirtschaftlich sinnvoll die Heizung auf WP umzurüsten und die Wärme aus dem (leeren) Keller zu ziehen?

Also was das Haus betrifft, ist zumindest der Teil mit Heizkörpern äußerst ungünstig, der 60 Grad braucht. Aber das ist hier definitiv das falsche Forum für solche Fragen. Da kannst du eine fachliche Beratung von Spezialisten einholen, die üblicherweise ebenso von der KfW/oder Bafa gefördert wird, wir die gesamte energetische Sanierung;)… Und nun besser ganz schnell zurück zum Thema.

Es gibt einen Faden, da passt das rein und da lesen auch mehr User mit, die dir das evtl. beantworten können:

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Panasonic Aquarea T-CAP. Den Link habe ich leider nicht zur Hand, ist hier aber auch echt Off-Topic. Besser dort weiter: Der letzte Auspuff soll weg! Wärmepumpe fürs Haus? (Teil 1)

Der COP einer WP hängt sehr von der Zuluftemperatur/Ausblastemperatur und der Größe des Verdampfers ab.
Der Verdampfer im Kühlergrill ist deutlich kleiner als bei einem Haus, das verschlechtert den COP. Die Zulufttemperatur ist bedeutent höher als bei einem Haus, das verschlechtert den COP

Werte für eine R134a Pumpe in einem BEV

T [°C] COPWP COPPTC
-20 0,81 0,87
-15 1,15 0,88
-10 1,40 0,88
-5 1,64 0,88
0 1,90 0,89
5 2,26 0,90
10 2,78 0,93
22 3,10 0,95

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Schon richtig, aber der Hauptvorteil liegt bei der Kombination mit dem Octovalve. Bei 130 braucht der M3 etwa 30kW für den Antrieb, davon sind mindestestens 5% Verluste, also 1,5kW (plus die 300W aus dem Computer). Die gehen bei dem alten M3 in die Heizung des Akkus, wenn der warm ist, gehen die verloren. Das alte M3 konnte diese Wärme nicht für den Innenraum nutzen. Beim neuen können die komplett für die Heizung verwendet werden.

Bei höheren Geschwindigkeiten (150km/h) habe ich zwischen dem alten und dem neuen Model bei 0°C kaum Mehrverbrauch gegenüber dem Sommer. Da reicht die Verlustwärme aus dem Antrieb anscheinend für die Heizung aus. Da ist auch die Eingangstemperatur der Wärmepumpe wesentlich besser, weil die Verdampfer am Kühlergrill und ein zweiter Verdampfer, die mit der Abwärme betrieben wird, in Reihe geschaltet sind.

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Ich hab mal eine ganz andere überlegung:
mein tesla (ohne wärmepumpe) steht in der Garage. Und wenn ich vorheizen, dann wird auch die Garage etwas wärmer.
Mit WP wird doch die Garage kälter, wenn der tesla-innenraum wärmer wird.
Jetzt hab ich in der Garage immer nur plus-grade - wenn auch machmal nur knapp.
Mit WP würde das sicher nach unter 0 gehen - zum Nachteil diverser Getränke, die dort lagern.

Solange Du die Garage nicht öffnest, sollte die Wärme im Kreis herum (ins Fahrzeug von wo es über die Außenflächen wieder in die Garage leaked) gepumpt werden ?

Die zugeführte Wärme in Form von Strom sollte die Garage (langfristig gesehen) jedenfalls eher zusätzlich erwärmen.

Ach das ist doch lächerlich. Als ob 20 Minuten Vorheizen das Klima in der Garage erheblich beeinflussen. Am besten auch nicht das Tor öffnen zum rausfahren.

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Hm, die „mindentes 5% Verluste“ plus die 300W aus dem Computer stehen komplett als Wärmeenergie zur Verfügung?

Bye Thomas

wobei sie nur einmal zur Verfügung stehen, d.h. entweder kommt sie in den Akku ODER den Innenraum… und einige hätte halt doch gerne einen warmen akku (siehe parallel thread)

interessant ist aber schon, bei den 2021ern, dass man bei langen strecken (also die das öfter fahren) zuhause nicht nur strom im akku laden können, sonder gleich auch Wärmeenergie für die Heizung… und damit im Winter noch weiter kommen…

Es ist sogar noch besser, mal abgesehen von Kühlverlusten an der Unterseite der Batterie. Das Konzept bei Tesla erlaubt es anscheinend, die Wärme aus Akku/Motor und Umgebungsluft so zu kombinieren, dass der COP maximiert wird. Das ist mit einem Haus nicht zu vergleichen, da hat man ja keine Wärme aus anderen Quellen. Man hat also nicht nur 0°C aus der Luft und 15° aus der Batterie, sondern eine Kombination aus 0° und 15° Wärme, was den COP viel besser macht als nur basierend auf den 0° aus der Luft.

Und warum dann nicht nur die 15 Grad aus der Batterie?